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Unter Kryokonservierung (”kryo ” griechisch für Kälte) versteht man das Einfrieren und Lagern von Zellen bei tiefen Temperaturen in flüssigem Stickstoff. Durch spezielle Kryokonservierungsverfahren, bei denen Zellen mit einem membranschützenden Medium, dem Kryoprotektivum, versetzt werden und durch die Anwendung von computergestützten Temperaturprogrammen zur Steuerung des Einfrierprozesses können Zellen über lange Zeiträume ohne Beeinträchtigung ihrer Lebensfähigkeit gelagert werden.
In der Kinderwunschbehandlung werden Spermien und befruchtete Eizellen eingefroren.
Unbefruchtete Eizellen lassen sich nicht einfrieren, die Überlebensrate nach dem Auftauen ist sehr schlecht. Erstaunlicherweise ist dies bei befruchteten Eizellen im Vorkernstadium möglich. Das Einfrieren ist in Deutschland nur zu dieem Zeitpunkt erlaubt, denn im Vorkernstadium handelt es sich nur um befruchtete Eizellen, nach der Verschmelzung der Vorkerne oder der ersten Zellteilung handelt es sich definitionsgemäß um einen Embryo, der dem Embryonenschutzgesetz entsprechend nicht eingefroren werden darf.
Lassen sich also nach der Eizellentnahme mehr Eizellen befruchten, als für den späteren Transfer vorgesehen sind, kann man die überschüssigen befruchteten Eizellen einfrieren. Dies wird jedoch nur dann gemacht werden, wenn mindestens 3 überschüssige befruchtete und qualitativ hochwertige Eizellen vorliegen. Da die Überlebensrate der Eizellen nach dem Auftauen bei ca. 70% liegt, ist bei einer niedrigeren Zahl die Kryokonservierung nur in Ausnahmefällen zu empfehlen.
Der Vorteil des Einfrierens überschüssiger Eizellen liegt darin, daß eine weitere hormonelle Stimulation und Punktion der Eierstöcke nicht notwendig ist, um eine erneute Chance auf eine Schwangerschaft zu erhalten.
Nachteilig ist, daß die Kosten für ein solches Vorgehen von der Kasse nicht getragen werden und die Schwangerschaftsraten mit ca. 20%/Zyklus deutlich unter den Ergebnisse mit frischen Embryonen liegen.
Es gibt im wesentlichen drei verschiedene Methoden, den weiblichen Körper auf die Rückgabe von eingefrorenen und wiederaufgetauten Embroynen vorzubereiten. Allen ist gemeinsam, daß die Höhe der Gebärmutterschleimhaut im Zentrum des Interesses steht, da eine Einnistung hauptsächlich von diesem Parameter abhängig ist und daher mit Hilfe von Ultraschall kontrolliert wird.
Ich würde ganz gerne wissen ob man den Transport von eingefrorenen Spermien ca 600 km selber zahlen muss und ob bei einer Fahrt von ca. 6-7 Stunden gewehrleistet wird das die Samenzellen unbeschädigt ankommen?
@ Susi: Ja, das muss man selbst zahlen oder am besten sogar selbst machen. Die Kinderwunsch-Zentren haben meist Transportbehälter, die Sie den Patienten zur Verfügung stellen können und mit denen ein solcher Transport ohne Schädigung der Zellen durchgeführt werden kann
Hallo
ist ja sehr schön das man so was macht aber ich mache ein referat über diesen thema könnten sie mir vllt paasr tipps geben was ich da erzählen könnte oder sooo
ich freue mich auf eine antwort oder eine e-mail
Lieber Dr. Breitbach,
für unseren letzten Versuch wurden 4 kryokonservierte Eizellen im Vorkernstadium langzeitkultiviert. Da sich alle 4 zu Blastozysten weiterentwickelt hatten, wurden 2 transferiert und 2 Blastos wieder eingefroren. Es war mir neu, dass das überhaupt möglich ist. Jetzt frage ich mich, ob eine 2malige Kryokonservierung nicht schädlich für die Embryonen ist und ggf. das Fehlbildungsrisiko erhöhen könnte. Wir haben leider bereits ein Kind in der 14. SSW (nach 2. ICSI) und eines in der 8. SSW (Kryo aus 2. ICSI) verloren. Für Ihre Einschätzung wäre ich Ihnen sehr dankbar. Viele Grüße!
Wieso gibt es eigentlich bei sovielen Generika nicht eines, das auf Laktose verzichtet?
Jede Estradiol-Pille, die ich mir ansah, enthielt Laktose.
Prednison & Co. enthalten Laktose.
Progesteron kann ich in Form von Utrogest ja wenigstens vaginal nehmen…
Und dann steht da auch noch der schöne Satz in vielen Beschreibungen “ist für Patienten mit Zuckerverwertungsstörungen nicht geeignet”.
Alternativen? Meine Güte, ich bin doch nicht die erste und einzige Patientin mit Laktoseintoleranz und KiWu - oder doch?
Und? Schon mal Östradiol-Pflaster probiert? Oder Gel? Funktioniert wunderbar.
Wie lange sind Kryo Spermien in der Gebärmutter übelebensfähig?
Gibt es eine Mindestanzahl von Spermien, damit sie kryokonserviert werden können?
Ist die Befruchtung mit vorher kryokonservierten Spermien weniger wahrscheinlich als mit frischen?
Vielen Dank für ihre Mühe!
CB
was kostet denn die entnahme und das einfrieren von eizellen ?
[...] habe ich ein wenig herumgebastelt und beides getrennt, wie man es z. B exemplarisch beim Kapitel Kryokonservierung sehen kann (da müsste nun auch ein Link zu diesem Artikel [...]
[...] stellt sich die Frage, was man nun mit den Kryoembryonen anstellen sollte und vor allem wann. Kann man die eingefrorenen Eizellen beliebig lange lagern?. Oder ist man nun in einem zeitlichen Zugzwang, weil die Chancen mit der Dauer der Lagerung [...]
[...] die Situation. Das Paar hatte sich einer künstlichen Befruchtung unterzogen und einen Teil der befruchteten Eizellen eingefrorenen. Dazu ist zu sagen, dass der Einfrierprozess zu einem Zeitpunkt stattfindet, an dem das [...]