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GIFT

Autor: E. Breitbach (Erstellt am 27.12.2002 | zuletzt geändert am 16.03.2006)

Die GIFT-Behandlung (Gamete intrafallopian transfer) ist eine therapeutische Brücke zwischen der Inseminationsbehandlung und der Reagenzglasbefruchtung. Die hormonelle Vorbehandlung ist die gleiche, wie für IVF oder ICSI.

Spermien und Eizellen werden im Eileiter zusammengebracht

Nach der hormonellen Vorbereitung findet ebenfalls wie bei der Reagenzglasbefruchtung auch eine Punktion der Follikel statt, das heißt, die Eizellen werden aus den Eibläschen entnommen. Wie das geht ist unter. Während jetzt bei der IVF die Eizellen und Spermien außerhalb des Körpers zusammengebracht werden, schließsich bei der GIFT die Rückgabe der Eizellen zusammen mit den Spermien des Mannes in den Eileiter an. Meist werden die Eizellen mit Hilfe einer Bauchspiegelung in Narkose entnommen und dann in der gleichen Narkose mit den Spermien zusammen in den Eileiter gegeben. Die Befruchtung findet daher im Eileiter der Frau statt, im Prinzip genauso, wie bei einer natürlichen Befruchtung auch. Voraussetzung ist mindestens ein durchgängiger Eileiter.

Indikationen

Diese Methode wird bei der Behandlung der ungeklärten (idiopathischen) Kinderlosigkeit in einigen Zentren eingesetzt. Da die Erfolgsraten meist nicht besser sind als bei der IVF, aber mit einer Bauchspiegelung einhergeht, ist diese Methode nicht mehr sehr gebräuchlich. Wichtig ist aber die Information, daß die GIFT von vielen Kassen zusätzlich zur IVF bezahlt wird.

Die Erfolgsraten sind geringer als bei der IVF, die Risiken die gleichen. Hinzu kommen noch die Risken der Bauchspiegelung und Narkose. Aus diesen Gründen wird die Methode nur noch in wenigen Zentren praktiziert.

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