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Z. B. Auslösespritzen (Predalon, Choragon)
Wenn man zwei Ampullen Wirkstoffpulver spritzen muß, dann reicht es, diese mit einer Ampulle Flüssigkeit aufzulösen. das gilt für Predalon und Choragon.
alle Präparate kann man auch unter die Haut spritzen, dort wirken Sie genauso gut wie bei der Injektion in den Muskel. Es gibt aber einige Ärzte, die auf eine intramuskuläre Spritze bestehen.
Die Spritzerei mit einem Pen ist etwas einfacher, und wird weiter unten für die verschiedenen Präparate beschrieben
Die Pens sind überfüllt, es ist mehr drin als draufsteht
Mit dem Puregon-Pen ist das wirklich ganz einfach. Man legt eine Ampulle in den Pen ein und schraubt pro Injektion eine der sterilen Mikronadeln auf den Pen auf. Das hintere Ende der Mikronadel piekt sich dabei in die Kappe der Ampulle, so daß deren Inhalt angezapft wird. Wenn man dann das Schutzröhrchen vom vorderen Ende der Nadel abgezogen hat, hält man sie nach oben und klopft an den Pen, bis oben ein Tröpfchen austritt. Wenn nach einigem Klopfen keines zu sehen ist, kann man auch vorsichtig einen Klick Wirkstoff oben rausdrücken. Dann weiß man sicher, daß keine Luft mehr in der Nadel ist. Da in den Ampullen mehr drin ist als draufsteht, kann man das auch ohne weiteres mal machen.
Die Einstellung der Dosis erfolgt mittels gerasterter Drehskala, auf der man die genaue Menge einstellen kann. Die Drehskala schiebt dabei den Stempel des Pens soweit heraus, wie die Dosis es erfordert. Nach dem Desinfizieren der Einstichstelle bildet man zwischen den Fingern eine Hautfalte und sticht die Nadel bis zum Anschlag senkrecht hinein. Da die Nadel sehr kurz ist, bleibt sie dabei im Hautgewebe. Dann drückt man den Stempel langsam rein und wartet noch einen Augenblick, bevor man die Nadel wieder herauszieht. Das war's auch schon.
Da diese Mikronadeln dünner sind als die von normalen Spritzen, spürt man die Injektion viel weniger, und die Einstichstelle neigt auch nicht so zum Blauwerden und ist kurze Zeit später gar nicht mehr zu spüren. Und weil viel weniger Flüssigkeit ins Gewebe gespritzt werden muß als bei herkömmlichen Injektionen, geht es auch viel schneller und drückt nicht.
In der beiliegenden Anleitung ist alles genau beschrieben, und auf der Internetseite des Herstellers gibt es eine animierte Beschreibung. Zunächst hört sich das alles etwas kompliziert an, in der Praxis ist es dann aber ganz einfach.
Der Pen wird in einer Box geliefert, in der Platz für eine zusätzliche Ampulle und drei Mikronadeln ist. Die Box nimmt weniger Platz weg als ein Brillenetui und kann deshalb auch problemlos und diskret auf Reisen mitgenommen werden.
Mit dem Pen von Gonal ist das Spritzen ganz einfach. An einem Rädchen wird die gewünschte Dosis eingestellt, das Gerät entsichert, auf eine desinfizierte Stelle auf den Bauch halten und abdrücken. Das wars.
Die Gonal F Multidose wird als Trockensubstanz in einer Injektionsflasche mit Durchstechstopfen, einer beigepackten Spritze mit Lösungsmittel und jede Menge einzeln steril eingepackten Spritzen zum Aufziehen geliefert. Zunächst wird das Lösungsmittel vorsichtig nach Abwischen des Gummistopfens mit einem Alkoholtupfer in die Trockensubstanz gespritzt. Ich habe immer vorsichtig so viel Luft in die Spritze zurücklaufen lassen, dass der Druck wieder ausgeglichen war.
Danach wird immer die benötigte Dosierung entnommen, die Einmalspritzen mit ihren aufgesetzten Kanülen sind in IE skaliert. Hierzu habe ich wiederum so viel Luft aufgezogen, wie ich Einheiten Lösung herausziehen musste, diese nach frischer Desinfektion des Stopfens in die Flasche gedrückt und die entsprechende Menge Lösung entnommen. (Danach die übliche Pieksaktion, mehr oder weniger aua...)
Mr Wong
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