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Maca (edit)
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Die Macaknolle (Lepidium meyenii) wird seit mehr als 3000 Jahren in den Hochebenen um Junin und Pasco in Peru, auf einer Höhe von 4200 m angebaut. Sie wächst ganzjährig und zeichnet sich durch ihren grossen Nährwert, mit ihrer Fülle an wertvollsten Proteinen und Vitaminen aus. Daher sagt man: Maca - der natürliche Energiespender für Körper und Geist. Maca war der Energiespender der Inkas. Sie schrieben der Macaknolle zahlreiche positive Eigenschaften zu. Im Inka-Reich galt sie als bevorzugtes Nahrungsmittel. Es gibt einige bekannte Legenden, wonach Krieger die Macaknollen als Belohnung nach den Kämpfen verzehrten. Den Bewohnern der Zentral-Anden zufolge sind diejenigen, die Maca zu sich nehmen stark, und erfreuen sich eines langen Lebens bei guter geistiger und körperlicher Gesundheit. Als Nahrungsergänzung stellt sie eine sehr gute Energiequelle dar. Ferner werden der Maca antidepressive und kräftigende Eigenschaften zugesprochen. Sie gilt als **fruchtbarkeitsfördernd**, verbessert die Follikelreifung, begünstigt somit die Spermatogenese und wirkt regulierend auf den Menstruationszyklus. Maca kann das Sexualleben und die Fruchtbarkeit verbessern, mindert PMS (prämenstruelles Syndrom), sowie prä- und postklimakterische Beschwerden. Die Völker der Hoch-Anden verwenden sie heute noch als Stärkungsmittel, Revitalisierer, Nährstoff- und Energiespender, mit ausgeprägt stabilisierender Wirkung. Maca sollte biologisch angebaut, fachkundig geerntet und im Anbaugebiet getrocknet werden. Die Knolle enthält einen hohen Anteil biologisch hochwertiger Proteine, da sie über sämtliche essentiellen Aminosäuren verfügt. Ausserdem ist sie reich an Kohlenhydraten (hauptsächlich Fruktose, aber auch Glukose) und Vitaminen (Karotin, Thiamin, Riboflavin, Ascorbinsäure, Niacin, Vitamin B6 und D3). Es kommen auch Alkaloide, Flavonoide, Phenolverbindungen, Steroide, Tannine, Glykoside und Saponine vor. Darüber hinaus wurden Glucosinolate (Glykosinolate) nachgewiesen, die ursprünglich als Benzylglykosinolat und p-Metoxy-benzylglykosinolat eingestuft wurden. Weiterhin finden sich in der Maca sämtliche essentiellen Fettsäuren, einschließlich Linolsäure, Palmitinsäure, Ölsäure u.a. Das Fraktionieren der Steroide zeigt Sitosterin als wesentliche Verbindung, aber es liegen ebenfalls Campesterin, Ergosterin, Brassicasterin und Δ7,22-Ergostadienol vor. Zusammenfassend kann gesagt werden: Maca ist ein hochwertiger Energiespender mit ausgeprägt stabilisierender Wirkung, steigert die Gedächtnisleistung und Konzentrationsfähigkeit, gibt Kraft und Lebensfreude. Zur Zeit sind keine negativen Nebenwirkungen bekannt. Nährwertangaben: 100g Macapulver enthalten ca. 60 g Kohlenhydrate, 5 g Proteine, max. 5 g Fett, 21 g Fasern, 0.5 g Phosphor, 0.6 mg Eisen, 0.56 g Kalzium, 2 .7 mg Kalium, 8 mg Zink, 98 mg Magnesium, 0.8 mg Vitamin B1, 0.4 mg Vitamin B2, 24 mg Vitamin C. Wissenschaftliche Quelle: http://www.natura.lt/documents/mokslas/08_MacaHS.pdf
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