ElternWiki: Tagesmütter

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Wie finde ich die Richtige ?
Worauf muss ich achten ?



Dann berichte ich einfach mal von meinen Erfahrungen:


Hier in Stuttgart gibts einen Tagesmütter-Verein.


http://www.tagesmuetter-stuttgart.de/


Da hab ich angerufen und auch recht zeitnah einen Termin bekommen. Dort hat jede Mutter ihre eigene “Betreuerin” (Soz.Päd?), so dass man immer den gleichen Ansprechpartner hat. Somit hatte ich also mit meiner Betreuerin mein Beratungsgespräch, ich sollte einen Fragebogen ausfüllen (Name, Anschrift, Kind, besondere Wünsche an die Tagesmutter, Betreuungszeiten,...). Dann wurde mir erklärt, dass die Tagesmütter, die der Verein in seiner Kartei führt, mehrere Kurse mitmachen müssen und ab einer gewissen Stundenzahl in der Woche / Betreuung? eine Pflegeerlaubnis brauchen (das wusste ich z.B. noch nicht).
Dann schaute die Betreuerin in ihrer Kartei nach, welche TM zu mir und Paul “passen” könnte, stellt den ersten Kontakt her und tauscht die Telefonnummern aus (erstmal noch keine Adresse, das haben dann erst wir im persönlichen Gespräch gemacht).
Ich hatte dann einen Probetermin bei meiner TM, und sie war mir auf Anhieb sympathisch. Hat selbst zwei Kinder, die aber in der Schule bzw. im Ki Ga? sind wenn Paul da ist, sie ist also mit ihm alleine. Im ersten Gespräch haben wir geklärt, was uns jeweils wichtig ist (was ich mitbringen soll [Windeln, Feuchttücher, Ersatzkleidung, eine Decke zum Wickeln, evtl. Lieblingsspielzeug, etc.], ob Paul zwischendurch etwas essen darf, wenn ja was, ob es mir recht ist wenn sie mit ihm raus geht, etc.). Sie raucht nicht, die Wohnung ist sehr groß und durchweg kinderfreundlich (hat ja wie gesagt auch zwei eigene Kinder), sie selbst ist gepflegt und freundlich und mir sehr sympathisch.
Dann kam der erste Termin – mir war schon ein wenig mulmig, aber völlig unbegründet, wie sich nachher herausstellte. Sie begrüßte uns gleich sehr freundlich, hatte sogar mehr Kleinkindspielzeug in die unteren Wohnzimmerregale geräumt, ich hab Paul noch Schuhe und Jacke ausgezogen, der TM erklärt was ich alles in der Tasche mitgebracht hatte, Paul noch einen Kuss gegeben (hat ihn nicht wirklich interessiert, die Kinderküche war viel interessanter ;-) ) und bin dann gegangen.
Knapp drei Stunden später hab ich ihn wieder abgeholt – gleich an der Tür strahlte meine TM mich an «Ach, das ist ja so ein Süßer!» Paul freute sich, dass ich da bin, rannte aber gleich wieder in die Küche – da gab s Schupfnudeln ;-) Die TM sagte mir, dass Paul einen Fruchtzwerg gegessen hat (fand ich gut, dass sie das eigenmächtig entschieden hat, und ihm dann vor allem “so etwas” zu essen gegeben hat, dass er nicht zu satt ist um gleich Mittag zu essen).
Wichtig ist noch, dass man die TM auch bezahlt, wenn das Kind (oder sie) krank ist, bis zu einer Woche lang. Ebenso bei Terminen, die man nicht einhalten kann, weil etwas dazwischen kommt. War bei mir gleich in der zweiten Woche der Fall, netterweise hab ich einen Ersatztermin bekommen. Das ist nicht selbstverständlich!


Alles in allem bin ich total zufrieden!


 

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