
Chrom
ist für die Wirkung von Insulin wichtig.
Empfohlene Tagesdosis:
50 – 200µg
Mangelsymptome:
Gewichtsverlust, Nervenstörungen, Diabetis
Quellen:
Bierhefe, Weizenkeime, Honig, schwarzer Tee, Paranüsse, Holländischer Käse, Kakaopulver
Fluor
stärkt Zähne durch die Hemmung von Karies
Empfohlene Tagesdosis:
1mg Fluorid
Bei Kindern bitte den Zahnarzt fragen. große Vergiftungsgefahr ab 4mg
Quellen:
Meerestiere, schwarzer Tee, Trinkwasser, Zahnpasta
Jod
ist Bestandteil der Schilddrüsenhormone. Während der Schwangerschaft ist eine erhöhte Jodzufuhr notwendig, einerseits aufgrund der hormonellen Veränderungen im Körper der Mutter, andererseits aber auch deswegen, weil der Fetus zum Aufbau seiner eigenen Schilddrüsenhormone ebenfalls Jod benötigt. Während der Schwangerschaft kann Jodmangel schwere Schädigungen beim Kind verursachen. Bekommt das Ungeborene zuwenig Jod, leidet die Gehirn- und Knochenentwicklung. Bei einigen Schilddrüsenerkrankungen wie Hashimoto oder Morbus Basedow wird von eienr speziellen Jodaufnahme abgeraten
Empfohlene Tagesdosis:
150 – 200µg
Schwangere benötigen zusätzlich 30µg
Stillende benötigen zusätzlich 60µg
Mangelsymptome:
Funktionsstörungen der Schilddrüse.
Quellen:
Meeresprodukte, jodiertes Speisesalz, Rotwein, Sekt
Kupfer
Bestandteil einiger Enzyme, zum Beispiel für den Einbau von Eisen in den Blutfarbstoff
Empfohlene Tagesdosis:
2–4mg
Quellen:
Schalentiere, Fische, Nüsse, Vollkorngetreide
Mangan
ist Bestandteil von Enzymen und schützt vor vorzeitiger Alterung der Zellen
Empfohlene Tagesdosis:
2–5mg
Mangelsymptome:
Störungen der Fruchtbarkeit, Störungen des Skelettwachstums. Mangel ist selten.
Quellen:
Nüsse, Vollgetreide, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Früchte, schwarzer Tee, Hafeflocken
Selen
stärkt das Immunsystem, ist Radikalenfänger. Selen wird als Antideressivum eingesetzt, da es stimmungsaufhellend wirkt. Ausserdem wird es bei Angstzuständen eingesetzt. Hashimotopatienten profitieren von der Einnahme von 200mg Selen zusammen mit den Schilddrüsenhormonen, da Selen das Immunsystem stärkt und so die Antikörper im Blut senkt sowie die Aufnahme der Hormone verbessert. Selen wirkt krebsvorbeugend. Selen sollte nicht gemeinsam mit Eisen, Zink oder Magnesium genommen werden
Empfohlene Tagesdosis:
100 – 200µg
Mangelsymptome:
depressive Verstimmungen, Angstzustände, Unsicherheit
Quellen:
Vollkorngetreide, Kokosnuss, Fisch, Austern, Knoblauch, Paranüsse
Silicium – Kieselsäure**
hat den Ruf das Bindegewebe zu festigen, Haut und Haare zu kräftigen, Knochen und Zähne zu stärken
Empfohlene Tagesdosis:
20–30mg
Mangelsymptome:
sprödes Haar, brüchige Fingernägel
Quellen:
Hafer, Gerste, Petersilie, Schnittbohnen, Roggen
Zink
ist Bestandteil von mindestens 15 Enzymen. Zink stärkt das Immunsystem, wirkt als Radikalenfänger. Zink verbessert die Wundheilung. Zink wird zur Therapie von Hauterkrankungen eingesetzt. Der gesamte Glukosestoffwechsel funktioniert nur mit genügend Zink. Es wird ebenfalls für die Entwicklung des Gehirns und des Nervensystems Ihres Babys benötigt. Untergewicht bei Neugeborenen wird u.a. auch auf Zinkmangel zurückgeführt. Einige Zinkpräparate können in hoher Dosierung zu Magen- Darmprobleme führen, daher schleichen einige Zink langsam ein.Zink sollte nicht gemeinsam mit Eisen oder Selen genommen werden
Mangelsmyptome:
unreine Haut, Entzündungen, Infektanfälligkeit
Empfohlene Tagesdosis:
15 mg, beziehungsweise 25 – 50mg (vgl Strunz, U.)
Zur unterstüzenden Therapie von Immunerkrankungen und zur Behandlung von Akne werden 50mg Zink empfohlen.
Quellen:
Fleisch, Vollgetreide, Gemüse, Mohnsamen, Kürbiskerne, Bergkäse, Bananen, Eigelb