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<title>KiWuWiki - Maca</title>
<link>http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca</link>
<description>History/revisions of KiWuWiki/Maca</description>
<language>en-us</language>
<item>
<title>2009-08-27 00:44:49</title>
<link>http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca/show&amp;time=2009-08-27+00%3A44%3A49</link>
<description>&lt;div class="pageBefore">&lt;img src="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/images/z.gif" width="1" height="1" border="0" alt="" style="display:block" align="top" />&lt;/div>&lt;div class="page">
&lt;b>Vergleich von &lt;a name=".maca" href="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca" class="">/Maca&lt;/a> vom  &lt;a href="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca&amp;amp;time=2009-08-27+00%3A44%3A49">2009-08-27 00:44:49&lt;/a> und &lt;a href="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca">2009-08-27 07:01:13&lt;/a>&lt;/b>&lt;br />
&lt;br />
&lt;b>hinzugefügt:&lt;/b>&lt;br />
&lt;div class="additions">Die&amp;nbsp;Macaknolle (Lepidium meyenii) wird seit mehr als&amp;nbsp;3000 Jahren in&amp;nbsp;den Hochebenen um&amp;nbsp;Junin und&amp;nbsp;Pasco in&amp;nbsp;Peru, auf&amp;nbsp;einer Höhe von&amp;nbsp;4200 m&amp;nbsp;angebaut. Sie&amp;nbsp;wächst ganzjährig und&amp;nbsp;zeichnet sich durch ihren grossen Nährwert, mit&amp;nbsp;ihrer Fülle an&amp;nbsp;wertvollsten Proteinen und&amp;nbsp;Vitaminen aus. Daher sagt man: Maca &amp;ndash; der&amp;nbsp;natürliche Energiespender für&amp;nbsp;Körper und&amp;nbsp;Geist. &lt;br />
Maca war&amp;nbsp;der Energiespender der&amp;nbsp;Inkas. Sie&amp;nbsp;schrieben der&amp;nbsp;Macaknolle zahlreiche positive Eigenschaften zu. Im&amp;nbsp;Inka-Reich galt sie&amp;nbsp;als bevorzugtes Nahrungsmittel. Es&amp;nbsp;gibt einige bekannte Legenden, wonach Krieger die&amp;nbsp;Macaknollen als&amp;nbsp;Belohnung nach den&amp;nbsp;Kämpfen verzehrten. Den&amp;nbsp;Bewohnern der&amp;nbsp;Zentral-Anden zufolge sind diejenigen, die&amp;nbsp;Maca zu&amp;nbsp;sich nehmen stark, und&amp;nbsp;erfreuen sich eines langen Lebens bei&amp;nbsp;guter geistiger und&amp;nbsp;körperlicher Gesundheit. &lt;br />
Als&amp;nbsp;Nahrungsergänzung stellt sie&amp;nbsp;eine sehr gute Energiequelle dar. Ferner werden der&amp;nbsp;Maca antidepressive und&amp;nbsp;kräftigende Eigenschaften zugesprochen. Sie&amp;nbsp;gilt als&amp;nbsp;&lt;strong>fruchtbarkeitsfördernd&lt;/strong>, verbessert die&amp;nbsp;Follikelreifung, begünstigt somit die&amp;nbsp;Spermatogenese und&amp;nbsp;wirkt regulierend auf&amp;nbsp;den Menstruationszyklus. Maca kann das&amp;nbsp;Sexualleben und&amp;nbsp;die Fruchtbarkeit verbessern, mindert PMS&amp;nbsp;(prämenstruelles Syndrom), sowie prä- und&amp;nbsp;postklimakterische Beschwerden. &lt;br />
Die&amp;nbsp;Völker der&amp;nbsp;Hoch-Anden verwenden sie&amp;nbsp;heute noch als&amp;nbsp;Stärkungsmittel, Revitalisierer, Nährstoff- und&amp;nbsp;Energiespender, mit&amp;nbsp;ausgeprägt stabilisierender Wirkung. Maca sollte biologisch angebaut, fachkundig geerntet und&amp;nbsp;im&amp;nbsp;Anbaugebiet getrocknet werden. &lt;br />
Die&amp;nbsp;Knolle enthält einen hohen Anteil biologisch hochwertiger Proteine, da&amp;nbsp;sie über sämtliche essentiellen Aminosäuren verfügt. Ausserdem ist&amp;nbsp;sie reich an&amp;nbsp;Kohlenhydraten (hauptsächlich Fruktose, aber auch Glukose) und&amp;nbsp;Vitaminen (Karotin, Thiamin, Riboflavin, Ascorbinsäure, Niacin, Vitamin B6 und&amp;nbsp;D3). Es&amp;nbsp;kommen auch Alkaloide, Flavonoide, Phenolverbindungen, Steroide, Tannine, Glykoside und&amp;nbsp;Saponine vor. Darüber hinaus wurden Glucosinolate (Glykosinolate) nachgewiesen, die&amp;nbsp;ursprünglich als&amp;nbsp;Benzylglykosinolat und&amp;nbsp;p-Metoxy-benzylglykosinolat eingestuft wurden. Weiterhin finden sich in&amp;nbsp;der Maca sämtliche essentiellen Fettsäuren, einschließlich Linolsäure, Palmitinsäure, Ölsäure u.a. Das&amp;nbsp;Fraktionieren der&amp;nbsp;Steroide zeigt Sitosterin als&amp;nbsp;wesentliche Verbindung, aber es&amp;nbsp;liegen ebenfalls Campesterin, Ergosterin, Brassicasterin und&amp;nbsp;&amp;#916;7,22-Ergostadienol vor. &lt;br />
Zusammenfassend kann gesagt werden: Maca ist&amp;nbsp;ein hochwertiger Energiespender mit&amp;nbsp;ausgeprägt stabilisierender Wirkung, steigert die&amp;nbsp;Gedächtnisleistung und&amp;nbsp;Konzentrationsfähigkeit, gibt Kraft und&amp;nbsp;Lebensfreude. Zur&amp;nbsp;Zeit sind keine negativen Nebenwirkungen bekannt. &lt;br />
Nährwertangaben: 100g Macapulver enthalten ca. 60 g&amp;nbsp;Kohlenhydrate, 5 g&amp;nbsp;Proteine, max. 5 g&amp;nbsp;Fett, 21 g&amp;nbsp;Fasern, 0.5 g&amp;nbsp;Phosphor, 0.6 mg&amp;nbsp;Eisen, 0.56 g&amp;nbsp;Kalzium, 2 .7 mg&amp;nbsp;Kalium, 8 mg&amp;nbsp;Zink, 98 mg&amp;nbsp;Magnesium, 0.8 mg&amp;nbsp;Vitamin B1, 0.4 mg&amp;nbsp;Vitamin B2, 24 mg&amp;nbsp;Vitamin C.&lt;br />
Wissenschaftliche Quelle: &lt;a href="http://www.natura.lt/documents/mokslas/08_MacaHS.pdf" target="_blank" title="" class="outerlink">&lt;img src="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/themes/default/icons/file.gif" alt="" border="0" />http://www.natura.lt/documents/mokslas/08_MacaHS.pdf&lt;/a>&lt;/div>&lt;br />
&lt;b>entfernt:&lt;/b>&lt;br />
&lt;div class="deletions">Was&amp;nbsp;ist Maca ..............?&lt;br />
MACA ist&amp;nbsp;eine Pflanze,  die&amp;nbsp;in&amp;nbsp;den peruanischen Anden seit Jahrtausenden in&amp;nbsp;4.100 &amp;ndash; 4.800 Meter Höhe über dem&amp;nbsp;Meeresspiegel kultiviert wird. Sie&amp;nbsp;zählt zu&amp;nbsp;den höchsten aller Kulturpflanzen. Ihre Frost – Widerstandsfähigkeit ist&amp;nbsp;von anderen Pflanzen kaum zu&amp;nbsp;überbieten.&lt;br />
Sie&amp;nbsp;ist klein und&amp;nbsp;wächst nur&amp;nbsp;knapp über der&amp;nbsp;Erdoberfläche. Jedoch bildet sie&amp;nbsp;umfangreiche Wurzeln aus. Ihre kleinen Blüten sind unscheinbar blass– weiß. Die&amp;nbsp;Maca Knolle ähnelt dem&amp;nbsp;in&amp;nbsp;Europa bekannten Sellerie.&lt;br />
Die&amp;nbsp;birnenförmige Wurzel der&amp;nbsp;Maca (botanisch Lepidium peruvianum Chacón) wird bis&amp;nbsp;zu&amp;nbsp;8 cm&amp;nbsp;groß und&amp;nbsp;ist für&amp;nbsp;die Menschen in&amp;nbsp;den Anden von&amp;nbsp;großer Wichtigkeit. Hierzulande bezeichnet man&amp;nbsp;Maca auch als&amp;nbsp;das „Anden Ginseng“ oder als&amp;nbsp;„Peru Ginseng“. Sie&amp;nbsp;wird als&amp;nbsp;bedeutend inhaltsreicher eingestuft als&amp;nbsp;die original Ginseng Pflanze aus&amp;nbsp;Korea.&lt;br />
Die&amp;nbsp;Knolle enthält hochkonzentrierte und&amp;nbsp;reine Proteine, alle essentiellen Aminosäuren, Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Kohlenhydrate, Phosphor, Stärkestoffe, wichtige Mineralstoffe, nahezu alle Vitamine.&lt;br />
Bereits zur&amp;nbsp;Zeit des&amp;nbsp;Inkareichs und&amp;nbsp;wohl auch davor wurde Maca in&amp;nbsp;den peruanischen Hochanden kultiviert. Von&amp;nbsp;der Bevölkerung wurde Maca als&amp;nbsp;kraftspendendes Nahrungsmittel und&amp;nbsp;als Aphrodisiakum geschätzt. Maca stand frisch oder getrocknet in&amp;nbsp;großen Mengen und&amp;nbsp;in&amp;nbsp;vielfältiger Verwendung auf&amp;nbsp;dem Speiseplan und&amp;nbsp;wurde zu&amp;nbsp;Getränken, Suppen oder Mehlspeisen verarbeitet.&lt;br />
Die&amp;nbsp;Indios kannten die&amp;nbsp;Qualitäten als&amp;nbsp;Nahrungsergänzungsmittel und&amp;nbsp;Medizin. Ihre ansonsten karge Ernährung und&amp;nbsp;auch die&amp;nbsp;ihrer Nutztiere im&amp;nbsp;Hochgebirge wurde durch diese nährstoffreiche Pflanze aufgewertet. Die&amp;nbsp;Förderung der&amp;nbsp;Leistungsfähigkeit, Vitalität und&amp;nbsp;Fruchtbarkeit durch die&amp;nbsp;Macawurzel blieb auch den&amp;nbsp;spanischen Eroberern nicht verborgen. Sie&amp;nbsp;fanden die&amp;nbsp;aphrodisierenden, tonisierenden Kräfte bei&amp;nbsp;sich selbst und&amp;nbsp;ihren Viehherden bestätigt. Zunächst exportierten sie&amp;nbsp;Maca an&amp;nbsp;den spanischen Königshof. Doch die&amp;nbsp;Plünderung der&amp;nbsp;indianischen Hochkultur, insbesondere des&amp;nbsp;großen Goldschatzes der&amp;nbsp;Inkas, gingen auch mit&amp;nbsp;Missionierung und&amp;nbsp;dem Brechen der&amp;nbsp;indianischen Lebensweise einher. Sprache, Kultur und&amp;nbsp;traditionelle Nahrungsmittel wie&amp;nbsp;Maca wurden verboten.&lt;br />
Heute ist&amp;nbsp;der Bedarf an&amp;nbsp;Produkten aus&amp;nbsp;peruanischem Maca in&amp;nbsp;den USA&amp;nbsp;und Europa so&amp;nbsp;hoch, dass wieder über tausend Hektar für&amp;nbsp;den Verkauf angebaut werden. Außerhalb der&amp;nbsp;heimatlichen Märkte wird Maca meist in&amp;nbsp;Form von&amp;nbsp;Extrakten, Pulver, Tabletten und&amp;nbsp;Kapseln als&amp;nbsp;Potenzmittel und&amp;nbsp;Tonikum, als&amp;nbsp;Nahrungsergänzungsmittel zur&amp;nbsp;Leistungsförderung im&amp;nbsp;Sport, in&amp;nbsp;neuerer Zeit auch gegen menopausale Beschwerden angeboten.&lt;br />
Geschichte:&lt;br />
Doch wie&amp;nbsp;lange noch werden die&amp;nbsp;Nachfahren des&amp;nbsp;Inkareiches am&amp;nbsp;kommerziellen Erfolg ihrer eigenen Nahrungs- und&amp;nbsp;Heilpflanze beteiligt? Perfiderweise wird den&amp;nbsp;Bauern in&amp;nbsp;den Anden das&amp;nbsp;über Generationen bewahrte Maca und&amp;nbsp;ihr Wissen zu&amp;nbsp;dessen Anwendung durch internationale Patentrechte streitig gemacht. Patente auf&amp;nbsp;Leben und&amp;nbsp;damit exklusive Nutzungsrechte für&amp;nbsp;die Verwendung einer alten Kulturpflanze, werden in&amp;nbsp;den USA&amp;nbsp;erteilt. Grundlage dieser fragwürdigen Praxis ist&amp;nbsp;die Entschlüsselung bestimmter Gene im&amp;nbsp;Labor die&amp;nbsp;als Innovation oder Erfindung gewertet wird. Das&amp;nbsp;von US-Konzernen geltend gemachte geistige Eigentum an&amp;nbsp;Pflanzengenen ignoriert die&amp;nbsp;zuvor geleistete, jahrhunderte alte Züchtungsarbeit von&amp;nbsp;Bauern. Für&amp;nbsp;den Pharmakonzern, der&amp;nbsp;das Patent anmeldet, ist&amp;nbsp;die abgeschaute sogenannte Erfindung fortan in&amp;nbsp;bares Geld umsetzbar. Die&amp;nbsp;eigentlichen Erfinder und&amp;nbsp;Hüter der&amp;nbsp;Kulturpflanze partizipieren nicht mehr an&amp;nbsp;der weltweiten Vermarktung.&lt;br />
Gegner dieser Praxis bezeichnen dies zutreffend als&amp;nbsp;Biopiraterie. Patente auf&amp;nbsp;Leben sind eine Plünderung der&amp;nbsp;biologischen Vielfalt und&amp;nbsp;des von&amp;nbsp;Volksgruppen gezüchteten und&amp;nbsp;gehüteten Erbgutes. &lt;br />
Quelle:&lt;br />
&lt;a href="http://www.jose-antonio.de" target="_blank" title="externer Verweis (in neuem Fenster)" class="outerlink">&lt;img src="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/themes/default/icons/web.gif" alt="" border="0" />http://www.jose-antonio.de&lt;/a>&lt;/div>&lt;/div>
</description>
</item>
<item>
<title>2008-06-09 15:15:49</title>
<link>http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca/show&amp;time=2008-06-09+15%3A15%3A49</link>
<description>&lt;div class="pageBefore">&lt;img src="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/images/z.gif" width="1" height="1" border="0" alt="" style="display:block" align="top" />&lt;/div>&lt;div class="page">
&lt;b>Vergleich von &lt;a  href="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca" class="">/Maca&lt;/a> vom  &lt;a href="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca&amp;amp;time=2008-06-09+15%3A15%3A49">2008-06-09 15:15:49&lt;/a> und &lt;a href="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Maca&amp;amp;time=2009-08-27+00%3A44%3A49">2009-08-27 00:44:49&lt;/a>&lt;/b>&lt;br />
&lt;br />
&lt;b>hinzugefügt:&lt;/b>&lt;br />
&lt;div class="additions">Was&amp;nbsp;ist Maca ..............?&lt;br />
MACA ist&amp;nbsp;eine Pflanze,  die&amp;nbsp;in&amp;nbsp;den peruanischen Anden seit Jahrtausenden in&amp;nbsp;4.100 &amp;ndash; 4.800 Meter Höhe über dem&amp;nbsp;Meeresspiegel kultiviert wird. Sie&amp;nbsp;zählt zu&amp;nbsp;den höchsten aller Kulturpflanzen. Ihre Frost – Widerstandsfähigkeit ist&amp;nbsp;von anderen Pflanzen kaum zu&amp;nbsp;überbieten.&lt;br />
Sie&amp;nbsp;ist klein und&amp;nbsp;wächst nur&amp;nbsp;knapp über der&amp;nbsp;Erdoberfläche. Jedoch bildet sie&amp;nbsp;umfangreiche Wurzeln aus. Ihre kleinen Blüten sind unscheinbar blass– weiß. Die&amp;nbsp;Maca Knolle ähnelt dem&amp;nbsp;in&amp;nbsp;Europa bekannten Sellerie.&lt;br />
Die&amp;nbsp;birnenförmige Wurzel der&amp;nbsp;Maca (botanisch Lepidium peruvianum Chacón) wird bis&amp;nbsp;zu&amp;nbsp;8 cm&amp;nbsp;groß und&amp;nbsp;ist für&amp;nbsp;die Menschen in&amp;nbsp;den Anden von&amp;nbsp;großer Wichtigkeit. Hierzulande bezeichnet man&amp;nbsp;Maca auch als&amp;nbsp;das „Anden Ginseng“ oder als&amp;nbsp;„Peru Ginseng“. Sie&amp;nbsp;wird als&amp;nbsp;bedeutend inhaltsreicher eingestuft als&amp;nbsp;die original Ginseng Pflanze aus&amp;nbsp;Korea.&lt;br />
Die&amp;nbsp;Knolle enthält hochkonzentrierte und&amp;nbsp;reine Proteine, alle essentiellen Aminosäuren, Eisen, Zink, Magnesium, Kalzium, Kohlenhydrate, Phosphor, Stärkestoffe, wichtige Mineralstoffe, nahezu alle Vitamine.&lt;br />
Bereits zur&amp;nbsp;Zeit des&amp;nbsp;Inkareichs und&amp;nbsp;wohl auch davor wurde Maca in&amp;nbsp;den peruanischen Hochanden kultiviert. Von&amp;nbsp;der Bevölkerung wurde Maca als&amp;nbsp;kraftspendendes Nahrungsmittel und&amp;nbsp;als Aphrodisiakum geschätzt. Maca stand frisch oder getrocknet in&amp;nbsp;großen Mengen und&amp;nbsp;in&amp;nbsp;vielfältiger Verwendung auf&amp;nbsp;dem Speiseplan und&amp;nbsp;wurde zu&amp;nbsp;Getränken, Suppen oder Mehlspeisen verarbeitet.&lt;br />
Die&amp;nbsp;Indios kannten die&amp;nbsp;Qualitäten als&amp;nbsp;Nahrungsergänzungsmittel und&amp;nbsp;Medizin. Ihre ansonsten karge Ernährung und&amp;nbsp;auch die&amp;nbsp;ihrer Nutztiere im&amp;nbsp;Hochgebirge wurde durch diese nährstoffreiche Pflanze aufgewertet. Die&amp;nbsp;Förderung der&amp;nbsp;Leistungsfähigkeit, Vitalität und&amp;nbsp;Fruchtbarkeit durch die&amp;nbsp;Macawurzel blieb auch den&amp;nbsp;spanischen Eroberern nicht verborgen. Sie&amp;nbsp;fanden die&amp;nbsp;aphrodisierenden, tonisierenden Kräfte bei&amp;nbsp;sich selbst und&amp;nbsp;ihren Viehherden bestätigt. Zunächst exportierten sie&amp;nbsp;Maca an&amp;nbsp;den spanischen Königshof. Doch die&amp;nbsp;Plünderung der&amp;nbsp;indianischen Hochkultur, insbesondere des&amp;nbsp;großen Goldschatzes der&amp;nbsp;Inkas, gingen auch mit&amp;nbsp;Missionierung und&amp;nbsp;dem Brechen der&amp;nbsp;indianischen Lebensweise einher. Sprache, Kultur und&amp;nbsp;traditionelle Nahrungsmittel wie&amp;nbsp;Maca wurden verboten.&lt;br />
Heute ist&amp;nbsp;der Bedarf an&amp;nbsp;Produkten aus&amp;nbsp;peruanischem Maca in&amp;nbsp;den USA&amp;nbsp;und Europa so&amp;nbsp;hoch, dass wieder über tausend Hektar für&amp;nbsp;den Verkauf angebaut werden. Außerhalb der&amp;nbsp;heimatlichen Märkte wird Maca meist in&amp;nbsp;Form von&amp;nbsp;Extrakten, Pulver, Tabletten und&amp;nbsp;Kapseln als&amp;nbsp;Potenzmittel und&amp;nbsp;Tonikum, als&amp;nbsp;Nahrungsergänzungsmittel zur&amp;nbsp;Leistungsförderung im&amp;nbsp;Sport, in&amp;nbsp;neuerer Zeit auch gegen menopausale Beschwerden angeboten.&lt;br />
Geschichte:&lt;br />
Doch wie&amp;nbsp;lange noch werden die&amp;nbsp;Nachfahren des&amp;nbsp;Inkareiches am&amp;nbsp;kommerziellen Erfolg ihrer eigenen Nahrungs- und&amp;nbsp;Heilpflanze beteiligt? Perfiderweise wird den&amp;nbsp;Bauern in&amp;nbsp;den Anden das&amp;nbsp;über Generationen bewahrte Maca und&amp;nbsp;ihr Wissen zu&amp;nbsp;dessen Anwendung durch internationale Patentrechte streitig gemacht. Patente auf&amp;nbsp;Leben und&amp;nbsp;damit exklusive Nutzungsrechte für&amp;nbsp;die Verwendung einer alten Kulturpflanze, werden in&amp;nbsp;den USA&amp;nbsp;erteilt. Grundlage dieser fragwürdigen Praxis ist&amp;nbsp;die Entschlüsselung bestimmter Gene im&amp;nbsp;Labor die&amp;nbsp;als Innovation oder Erfindung gewertet wird. Das&amp;nbsp;von US-Konzernen geltend gemachte geistige Eigentum an&amp;nbsp;Pflanzengenen ignoriert die&amp;nbsp;zuvor geleistete, jahrhunderte alte Züchtungsarbeit von&amp;nbsp;Bauern. Für&amp;nbsp;den Pharmakonzern, der&amp;nbsp;das Patent anmeldet, ist&amp;nbsp;die abgeschaute sogenannte Erfindung fortan in&amp;nbsp;bares Geld umsetzbar. Die&amp;nbsp;eigentlichen Erfinder und&amp;nbsp;Hüter der&amp;nbsp;Kulturpflanze partizipieren nicht mehr an&amp;nbsp;der weltweiten Vermarktung.&lt;br />
Gegner dieser Praxis bezeichnen dies zutreffend als&amp;nbsp;Biopiraterie. Patente auf&amp;nbsp;Leben sind eine Plünderung der&amp;nbsp;biologischen Vielfalt und&amp;nbsp;des von&amp;nbsp;Volksgruppen gezüchteten und&amp;nbsp;gehüteten Erbgutes. &lt;br />
Quelle:&lt;br />
&lt;a href="http://www.jose-antonio.de" target="_blank" title="externer Verweis (in neuem Fenster)" class="outerlink">&lt;img src="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/themes/default/icons/web.gif" alt="" border="0" />http://www.jose-antonio.de&lt;/a>&lt;/div>&lt;br />
&lt;b>entfernt:&lt;/b>&lt;br />
&lt;div class="deletions">Die&amp;nbsp;Macaknolle (Lepidium meyenii) wird seit mehr als&amp;nbsp;3000 Jahren in&amp;nbsp;den Hochebenen um&amp;nbsp;Junin und&amp;nbsp;Pasco in&amp;nbsp;Peru, auf&amp;nbsp;einer Höhe von&amp;nbsp;4200 m&amp;nbsp;angebaut. Sie&amp;nbsp;wächst ganzjährig und&amp;nbsp;zeichnet sich durch ihren grossen Nährwert, mit&amp;nbsp;ihrer Fülle an&amp;nbsp;wertvollsten Proteinen und&amp;nbsp;Vitaminen aus. Daher sagt man: Maca &amp;ndash; der&amp;nbsp;natürliche Energiespender für&amp;nbsp;Körper und&amp;nbsp;Geist. &lt;br />
Maca war&amp;nbsp;der Energiespender der&amp;nbsp;Inkas. Sie&amp;nbsp;schrieben der&amp;nbsp;Macaknolle zahlreiche positive Eigenschaften zu. Im&amp;nbsp;Inka-Reich galt sie&amp;nbsp;als bevorzugtes Nahrungsmittel. Es&amp;nbsp;gibt einige bekannte Legenden, wonach Krieger die&amp;nbsp;Macaknollen als&amp;nbsp;Belohnung nach den&amp;nbsp;Kämpfen verzehrten. Den&amp;nbsp;Bewohnern der&amp;nbsp;Zentral-Anden zufolge sind diejenigen, die&amp;nbsp;Maca zu&amp;nbsp;sich nehmen stark, und&amp;nbsp;erfreuen sich eines langen Lebens bei&amp;nbsp;guter geistiger und&amp;nbsp;körperlicher Gesundheit. &lt;br />
Als&amp;nbsp;Nahrungsergänzung stellt sie&amp;nbsp;eine sehr gute Energiequelle dar. Ferner werden der&amp;nbsp;Maca antidepressive und&amp;nbsp;kräftigende Eigenschaften zugesprochen. Sie&amp;nbsp;gilt als&amp;nbsp;&lt;strong>fruchtbarkeitsfördernd&lt;/strong>, verbessert die&amp;nbsp;Follikelreifung, begünstigt somit die&amp;nbsp;Spermatogenese und&amp;nbsp;wirkt regulierend auf&amp;nbsp;den Menstruationszyklus. Maca kann das&amp;nbsp;Sexualleben und&amp;nbsp;die Fruchtbarkeit verbessern, mindert PMS&amp;nbsp;(prämenstruelles Syndrom), sowie prä- und&amp;nbsp;postklimakterische Beschwerden. &lt;br />
Die&amp;nbsp;Völker der&amp;nbsp;Hoch-Anden verwenden sie&amp;nbsp;heute noch als&amp;nbsp;Stärkungsmittel, Revitalisierer, Nährstoff- und&amp;nbsp;Energiespender, mit&amp;nbsp;ausgeprägt stabilisierender Wirkung. Maca sollte biologisch angebaut, fachkundig geerntet und&amp;nbsp;im&amp;nbsp;Anbaugebiet getrocknet werden. &lt;br />
Die&amp;nbsp;Knolle enthält einen hohen Anteil biologisch hochwertiger Proteine, da&amp;nbsp;sie über sämtliche essentiellen Aminosäuren verfügt. Ausserdem ist&amp;nbsp;sie reich an&amp;nbsp;Kohlenhydraten (hauptsächlich Fruktose, aber auch Glukose) und&amp;nbsp;Vitaminen (Karotin, Thiamin, Riboflavin, Ascorbinsäure, Niacin, Vitamin B6 und&amp;nbsp;D3). Es&amp;nbsp;kommen auch Alkaloide, Flavonoide, Phenolverbindungen, Steroide, Tannine, Glykoside und&amp;nbsp;Saponine vor. Darüber hinaus wurden Glucosinolate (Glykosinolate) nachgewiesen, die&amp;nbsp;ursprünglich als&amp;nbsp;Benzylglykosinolat und&amp;nbsp;p-Metoxy-benzylglykosinolat eingestuft wurden. Weiterhin finden sich in&amp;nbsp;der Maca sämtliche essentiellen Fettsäuren, einschließlich Linolsäure, Palmitinsäure, Ölsäure u.a. Das&amp;nbsp;Fraktionieren der&amp;nbsp;Steroide zeigt Sitosterin als&amp;nbsp;wesentliche Verbindung, aber es&amp;nbsp;liegen ebenfalls Campesterin, Ergosterin, Brassicasterin und&amp;nbsp;&amp;#916;7,22-Ergostadienol vor. &lt;br />
Zusammenfassend kann gesagt werden: Maca ist&amp;nbsp;ein hochwertiger Energiespender mit&amp;nbsp;ausgeprägt stabilisierender Wirkung, steigert die&amp;nbsp;Gedächtnisleistung und&amp;nbsp;Konzentrationsfähigkeit, gibt Kraft und&amp;nbsp;Lebensfreude. Zur&amp;nbsp;Zeit sind keine negativen Nebenwirkungen bekannt. &lt;br />
Nährwertangaben: 100g Macapulver enthalten ca. 60 g&amp;nbsp;Kohlenhydrate, 5 g&amp;nbsp;Proteine, max. 5 g&amp;nbsp;Fett, 21 g&amp;nbsp;Fasern, 0.5 g&amp;nbsp;Phosphor, 0.6 mg&amp;nbsp;Eisen, 0.56 g&amp;nbsp;Kalzium, 2 .7 mg&amp;nbsp;Kalium, 8 mg&amp;nbsp;Zink, 98 mg&amp;nbsp;Magnesium, 0.8 mg&amp;nbsp;Vitamin B1, 0.4 mg&amp;nbsp;Vitamin B2, 24 mg&amp;nbsp;Vitamin C.&lt;br />
Wissenschaftliche Quelle: &lt;a href="http://www.natura.lt/documents/mokslas/08_MacaHS.pdf" target="_blank" title="" class="outerlink">&lt;img src="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/themes/default/icons/file.gif" alt="" border="0" />http://www.natura.lt/documents/mokslas/08_MacaHS.pdf&lt;/a>&lt;/div>&lt;/div>
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