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Vitex agnus – castus = Mönchspfeffer, Keuschlamm-Früchte
Mönchspfeffer werden die Beeren eines im Mittelmeergebiet bis Asien wachsenden Strauches genannt. Deren ätherisches Öl enthält Agnusid und Aucubin. Extrakte werden unter anderem bei Menstruationsstörungen, sekundärer Gelbkörperinsuffizienz (auf Grund anderer Vorerkrankungen ist der Gelbkörper nur schwach ausgeprägt), sowie klimakterischen Beschwerden verordnet. Die Wirkung beruht auf einer bisher nicht identifizierter dopaminergen Verbindung, welche die Prolaktin-Produktion behindert.
Quelle: Wagner, H. Pharmazeutische Biologie, 1993
Mönchspfeffer kann die zweite Zyklushälfte verkürzen, PMS Beschwerden werden gemildert, ein unregelmäßiger Zyklus kann sich stabilisieren, da Mönchspfeffer eine Gelbkörperschwäche ausgleicht. Eine Einnahme während der Schwangerschaft ist natürlich nicht nötig, eine frühe Schwangerschaft wird nach Aussage meines Gyns jedoch nicht beeinträchtigt.
Präparate sind zum Beispiel Mastodynon N, Agnucaston
Beide sind in der Apotheke erhältlich. Mönchspfeffer sollte möglichst täglich zur gleichen Zeit eingenommen werden. Die Wirkung zeigt sich nach spätestens drei Monaten.
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