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Protokolle


Es gibt nicht nur viele Medikamente, welche bei der Stimulation der Eierstöcke verwendet werden können, sondern auch viele verschiedene Behandlungsprotokolle, die zum Teil recht standardisiert angewendet werden. Auch wenn eine individuelle Anpassung an die jeweilige Patientin sehr sinnvoll sein kann, so bedeutet dies jedoch, nicht, dass in jedem Fall “das Rad neu erfunden werden muss”. Eine standardisierte Vorgehensweise hat den Vorteil, dass die Reaktion der Eierstöcke auf die Stimulation unter Berücksichtigung der hormonellen Voraussetzungen auf Seiten der Frau, meist sehr gut vorauszusehen ist und somit die gewünschte Anzahl an Eibläschen stimuliert werden kann.

Die hier erläuterten Protokolle werden in den verschiedenen Behandlungszentren mit unterschiedlicher Häufigkeit verwendet, also auch die Ärzte haben ihre bevorzugten Methoden z. T. auch mit deutlichen Abweichungen von den hier dargestellten Vorgehensweisen. Die Darstellung hier kann also nur dazu dienen, die Methoden in den am häufigsten durchgeführten Varianten zu erklären, mehr oder weniger ausgeprägte Änderungen sind entweder durch spezielle hormonelle Gegebenheiten bei der Frau bedingt oder durch persönliche Erfahrungen des Arztes. Die Protokolle beziehen sich fast ausschließlich auf die hormonelle Behandlung zur Reagenzglasbefruchtung.



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Kommentare

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  1. Sehr geehrte Damen und Herren,
    Eine Frage zu Icsi:
    Ist es möglich, den Zyklus bzw. die Stimulation und Entnahme so zu planen/einzustellen, dass die Phase der häufigen Arztbesuche auf einen kurzen und bestimmten (schon jetzt festgelegten) Zeitraum (ca.2 Wochen)geregelt wird?
    Danke!


    Geschrieben von Elisabeth Hausner am 3. Mai 2009 um 22:04
  2. @Elisabeth Hausner: wenn man vorher die Pille einnimmt, dann lässt sich so etwas problemlos bewerkstelligen


    Geschrieben von E. Breitbach am 3. Mai 2009 um 22:45