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Was einem meist nicht gesagt wird...... .... ist ein Sammelsurium von den Dingen, die MIR aufgefallen sind, als ich dann schwanger war oder das Kind da war. Ich sortiere es mal diversen Überschriften zu: //__Juhu, wir sind schwanger!__// Große Freude! Und dann beginnt die mind. 9monatige Angst... Untersuchungen aller Art stehen an. Zuerst die Ultraschalle. 3 stehen der Frau in der Schwangerschaft zu. Bei Risikoschwangerschaften so oft wie nötig. Man wartet also - neben dem regelgerechten HCG Anstieg - auf erste Bilder. Sehen tut man wenig. Ein Punkt vielleicht. Aber dann: schon recht bald sollte das Herzchen schlagen! Ab dem 24. Tag (Lebenstag des Kindes, also nach Befruchtung) ist das möglich. Bei manchen "Methoden" ist allerdings der Zeitpunkt, wann befruchtet oder eingenistet wurde, nicht genau bestimmbar. Schon wird man unsicher... -> steigt das HCG zu langsam an, läßt es auf eine nicht intakte Einnistung schließen. Vielleicht sind die Blutgefäße nicht korrekt verbunden - Durchblutungsstörungen? Blutgerinnungsstörungen? -> unregelmäßiger Anstieg des HCGs läßt auf eine Eileiterschwangerschaft und höchste Gefahr schließen... -> zu spät einsetzender Herzschlag ist kein wirklich gutes Zeichen - etwas hat sich verzögert, die Einnistung? Das Wachstum, die Entwicklung? __// Blutungen //__ Leider gibt es in der Frühschwangerschaft oft ein Problem mit Blutungen.... Blutungen sind immer ein nicht wirklich gutes Zeichen. Sie entstehen durch die Einnistung. Dann sind sie früh. Es kann ein kleines Hämatom entstehen, was abblutet. Bitte schonen - solche Blutungen können auch den Mini mitreißen! Sie entstehen durch Traumata, oder wenn kleine Blutgefäße reißen. IN der GM führen sie zu Hämatomen, Blut sammelt sich unten wie ein Trichter und fließt schwallartig oder tröpfelnd hellrot oder dunkel ab. In beiden Fällen sofort ab ins Krankenhaus. Bettruhe. Blutverdünner (Heparin und ASS) absetzen! Da das Blut durch den geschlossenen Muttermund absickern muss, braucht es einige Zeit, bis die Blutmenge weg ist. Wenn nichts frisches nachkommt, hört die Blutung spätestens nach 3 Wochen auf. //__Bakterielle Entzündungen__// ... sind die häufigste Ursache für Fehl- und Frühgeburten und absolut gefährlich! Hierzu hat Prof. Saling, Berlin, eine sehr aufschlussreiche Homepage erstellt. Dort werden auch Fragen per Mail oder Telefon beantwortet. Erste Hinweise sind ungeklärter Ausfluss oder ein verschobener PH-Wert (unbedingt Testhandschuhe in der Schwangerschaft benutzen, Bestellung über Institut Saling oder Apotheke). Orale Antibiotika können die Fehlgeburtsneigung verstärken, man gibt daher meist Scheiden-Zäpfchen. Wichtig in der ganzen Schwangerschaft: die durch die Hormonumstellung etwas gefährdete natürliche Bakterienflora unterstützen mit Zäpfchen wie z. B. "Döderlein med" oder "Eubiolac Verla". Hat man sich erst was eingefangen, unbedingt Antibiose betreiben, ggf. durch VagiHex Desinfektion unterstützen, dabei die Döderlein-Bakterien zuführen. Bakterielle Infektionen führen zu der gefürchteten Verkürzung des Muttermundes, zur Öffnung des selben und dann zu einer FG/Frühgeburt. Die 2 späteren Drittel der Schwangerschaft sind - so man denn gesund ist - meist weniger gefährlich.... Dann kommt auch schon der Geburtstermin näher. //__Natürliche Geburt? Notkaiserschnitt? Nötiger Kaiserschnitt? Wunschkaiserschnitt?__// Vorab: Jede Frau hat so ihre ganz persönlichen Präferenzen. Das ist auch ok so. Das einzige, was vermieden werden sollte, ist eine Gefährdung von Kind und Mutter. Also die Situationen, die zu einem NOTKAISERSCHNITT führen . Geht eine natürliche Geburt glatt, ist das sicher ein schönes Erlebnis für die Eltern. ABER: gibt es auch nur leiseste Zweifel an einer möglichen natürlichen Geburt, sollte man das Szenario eines NÖTIGEN Kaiserschnitts überdenken. Man will ja schließlich a) selber fit und b) mit einem gesunden Kind das Krankenhaus verlassen! Ein Notkaiserschnitt führt zu den stets ins Feld geführten Nachteilen eines Kaiserschnitts: - Anpassungsprobleme und Atmungsprobleme des Kindes. Da oft vorher bei der Geburt schon die Herztöne abfielen oder die Sauerstoffversorgung stockte, ist das kein Wunder :-( - bei Notkaiserschnitten wird meist mit Vollnarkose und den damit verbundenen Risiken gearbeitet... eine PDA ist bei Notkaiserschnitten meist nicht mehr durchführbar. Ein NÖTIGER Kaiserschnitt ist übrigens kein Wunschkaiserschnitt! //__Nötiger Kaiserschnitt / Wunschkaiserschnitt__// Der KS an sich ist relativ unproblematisch. Man kann meist per örtlicher Betäubung (ab Bauchnabel abwärts spürt man nix) über PDA z. B. schmerzfrei entbinden. Eine Vollnarkose ist meist nur bei Notkaiserschnitten nötig. Ablauf: - man wird rasiert. Wem das nicht gefällt, der tue das zu Hause. Mit einem scharfen Rasierer. Im KH gibt es nur stumpfe Einwegrasierer :-( - Man wird überwacht, angeschlossen, Anästhesie wird besprochen, vorbereitet. Dabei immer Überwachung des Kindes. - Anästhesie erfolgt, Desinfektion. Dann ein kurzer Druck - das ist schon, wenn man das Kind "rausgedrückt" bekommt, es wird NICHT einfach an den Beinen oder so gezerrt ;-) und schwupp - draußen ist es. Erster Schrei, gleich zu Mama, kuscheln, dann messen, wiegen, waschen, in der Zeit wird Mama zugenäht. Wenn alles glatt geht, ist das wirklich easy. Ok, DANACH hat man ganz schön Bauchweh.... die eh rückgezogenen Bauchmuskeln (wo waren die 9 Monate lang???) sind einmal durchtrennt und wieder genäht. Macht beim Aufstehen Schmerzen. Bett mit Galgen ordern! Nicht lachen! Nicht nießen! Nicht reihern und festen Stuhlgang vermeiden. Nach einer Woche ist alles sehr erträglich und nach 3 Wochen ca. ist es schmerzfrei. Duschen kann man gleich, ist ja zugenäht. Wochenfluss ist normal, vielleicht ist die meist erfolgte Ausschabung während des KS (man muss ja die "Nachgeburt" händisch entfernen...) dabei hilfreicher als bei normalen Geburten. Es bleibt nix drin, was sich entzündet. Was ich noch vergessen habe (als KS Mutti ist es mir nicht so aufgefallen...): man ist unten als normal Gebärende ggf. gerissen, geschnitten, genäht, das "lose" Gefühl ist unbeschreiblich, doch... ja... wenn man "Haaaalllooo" reinruft, kommt irgendwann ein Echo zurück ;-) Das hat man bei KS nicht so. Aber man hat trotzdem Narbenschmerzen, nur woanders..... __//Der Milcheinschuss.... und seine Folgen//__ !!(blue) Was einem keiner sagt!!.... - dass der Milcheinschuss bei manchen Frauen ein echter Horror ist... - dass Zwerge ohne Zähne und mit winzigen Händchen die aufgrund des üblen Milcheinschusses nicht mehr vorhandenen Brustwarzen-Nippel nicht mehr greifen oder ansaugen können und vor Hunger schreien... - dass bei manchen Frauen das Problem nicht ist, dass sie zu wenig Milch haben oder selbige bald versiegt, sondern dass diese Frauen zu viel Milch haben und neben Stillen auch noch abpumpen und füttern und spülen und abpumpen und füttern und spülen..... müssen. Viel Zeit fürs Baby oder zum Duschen bleibt da nicht.... - dass Abstillen bei manchen Frauen nicht wirklich einfach ist, sondern so 6 Wochen dauert, wohlgemerkt MIT Tabletten-Unterstützung, ständig Kühlakkus im BH, Quarkwickel, Salbeitee, Hochbinden - dass Brüste, die zum Abstillen nicht mehr abgepumpt werden, manchmal nicht einfach weniger Milch produzieren, das wäre ja zu einfach, nein, sie halten locker die Menge bei und beim Hochbinden kommt es zu üblen Milchstaus bis hin zu Entzündungen... - dass beim Ausstreichen des Busens/der Milch nicht, wie eigentlich, der Milchüberschuss vorne rausfließt, sondern einfach drin bleibt und wenn er nicht abgepumpt wird, zum Milchstau führt Der Milcheinschuss erfolgt nicht direkt nach der Geburt. Das Kind sucht schon an der Brust, es kommt etwas Vormilch, aber nicht die WElt. Man wundert sich. Wartet. Achtung: diese Zeit nochmal genießen! Denn es kommt härter... Der Milcheinschuss... ... kann sehr heftig sein. Der Busen schwillt UNENDLICH an. Tut weh. Ist heiß. Aahhhhhrrrrg! Im KH kann einem meist keiner was genaues dazu sagen. Stillen sie mal *lach* wie denn? Die Nippel ziehen sich ob der Masse vielleicht nach innen - das Kind schreit - der Busen platzt! An dieser Stelle ausbremsen: - Salbeitee trinken, oder Pfefferminztee. Das bremst den Milchfluss - Bromocriptintabletten (Prolaktinhemmer) ordern, eine halbe nehmen, Wirkung anschauen - Kühlumschläge ordern (Quark ist schön, müffelt aber, Kühlakkus...) Dann stillen üben.... Sind die Nippel abgetaucht, helfen vielleicht Stillhütchen (auch bei Bißschäden...), oder die Nippelette (Apotheke...), die die Nippel vor dem Stillen rauszieht. Am besten schon in der SChwangerschaft nutzen! Oder mit den Fingern zwirbeln. Dann das Kind anlegen. Sind keine Nippel da, ist das Saugen echt sehr schwierig. Hat man dann doch zu viel Milch oder verweigert das Kind das Saugen, ist eine Milchpumpe sehr hilfreich. Auch steigert sie bei ständigem Abpumpen die Milchmenge, ähnlich der Regel, dass das ständige Anlegen der Kinder die Milchmenge steigert. Die Milch kann man einen Tag im Kühlschrank und 3 monate in speziellen Beuteln im Gefrierfach lagern. Am besten ist natürlich gleich frisch zu füttern. Will man nicht stillen, am besten im KH vorher Bescheid geben, man bekommt dann Tabletten (s.o.) die den Milcheinschuss verhindern. Flaschennahrung gibt es in Hülle und Fülle. Man sollte vorsichtshalber (!) vor der Entbindung eine Flasche mit Teesauger da haben, schon ausgekocht, man weiß nie, was kommt. Ebenso ein Päckchen PRE-Milch kaufen. Wer weiß, wofür es gut ist... //__Was oben reingeht, kommt unten raus....__// Windeln! Vor der Geburt sollte man sie schon da haben. Es gibt sehr gute Windeln für Minis, die den anfangs sehr breiigen Stuhlgang schön auffangen und so das Kind trocken halten. Anfänglich wird sehr oft ein großes Geschäft gemacht, bei jedem Stillen/Trinken. Das ist normal. Der Darm hat ja noch keine ausgefeilte Bakterienflora, alles rutscht so durch. Farbe kann wechseln zwischen gelblich, bräunlich, grünlich - bei Lila und so *grins* sollte man sich sorgen. Windelempfehlung Stand 01/06: Pampers New Born //__Wie jetzt, schon Blähungen?__// Ja, von Anfang an. Bauchweh. Pupse. Und nun? Fencheltee.... und wenn die Kleinen das nicht mögen? Nux Vomica Globuli Kümmel zerdrücken und aufgießen, in die Flasche geben oder auf ein Löffelchen Kirschkernkissen Massieren des Bauchis Fliegergriff-Rumtragen Poppes klopfen Bäuerlein machen lassen Simeticon-Präparate geben (Entschäumer, auch ins Fläschchen...) Es heißt immer, dass die blähenden Mahlzeiten der Mutter bei Stillkindern zu Blähungen führen. Das ist nicht erwiesen. Es gibt keine Pipeline vom Darm der Mutter über das Blut der Mutter in den Busen in die Milch.... Auch haben Kinder, die NICHT gestillt werden, die gleichen Blähungen. Man hat sie, Jungs mehr als Mädchen. Fertig. Je älter die Zwerge werden, desto besser wird es. Nach den berühmten 3 Monaten ist es bereits fast weg - wirklich! Denn dann hat sich langsam die Bakterienflora des Darmes ausgebildet und die Verdauung ändert sich. Es wird auch nicht mehr bei jedem Trinken die Windel gefüllt, der Stuhlgang wird fester, riecht anders. Die Bakterien beginnen ihr hilfreiches Werk... //__Was treiben Babys so den ganzen Tag?__// Also... am Anfang: Essen, schlafen, jeweils unterdessen: Windeln füllen... Diese nur durch Geschrei ("ich hab Hunger!!!!!") unterbrochene friedliche Zeit ;-) endet recht bald. Man erkennt es am klarer werdenden Blick. Neugier. Dann will das Kind mehr erleben als im Busen von Mama versinken. Trinken. Schlafen. Wobei Kinder unterschiedlich sind. Ich beschreibe mal den Typus "anspruchsvolles Kind" (es gibt eine gleichlautende Lektüre dazu). Denn nur so eines habe ich. Ich sehe aber immer wieder Eltern, deren Kinder auch mit 8 Monaten noch wie hypnotisiert LIEGEND im Kinderwagen rumkutschiert werden. Tja - das "Glück" hat nicht jeder. Anspruchsvolle Babys machen alsbald Dampf... "Ich kann noch nix, will aber alles schon" ist die beliebte Anfangsphase. Die Zwerge kommen nirgends alleine dran, werden aber nöckelig, wenn sie es nicht kriegen. Also: Hintragen. Wie überhaupt alles mit TRAGEN endet. Hm. Der Rücken dankt alsbald ab :-( Der Zwerg freut sich aber :-) Eine Tragehilfe wäre prima - hier meine Erfahrungen: - Baby Björn ist für beide nicht riesig bequem, aber für kurze Strecken machbar. Anfangs mit GEsicht zur Mama, ziemlich bald (6 Wochen bei uns...) andersherum. Und er ist bald zu klein. Große und schwere Babys passen dann bald nicht mehr rein. - Tücher sind klasse, wenn man ein geduldiges, ruhiges Kind hat. Ansonsten erntet man mit dem Gezuppel gleich Geschrei.... - Hüftkissen ist super - aber nur für etwas ältere. Vorher kann man es vor dem Bauch tragen und den Zwerg mit dem Poppo drauf setzen, entlastet auch. - es gibt gute Tragehilfen (Ergo etc) die für beide bequemer sind, wenn man wirklich länger damit rumrennt und ggf. den Kinderwagen sparen will. Kinderwagen... das andere Thema... Anfangs sind Kinder mit dem Geschiebe egal in welchem Wagen zufrieden. Je nach Anspruch fängt ab ca. 3 Monaten das Gepöbel an - sie sehen zu wenig, sind zu neugierig, wollen den Kopf erhöht haben etc etc. Wenn ich nochmal zu tun hätte, würde ich gleich einen Buggy mit Wanne und Autokinderschale kaufen (Peg Perego hat ein gutes System...). Man kann aber auch erst einen Kinderwagen kaufen. Später einen Buggy. Wobei der Übergang vom Liegen ins Sitzen in den großen Kinderwagen nicht so einfach ist. In zierlicheren Buggys mit totaler Liegefunktion ist das einfacher... Tja, und was tut man, wenn sie nicht mehr liegen wollen? Wanne raus, Sitzposition wählen. Aber nur, wenn die Kinder schon alleine sitzen und sich halten können. Sonst dankt später der Orthopäde... ____//Sitzen? Liegen? Krabbeln? Drehen? //____ weiteres folgt wenn ich Zeit habe.... - dass das ständige Rumtragen von Babys zu massiven Rückenleiden führt... - man kommt nie vor 2 ins Bett, muss aber wegen Kita früh raus - Mäuse haben mehr Hunger, als man selber - ein wahres Kunststück! - Waschmaschinen sind nur sinnvoll, wenn sie im Dauerbetrieb laufen - Speikinder sind super süß, vor allem mit Milli aufm Kragen.... - den Müll sollte man aus dem Fenster schmeißen, denn Zeit fürs Runterbringen gibts nicht - normale Mäuse schlafen tagsüber so gut wie nie und nachts weniger als man denkt..... - Rückenprobleme sind was für Memmen, Helden leiden schweigend - Väter haben immer gerad ein Projekt, was Überstunden erfordert, sobald die Mäuse da sind.... Liste beliebig erweiterbar. Letztlich ist eine Maus ArbeitArbeitArbeit. Körperliche Arbeit. Witzigster Spruch für frische gestresste Mütter: "Du legst Dich aber doch hin, wenn das Kind schläft, oder?" Sorry, Sit-Ups mache ich lieber im Sportstudio und nicht am Kinderbettchen
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