Krebs als Risiko der Kinderwunschbehandlung
Erhöhtes Risiko für Eierstockskrebs: In einer großen Studie (A. Whittemore,1992) wurde das Risiko, an Eierstockskrebs zu erkranken, für Frauen, die eine Stimulation der Eierstöcke erhielten mit 4,5% angegeben im Vergleich zu 1,5% ohne eine solche Behandlung.
Wenn eine Frau schwanger wurde unter einer solchen Therapie, dann sank das Risiko unter das durchschnittliche Risiko. Es ist unklar, ob das erhöhte Risiko für eine Ovarialkarzinom bedingt ist durch bestimmte Eigenschaften, welche Sterilitätspatientinnen bieten (z. B. fehlender Eisprung) oder durch die Behandlung selbst. Letzlich gibt es keine eindeutigen Hinweise für ein erhöhtes Karzinomrisiko, spätere Untersuchungen haben die Ergebnisse von Whittemore nicht bestätigen können und es ist zu vermuten, dass das Risiko für Frauen, die eine Hormonbehandlung benötigen (z. B. aufgrund eines fehlenden Eisprungs) von sich aus bereits ein erhöhtes Krebsrisiko haben.

Mr Wong
del.icio.us
Digg
Web News
Yigg
Freitag, 18 Juli 2008 um 00:29
[...] zu Beginn der 90er Jahre eine Studie ein erhöhtes Risiko für Eierstockskrebs nach Hormonbehandlungen vermuten ließ, sind zahlreiche weitere Studien zu weitaus beruhigenderen Ergebnissen gekommen. [...]