Insulinresistenz bedeutet, dass Insulin in seiner normalen, beim Gesunden üblichen Konzentration, nicht wirksam genug ist. Die Rezeptoren auf den Zellen sind nicht genügend empfindlich für das Insulin, um die gleichen (Insulin)Wirkungen zu erzielen, wird von Körper erheblich mehr Insulin benötigt. Die Zellen nehmen ansonsten den Zucker im Blut nur unzureichend auf. Die Folge: Der Blutzucker steigt. Weil der Blutzucker steigt, wird noch mehr Insulin produziert, um diesem Überschuss entgegen zu wirken. Dadurch werden auf lange Sicht die insulin-produzierenden Zellen überlastet, bis hin zu ihrer völligen Erschöpfung.
Zunächst kann der Blutzucker selbst sowohl nüchtern als auch nach dem sogenannten Glukose-Toleranztest sogar noch im idealen Bereich sein, aber die Insulinresistenz verrät sich dann durch andere Blutwerte, u.a. eine erhöhte Insulin- und C-Peptid-Konzentration nach dem Test.
Eine Insulinresistenz geht einem manifesten Diabestes des Typs 2 oft um Jahre voraus. Wird sie erkannt, kann sie mit Insulinsensitizern (Medikamente) behandelt werden. Dann kann das eigene Hormon wieder wirken und gefährliche Folgeerkrankungen des Diabetes werden vermieden. Metformin hat sich hierbei auch wegen seiner gewichtsreduzierenden Eigenschaften allgemein bewährt, und es besitzt in der
Ki Wu- Behandlung vor allem bei PCO eine Extra-Bedeutung, indem es auch die Eizellreifung verbessert. (siehe auch:
Metformin In Der Schwangerschaft)
Insulinresitenz Und Sport