7. Woche


In der siebten Woche muss man auch in der Gebärmutterhöhle etwas sehen. Zu Beginn nicht notwendigerweise den Embryo, aber der Dottersack sollte jetzt durchgehend gut abgrenzbar sein. Im Verlauf wird der Embryo immer besser darstellbar, je nach Qualität des Ultraschallgeräts und der Lage des Embryos sind gelegentlich auch Herzaktionen zu sehen. Übrigens: Nicht zu „hören“, obwohl das oft in den Foren so geschrieben wird. Bis man das kleine Würmchen wirklich hören kann, vergeht noch eine ganze Weile.

Wirklich wichtig ist, dass es gerade in dieser Schwangerschaftswoche eine Vielzahl unterschiedlicher Untersuchungsergebnisse gibt, die zum Teil auch unten aufgezeigt werden. Wenn also die Fruchthöhle oder auch der Embryo ein wenig größer oder kleienr ist als hier zu sehen, dann ist das nicht zwingend gleichbedeutend mit einem medizinischen Problem.

6_1_2.jpg6+1 SSW. Dieses Bild soll vor allem zeigen, dass die Darstellung der Schwangerschaft sehr unterschiedlich ausfallen kann. Die Fruchthöhle ist kleiner oder unwesentlich größer als bei einigen Bildern aus der 6. Schwangerschaftswoche (SSW) und die embryonalen Strukturen nur schlecht auseinander zu halten. Letzteres liegt an der schlechten Auflösung des Ultraschallgeräts (etwas pixelig) und die Größe der Fruchthöhle ist sehr viel variabler als das Wachstum des Embryos. Aber auch hier sieht man einen Embryo, der immerhin auch bereits 4 Millimeter lang ist.
6_2.jpg6+2 SSW. Dieses Bild ist ähnlich wie das obige und zeigt ebenfalls einen 4 Millimeter großen Embryo. Jedoch ist hier die Fruchthöhle deutlich größer, daran kann man erkennen, dass es in dieser frühen Zeit eine große Bandbreite von Normalbefunden gibt.
6_2_1.jpg6+2 SSW. Hier kann man den Sottersack sehr gut erkennen.
6_4.jpg6+4 SSW. Kleine Fruchthöhle (vermutlich nicht im größten Durchmesser getroffen), aber alles drin (Embryo und Dottersack)
6_4_2.jpgDie Fruchthöhle ist hier deutlich größer als beim Bild zuvor und Embryo und Dottersack jetzt auch für den Laien gut erkennbar. Man erkenn hier übrigens auch (noch etwas undeutlich) die Amnionhaut. Die Amnionhaut bildet die Amnionhöhle, sondert Flüssigkeit ab, in der der Embryo schwimmt. Zunächst wird die Amnionhöhle von der Fruchthöhle (Chorionhöhle) locker umschlossen und es lässt sich ein Spalt zwischen der Wand der Fruchthöhle und der Amnionhaut erkennen. Hier erkennt man das Amnion als feinen weißen Strich. Später wächst die Amnionhöhle so stark, dass die Amnionhaut sich an die Wand der Fruchthöhle anlegt und mit dieser verschmilzt.
6_5_1.jpg6+5 SSW. Hier ist der Embryo bereits 8 Millimeter lang und bei einem solchen Bild lässt sich dann auch meist schon sehr gut der Herzschlag sehen.

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