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Utrogest


Utrogest enthält reines Progesteron, also mit dem natürlichen Gelbkörperhormon identisch. Eigentlich wird es zur Hormonersatztherapie in den Wechseljahren eingesetzt, jedoch hat es in der Kinderwunschbehandlung ebenfalls eine festen Platz. Die Packungsbeilage ist jedoch auf die Behandlung in den Wechseljahren abgestimmt.

Wirkungen

Es wird gerne verwendet, um nach Eisprung oder Punktion/Embryotransfer im Falle einer Gelbkörperschwäche die Gelbkörper- bzw. Lutealphase des Zyklus zu unterstützen. Bei einer Reagenzglasbefruchtung erfolgt eigentlich immer eine Unterstützung der Gelbkörperfunktion durch zusätzliche Progesterongaben, da die vorher durchgeführte Stimulation das Verhältnis von Gelbkörperhormon und Östrogenen negativ beeinflusst.

Die Unterstützung der Gelbkörperphase kann alleine oder oder in Kombination mit HCG (Predalon, Choragon u.a.) erreicht werden. Es ist zwar in Deutschland nur zur oralen Anwendung zugelassen, aber es wird besonders gerne vaginal eingesetzt aufgrund seiner dann besseren Wirkung und Verträglichkeit. Dosierung: bis zu 3×2 Stück.

Hersteller

Dr. Kade

Anwendung

Oft wird Utrogest zur vaginalen Anwendung verschrieben. Das hat den Vorteil, dass es besser wirkt und auch besser verträglich ist. auch wenn im Beipackzettel steht, dass man oral einnehmen soll (=schlucken), kann man es daher in die Scheide einführen. Falls Sie das verwirrt, dass Ihr Arzt etwas anderes sagt als im Beipackzettel steht: Er hat sich nicht geirrt. Eigentlich hat die vaginale Gabe nur Vorteile.

Es ist so, dass Utrogest in Deutschland nur zugelassen ist für die orale Einnahme. Mittlerweile existieren aber auch schon Beilegzettel von Kade, die für Patienten vorgesehen sind, die das Medikament vaginal nehmen und dies wie oben erläutern.

Zur Unterstützung einer bestehenden Schwangerschaft ist die Einnahme über die zwölfte Woche hinaus nicht sinnvoll, oft wird nach einer künstlichen Befruchtung oder anderen hormonellen Vorbehandlungen die Einnahme auch schon früher beendet.

Nebenwirkungen

  • Müdigkeit
  • Darmträgheit, Verstopfung
  • Brustspannen
  • Allergische Reaktion (enthält Erdnussöl)
  • Depressive Verstimmung
  • Übelkeit
  • eigentlich keine Nebenwirkung: verursacht natürlich Temperaturerhöhung, genau wie körpereigenes Progesteron auch.
  • Aber: Es beeinflusst den Schwangerschaftstest nicht! Es enthält nur reines Progesteron und die Schwangerschaftstests messen HCG, was dem Schwangerschaftshormon entspricht und etwas völlig anderes ist


Weitere Infos zu “Utrogest” aus unseren News

Kommentare

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  1. Kann Utrogest die Regelblutung verzögern?

    Bitte um Antwort
    danke Michaela


    Geschrieben von MIchaela Ranke am 24. Mai 2008 um 10:23
  2. @MIchaela Ranke: Ja


    Geschrieben von E. Breitbach am 24. Mai 2008 um 12:19
  3. Hallo Dr. Breitbach,
    Kann Utrogest Wassereinlagerungen begünstigen?
    Bzw. nach 10 Tagen vaginaler Einnahme besteht das Gefühl von Schwellungen.
    Vielen Dank vorab für Ihre Antwort.
    Gruß
    Sandra


    Geschrieben von Sandra am 8. Juli 2008 um 21:17
  4. @ Sandra: Ja, es kann zu Wassereinlagerungen führen


    Geschrieben von E. Breitbach am 8. Juli 2008 um 22:51
  5. Hallo Dr. Breitenbach,

    ich hatte bereits zwei Fehlgeburten, die letzte war im April 08 und wurde nun im Juni 08 schwanger. Mit einer leichten Blutung und Unterbauchschmerzen ging ich zu meinem Arzt und lies diese auf Gründe kontrollieren.
    Er verschrieb mir Utrogest 2 mal täglich vaginal anzuwenden. Doch warum genau dieses Präparat und wofür es dienen soll, sagte er mir nicht. Noch am selben Abend (er versschrieb mir Bettruhe) wurden die Blutungen stärker und der Schmerz intensiver. Mitten in der Nacht erwachte ich dann und das Blut lief mir die beine hinab. Auf der Toilette fielen dann Stücke von dunklen Gewebe und Blut heraus aus der Scheide. Kann dies auch am Präparat Utrogest liegen? Und wozu sollten die Tabletten mir eigentlich helfen?

    Vielen Dank im Voraus.


    Geschrieben von Sandra am 12. Juli 2008 um 04:42
  6. @Sandra: Es wird bei wiederholten Fehlgeburten gegeben, um den Blutspiegel des wichtigen Progesterons (Gelbkörperhormon) zu erhöhen. bei der letzten Schwangerschaft hat dies wohl leider nicht geholfen,aber die Ursache für die Fehlgeburt war es mit absoluter Sicherheit nicht.


    Geschrieben von E. Breitbach am 12. Juli 2008 um 17:08
  7. Mir wurde nach Feststellung einer Zyste Utrogest verschrieben, welches ich auch ordnungsgemäß eingenommen habe. Meine Frage nun, wie lange mich dieses Medikment mit seinen Nebenwirkungen beeinflussen kann bzw. wie lange nach Einnahme dieses Medikament im Blut nachweisbar ist?


    Geschrieben von Blüher, R. am 22. Juli 2008 um 11:48
  8. Hallo Dr. Breitbach.

    Nehme jetzt nach einer Hormontherapie und Eisprungauslösung Utrogest 1*2 Kps. vaginal. soll das jetzt 10 Tage nehmen und dann SS-Test machen. Kann der durch das Progesteron vefälscht werden, wenn man Utrogest noch nimmt oder kann ich ihn auch schon z. Bsp. am 7. Tag anwenden?

    Vielen Dank!


    Geschrieben von Anke am 25. Juli 2008 um 18:47
  9. @ Anke: Der Test wird durch das Utrogest nicht verfälscht, jedoch sollte man einen Test nicht zu früh durchführen

    @ Blüher: Die Nachwirkungen sind nur von geringer Dauer, nach ein paar Tagen sollte nichts mehr von dem Hormon im Körper nachweisbar sein


    Geschrieben von E. Breitbach am 26. Juli 2008 um 11:31
  10. Hallo, Dr. Breitbach,
    ist die Einnahme von Utrogest bei gleichzeitiger Thrombophilie (APC-Defekt) möglich? Hormongabe ist ja eigentlich nicht empfehlenswert, aber welche Möglichkeiten gibt es sonst, eine gleichzeitige Gelbkörperschwäche zu behandeln?
    Beste Grüße!


    Geschrieben von Melanie am 8. August 2008 um 20:34
  11. @Melanie: Normalerweise sollte eine Unterstützung der zweiten Zyklushälfte mit natürlichem Progesteron auch bei einer Thrombophilie kein Problem sein. Abschließend kann das jedoch nur ein Gerinnungsspezialist entscheiden


    Geschrieben von E. Breitbach am 9. August 2008 um 12:08
  12. Ich werde ab morgen für die nächsten drei Zyklus Utrogestan jeweils vom 17. bis 29. Zyklustag vaginal anwenden. Bin Berufssängerin und habe nun etwas bedenken wegen der Stimme. Kann sie, die Stimmbänder, Schleimhäute o.a. verändert werden?


    Geschrieben von RIGI am 9. August 2008 um 20:46
  13. @RIGI: Nein. Das gilt nur für sythetische Progesteronderivate mit androgener Komponente. Und selbstverständlich ftragen Sie das bitte auch noch einmal Ihren Arzt.


    Geschrieben von E. Breitbach am 9. August 2008 um 22:26
  14. Bin in der 9 Woche schwanger und nehme jeden Tag 2 Tabletten Utrogest.Stößt der Körper trotzdem den Empryo ab wenn etwas nicht mit ihm stimmt oder wird durch das Utrogest die Fruchthülle mit dem Empryo festgehalten egal ob der Empryo nicht mehr lebt.


    Geschrieben von Omwenyeke am 23. August 2008 um 12:57
  15. Hallo Dr. Breitbach

    ich habe 10 Tage stimuliert, am 18.8 hatte ich EZ-Entnahme und nehme seither 3×2 Utrogest. Am 21. war der Transfer. Jetzt habe ich seitdem mal ein starkes Stechen oder eine Art Regelschmerz. Was könnte das bedeuten? Kommt das vom Utrogest?


    Geschrieben von yvonne am 24. August 2008 um 09:54
  16. @ Omwenyeke: Nein, wenn etwas nicht in Ordnung ist, dann wird der Embryo trotzdem abgestoßen.
    @ Yvonne: Nein, das kommt von den vergrößerten Eierstöcken aufgrund der hormonellen Stimulation


    Geschrieben von E. Breitbach am 25. August 2008 um 20:42
  17. Hallo Dr. Breitbach..

    Soll jetzt in der 5ssw ohne Blutuntersuchung usw. nach einer fehlgeburt ende letzten jahres die wie es aussah auf gelbkörpermangel zurückzuführen ist, utrogest nehmen.. 2 mal 2 vaginal. Hat das irgendwelche nachteile wenn man das auf gut glück und zu meioner berhigung macht? Ist es so wie bei vitaminen die wenn sie zuviel da sind einfach ausgeschieden werden??

    LG Claudia


    Geschrieben von Claudia am 12. September 2008 um 09:36
  18. Hallo Dr. Breitbach,
    ich wurde im Nov 2007 zum ersten mal schwanger und hatte im Jan 2008 leider eine Fehlgeburt in der 11 SSW. Seitdem versuche ich, wieder schwanger zu werden. Mein Zyklus ist ziemlich lang, so 33-37 Tage. Nun hat mir mein Frauenarzt Utrogest verschrieben, da er bei mir eine Gelbkörperschwäche vermutet und meinen Zyklus damit verkürzen will.
    Ich hätte 3 Fragen zu dem Thema: 1. Was passiert eigentlich, wenn man Utrogest einnimt, bevor der Eisprung war. Kann die zu frühe Einnahme von Utrogest den Eisprung verhindern oder findet er dann trotzdem noch statt?
    2. Kann man eine Gelbkörperschwäche definitiv feststellen? (evtl. durch Blutuntersuchung)
    3. Was passiert, wenn man Utrogest einnimmt ohne eine Gelbkörperschwäche zu haben? Hat das irgendwelche negativen Auswirkungen?

    Danke für Ihre Antworten
    Güße Barbara


    Geschrieben von Barbara am 13. September 2008 um 11:46
  19. @ Claudia: Progesteron kann man nicht überdosieren.
    @ Barbara: Eine zu frühe Einnahme kann die Eizellreifung stören. Zur Diagnostik der Gelbkörperschwäche hier mehr. Zur dritten Frage: Siehe meine Antwort zu Claudia.


    Geschrieben von E. Breitbach am 14. September 2008 um 12:42
  20. Hallo,
    ich nehme schon ab dem 15. Zyklustag das Utrogest Vaginal abends 2x. Ich weiss nicht wie lange ich es nehmen soll. Soll ich abwarten bis zur meiner Regelzeit und ein schwangerschaftstest machen und dann aufhören wenn es negativ ist? Weil das Utrogest ja auch die Regelblutung verzögert, falls ich nicht schwanger sein sollte.


    Geschrieben von Ayse am 5. November 2008 um 00:08
  21. @Ayse: Ja, aber die Regel kommt bei der Dosierung durch, wenngleich vielleicht auch verzögert.


    Geschrieben von E. Breitbach am 8. November 2008 um 21:41
  22. Hallo.
    Die KiWu-Klinik hat nach fast zwei Jahren erfolgloser Versuche, schwanger zu werden, eine Gelbkörperhormonschwäche festgestellt. Deswegen habe ich jetzt nach 5 Tagen Clomifen (1 Tablette) und einer Spritze Predalon mit Utrogest (100mg) angefangen. Ich soll jeweils morgens und abends eine vaginal einführen. In verschiedenen Foren und Fachseiten habe ich jedoch gelesen, dass bis zu 3×2 Kapseln üblich sind. Ist meine Dosis womöglich zu niedrig? Ich möchte nicht anfangen zu experimentieren und jeden Zyklus die Dosis erhöhen, weil es womöglich nicht gereicht hat. Was passiert bzw. kann passieren, wenn ich selbstständig die Menge erhöhe?
    Vielen Dank vorab für eine Antwort.


    Geschrieben von Katja am 20. November 2008 um 14:42
  23. @Katja: Es kommt darauf an, zu welchem Zweck das Utrogest gegeben wird. Als Unterstützung eines gering stimuliertenm Zyklus sind 2×1 durchaus ausreichend


    Geschrieben von E. Breitbach am 26. Dezember 2008 um 13:39
  24. Guten Morgen, nach 2 FG nehme ich nun zur Unterstützung Utrogest. Mein Zyklus ist mit 26 Tagen regelmäßig, ES 16. Utrogest kann den Zyklus verlängern und Übelkeit ist wohl eine gängige Nebenwirkung. Bin jetzt einen Tag überfällig und hoffe natürlich, daß es nicht an dem Medikament liegt. Gibt es Erfahrungen, wie lange Utrogest die Mens verzögert? Dankeschön und Grüße


    Geschrieben von dina am 18. Januar 2009 um 10:50
  25. Hallo Dr. Breitbach.

    Hatte letztes Jahr eine Fehlgeburt und bin jetzt wieder Schwanger 5. SSW. Mein Frauenarzt hat mir Utrogest für die vaginale einnahme verschrieben. 3 x 2.

    Was mich etwas irritiert ist der Ausfluss, die Kügelchen sind ja weiß, mein Ausfluß bzw. der Rückstand ist weiß mit kleinen hellbeigen flecken….ist das normal?

    Habe Angst das die Frucht wieder abgestoßen wird und das Rückstände sin???


    Geschrieben von Aleks am 28. Januar 2009 um 20:06
  26. Hallo Dr.Breitbach,

    ich versuche schwanger zu werden und habe mehrere Zyklen mit Schmierblutungen (16.-24.ZT) hinter mir. Mir wurde nun Utrogest zur vaginalen Anwendung verschrieben. Können Sie mir sagen ,ob ich bei einer Zykluslänge von 25 Tagen vom 15.ZT an Utrogest bis zum Einsetzen der Periode nehme sollte? Oder ist der 15.ZT noch zu früh???

    Danke für Ihre Mühe und Grüße
    Tina


    Geschrieben von Tina am 29. Januar 2009 um 15:03
  27. @Tina: Nein, bei einem Zyklus von 25 Tage länge ist man mit dem 15. Zyklustag sicherlich nicht zu früh dran


    Geschrieben von E. Breitbach am 29. Januar 2009 um 15:39
  28. Hallo Herr Dr. Breitbach,
    ich habe letzten Zyklus ab 6 Tage vor NMT mit der oralen Einnahme (2/0/2) von Utrogest begonnen, und ab NMT, weil ich da eine leichte SB bekam, für einige Tage oral und vaginal je 2(also 4/0/4). Nachdem die SST’s neg. waren und nach Absetzen von Utrogest, kam dann meine Mens 5 Tage nachdem sie ohne U. gekommen wäre.
    Nun zu meiner Frage: ist nun der 1. Tag der Blutung nach Absetzen von U. auch der 1. Zyklustag für die neue Kurve? Und kann es sein, daß jetzt mein Zyklus komplett durcheinander ist?

    Viele Grüße


    Geschrieben von Dilek am 29. Januar 2009 um 16:11
  29. @Aleks: Nein, das sind Reste des Utrogest, die nicht vollständig resobiert werden. Bei der Dosierung ist das auch nciht notwendig


    Geschrieben von E. Breitbach am 29. Januar 2009 um 17:19
  30. @Dilek: Ja, das sollte der erste tag des eneune Zyklus sein und das sollte eigentlich nichts durcheinanderbringen, auch wenn man das nicht sicher ausschließen kann


    Geschrieben von E. Breitbach am 29. Januar 2009 um 17:26
  31. Hallo Dr. Breitenbach,
    vor ca. einem Jahr habe ich die Pille abgesetzt. Seit dem versuche ich schwanger zu werden. Mein Zyklus ist seit absetzten der Pille absolut unregelmäßig, zum Teil blieb die Regel ganz aus. Nun habe ich Utrogest von meiner FA verschreiben bekommen. Allerdings nur 1*1?
    Natürlich ist meine Regel nun wieder überfällig. Meine FA meinte ich sollte Utrogest die gesamte Packung (30 Stück) zu Ende nehmen. Das wäre bis zu meinem 47 Zyklustag. Ist dies so richtig? Im Forum habe ich gelesen, dass die Periode oft erst mit absetzen von Utrogest eintritt. Für Ihren Ratschlag bin ich sehr dankbar.


    Geschrieben von Julia am 4. November 2009 um 14:37
  32. @ Julia: wenn Sie 1×1 Utrogest nehemn, dann reicht das nicht, um die Blutung aufzuhalten. Das ist ohnehin nur selten und dann bei höheren Dosierungen der Fall


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. November 2009 um 15:32
  33. Hallo Dr.Breitbach,

    bin in der 9.Woche schwanger, und verwende 3x täglich Utrogest.
    Der Bluttest vor Beginn der Einnahme zeigte einen Hormonspiegel exat im Mitelwert.
    Habe einen großen Bluterguss in der Gebärmutter (4x so groß wie die kindliche Anlage).
    Habe gelegentlich etwas blutigen Ausfluss.

    In der Packungsbeilage steht, dass Utrogest bei Blutungen in den Geschlechtsorganen nicht angewendet werden soll, des Weiteren habe ich eine ausgeheilte Hep.B aus der Vergangenheit.

    Schneller Rat wäre mir willkommen.
    Vielen Dank vorab!


    Geschrieben von Susanne am 5. November 2009 um 17:12
  34. Das mit den Blutungen bezieht sich nicht auf Schwangerschaften sondern auf irreguläre Blutungen in den Wechseljahren


    Geschrieben von E. Breitbach am 5. November 2009 um 22:43
  35. Wir versuchen seit mehreren Monaten per Insemination schwanger zu werden. Der Eisprung wurde jedes Mal mit Predalon ausgelöst, die ersten beiden Male habe ich danach 2×1 Utrogest vaginal genommen, die letzten 3 Male habe ich nach der Auslösespritze 2 weitere Predalonspritzen genommen. Jedes Mal hatte ich schlimmste depressive Verstimmungen. Jetzt habe ich Angst, dass es mir genauso gehen würde, wenn ich schwanger werden würde. Bzw. wenn ja - die ganze Schwangerschaft??
    Vielen Dank im voraus!


    Geschrieben von Christa am 12. November 2009 um 18:50
  36. @ Christa: Das lässt sich leider nciht absehen. Aber das körperiegene Progesteron ist normalerweise mit weniger Nebenwirkungen verbunden als das medikamentös zugeführte


    Geschrieben von E. Breitbach am 12. November 2009 um 23:22
  37. Ich versuche seit einem Jahr schwanger zu werden und habe von meinem FA wegen eines zu niedrigen Progesteronspiegels jetzt Utrogest verordnet bekommen (1×2 Tabletten vaginal) vom 12. bis 26. Tag. Ich fragte ihn, ob es korrekt sei, die Tabletten also möglicherweise vor dem Eisprung zu nehmen (der bei mir 12.-15 . Tag ist), er sagte ja.
    Ist das richtig?
    Danke für Ihre Antwort


    Geschrieben von Julie Rus am 20. November 2009 um 11:03
  38. Kurz vor dem Eisprung kann man es nehmen, jedoch sollte das nur 1-2 Tage sein, sonst wird die Eizellreifung gestört


    Geschrieben von E. Breitbach am 21. November 2009 um 12:55
  39. Hallo Dr Breitbach,
    ich hatte ein Fehlgeburt dieses Jahr, das Kind wäre ein Downsbaby.Jetzt bin ich wieder schwanger, und meine Progesterone Werte sind sehr niedrig. Der Arzt hat gesagt ich sollte es 3 Mal pro Tag oral nehmen.Soll ich es liebe in meine Scheide tun? 3 mal pro Tag? vielen Dank Michelle


    Geschrieben von Michelle B am 30. November 2009 um 18:30
  40. @Michelle B: Das können Sie auch machen. Die Verträglichkeit ist zumindest besser. Wenn sie es jedoch gut vertragen, dann können Sie weitermachen wie bisher


    Geschrieben von E. Breitbach am 30. November 2009 um 22:37
  41. Hall Dr. Breitenbach,
    ich habe von meinem FA Utrogest zur vaginalen Anwendung 3×1 in der zweiten Zyklushälfte empfohlen bekommen. Soll ich Utrogest ab dem 15 Zyklustag durchnehmen und am 28. Zyklustag einen SS-Test machen oder am 25. Tag damit aufhören und warten, ob meine Tage kommen? Im ersten Fall hätte ich Sorge, dass sich meine Tage verschieben würden, im zweiten Fall, dass ich dann evtl doch schwanger wäre und die Anwendung abgebrochen hätte.
    Vielen Dank im Voraus
    Hanna


    Geschrieben von Hanna am 1. Dezember 2009 um 14:58
  42. Wenn Sie das Utrogest zur Einnistung nehmen und es nistet sich etwas ein, dann würde dies nach dem Absetzen nicht gleich abbluten, denn eine Schwangerschaft sorgt durch Unterstützung des Gelbkörpers selbst für die Gelbkörperhormonproduktion


    Geschrieben von E. Breitbach am 1. Dezember 2009 um 21:28
  43. Hallo Fr. Dr. Breitbach,

    nach einer Totgeburt in der 30.SSW Ende August (Ursache nicht feststellbar)versuche ich nun erstmals wieder schwanger zu werden. Verwirrenderweise waren Ovutests am 23.11.und 30.11.positiv. Haben beide Termine “genutzt”. Ab 05.12. habe ich Utrogest genommen. Heute (08.12.) hat der FA im Ultraschall festgestellt, dass ein ES stattgefunden hat (dunkler “Lücke” im rechten Eierstock). Nun meine Frage: Kann Utrogest bewirken, dass es aussieht, als hätte ein ES stattgefunden? Wie lange wäre ein ES im Ultraschall überhaupt sichtbar?
    Vielen Dank für Ihre Antwort!
    Katja


    Geschrieben von Katja am 8. Dezember 2009 um 18:56
  44. ich möchte schwanger werden habe aber gelbkörpermangel. mein partner und ich versuchen es schon seit mehr als einem jahr. meine frauenärztin hat mir utrogestan verschrieben 3x am tag. bin mir sehr unsicher. bekomme unregelmäßig meine regelblutungen. habe schmerzen in der brust und schlimme kopfschmerzen. ist utrogestan auch für eine gewünschte schwangerschaft anzuwenden? und bringt das was?


    Geschrieben von elly am 12. Dezember 2009 um 21:21
  45. @ elly, Zumindest gleicht das Utrogest die fehlenden Gelbkörperhormone aus. Das klingt jedoch auch so, als wäre die Eizellreifung bei Ihnen nicht in Ordnung und vermutlich wäre eine hormonelle Unterstützung der Eizellreifung zu empfehlen


    Geschrieben von E. Breitbach am 18. Dezember 2009 um 02:09
  46. @ Katja: Nein, das Utrogest kann diese Veränderung im Ultraschall nicht verursachen


    Geschrieben von E. Breitbach am 18. Dezember 2009 um 02:23
  47. …im Beipackzettel steht, das Utrogestan zu Abbruchblutung führt. Meine Frage: “Kann bei einer Einnistung der Fötus mit abgehen, wenn man Utrogestan weiter einnimmt?”

    Bitte um schnelle Antwort und danke dafür


    Geschrieben von Grit am 24. Dezember 2009 um 08:16
  48. @Grit: Für eine schnelle Antwort ist unser Forum vorzuziehen. Nein, eine Abbruchblutung ist im Falle einer Schwangerschaft nicht zu erwarten. Weder bei fortgesetzter Einnahme noch beim Absetzen (und darum geht es in der Packungsbeilage)


    Geschrieben von E. Breitbach am 13. Januar 2010 um 23:56