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IVF (in vitro fertilisation)


Grundprinzip der Reagenzglasbefruchtung

Die Reagenzglasbefruchtung, auch kurz als IVF oder künstliche Befruchtung bezeichnet, wird seit 1978 in der Behandlung des unerfüllten Kinderwunsches eingesetzt. Seitdem sind weltweit 3 Millionen Kinder mit Hilfe der künstlichen Befruchtung entstanden (Stand 2006).

Das Prinzip der Methode lässt sich kurz wie folgt beschreiben:

Nach einer hormonellen Stimulation der Eierstöcke werden die Eizellen aus dem Körper der Frau entnommen und in einem Gefäß (”Reagenzglas”) mit den Spermien des Ehemannes zusammen gebracht. Die Spermien befruchten die Eizellen und die so entstandenen Embryonen werden in die Gebärmutter zurückgegeben. Dort wachsen sie im Idealfall an und es resultiert eine Schwangerschaft.

Wie dieser Kurzbeschreibung zu entnehmen ist, werden dabei die Eileiter nicht benötigt, da die Eizellen über den Umweg des Reagenzglases direkt in die Gebärmutter gebracht werden. So wurde diese Methode zunächst auch für Frauen mit verschlossenen oder aus anderen Gründen funktionsunfähigen Eileitern entwickelt, bei denen ein operative Behebung dieser Sterilitätsursache nicht möglich ist. In den den letzten 25 Jahren (Geburt des ersten durch IVF gezeugten Kindes im Jahre 1978) fand die Methode eine große Verbreitung und wird nunmehr auch für andere Gründe der Kinderlosigkeit eingesetzt. Mittlerweile werden nur noch die Hälfte aller IVF-Behandlungen wegen eines Eileiterschadens durchgeführt.

Im allgemeinen Sprachgebrauch wird diese Methode als “Künstliche Befruchtung” bezeichnet. Dieser Ausdruck ist letztlich unrichtig, denn die Befruchtung zwischen Spermien und Eizelle läuft genauso ab, wie sonst im Eileiter. Es ist also nicht die Befruchtung selbst, sondern nur ihr Ort “künstlich”. Dies mag wie Haarspalterei klingen, jedoch hat dies möglicherweise bedeutende Folgen hinsichtlich des Risikos von Fehlbildungen der entstehenden Kinder, über welches man sich bei der echten künstlichen Befruchtung (ICSI) nicht abschließend im Klaren ist.

Voraussetzungen

In den Gesetzen zur Kinderwunschbehandlung sind verschiedene Aspekte dieser Therapie geregelt (siehe auch das Kapitel “Gesetze“). Strafrechtlich relevant ist das Embryonenschutzgesetz. Die Richtlinien der Bundesärztekammer stützen sich darauf und auf das Sozialgesetzbuch V (SGB V) und regeln die Voraussetzungen zur Durchführung ärztlicherseits sowie die Kostenerstattung der Krankenkassen. Voraussetzungen ärztlicherseits ist eine spezielle Zulassung für die Behandlungsmaßnahmen der Reagenzglasbefruchtung. Seit 1998 ist bei Gynäkologen eine Zusatzausbildung zur Anerkennung als “Arzt für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie” Voraussetzung.

Voraussetzungen seitens des Paares für die Behandlung sind folgende:

  • Hinreichende Aussicht auf Erfolg mit der geplanten Maßnahme. Dadurch begründet sich die Reduzierung der von den Krankenkassen übernommenen IVF-Behandlungen auf maximal 3. Da früher mit der gleichen Argumentation die Kosten von vier Behandlungen erstattet wurden, ist dies sicherlich in Zweifel zu ziehen
  • Das Paar muss verheiratet sein. Dies ist nur standesrechtlich für die Ärzte Voraussetzung und für die Kostenübenahme der Krankenkassen, das Embryonenschutzgesetz regelt dies nicht.
  • Ei- und Samenzellen dürfen nur von dem behandelten Paar verwendet werden.
  • Eine Beratung über die medizinischen, psychischen und sozialen Aspekte der IVF durch einen Arzt,der die Behandlung nicht selbst durchführt (in der Regel der “Haus”-Gynäkologe)
  • Durchführung nur durch entsprechend ermächtigte Ärzte oder unter Aufsicht derselben
    möglichst ambulante Durchführung
  • Negativer HIV-Status beider Partner
  • Rötelnimmunität der Frau
  • Die Frau darf ihr 40. Lebensjahr nicht vollendet haben. Das gilt nur für die Kostenübernahme durch die Krankenkasse. Ansonsten ist eine Behandlung natürlich auch später möglich. Der Mann darf nicht älter als 50 Jahre alt sein und beide nicht jünger als 25.
  • Einfrieren von Embryonen ist keine Kassenleistung
  • IVF ist nur dann indiziert, wenn eine Tubenschädigung nicht operativ behoben werden kann
  • Nach einer Geburt ergibt sich ein Anspruch auf eine erneute Behandlung

Ablauf der Behandlung

Zunächst erfolgt die Diagnostik und die Indikationsstellung zur IVF (Näheres dazu im Kapitel ” Diagnostik “). Üblicherweise wird in einem ausführlichen Gespräch der Sinn, die Vorgehensweise, die Risiken und die Erfolgschancen der geplanten Behandlung mit dem Paar erörtert. Es werden dabei auch die Voraussetzungen für die Durchführung der Therapie kontrolliert und gegebenenfalls durch entsprechende Untersuchungen ergänzt.

Die Therapie beginnt mit der hormonellen Stimulation (über die Art der verwendeten Medikamente und ihre Wirkungsweise und Nebenwirkungen weitere Informationen hier). Bei dem am häufigsten verwendeten “langen Protokoll” (Informationen über weitere Protokolle) wird zwischen dem 18. und 22. Tag des Zyklus die Stimulation der Eierstöcke zunächst mit der Gabe eines GnRH-Medikaments zur “Downregulation” der Eierstöcke begonnen. Meist wird an diesem Tag auch ein Ultraschall bei der Frau durchgeführt, um Zysten an den Eierstöcken auszuschließen. Beim Mann wird das Ejakulat untersucht und meist eine Diagnostik auf Bakterien im Ejakulat durchgeführt.

Die GnRH-Spritze braucht ca. 2 Wochen, um die Funktion der Hirnanhangsdrüse “auszuschalten”. Entweder verlässt sich der Behandler auf diese Wirkung oder er kontrolliert dies nach 14 Tagen mit einer Blutuntersuchung. Wenn die Hormone unterdrückt sind (und bei einer Stimulation der Eierstöcke “nichts mehr durcheinander bringen können”), kann mit der eigentlichen hormonellen Stimulation der Ovarien begonnen werden. Gelegentlich wird vor Beginn der Stimulation der Ultraschall durchgeführt und nicht zum Zeitpunkt der Downregulation. Zur Stimulation wird meist hMG oder FSH verwendet, welches dem Körper in täglichen Spritzen zugeführt wird. Die Dosis wird dabei so gewählt, dass eine ausreichende Menge an Eibläschen an den Eierstöcken entsteht. Von Zentrum zu Zentrum kann diese Zahl variieren, jedoch ist die gewünschte Zahl an Eibläschen meist > 5 und < 15. So exakt läßsich die Zahl der Follikel ohnehin nicht steuern und man entscheidet sich daher meist, lieber etwas mehr Hormone zu geben, um am Ende der Behandlung nicht zu wenig Eizellen zur Verfügung zu haben. Andererseits muß man sich über die gesundheitlichen Risiken durch eine Überstimulation immer im Klaren sein.


Die Stimulationsspritzen werden zunächst 1 Woche lang täglich verabreicht. Dann erfolgt ein sogenanntes Zyklusmonitoring, wobei in bestimmten Abständen Ultraschall- und Hormonkontrollen durchgeführt werden. Aufgrund der Ergebnisse der Untersuchungen wird die Dosis der Hormone angepasst. Diese Kontrollen werden solange fortgeführt, bis die Untersuchungswerte optimal sind (Follikelgröße und -zahl sowie die Hormonwerte).

Wenn die Voraussetzungen optimal sind (meist 10-14 Tage nach Stimulationsbeginn = ca. 4 Wochen nach Beginn der Downregulation = ca. 7 Wochen nach der letzten Regelblutung ohne Hormone), wird ein weiteres Hormon gegeben. Mit hCG werden die Eizellen auf ihre Entnahme vorbereitet. HCG löst, wie an anderer Stelle schon erwähnt, den Eisprung ca. 36 Stunden nach der Injektion (ja, leider wieder eine Spritze) aus. Wenn man die Spritze um Mitternacht gibt und die Eizellen am Morgen des übernächsten Tages entnimmt, dann sind die Eizellen hormonell auf den Eisprung vorbereitet (und dadurch befruchtungsfähig), jedoch noch nicht gesprungen <36 h) und damit unter Ultraschallsicht gut aus den Eibläschen zu gewinnen.

Punktion unter Ultraschallsicht

sonopunk.jpgDie Eizellentnahme wird auch als Punktion bezeichnet. Während früher immer durch die Bauchdecke punktiert wurde (Bauchspiegelung), ist die heute übliche Technik durch die Scheide unter Ultraschallsicht. Dazu wird auf einen normalen Schallkopf eine besondere Punktionsvorichtung gesetzt, durch die eine Nadel durch die Scheidenwand in die Eibläschen eingestochen wird. Dies geschieht unter ständiger Kontrolle durch Ultraschall und unter lokaler Betäubung oder Vollnarkose. Die Dauer der Eizellentnahme beträgt 5-10 Minuten. oozyt.gifDie so gewonnenen Eizellen werden unter dem Mikroskop aus der Flüssigkeit herausgesucht und in einem speziellen Kulturmedium aufbewahrt. An dem Tag der Punktion muss der Mann erneut Spermien abgeben. Nach entsprechender Aufbereitung werden die Spermien zu den Eizellen gegeben.

Vorkernstadium

vorkern.jpgNach ca. 18 Stunden wird die Befruchtung der Eizellen kontrolliert. Eine befruchtete Eizelle erkennt man an den zwei Vorkernen, die dem genetischen Material von Spermium und Eizelle entsprechen. Man spricht dann von dem sogenannten “Vorkernstadium”. Zu diesem Zeitpunkt werden die Eizellen, welche später zurückgegeben werden sollen, ausgesucht. Die anderen Eizellen werden entweder verworfen oder eingefroren. Nach dem Embryonenschutzgesetz ist es nicht erlaubt, mehr als 3 Embryonen weiterzukultivieren oder zurückzugeben.

Vierzeller

vierzell.jpgEtwas mehr als 48 Stunden nach der Punktion werden die Embryonen üblicherweise in die Gebärmutter zurückgegeben (Transfer). Zu diesem Zeitpunkt haben sie sich bereits geteilt und liegen im 4-8-Zellstadium vor. Der Vorgang ist der gleiche, wie bei der Insemination in die Gebärmutterhöhle (IUI). Auf dem gynäkologischen Stuhl wird ein flexibler Schlauch in die Gebärmutter geschoben, in der sich die 2-3 Embryonen befinden. Möglichst schonend werden die Embryonen in die Gebärmutterhöhle gespritzt.

Man kann den Transfer der Embryonen auch zu einem späteren Zeitpunkt durchführen, z. B. am 5. Tag nach der Eizellentnahme. Dies wird als “Blastozystentransfer” bezeichnet.

Zur Unterstützung der Gelbkörperphase wird nach dem Transfer Gelbkörperhormon in Tabletten oder Zäpfchenform verabreicht und hCG-Spritzen gegeben. Gut 2 Wochen nach dem Transfer kann das Schwangerschaftshormon im Blut bestimmt werden und man erkennt, ob “es geklappt hat”.

Ergebnisse

Die Schwangerschaftsrate nach IVF ist in hohem Maße von der zur Sterilität führenden Störung abhängig. Ein zweiter wichtiger Faktor ist das Alter der Frau. Weltweit werden die Schwangerschaftsraten mit ca. 25% pro Transfer angegeben. Da man damit rechnen muss, dass ca. 20% der Schwangerschaften in einer meist frühen Fehlgeburt enden, liegt die Rate der Frauen, die tatsächlich ein Kind bekommen, bei ca. 20% pro Versuch.

Risiken

Auf die Risiken, welche durch die hormonelle Stimulation entstehen, wird an anderer Stelle gesondert eingegangen.

Durch die Eizellentnahme kann es zu Verletzungen von Gefäßen kommen. Auch der Darm und Nerven sind potentiell gefährdet. Da die Prozedur unter Ultraschallkontrolle erfolgt, sind solche Komplikationen jedoch sehr selten.

Obwohl die Rückgabe der Embryonen direkt in die Gebärmutter erfolgt, ist die Zahl von Eileiterschwangerschaften im Gegensatz zu natürlich eingetretenen Schwangerschaften deutlich erhöht und beträgt ca. 5 %.

Die Zahl der Drillingsschwangerschaften ist naturgemäß ebenfalls erhöht und beträgt zwischen 3 und 4%. Besonders häufig treten sie bei jungen Frauen auf, weshalb man in vielen Zentren dazu übergegangen ist, bei Frauen unter 35 Jahren nur 2 Embryonen zurückzugeben.



Weitere Infos zu “IVF (in vitro fertilisation)” aus unseren News

  1. Wie wichtig sind Hormonbestimmungen bei einer IVF? am 22. April 2008

    [...] Hormonbehandlung mit der Ausreifung mehrerer Eizellen ist eine Voraussetzung für die künstliche Befruchtung. Es stellt sich dabei natürlich die Frage, wie man einerseits ein Überstimulationssyndrom [...]


  2. Künstliche Befruchtung und Statistik: Wie sind meine Chancen? am 12. Mai 2008

    … Wer sich einer künstlichen Befruchtung unterzieht, wird häufig mit Statistiken konfrontiert: Hier einige Erklärungen dazu …


  3. Künstliche Befruchtung hat keinen negativen Einfluss auf Schwangerschaft am 6. August 2008

    [...] Studien deuten darauf hin, dass nach einer künstlichen Befruchtung der Schwangerschaftsverlauf problematischer sei als nach einer normalen Empfängnis. Das ist [...]


  4. Beurteilung der Embryonenqualität: Embryograding am 17. November 2008

    [...] die Embryonen bei einer Künstlichen Befruchtung in die Gebärmutter zurückgegeben werden, wird mit Hilfe eines sogenanntes Embryo-Grading [...]


  5. Ultraschall beim Transfer von Embryonen ohne Einfluss? | IVF und ICSI | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 4. Januar 2009

    [...] von Ultraschall bei der Einführung der Embryonen in die Gebärmutter im Rahmen eines IVF-Transfers. Überwiegend werden die Vorteile dieser Methode proklamiert, wie z. B. in dieser [...]


  6. Wenige Eizellen: Lieber ICSI statt IVF? | IVF und ICSI | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 8. Januar 2009

    [...] die Befruchtung lieber mit Hilfe einer ICSI durchzuführen statt mit der konventionellen IVF. Die Idee dahinter ist, dass man davon ausgeht, dass die Befruchtung durch die ICSI eher zu [...]


  7. Blut am Katheter, Puder am Handschuh | IVF und ICSI | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 10. Januar 2009

    [...] aus denm USA untersucht, inwieweit Blut am Transfer-Katheter einen Einfluss auf den Ausgang einer künstlichen Befruchtung hat [1]. Wenn bei einer IVF oder ICSI die Embryonen in die Gebärmutter eingesetzt werden, [...]


  8. Helfen PID, ASS oder Heparin bei der Verbesserung der Schwangerschaftsraten? | IVF und ICSI | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 14. Januar 2009

    [...] Vielzahl von Methoden werden angewandt, um die Einnistung der Embryonen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung zu verbessern. Immer wieder diskutiert und in Studien untersucht wird der Einfluss von ASS [...]


  9. IVC: Intravaginale Kultur am 19. Januar 2009

    [...] Komplizierteste an der sogenannten künstlichen Befruchtung ist die Kultur der Eizellen und Embryonen im Brutschrank unter optimalen Bedingungen, [...]


  10. IVF: Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit für ein Kind? am 21. Januar 2009

    [...] der Betrachtung der Erfolgsraten der künstlichen Befruchtung wird meist die Schwangerschaftsrate pro Zyklus berechnet und als Vergleichsparameter herangezogen. [...]


  11. Übergewicht und Künstliche Befruchtung am 28. Januar 2009

    [...] Wie sehr überflüssige Kilos die Ergebnisse einer künstlichen Befruchtung beeinflussen ist nicht abschließend geklärt, denn es gibt zwar viele Studien, die einen [...]


  12. Hilft Metformin bei PCO und IVF? | Cochrane Database, PCO-Syndrom | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 19. April 2009

    [...] also bereits veröffentlichte Studien gefunden werden, bei denen Metformin im Rahmen von IVF und ICSI-Behandlungen gemäß den strengen Cochrane-Kriterien untersucht [...]


  13. Wieviele Embryos sollte man einpflanzen? am 10. Mai 2009

    [...] man zu viele Embryonen bei einer IVF oder ICSI transferiert, dann ist das Risiko für Mehrlinge erhöht, mit absteigender Anzahl [...]


  14. PID: 10 Studien ergeben Verminderung der Schwangerschaftsraten | PID | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 11. August 2009

    [...] sich Embryonen nach einer künstlichen Befruchtung nicht einnisten, obwohl alles perfekt aussieht, dann stellt sich schnell die Frage nach den [...]


  15. Eizellen Einfrieren ist möglich « Künstliche Befruchtung: der lange Weg am 27. Oktober 2009

    [...] diesem Ergebnis ist die erste systematische Beobachtung der Erfolgsraten bei künstlicher Befruchtung mit wieder aufgetauten Eizellen gekommen. Diese Erkenntnisse beruhen auf dem ersten Jahr der Human [...]


  16. Meine Kinderwunschbehandlung im Ausland / Istanbul » Hallo Welt! am 19. Juli 2010

    [...] geben sollte. Es gibt jetzt von Visit and Care eine deutsche Seite nur mit Klinken über künstliche Befruchtungen in der Türkei. [www.invitroturkei.de] Wer sehr gut fließend englisch spricht, der hat [...]


Kommentare

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  1. sehr geehrte damen und herren,

    nach meinem 4ten kind wünschen mein mann und ich sehnsüchtig ein mädchen ! frage:wäre dies möglich wenn ja,was betragen die kosten der privaten leistungen?

    m.f.G.
    familie mavris


    Geschrieben von mavris am 29. Dezember 2006 um 21:38
  2. @ Familie Mavris,

    In Deutschland sind Maßnahmen zur Geschlechtswahl nicht erlaubt. Daher kann ich auch nichts zu den Preisen einer solchen Leistung sagen


    Geschrieben von E. Breitbach am 7. Januar 2007 um 17:22
  3. Hallo,ich habe mich vor ca.9 jahren sterilisieren lassen,Jetzt habe ich seid ca.2 jahren einen neuen Mann an meiner seite mit dem ich mir sehr ein Kind wünsche.Nun ist meine frage:Da meine Sterilisation nicht rückgängig zumachen ist,denke ich an eine IVF nach,meine fragen dazu wären,wie teuer es wäre und wo liegt die Altersgrenze?Ich bin 33 Jahre alt und mein Mann 32Jahre.Kann man eine IVF auch im Ausland machen lassen?wenn ja,würde ich mich über Adressen sehr freuen.

    Vielen dank im Vorraus

    Eure Bianca


    Geschrieben von Bianca am 7. Februar 2007 um 12:08
  4. Mein Partner hat leider ein pathologisches Spermiogramm (1,8 Mio insgesamt und 3% gesunde Spermien). Wir sind seit kurzem verheiraten und würden gerne IVF/ICSI oder Insemination versuchen. Wir sind beide zwischen 30 und 40 Jahren alt und beide privat krankenversichert. Leider lebt mein Partner aber in der Schweiz und ist auch dort versichert, nach unserem bisherigen Kenntnisstand werden dort überhaupt keine Kosten übernommen!? Können Sie uns sagen, ob sich in diesem FAll meine deutsche private Krankenversicherung an den Gesamtkosten beteiligt und übernimmt sie dann 50% sowie die gesetzliche oder mehr?
    Vielen Dank für Ihre Mühe im voraus.


    Geschrieben von Melanie am 11. Februar 2007 um 19:52
  5. @ Bianca: Sie sind auf jeden fall in einem Alter, wo Sie sehr gute Chancen haben sollten, eine IVF erfolgreich durchzuführen. Mit Adressen aus dem Ausland kann ich leider nicht dienen.

    @ Malanie: Bei dem von Ihnen genannten Befund ist eine Insemination eher wenig erfolgversprechend und vermutlich eine ICSI die Therapie der Wahl. Ihre Krankenkasse wird sich an den Kosten nur dann beteiligen, wenn auch bei Ihnen eine Ursache für die Kinderlosigkeit besteht. In Ihrem speziellen Fall kann ich nur dazu raten, die Krankenkasse Ihres Mannes konkret darauf anzusprechen, jedoch sehe ich die Chancen für eine Kostenübernahme eher skeptisch.


    Geschrieben von E. Breitbach am 25. Februar 2007 um 15:01
  6. Ablauf der In-vitro Fertilisation (IVF)
    1. Ovarielle Stimulation: Durch Hormonbehandlung werden [...]mehrere Eizellen zur Reifung gebracht.

    2. Überprüfung der Spermien: Spermien werden, auf Anzahl, Form, Beweglichkeit und Infektionen überprüft.

    3. Überwachung des Follikelwachstums: Ab dem circa 3. Zyklustag werden die Follikel mittels Ultraschall überwacht. [...]


    Geschrieben von Künstliche Befruchtung am 14. März 2007 um 19:43
  7. Hallo!
    ich bin 30Jhare alt und mein Partner 22 Jahre, ist das alter ein problem um sich künstlich befruchten zu lassen? ich habe mich vor 5 Jahren, nach zwei Kindern, sterilisieren lassen und jetzt möchte meinen Partner und ich ein Baby.
    Ich habe mich damal zu diesem Schritt entschieden da ich kein Baby mehr wollte und durch meine zwei Kaiserschnitte festgestellt wurde das um die Narbe an der Gebährmutter die Haut sehr dünn wäre.
    Aber jetzt möchte ich unbedingt noch ein Baby!!!
    Hab ich gute chancen noch ein Baby zu bekommen?

    Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort
    anja


    Geschrieben von Anja am 4. Juli 2008 um 12:23
  8. @Anja: Wie gut Ihre Chancen sind, kann ich nicht beurteilen. Rein vom Alter her sicherlich schon. Sie müssen jedoch wissen, dass die Kosten für eine solche Behandlung von der Krankenkasse nicht übernommen werden, wenn man sich hat sterilisieren lassen


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. Juli 2008 um 23:06
  9. Ichbin über 35 Jahre alt. Wie viele Embryonen kann ich mir einsetzen lassen?


    Geschrieben von Anonymous am 8. Juli 2008 um 18:25
  10. @ Anonyma: da nicht nur das Alter für diese Entscheidung wichtig ist, kann Sie nur Ihr behandelnder Arzt diesbezüglich beraten, da man die Frage beim besten Willen nciht pauschal beantworten kann


    Geschrieben von E. Breitbach am 8. Juli 2008 um 23:01
  11. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich (22 Jahre alt) und mein Freund (36 Jahre alt) versuchen ein Kind zu bekommen aber, klappt irgendwie nicht, war schon beim Frauenarzt war alles OK!!!!!! Das Problem hat aber mein Freund.
    Ich habe vieles im Internet gelesen dass die Frauen Älter als 25J. müssen.!!!
    Meine Frage ist, klappt das mit 22J Alt ????

    Und für nicht verheiratete Paare (wegen bürokratisch Problem)gibt auch eine Ausnahme über die Krankenkasse zumachen

    Mfg


    Geschrieben von Anonym am 31. Dezember 2008 um 02:41
  12. Geschrieben von E. Breitbach am 3. Januar 2009 um 16:10
  13. Hallo!
    Ich habe eine Frage:Ich habe am 5.3.09 Transfer gehabt,und am 6.3.09 ich hab in meine Slips kleine breunliche wie schleim raus gegangen.Kann das sein ist das meine
    Embrion war.Danke!


    Geschrieben von Nfnflie am 9. März 2009 um 19:59
  14. Hallo, ich habe zwei fragen an Sie, bitte beantworten mir meine fragen den ist es mir sehr wichtig, weil ich die kunstliche befrüchtung vor mir habe.

    1. Meine frage ist wie alt sind die Embryos bei Transfer?
    2. wie merke ich das mein Embryos raus gehen bzw. abgegangen?

    Mit freund lichen Grüßen


    Geschrieben von Chra am 14. März 2009 um 13:28
  15. Hallo,
    ich bin 34 und habe 3 Kinder (11,10 und 7). Ich habe mich vor 6,5 Jahren sterilisieren lassen. Inzwischen bin ich super glücklich verheiratet und wir wünschen uns alle noch ein Baby, da mein Mann auch keine eigenen hat. Gibt es da Hoffnung, dass es funktioniert und vor allem, welche Möglichkeiten bestehen und was würde das kosten.
    Viele liebe Grüße


    Geschrieben von Bianca am 23. März 2009 um 12:33
  16. Hallo!
    Wie lange nimmt man beim Antagonistenprotokoll vor der Ivf die Pille? Kann man sie auch 4-5 Wochen ohne Unterbrechung nehmen?
    Danke für die Beantwortung!


    Geschrieben von Bianca76 am 20. Juni 2009 um 15:13
  17. Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe eine Frage zur Kostenübernahme.
    Ich bin 55 und meine Lebensgefährtin ist 38 Jahre alt. Wir haben einen fast 2jährigen Sohn auf “natürlichem” Weg bekommen. Nach der Geburt unseres Sohnes mußte mir leider die Prostata entfernt werden. Da wir uns über weiteren Zuwachs bis dahin keine Gedanken gemacht hatten, haben wir vorsichtshalber vor meiner OP Spermien einfrieren lassen. Ich bin Privatversicherter und meine Freundin ist gesetzlich versichert.
    Grundsätztlich haben wir gelesen, dass die KK die Kosten nur übernimmt, wenn u.a. der Mann max. 50 Jahre alt ist. Wie ist dies in unserem speziellen Fall - gibt es da Hoffnung für eine Ausnahme? Könnte eventuell meine Privatversicherung greifen, da dies quasi als “Spätfolge” meiner OP gerechnet werden könnte?

    Besten Dank für Ihre Antwort und freundlichen Gruß
    Franz


    Geschrieben von Franz am 15. September 2009 um 15:12
  18. hallo,

    aufgrund von 4 eileiterschawngerschaften wurde mir 1999 ein eileiter ganz entnommen und der andere sterilisiert. ich bin nun 40 und habe einen ganz lieben mann (41)kennengelernt u. wir würden gern ein kind zusammen haben. meine frage, muss man verheiratet sein für die durchführung der IVF? da die krankenkassen sowieso nur bis zum vollendeteten 40. lebensjahr zahlen, werden wir das wohl grundsätzlich selbst bezahlen müssen oder gibt es auch ausnahmen?
    können sie eine klinik in berlin oder nähe empfehlen?

    vielen dank im voraus für ihre antwort.


    Geschrieben von Claudia am 1. Oktober 2009 um 09:57
  19. was kostet so eine in vitro fertilisation


    Geschrieben von shpresa am 5. November 2009 um 21:03
  20. @shpresa: Für gesetzlich Versicherte beträgt der Eigenanteil ca. 1500 Euro. Je nach Medikamentenbedarf können es ein paar hundert Euro mehr oder weniger sein


    Geschrieben von E. Breitbach am 5. November 2009 um 22:30
  21. Hallo zusammen.Ich hab mal eine frage und zwar ich und meine freundin wünschen uns ein Kind aber da ich keine kinder bekommen kann wollten wir mit In Vitro es versuchen doch einerseits haben wir angst das dass kind irgendwie krank sein könnte obwohl meine freundin gesund ist und kann so was auch klappen mit dem in vitro?wie teuer ist so etwas? kann mir jemand informationen darüber geben?

    Gruss


    Geschrieben von Julian am 26. November 2009 um 23:41
  22. @Julian: Zunächst sollte man wissen, weshalb es bei Ihnen nicht auf normalem Wege klappt. Kinder können immer Krank sein, egal, wie sie gezeugt werden, zu den Risiken der Behandlung finden Sie hier auch Infos. Auch zu den Kosten finden Sie auf diesen Seiten Informationen. Einfach mal suchen bzw. in der Navigation durchklicken. Informationen gibt es hier reichlich, auch zu den Erfolgsraten, denn natürlich kann es klappen mit In Vitro, sonst würde man es wohl kaum machen ;)


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. November 2009 um 00:06
  23. ich habe mich vor 3 jahren sterilisieren(verödung der eileiter) lassen müßen aus damals gesundheitlichen(lungenembolie nach totgeburt) grüneden.habe nun einen neuen lebenspartner und wünschen uns ein gemeinsames kind.es würde mich interessieren ob für uns die künstliche befruchtung oder refetalisierung in frage käme??ansonsten was es sonst noch für möglichkeiten wenn überhaupt gäbe.mfg Brahim


    Geschrieben von Sternen kind am 17. Januar 2010 um 15:27
  24. Hallo!

    Gestern haben mein Mann und ich erfahren, dass wir auf normalen Wege nicht Schwanger werden können, da seine Spermien in der Anzahl zu gering und zudem zu langsam sind.
    Nun müssen wir uns erstmal neu sortieren.
    Eine IVF finde ich sehr aufwendig. Kann man als Frau während der Behandlung überhaupt berufstätig sein?
    LG Ina


    Geschrieben von Ina am 13. Juli 2010 um 06:31
  25. HALLO! KOMMMENTAR!


    Geschrieben von Nick am 30. Juli 2010 um 06:11
  26. Hallo.
    Ich hab zu viele männliche Hormone kann das sein das deswegen die Embryos nicht in die Gebärmutterhöhle bleiben können .Kann man was machen das sie Embryos drin bleiben


    Geschrieben von nata am 10. August 2010 um 12:37
  27. Sehr geehrte Damen und Herren, wir sind eine Agentur, die sich auf die Entwicklung und Produktion medizinsicher 3 D Animationen spezialisiert hat. Für einen internationalen Kunden haben wir eine (wunderschöne) 3 D Computeranimation über Invitro entwickelt. Die Rechte liegen bei uns und wir können diese Anmation für deutsche Mandanten adaptieren. Wenn Sie Interesse an einer solchen Animation für Ihre Website oder Ihr Marketing haben sollten, melden Sie sich gerne bei und. Freundliche Grüße aus Hamburg. ihre Carol Vink, http://www.markivmedical.eu


    Geschrieben von Carol Vink am 16. August 2010 um 15:05

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