Die Kinderwunsch-Seite

ICSI


Indikationen für Intrazytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Die ICSI ist eine Behandlungsmethode, welche entwickelt wurde, um Paare zu behandeln, bei denen der Kinderwunsch wegen einer schlechten Spermienqualität unerfüllt bleibt. Oft reicht bei eingeschränkter Zahl oder Beweglichkeit der Spermien schon eine Insemination oder eine normale IVF aus, um die Schwangerschaftswahrscheinlichkeit zu erhöhen und den Kinderwunsch zu erfüllen. Allerdings ist bei einer IVF eine Mindestanzahl von 50.000 bis 100.000 funktionsfähigen und schnell beweglichen Spermien pro Eizelle notwendig, um eine Befruchtung zu erzielen. Wenn das Spermiogramm so schlecht ist, daß diese Zahlen nicht erreicht werden können, dann ist die ICSI eine letzte und erfolgversprechende Therapieoption.

Eine weitere Indikation ist die Azoospermie, also das völlige Fehlen von Spermien im Ejakulat . Bei diesen Spermienemmisionsstörungen können die Spermien nicht per Masturbation gewonnen werden, sondern werden aus dem Hoden oder Nebenhoden gewonnen (MESA oder TESE). Die Zahl der so gewonnenen Spermien ist regelmäßig zu gering, um beispielsweise eine Insemination durchführen zu können und meist auch für eine “normale” IVF nicht ausreichend.

Prinzip und Vorgehensweise

eggmovie1.gifDas Prinzip der ICSI liegt darin, daß die Eizelle “gezwungen” wird, sich von nur einem Samenfaden befruchten zu lassen. Dazu wird die Eizelle mit einer dicken Glaskanüle fixiert (auf dem Bild links) und eine sehr feine Pipette wird verwendet, um ein Spermium unter dem Mikroskop direkt in die Eizelle einzuspritzen. Der Samenfaden ist in der Kanüle zu sehen.

Ansonsten unterscheidet sich diese Therapie in nichts von der konventionellen IVF. Auch für die ICSI wird dieselbe hormonelle Stimulation durchgeführt und anschließend die Eizellen durch eine Punktion gewonnen. Auch die Rückgabe der befruchteten Eizellen (Transfer) wird auf die gleiche Weise durchgeführt.

Der einzige Unterschied liegt also darin, daß man nicht der Eizelle die Auswahl eines Samenfadens überläßt, sondern einen aussucht, welcher dann injiziert wird. Nun ist völlig unklar, nach welchen Kriterien die Auswahl des letztlich zur Befruchtung führenden Spermiums erfolgt, denn sicherlich stimmt “wer zuerst kommt, mahlt zuerst” hier nicht. Man kann also nicht wissen, ob man wichtige Auswahlkriterien der Eizelle einfach außer Kraft setzt.

Mögliche Risiken

Da die Methode relativ neu ist (1993), bestand lange Zeit die Frage, ob ein erhöhtes Mißbildungsrisiko für die so erzeugten Kinder besteht. Im Nachhinein durchgeführte (retrospektive) Untersuchungen an den bereits geborenen Kindern auch über längere Zeiträume nach der Geburt ergaben kein erhöhtes Risiko, jedoch war es wichtig, eine prospektive Studie durchzuführen. Die Ergebnisse dieser in Deutschland erstellten Studie zeigten, daß das Risiko für Fehlbildung bei der ICSI geringfügig gegenüber normal enstandenen Kindern erhöht ist, jedoch bei Berücksichtigung der negativen Voraussetzungen seitens der Eltern (häufiger höheres Alter, Übergewicht der Frau und genetische Veränderungen) lediglich ca.0,5% höher liegt (0,2-0,7%).

Diese Ergebnisse führten dazu, daß die Krankenkassen die Kosten für eine ICSI-Behandlung jetzt übernehmen, was bis zu einem entsprechenden Urteil des Bundessozialgerichts (4/2002) bisher nicht der Fall war

Das Embryonenschutzgesetz und die standesrechtlichen Richtlinien gelten für die ICSI genauso, wie für die IVF, so daß die in dem entsprechenden Kapitel erwähnten Voraussetzungen für die ICSI genauso zu erfüllen sind.

Ergebnisse

Die Erfolgsraten mit der ICSI sind ähnlich den Ergebnissen der IVF-Behandlung. Die früher häufig geäußerte Meinung, daß die Ergebnisse besser seien, konnte sich über die Jahre nicht bestätigen

Risiken

Das Spektrum der Risiken ist das gleiche wie bei der IVF. Jedoch sind die Drillingsraten bei der ICSI etwas höher, weshalb speziell bei dieser Therapievariante eine Reduktion der transferierten Embryonenzahl auf 2 bei jüngeren Patientinnen zu erwägen ist. Auf das unklare Risiko bei den Fehlbildungen wurde ja bereits hingewiesen.



Weitere Infos zu “ICSI” aus unseren News

  1. GKV übernimmt die Kosten des privat versicherten Partners nicht am 17. Dezember 2008

    [...] Ein Paar benötigt aufgrund einer sehr stark eingeschränkten Spermienqualität eine ICSI zur Erfüllung seines Kinderwunschs. Je nach Versicherungskonstellation werden die Kosten [...]


  2. Ist ICSI eigentlich von Vorteil wenn die Spermien in Ordnung sind? am 21. Dezember 2008

    [...] sind, stellt sich oft die Frage, ob man auch bei einer normalen Spermienqualität eine ICSI statt einer konventionellen künstlichen Befruchtung durchführen sollte, um die Chancen zu [...]


  3. Null Prozent normal geformte Spermien: War´s das? | IVF und ICSI | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 11. Februar 2009

    [...] ist es aber, wenn auch die anderen Parameter eingeschränkt sind und eine ICSI notwendig [...]


  4. Hilft Metformin bei PCO und IVF? | Cochrane Database, PCO-Syndrom | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 19. April 2009

    [...] bereits veröffentlichte Studien gefunden werden, bei denen Metformin im Rahmen von IVF und ICSI-Behandlungen gemäß den strengen Cochrane-Kriterien untersucht [...]


  5. Der Weg zu unserer Melinda ;-) » Blog Archive » Hallo Welt! am 17. Februar 2010

    [...] meinen Mann untersucht.. Das Spermiogramm war erschütternd und so riet uns der neue arzt eine ICSI zu machen.. Doch ich wurde nicht untersucht (trotz PCO mit bereits 2 Op´s).. Es stand für ihn [...]


Kommentare

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  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    wie lange dauert die ICSI-Behandlung?
    Von der Hormoneinnahme zur Eizellenentnahme und dann wieder zur Transplantation dieser.
    Ich dachte, daß das schneller ginge.
    Jetzt muß mein Mann, ein zweites Mal zum Spermiogramm, obwohl beim ersten schon gar keine Spermien mehr nachweisbar waren.
    (Z.n. M.Hodgkin und Chemotherapie)


    Geschrieben von Regina am 13. August 2006 um 12:38
  2. @ Regina,
    Wie lange die Behandlung dauert, hängt von der Art der verwendeten Hormonbehandlung ab. Hier mehr. Damit die Krankenkasse einen Teil der Kosten übernimmt, sind zwei Spermiogramme im Abstand von mind. 12 Wochen notwendig, die eine ICSI-Indikation darstellen. Mehr dazu hier unter Punkt 11.5.


    Geschrieben von E. Breitbach am 27. August 2006 um 16:13
  3. Ich bin 41 jahre und siet 4 jahren in einer neuen Beziehung.Gibt es da auch Ausnahmen der Kasse das ich eine zuzahlung bekomme bei einer Künstlichen befruchtung.


    Geschrieben von Karolin Burkhardt am 29. Oktober 2006 um 18:05
  4. @ Karolin,
    nein, Ausnahmen gibt es leider nicht. Hier mehr dazu


    Geschrieben von E. Breitbach am 30. Oktober 2006 um 00:10
  5. Liebes Team, ich habe eine Frage zu dem Punkt “Risiken”: Zu welchem (Entwicklungs-) Zeitpunkt würde denn eine Reduktion der transferierten Embryonenzahl stattfinden?
    Vielen Dank für eure Antwort!


    Geschrieben von Anouk am 7. November 2006 um 14:44
  6. @ Anouk.
    Am besten VOR dem Transfer. Danach frühestens in der 14. Schwangerschaftswoche. Dann sind die Kinder groß genug, um sie mit einer Spritze ins Herz abzutöten…

    Zu dem Zeitpunkt sind sämtliche Organe bereits angelegt, Arme und Beine ausgebildet…


    Geschrieben von E. Breitbach am 11. November 2006 um 18:47
  7. Für die Beantwortung folgender Frage bedanke ich mich ganz herzlich:
    Welche Merkmale bei der Spermienqualität sind besonders negativ für die Befruchtung und weitere Teilung der Eizellen/ Embryonen bei einer ICSI- Behandlung?


    Geschrieben von Katharina am 21. November 2006 um 20:23
  8. Hallo ! Ich hatte vor genau 8 Tagen meinen “Transfer” (ICSI). Nun würde mich mal interessieren, wie man merkt, dass die Eizellen abgestoßen wurden. habe schon von vielen gehört, dass man es auf jeden Fall spürt. Ich hatte vor zwei Tagen einen merkwürdigen Ausfluss. Wie muss so etwas aussehen ? bin natürlich sehr beunruhigt.Ich freu mich über viele Antworten. Ein Schwangerschaftstest würde momentan wohl positiv sein, da ich ein Schwangerschaftshormon gespritzt bekommen habe.


    Geschrieben von Oviesse am 30. November 2006 um 20:42
  9. Hallo
    wir haben jetzt zwei Insiminationen ohne Erfolg hinter uns
    jetzt kommt noch der dritte Versuch
    die Kosten werden auch von der Privaten Krankenkasse meines Mannes übernommen nach Rücksprache mit meinem Arzt würde dann die ICSI auf uns zukommen werden da auch die Kosten übernommen und wenn ja, wie viele Versuch?


    Geschrieben von Stephanie am 9. Dezember 2006 um 17:21
  10. @ Katharina: Die Beweglichkeit ist das wichtigste. Nur bewegliche Spermien sind sicher befruchtungsfähig. Dazu reichen dann aber einige wenige

    @ Oviesse: Nein, die Embryonen sind viel zu klein, um davon irgendetwas zu merken (0,2 Millimeter)

    @ Stephanie: Wenn der privat versicherte mann der Verursacher ist, dann sollte seine Krankenkasse die Kosten übernehmen. Siehe auch unter “Kosten


    Geschrieben von E. Breitbach am 26. Dezember 2006 um 23:40
  11. Hallo,
    ich hatte am Freitag meinen “Transfer”;fühle mich aber überhaupt nicht schwanger. Muss man die Einnistung bemerken oder kann diese ohne körperliche Veränderungen an der Frau geschehen?


    Geschrieben von angela am 17. Februar 2007 um 21:41
  12. @ angela: Nein, eine Einnistung kann man nicht bemerken, auch wenn es vielfach behauptet wird. Hier ein Bericht aus den News zu frühen Schwangerschaftszeichen


    Geschrieben von E. Breitbach am 25. Februar 2007 um 13:55
  13. Kann man denn auch mit einer ICSI befruchten wenn vereinzelt Spermien da waren aber tot, nicht lebendig?
    Was macht man dann wenn alle nicht lebendig sind, kann man denn dann noch irgendwo eine lebendige her bekommen?

    Lg Sandra


    Geschrieben von Sandra am 19. April 2008 um 14:40
  14. @Sandra: Wenn sie sich nicht bewegen, dann beeutet das nicht zwngsläufig, dass sie “tot” sind, sie können durchaus noch befruchtungsfähig sein. Im Zweifelsfall könnte man eine Gewebsprobe direkt aus dem Hoden entnehmen und die Spermien daraus isolieren, sozusagen direkt an der Quelle suchen. Das nennt man TESE


    Geschrieben von E. Breitbach am 19. April 2008 um 16:29
  15. Hallo,

    wir stehen kurz vor einer ICSI-Therapie. Leider habe ich sehr hohes Übergewicht. Mein FA rät dazu vorher abzunehmen. Was meine Sie? Steigen durch Übergewicht die Fehlbildungsrate oder sonstige Risiken?

    Viele Grüße
    Kathi


    Geschrieben von Kathi am 7. Mai 2008 um 18:33
  16. @Kathi: Übergewicht hat schon einen nicht unwesentlichen Einfluss auf den Ausgang einer künstlichen Befruchtung. Nicht ganz so ausgeprägt wie Rauchen, aber fast. Hier nachzulesen. DAs bedeutet ja nicht, dass es nicht klappen kann, aber eine reduktion des Übergewichts ist generell sicherlich hilfreich.


    Geschrieben von E. Breitbach am 7. Mai 2008 um 20:08
  17. Hallo,

    mein Mann hat eine Samenschwäche, so dass uns zu einer Icsi geraten worden ist. Ich bin gesund. Mein Mann ist gesetzlich versichert, ich bin privat versichert. Wie sieht die Kostenübernahme aus? Muss die gesetzliche rechtlich gesehen überhaupt zahlen (unsere Ärztin hat das Gegenteil behauptet)?
    Außerdem hat sie uns geraten, einen Genetiker aufzusuchen. Ist das wirklich notwendig?
    Vielen Dank für eine Antwort!!!


    Geschrieben von C.Brinkmann am 25. Mai 2008 um 18:33
  18. @C.Brinkmann: Die humangenetische Beratung ist laut Richtlinien zu empfehlen, da bei eingeschränktem Spermiogramm eine genetische Ursache vorliegen kann. Bei Ihrer Versicherungskonstellation muss Ihre Kasse nicht zahlen (Verursacherprinzip) und die Kasse Ihres mannes auch nicht (Behandlerprinzip). Die denkbar ungünstigste Konstellation. Evtl. aknn die Kasse Ihres Mannes einen Teil der Kosten im Rahmen einer Kostenerstattung übernehmen, eine Abrechung über die Chipkarte ist jedoch nicht möglich


    Geschrieben von E. Breitbach am 25. Mai 2008 um 20:00
  19. Hallo, ich werde im februar eine ISCI bekommen solle 4 wochen forheer medformin nemen und dann am 2 ZT anfangen zu spritzen ich habe PCO und werde mittelmesig dosirt … der arzt sage wenn es zur schwangerschaft kommt müste mann bei einer ISCI behandlung das fruchtwasser untersuchen stimmt das meine tante hatte das machen lassen sie wa schon 39 und da nach hatt sie es ferloren wegen dem ein grif ich habe angst da for aber muss mann diese untersuchung durch führen ?? danke um die Antwort


    Geschrieben von Poca am 10. Dezember 2008 um 13:41
  20. @Poca: Ja, man rät zu einer Fruchtwasseruntersuchung. Jedoch zwingt Sie niemand dazu. Genausowenig wie zur korrekten Rechtschreibung.


    Geschrieben von E. Breitbach am 26. Dezember 2008 um 15:50
  21. Hallo, ich werde auch bald eine ICSI bekommen. Wir sind total unsicher, ob wir einen Transfer mit 1 oder 2 Embryonen machen lassen. Wir haben einen Sohn(9J.)und wünschen uns so sehr noch ein Kind. Wir haben jedoch aus mehreren Gründen Angst, dass es Zwillinge werden.Ich bin 38Jahre, mein Mann 42 Jahre. Sein Spermiogramm sieht schlecht aus. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit bei einen Transfer von 2 Embryonen, dass es Zwillinge werden? Ist ein Embryo zu wenig, damit es überhaupt klappt? Würden gerne ihre Meinung dazu hören, damit uns unsere Entscheidung vielleicht leichter fällt. Danke und Liebe Grüße


    Geschrieben von Becki am 18. Januar 2009 um 21:44
  22. @Becki: In IHrem Alter ist die Wahrscheinlichkeit für eine Schwangerschaft ohnehin reduziert. Im Schnitt von ca. 30% auf 20-25%. Durch die Rückgabe nur eines Embryos halbieren Sie die Chancen. Das Risiko für Zwillinge ist auch altersabhängig und sollte bei Ihnen im hohen einstelligen Bereich liegen, also knapp unter 10%. Was Ihnen wichtiger ist, können nur SIe selbst entscheiden.


    Geschrieben von E. Breitbach am 20. Januar 2009 um 23:56
  23. Welcher Arzt führt so eine ICSI oder TESE durch ? Mein Urologe hat festgestellt, dass mein sperma zu schlecht ist um Kinder zu bekommen. DAzu kommt, dass mein Testosteronspiegel viel zu hoch ist u das eine Schädigung der Hoden vorliegen kann. Er sagt dann sei nichtsmehr möglich.. aber hier stehen ja andere Erfahrungen drin ?Jetzt bin ich etwas verunsichert ?


    Geschrieben von Stefan am 28. Januar 2009 um 09:22
  24. @Stefan: Ihre Aussagen widersprechen sich ein wenig und daher wäre es vermutlich am besten, wenn Sie ein Kinderwunsch-Zentrum aufsuchen würden, welches eine TESE durchführt. Ein Kinderwunsch-Zentrum in Ihrer Nähe finden Sie oben unter “Zentren”


    Geschrieben von E. Breitbach am 29. Januar 2009 um 17:23
  25. Hallo, ich habe PCO mit sehr vielen kleinen zysten. Ich bin in einer kinderwunschpraxis bekomme seit 9 zyklen prednisolon2,5mg/Abend + Clomifen + metformin750g. Ausgelöst wird mit puregon. Metformin nehme ich erst seit 2 Monaten. Meine Frage wie lange macht mann eine normale Behandlung bis man eine icsi macht. Und tut der eingriff weh, und wie läuft das ab. Wir haben bereits ein kind(3 Jahre aber da waren wir auch in der kiwu praxis bekam damals nur prednisolon und es hatte bald geklappt) danke


    Geschrieben von sandra am 4. Februar 2009 um 00:52
  26. Der Kommentar von E. Breitbach zu Pocas mangelnder Rechtschreibung ist hier wirklich fehl am Platz. Wer ist dieser Mensch, wieso ist er oder sie überhaupt erlaubt Fragen zu einem so wichtigen und emozionalem Thema zu beantworten? Wenn es Ihre eigene Homepage ist dann werde ich sie gewissentlich meiden. Sehr unqualifiziert, wie man an der Aussage über die Rechtschreibung lesen konnte.
    Schöne Grüsse


    Geschrieben von Andrea am 9. Februar 2009 um 17:59
  27. @Andrea
    Herr Dr. Breitbach ist alles andere als unqualifiziert.
    @Herr Dr. Breitbach
    Ihr Humor hat uns immer geholfen. Allerdings ist es mir ein Bedürfnis, zu sagen, dass man mehr über die teilweise gravierenden Gesundheitsrisiken und möglichen Spätfolgen aufklären sollte.
    Übrigens haben wir uns nach endlosen Prozeduren für eine Adoption entschieden und sind hoffentlich bald Eltern eines kleinen Thais :-).
    Viele Grüße an Sie!


    Geschrieben von Sabine am 11. Februar 2009 um 22:57
  28. @ Andrea: Ihre korrekte Rechtschreibung freut mich, Ihre zukünftige Abwesenheit hier dauert mich daher zutiefst. Ansonsten finden Sie die Anworten auf Ihre hier gestellten Fragen selbstverständlich im Impressum.

    @ Sabine: Welche Gesundheitsrisiken finden nicht genügend Raum?

    Und ansonsten: Herzlichen Glückwunsch im Voraus ;-)


    Geschrieben von E. Breitbach am 12. Februar 2009 um 01:40
  29. @Herr Dr. Breitbach
    Danke!
    Es ist mir zwar bewusst, dass die Paare möglichst sorglos und unbelastet in die Behandlung gehen sollen. Wäre mir damals jedoch bewusst gewesen, dass z.B. das Krebsrisiko durch die Behandlung steigt oder dass es zu einer chemischen Schwangerschaft kommen kann (die nebenbei bemerkt ziemlich gruselig war), hätte ich einen vierten Versuch nicht gewagt. Über die gesundheitlichen Risiken der ICSI-Behandlungen sollte im Vorfeld mehr gesprochen werden - und nicht erst auf Nachfrage. Trotzdem waren wir mit Ihnen als Arzt mehr als zufrieden :-).
    Alles Gute!


    Geschrieben von Sabine am 12. Februar 2009 um 17:07
  30. @Sabine: Das Krebsrisiko ist erwiesenermaßen nicht erhöht. Es gibt einige emiprische Studien mit Verdachtsmomenten, jedoch keine davon hatte Bestand.

    Mehr dazu hier: http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/hormone/risiken/
    und hier: http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/risiken-der-icsi/

    Ich habe mich da auch nicht angegriffen gefühlt, nur habe ich auch leider recht oft damit zu tun, dass ein Wissenschaftsjournalist eine dünne empirische Studie mit der Überschrift “Krebsfalle Kinderwunsch?” mit großem Trara an die Öffentlichkeit bringt, dabei jedoch die sauber geführten Studien mit großen Fallzahlen, die es zahlreich gibt und zu ganz anderen Schlussfolgerungen kommen, ignoriert. Bad News sind good News.

    Biochemische Schwangerschaften sind gruselig, weil man nciht weiß, wo sie stecken und was aus ihnen werden wird, keine Frage. Aber Aborte sind natürlich auch bei normalen Schwangerschaften möglich und dabei natürlich auch besagte biochemische Schwangerschaften. Dass die Abortrate höher ist verdient natürlich der Erwähnung, keine Frage.

    Ich schreibe dieses hier unter anderem vor allem für spätere Leser dieser Seite, nicht zwingend, um Sie jetzt noch zu überzeugen ;-)


    Geschrieben von E. Breitbach am 12. Februar 2009 um 17:26
  31. @Dr. Breitbach
    Na gut…:-)
    Da wären aber noch die extremen Herzprobleme (Schmerzen, starke Rhythmusstörungen und anschließende Schmerzen im Arm) während der zusätzlichen Behandlung mit Cortison. Außerdem habe ich nach den Hormonbehandlungen PMS bekommen (ich weiß, hat angeblich nichts miteinander zu tun - trotzdem komisch).
    So, jetzt hab ich alle genug verunsichert und bin still. Zum Glück haben wir all unser Geld in die Adoption gesteckt und kommen nicht wieder in Versuchung eines neuen Befruchtungsversuchs…


    Geschrieben von Sabine am 12. Februar 2009 um 19:50
  32. Kinder trotz Sterilisation des Mannes vor 20 Jahren?

    Mein Mann hat sich mit 20 Jahren also vor 20 Jahren sterislisieren lassen. Besteht nach so langer Zeit überhaupt nocht die Möglichkeit über ICSI Sperma zu “finden” um (gesunde!) Kinder zu zeugen?

    Vielen Dank

    Kirsten


    Geschrieben von Kirsten am 13. Februar 2009 um 18:32
  33. Ich bin zur Zeit in einer ICSI Behandlung. Gestern hatte ich den Transfer von zwei Eizellen. Ein 6-zeller und ein 8-zeller.
    Nun meine Frage: wie kommt es, dass es auch 2- zeller, 4- zeller etc. gibt? Liegt es an den Medikamenten oder am Alter der Patientin?


    Geschrieben von Arden am 28. Februar 2009 um 23:36
  34. mein mann erkrankte an krebs (MORBUS HODGKIN)wo er 3 jahre alt war,jetzt ist er 29 jahre alt.Durch den Schemo keine SPERMIEN mehr da.TESE schon gemacht ERFOLGLOS:
    WER KANN UNS WEITER HELFEN:
    ICH BITTE UM EINE ANTWORT:
    DANKE:


    Geschrieben von licht am 16. März 2009 um 22:58
  35. hallo licht,

    wenn selbst bei einer TESE keine spermien gefunden werden konnten, sieht es wirklich nicht gut aus. kommt eine samenspende für euch definitiv nicht in frage?

    alles gute für euch!


    Geschrieben von ally am 21. März 2009 um 15:36
  36. hallo ally

    samenspende kommt definitiv nicht, bei uns nicht in frage.

    DANKE für dein antwort

    WER KANN UNS WEITER HELFEN


    Geschrieben von licht am 22. März 2009 um 22:51
  37. guten tag,
    wir hatten die erste icsi und meine frau ist leider nicht schwanger geworden. mich wurmt die mangelnde bzw. schleppende aufklärung der ärzte unserer kiwukli immer mehr ! ist hier jemand, der mir sagen kann wie das mit den unterstützenden medikamenten zum aufbau der schleimhaut aussieht ? meine frau hat diese bei erstem mal nicht bekommen, nun, beim zweiten versuch stehen die plötzlich mit auf dem rezept, ohne das jemand darüber ein wort verliert. sind die notwendig oder ist das von fall zu fall ( frau zu frau (-: )unterschiedlich ? wie wirkt sich denn rauchen auf die icsi aus ? meine frau hat, als wir uns vor monaten in der kiwukli anmeldeten noch geraucht. seither steht auf ihrem behandlungsplan 15 zigaretten pro tag und trotzdem wird bzw. wurde die icsi durchgeführt.( sie hat natürlih lange vorher aufgehört ). dennoch fragt der dr. da gar nicht mehr nach sondern ignoriert diesen ” vermerk auf dem behandlungplan ” ohne ein wort oder einen gedanken daran zu verschwenden….
    danke für eine antwort.


    Geschrieben von jochen am 31. März 2009 um 20:41
  38. ach ja, noch eine frage ….
    beim ersten versuch musste ich zwei spermaproben ( zur befruchtung )innerhalbvon 45 minuten abgeben. aussage war, dass die zweite probe immer besser ist…. nur bei mir oder bei jedem ? danke (-:


    Geschrieben von jochen am 31. März 2009 um 20:43
  39. wer hat erfahrung mit zweite mal tese
    bring das was?


    Geschrieben von licht am 13. April 2009 um 20:29
  40. Hallo und guten Morgen, wir hatten auch unsere erste icsi in Düsseldorf und heute Nachmittag muss ich zum Bluttest, obwohl ich das Ergebniss ja eigentlich schon weiß :-( Ichabe vorgestern meine Periode bekommen.
    Meine Frage ist nun: wie lange sollten wir mit dem 2. Versuch warten?? Ich bin jetzt 39 und möchte es nicht mehr so lange hinziehen…. Über eine kurze Antwort würde ich mich sehr freuen!! Herzliche Grüße Andrea


    Geschrieben von Andrea am 14. April 2009 um 08:42
  41. Guten Tag,wir stehen vor unserer 1. IUI Behandlung (mit Stimulation ).Bei mir sind alle Hormon-und Blutwerte optimal gewesen,ich habe einen regelmässigen Zyklus (27 Tage)und bin 32.5 Jahre alt. Mein Mann ist genauso alt, wir sind sportlich, ernähren uns sehr hochwertig, seine Spermienwerte sind jedoch mittelmässig ca.8 Millionen.
    Wie hoch ist die Wahrseinlichkeit dass es schon beim erten Mal klappt?
    Danke für die Antwort.


    Geschrieben von ani76 am 22. Mai 2009 um 13:34
  42. hallo,andrea!
    da die eierstöcke vom 1.versuch noch etwas geschwollen sein könnten,solltest du etwa 2-3 zyklen abwarten,bevor ihr noch einmal von neuem startet.
    ich weiß,daß das sehr nervenaufreibend und anstrengend ist gerade jetzt auch in deiner situation mit dem alter,aber es ist schon besser,ihr atmet jetzt erstmal wieder tiefer durch und startet dann nach 2-3 monaten wieder!! hat dein arzt dir/euch das nicht gesagt?? sehr erstaunlich…
    ich wünsch euch viel glück und drück euch die daumen.setzt euch nicht unter druck.die psyche spielt auch eine sehr große rolle-ich weiß:es ist leichter gesagt als getan,aber bei mir hat es damit auch geklappt und ich bin jetzt in der 11.ssw mit zwillingen!!
    liebe grüße,aya.


    Geschrieben von aya am 8. Juni 2009 um 23:21
  43. Ich habe bereits eine erfolglose ICSI hinter mir… 2007 hatten wir den ersten Versuch gestartet und habe 10 Monate davor aufgehört zu rauchen!

    Danach habe ich aus lauter frust wieder angefangen…

    Wir möchten ein 2.Versuch starten…und würde gerne wissen ob es eine bestimmte Karenzzeit gibt mit dem Rauchen aufzuhören!?!?

    Ich denke das der Misserfolg darauf zurück zuführen ist das ich 10 MOnate vor der ICSI noch geraucht hatte!?!?!

    Jetzt will ich zu Silvester wieder aufhören und überlege ob ich den geplanten Versuch nicht weiter verschieben sollte da ich noch rauche und zu Silvester aufhören werde???….


    Geschrieben von susi am 27. Oktober 2009 um 14:35
  44. Hallo Herr Dr. Breitenbach,
    vor ca. 6 Wochen habe ich mit einer ICSI Behandlung begonnen. Leider mussten die gewonnen Eizellen eingefroren werden, da ich mit einer starken Überstimulation ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Der Termin für den Transfer war zunächst für gestern angesetzt. Leider haben sich von den insgesamt 3 (erst zwei, dann nochmal eine) aufgetauten Eizellen nur eine weiterentwickelt. Die anderen wurden “braun”. Meine Fragen: Woran kann es liegen, daß sich so wenige Eizellen weiterentwickeln? Und gibt es eine Grenze, bis zu welchen Stadium entwickelte Eizellen transferiert werden dürfen? Die eine entwickelte Eizelle ist immerhin schon seit 4 Tagen aufgetaut. Für Ihre Antwort bin ich dankbar! Viele Grüße!


    Geschrieben von magdalena am 9. Dezember 2009 um 12:20
  45. @ Magdalena: Es kommt nicht so selten vor, dass Eizellen nach dem Auftauen nicht überleben oder eine schlechte Qualität aufweisen. Es könnte mit der hohen Zahl der Eizellen zusammenhängen, aber letztlich kann Ihnen das nur Ihr behandelnder Arzt sagen. Nach 5 Tagen solten der Transfer spätestens erfolgen


    Geschrieben von E. Breitbach am 18. Dezember 2009 um 02:22
  46. ich habe mein zweites tese hinter mir.
    auch das zweite war erfoglos.
    in hamburg,bei PROF.DR.W.SCHULZE.
    ich bin jetz c.a. 10 jahre verheiratet.
    UND HOFE DAS EINER MIR HELFEN KANN
    BITTE.


    Geschrieben von licht am 14. Februar 2010 um 22:22
  47. Ich hab Fragen zur Statistik… Wie viele bei der Eizellentnahme gewonnenen Eizellen werden im Schnitt durch eine ICSI auch befruchtet? Und wenn dann nur zwei oder drei “behalten werden” - wie viele schaffen es im Schnitt dann auch bis zum Transfer?


    Geschrieben von Nina am 6. Juli 2010 um 11:37
  48. wo finde ich den besten ARST für ein drites mal tese denn beim ersten und zweiten kein SPERMIEN GEFUNDEN


    Geschrieben von licht am 12. August 2010 um 22:36

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