KiWuWiki : HeterologeInsemination

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Inhalt

Bei Unfruchtbarkeit des Mannes gibt es die Möglichkeit einer heterologen Insemination, also die Insemination mit Spendersamen. In der Regel erfolgt dies in Form einer anonymen Samenspende, d.h. der Spender ist dem Paar nicht bekannt. Einige Zentren bieten auf Nachfrage auch die so genannte Privatspende an, wo das Paar den Spender mitbringt (z.B. den Bruder des Mannes).

Voraussetzungen und Finanzielles


Das Paar muß in einigen Bundesländern verheiratet sein, in anderen aber nicht. [Anmerkung von Wolf: Grundsätzlich ist nirgendwo eine Heirat gesetzlich notwendig, allerdings ist Spender und Arzt nur dann finanziell geschützt, wenn die betreffende Frau verheiratet ist. Nur dann nimmt der Gesetzgeber an, daß der Ehemann auch der biologische Vater ist und regelt die Unterhaltspflichten. Bei Unverheirateten ist der Spender unterhaltsverpflichtet, die Mutter wäre in einem Vaterschaftsfeststellungsverfahren als Zeugin präsent und müsste die Spermabank oder den Arzt angeben]

Die heterologe Insemination ist vom Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen ausgeschlossen, die Behandlung muß also komplett selber bezahlt werden, ebenso natürlich die Spendersamen.

Eine heterologe Insemination kann laut BFH-Urteil steuerlich auch nicht abgesetzt werden. Einige Paare lassen sich vom Kiwu-Zentrum jedoch eine Bescheinigung ausstellen, auf der lediglich steht, wieviel Euro in welchem Zeitraum für eine Kiwu-Behandlung bezahlt wurden, ohne daß die Art der Behandlung konkretisiert wird. In der Regel wird diese Bescheinigung vom Finanzamt anerkannt.[Anmerkung von Franzi: Bei unserer letzten Steuererklärung hatten wir dermaßen Probleme mit eben “nur” einem Wisch, auf dem der Betrag stand und der Bemerkung Ki Wu- Behandlung, daß wir letztendlich diese Rechnungen von der Steuererklärung zurückgezogen haben. Auch wenn wir das nicht getan hätten, hätten wir keinen Cent davon erstattet bekommen! Ich denke, es liegt auch immer im Ermessen des Sachbearbeiters und die sitzen nun mal am längeren Hebel!]

Da wir ja wohl alle keine Millionäre sind, ist es empfehlenswert, sich eine Klinik auszusuchen, die entweder Festpreise für HI anbietet oder einen günstigen Satz abrechnet. Hier sollte man immer fragen, welchen Satz die Klinik für Selbstzahler nimmt, der liegt nämlich in der Regel deutlich unter dem Satz für Privatpatienten (2,3 bis 3,5fach). Optimal wäre der niedrigste 1,0fache Satz, meiner Meinung nach sollte der Satz maximal bei 1,8 liegen (da zahlt man dann schon recht stolze Preise). Auch immer fragen, ob der Satz für Ultraschall und Labor gilt. Das ist wichtig, falls man z.B. bei einem Gyn das Zyklusmonitoring (in dem der optimale Zeitpunkt für eine HI bestimmt wird) macht, da die Gyn häufig kein eigenes Labor haben und das Labor dann separat mit einem abrechnet. Die Kosten sind aber gleich, egal ob das Labor direkt abrechnet oder die Kosten in der Gyn-Rechnung mit enthalten sind. Laborleistungen werden grundsätzlich niedriger als die Leistungen des Arztes abgerechnet (das heißt, es wird ein niedrigerer Steigerungsfaktor angewendet). Grundsätzlich sind die Leistungen im Einzelnen in der Gebührenordnung der Ärzte GOÄ aufgelistet, hier kann man auch die Preise der Einzelleistungen erfahren.

Man kann die Frage, wieviel denn nun eine HI genau kostet, nicht so genau beantworten, sondern nur Beispiele bringen. Ein Beispiel: Ich habe für meine HI lange Zeit den 1,8fachen Satz bezahlt und kam auf Kosten in Höhe von 320–620 Euro pro Zyklus zuzüglich Spendersamen und Medikamente, insgesamt waren es teilweise über 1000 Euro pro Zyklus. Manche Kliniken nehmen Festpreise, in denen sämtliche US- und Laborkosten, die HI an sich und im günstigsten Fall sogar die Spendersamen enthalten sind. In der Regel kommt man bei Festpreisen finanziell besser weg, als wenn man jeden Posten einzeln bezahlt.
Beispiel:
– Dr. Weis in Bad Nauheim (Hessen, ca. 40 km nördlich von Frankfurt) nimmt ebenfalls 300 Euro Festpreis für Samen und Insemination. Nicht enthalten sind Untersuchungen, Medikamente etc. (das muss über den persönlichen Frauenarzt abgewickelt werden).
Kristina bekam aus der Praxis Katzorke-Propping-Wohlers in Essen folgende Preisliste:
Kosten für die prätherapeutische Spenderabklärung (einmalig für 12 Behandlungszyklen): Ehepaare 1600 Euro (Preisliste 2007: 2000 Euro), unverheiratete Paare 2500 Euro.
Für Patienten, die in Essen behandelt werden, wird pro Behandlungszyklus jede Insemination einzeln berechnet, und zwar kostet die
– erste Insemination im Zyklus 205 Euro
– zweite Ins. im gleichen Zyklus 55 Euro
– eine eventuelle dritte und vierte im gleichen Zyklus ist kostenfrei.
Die Inseminationen müssen am jeweiligen Tag bar beglichen werden.
US, Blutentnahmen, Hormonbestimmungen usw. werden gesondert abgerechnet.
Erstgespräch: ca. 60 Euro
Patientinnen, die in auswärtigen Praxen behandelt werden, erhalten eine Rechnung für das Kryosperma (ca. 210 Euro bei 6 Pailletten + MWSt.) und die Versandkosten.
Bei Eintritt einer Schwangerschaft wird Sperma des Spenders drei Jahre lang für mögliche Geschwisterkinder reserviert. Es müssen aber wieder 1.600 Euro für eine neue Behandlungsreihe mit diesem Sperma bezahlt werden.

Preise der Berliner Samenbank (Stand 2004): 1.300 Euro für das Anrecht auf bis zu 10 Spendersamenproben, 205 Euro je Behandlungszyklus für Insemination und Probenverarbeitung incl. aller Verbrauchsmaterialien, 100 Euro, falls weitere Insemination im selben Zyklus stattfindet.

Preise der Samenbank Hamburg – Institut für Reproduktionsmedizin und Crykonservierung (Stand 11/2006): 1570 Euro Grundgebühr inclusive der ersten drei Behandlungszyklen (Inseminationen in den ersten drei Zyklen), jeder weitere Zyklus 156 Euro fürs Sperma. Ultraschall und Hormonanalysen gehen extra, pro Zyklus ungefähr 150 Euro. Weitere Info unter http://www.irc-hamburg.de

Datenschutz

Seit der letzten Gesundheitsreform, d.h. zeitgleich mit der Einführung der Praxisgebühr (10 Euro) sind Fachärzte verpflichtet, an die überweisenden Ärzte einen Arztbrief mit allen wichtigen Informationen zu schicken. (Die Idee dabei war, daß man die Lotsenfunktion der Hausärzte stärken wollte und sicherstellen wollte, daß alle medizinischen Informationen irgendwo zusammenlaufen) Dabei dürfen sie Details wie zB HI auch nicht einfach weglassen. Schreiben die Ärzte keinen Arztbrief an den überweisenden Arzt dürfen sie ihre erbrachten Leistungen nicht abrechnen. Da die meisten von uns Kassenpatienten sind, brauchen sie eine Überweisung fürs Ki Wu Zentrum, wenn sie nicht nochmal extra 10 Euro zahlen wollen, d.h. Hausarzt und evtl. auch Gynäkologe bekommen einen Brief in dem der Verlauf der Versuche beschrieben wird. Viele Kinderwunschzentren haben auch nur beschränkte Kassenzulassungen und brauchen dann zwingend gynäkologische Überweisungen.

Die wichtige Information ist jetzt, daß man als Patient dem widersprechen kann. Viele Ki Wu Z haben bereits vorformulierte Bögen, auf denen man nur ankreuzen muß, daß man keine Information der überweisenden Ärzte wünscht. Jeder, der also nicht möchte, daß es einer der anderen behandelnden Ärzte ohne Euer ausdrückliches Einverständnis erfährt, sollte von sich aus – am besten gleich zu Beginn der Behandlung – schriftlich Widerspruch gegen solche Arztbriefe einlegen. (Beitrag von Julisonne)

Spendersamen und konkreter Ablauf


Die Kiwu-Zentren arbeiten entweder mit Samenbanken zusammen, oder sie haben ihre eigenen Spender (oftmals ist letzteres günstiger). Das Paar macht dementsprechend entweder einen Vertrag mit der Samenbank oder dem Zentrum selber. Die Voraussetzungen für den Abschluss des Vertrages sind sehr unterschiedlich, manche Zentren fordern einen notariellen Vertrag von dem Paar, in dem z.B. die Anfechtung der Vaterschaft ausgeschlossen wird, bei anderen muß man vorher ein (übrigens sehr empfehlenswertes) psychologisches Beratungsgespräch machen etc. Was ihr in eurem Zentrum benötigt, müßt ihr dort erfragen. Die Spender selber sind anonym. [Anmerkung von Rebella: Der Notarvertrag ist für alle Beteiligten sehr wichtig. Ich halte es für unseriös, wenn manche Praxen die HI ohne Notarvertrag durchführen.] Einige Samenbanken (z.B. das IRC Hamburg) räumen dem Kind die Möglichkeit ein, die Identität des Spenders mit Erreichen der Volljährigkeit zu erfahren. Gelegentlich gibt es auch sogenannte Yes-Spender, die nicht anonym bleiben und zu denen die Eltern auf Wunsch Kontakt herstellen können. Bei Interesse sollte man bei der Samenbank nach einem Yes-Spender fragen (Dr. Katzorke in Essen hat z.B. Yes-Spender). [Anmerkung von Wolf: nach dem Urteil des Verfassungsgerichtes muss das Kind später die Möglichkeit haben, den biologischen Vater zu erfahren. Leitsatz: Das Wissen um die eigene Abstammung ist ein Grundrecht. Juristisch müssen die Informationen deshalb mindesten bis 2 Jahre nach der Volljährigkeit des Kindes, insgesamt also mindestens 20 Jahre verfügbar sein, möglichweise aber auch wesentlich länger, dazu gibt es aber bisher keine Rechtsprechung oder Gesetze]

In der Regel werden die Spender einer Gesundheitsprüfung unterzogen, es gibt nur wenige (meist sehr günstige) Institutionen, die das nicht machen. Häufig müssen nicht nur die Spender, sondern auch die Verwandten 1. Grades gesund sein, selbstredend darf es keine Erbkrankheiten in der Familienanamnese geben (Gentests werden allerdings nicht durchgeführt). Ausserdem müssen die Spender einen «vernünftigen Eindruck» im Bewerbungsgespräch machen, was das äußere Auftreten und ihre Lebenssituation betrifft. Das Sperma wird nach der Spende sechs Monate gesperrt und erst nach einer erneuten Untersuchung des Spenders auf Hepatitis und HIV freigegeben. Damit ist die Übertragung dieser Krankheiten fast ausgeschlossen. Im Gegensatz zu z.B. den USA hat man in Deutschland keine Möglichkeit, den Spender mit auszuwählen. Meistens gibt man ein Foto des Mannes oder beider Partner ab, vielleicht gibt man auch die Blutgruppe an, und die Kliniken suchen dann einen Spender, der dem Mann möglichst ähnlich sieht. [Anmerkung von Rebella: Inzwischen bieten einige Praxen die Möglichkeit, eine eingeschränkte Auswahl zu treffen. Die Praxis am Gendarmenmarkt in Berlin hat z.B. Listen mit folgenden Daten: Spendernummer, Haarfarbe, Augenfarbe, Blutgruppe, Hautfarbe, Beruf, Hobbys, Körpergröße und -gewicht. Das Paar hat die Möglichkeit, hier eine Auswahl von etwa 5 Spendern zu treffen, der Arzt trifft dann die Feinauswahl anhand von Fotos. Manchmal bekommt das Paar auch 5 Vorschläge und kann daraus dann auswählen.]

Häufig muß man sich in Samenbanken “einkaufen”, d.h. man zahlt eine Aufnahmegebühr und erwirbt das Anrecht, eine bestimmte Anzahl an Spermaproben oder auch unbegrenzt Sperma zu beziehen (zumindest bis zum Eintritt einer Schwangerschaft). Ein Ejakulat wird in der Regel auf 9–10 Straws oder Pailetten aufgezogen, für eine HI werden dann meistens 4–5 Straws genommen. Ein Ejakulat reicht also für 2–3 Versuche. Beim IRC Hamburg zahlt man z.B. 1570 Euro Aufnahmegebühr (darin ist drei Ejakulate enthalten) und dann ab 4. Zyklus pro Ejakulat 156 Euro. Ähnliche Preise gibt es z.B. in Essen. Den günstigstens Preis bietet Jena, die exakten Preise sind mir aber nicht bekannt (ich glaube 500 Euro Aufnahmegebühr und 50 Euro pro Versuch).

Es gibt desweiteren die Möglichkeit einer so genannten Selbstinsemination, d.h. man kauft selber Sperma und führt es zum Zeitpunkt des Eisprungs (den man mit Ovulationstests aus der Apotheke selber bestimmen kann) vaginal ein. Sperma kann man z.B. bei http://www.thespermbankofca.org bestellen. Es ist jedoch genauso teuer wie Sperma aus Deutschland, die Erfolgschancen einer Selbstinsemination sind jedoch sehr gering (5–6 Prozent). In Dänemark gibt es eine Klinik, wo Hebammen IUI durchführen, übrigens auch bei homosexuellen Paaren http://www.storkklinik.dk . [Anmerkung von Rebella: Bei Bezug von einer ausländischen Samenbank würde ich sehr genau checken, wie das mit der HIV-Quarantäne gehandhabt wird. Außerdem ist die Aussage wichtig, wie lange die Spenderdaten und ob überhaupt aufgehoben werden. Den meisten Paaren ist das zu dem Zeitpunkt, zu dem sie sich ein Kind wünschen, zwar egal, wenn sie dann aber Eltern sind, wird dieser Aspekt oft wichtig! Das Recht der Kinder auf Kenntnis ihrer Herkunft wird zukünftig immer mehr in den Vordergrund geraten.]

Erfolgschancen


Die Chancen sind dadurch eingeschränkt, daß tiefgefrorene und wieder aufgetaute Samen eine deutlich geringere Lebenserwartung haben als “frische”. Die genaue durchschnittliche Lebensdauer ist nicht bekannt, es werden Zeiträume von 18–48 Stunden angegeben, oftmals nur 24 Stunden. Da die Eizelle nur 12 Stunden lang befruchtungsfähig ist (maximal 24 Stunden), muß die HI möglichst genau mit dem Eisprung zusammenfallen, am besten führt man sie wenige Stunden vor oder unmittelbar nach dem Eisprung durch. Viele Frauen werden medikamentös stimuliert, selbst wenn sie einen normalen Eisprung haben, weil eine Stimulation die Erfolgschancen erhöht. Der Eisprung wird wie sonst auch mit HCG ausgelöst, so daß man tatsächlich die HI mit dem Eisprung häufig gut koordinieren kann (wenn man nicht schon vorher einen Eisprung durch einen natürlichen LH-Anstieg hatte oder die Kiwu-Praxis am Wochenende zu hat oder man grade am Tag der HI beruflich nicht kann oder oder oder – die Frauen im HI-Forum können da ein Lied von singen!). Selbst bei guten Voraussetzungen brauchen die meisten Frauen 6–8 Versuche, bis sie schwanger sind, manche auch deutlich länger. Bei mir hat es beim 10. Versuch das erste Mal geklappt, obwohl die Voraussetzungen in den vorherigen Versuchen meistens auch gut waren. Die Schwangerschaftsraten können ohne Stimulation aus nachvollziehbaren Gründen nicht höher als in der Natur sein. Da sind je nach Alter der Frau 50 – 70 % Schwangere im ersten Jahr. Das ist natürlich hart – psychisch, physisch und finanziell. Da man enorm viel Geld für das alles bezahlt und der ganze Aufwand wenig nutzt, wenn die Eileiter verklebt sind und die teuren Jungs gar nicht zu den Eizellen durchkommen, empfehlen viele Zentren, vor Beginn einer HI eine Bauchspiegelung machen zu lassen, um die Durchgängigkeit der Eileiter zu überprüfen.

Eine zentrale Frage: Wie bestimme ich meinen Eisprung?


Wegen der eingeschränkten Lebensdauer der tiefgefrorenen Spermien kann es die Erfolgsschancen der HI deutlich erhöhen, wenn möglichst genau zum Zeitpunkt des Eisprungs inseminiert wird. Für die Bestimmung des ES-Zeitpunktes gibt es eine Reihe von Methoden, von denen jede ihre Vor- und Nachteile hat.

1. Ultraschall: dabei wird die Folligröße gemessen, ab einer Größe von 18 mm gilt ein Folli als reif und «auslösbar». Stimmt im Prinzip auch. Allerdings ist die Folligröße beim natürlichen ES nicht immer gleich, bei der einen Frau ist sie 18, bei anderen bis zu 30 mm, und auch von Zyklus zu Zyklus variiert das. Ist also nur in Kombination mit der Auslösespritze einigermaßen sicher.
US eignet sich auch wunderbar, um nach der HI zu kontrollieren, ob der ES tatsächlich stattgefunden hat. So kann man kontrollieren, wie zuverlässig die angewandten Methoden sind.

2. Auslösespritze: löst den ES zuverlässig aus, wenn der Folli reif ist. Hier gibt es allerdings Zeitspannen zwischen 30 und über 50 Stunden zwischen Spritze und ES. Auch das ist von Frau zu Frau unterschiedlich.

3. Blutuntersuchung: Dabei wird der Östrogen- und LH-Spiegel im Blut gemessen. Vor dem ES steigt zunächst der Östrogen-, dann der LH-Spiegel, der letzten Endes den natürlichen ES auslöst. Der Östrogenwert hängt nicht nur vom Zeitabstand zum ES, sondern auch von der Anzahl der Follis ab, man muss sich also auskennen, um das richtig zu bewerten. Unter Clomi hat mein HI-Doc mal per Blutabnahme den ES-Zeitpunkt völlig falsch (4 Tage zu früh) bestimmt, obwohl er ein wirklich erfahrener Arzt ist, der das schon ewig macht.

4. LH-Sticks (z.B. persona-Stäbchen): zeigen den LH-Anstieg kurz vor dem ES. Im Naturzyklus sind die sehr verlässlich, wenn man mal für sich individuell herausgefunden hat (z.B. per US), in welchem Zeitabstand vom LH-Anstieg der ES tatsächlich erfolgt. Bei Stimmu muss man aber einiges an Erfahrung haben, um sie richtig interpretieren zu können. So zeigen meine Sticks unter Clomi z.B. meist schon am 10. ZT einen LH-Anstieg an, obwohl der ES erst um Tag 17 herum stattfindet.
Ach ja, und nach einer Auslösespritze kann man sie leider ganz vergessen, dann zeigen sie nämlich nur noch das HCG aus der Spritze an!!

5. Temperaturkurve: an ihr kann den ES ziemlich genau eingrenzen – allerdings erst nachdem er stattgefunden hat. Zum Bestimmen des richtigen Zeitpunktes für HI also nicht wirklich tauglich – wohl aber als Kontrolle, ob die sonstigen angewandten Methoden erfolgreich waren.

Das beste ist immer eine Kombination aus mehreren Methoden. Methode 1 und 3 müssen vom Arzt durchgeführt werden, während Methoden 4 und 5 in Eigenregie von zu Hause möglich sind. Mit der Zeit lernt frau ihren Zyklus und die für sie geeigneten Methoden immer besser kennen – wenn denn dann mehrere Versuche nötig sind. Zu Beginn der Behandlung ist es aber nicht unbedingt nötig, sich über dieses Thema zu sehr den Kopf zu zerbrechen – es sind schon jede Menge Mädels ohne ausgefeilte Methodik beim ersten Versuch schwanger geworden, eine sogar bei einer HI 3 oder 4 Tage vor dem ES!!

Psychologische Aspekte und Aufklärung des Kindes


Bekommt ein Paar ein Kind auf natürlichem Wege oder auch durch Methoden der Kinderwunschbehandlung, bei denen die Eizelle von der späteren Mutter und der Samen vom späteren Vater stammt, haben beide Partner die gleichen Voraussetzungen, denn sie sind beide auch genetisch die Eltern. Bei einem adoptierten Kind haben beide Partner ebenfalls die gleichen Voraussetzungen, denn sie sind beide mit dem Kind genetisch nicht verwandt. Die Partner bewegen sich da immer auf einer Ebene, was die Beziehung zum Kind betrifft (ich rede jetzt nicht von der Liebe zum Kind, ich hoffe, ihr mißversteht mich jetzt nicht). Bei der HI ist es anders: Die Mutter ist genetisch mit dem Kind verwandt, während der Vater genetisch nicht verwandt ist. Die Beziehung der Eltern zu dem Kind ist also asymmetrisch und wird es auch immer bleiben, auch wenn der Vater das Kind noch so sehr liebt (und umgekehrt). Kinder sagen Sachen wie “Du bist gar nicht meine Mutter” oder “Du bist gar nicht mein Vater”, wenn sie sich über ihre Eltern ärgern, das ist ganz normal. Auch HI-Kinder sagen so etwas. Bei ihnen kann das für die Eltern aber eine ganz andere Bedeutung bekommen und sehr verletzend sein, grade wenn die Problematik einer HI nicht verarbeitet, sondern totgeschwiegen wurde. Ich denke, es reicht nicht zu sagen: «Wir wollten beide das Kind und es ist unser beider Kind und wir lieben es, als wäre es genetisch unser beider Kind.” Das stimmt zwar. Aber trotzdem wird es immer irgendwie wehtun, daß der Mann nicht auch genetisch der Vater des Kindes ist und es wird irgendwie auch immer im Hinterkopf da sein. Und deshalb muß man sich meiner Meinung nach ein Leben lang auch aktiv damit auseinandersetzen, denn tut man das nicht, schwelt immer etwas im Unterbewusstsein und führt auf Dauer zu Konflikten. Es gibt auf Fortpflanzungsmedizin und Familien spezialisierte Psychologen, die Beratungen anbieten. Wir mußten so eine Beratung machen (war in unserem Zentrum Voraussetzung bei HI). Wir wollten das absolut nicht, denn erstens halten wir nicht viel von psychologischen Gesprächen und zweitens war es auch noch teuer (240 Euro für drei Stunden). Hinterher waren wir beide begeistert.

Uns sind Sachen klar geworden, die uns vorher überhaupt nicht bewußt waren. Ich würde das wirklich jedem empfehlen, auch wenn es teuer ist. Letztlich ist auch über das gesprochen worden, was ich oben geschrieben habe. Ich kann es nicht so gut ausdrücken, ich hoffe, ihr habt verstanden, was ich gemeint habe. Aber: Zum Vatersein gehört viel mehr als nur ein paar Gene. Und der Vater ist tatsächlich nicht nur der Vater, sondern auch der Erzeuger des Kindes.

Sag ich es meinem Kind?


Dazu gibt es natürlich verschiedene Auffassungen.

Gründe dagegen:
– Man möchte das Kind nicht unnötig mit dem Problem belasten.
– Ängste, das Kind könne den Vater nicht mehr so wie vorher akzeptieren.
– Ängste, das noch sehr junge Kind könne das überall herum erzählen.
– Viele wollen, daß die Sache “unter uns” bleibt.
– Weil die Spenderdaten nicht ermittelt werden können, will man das Kind nicht damit belasten.

Gründe dafür:
– Im Grundgesetz steht, dass das Kind ein Recht darauf hat, seine Abstammung zu erfahren.
– Man möchte sein Kind nicht belügen und ihm auch nicht das Gefühl geben, belogen zu werden.
– Kinder haben eine feine Antenne für Unausgesprochenes und merken vielleicht, daß irgendwas nicht stimmt (vielleicht einfach nur, weil die Eltern ihm noch nie gesagt haben, es hätte die Nase vom Papa).
– “Vaterschaftstests” könnten in einigen Jahren überall verfügbar sein und das Geheimnis aufdecken. Das Kind könnte dann schockiert sein.
– Wer so was im Erwachsenenalter erfährt, hat wesentlich größere Probleme damit, als jemand, für den das schon seit frühester Kindheit bekannt und “ganz normal” ist. (Es gibt eine Reihe von Erfahrungsberichten erwachsener HI-Kinder.)

Wenn man sich dagegen entscheidet, sollte man bedenken, daß sich diese Ansicht ändern kann. Es ist in jedem Fall ratsam, Vorkehrungen zu treffen, damit das Kind später überhaupt die Möglichkeit hätte, Daten zu seinem Erzeuger heraus zu finden. In den Verträgen steht meist, das Kind könne mit 18 Jahren diese Daten von der Klinik anfordern. In der Praxis vernichten aber viele Kliniken heute noch nach 10 Jahren die Unterlagen. Bis diese Frage nicht geklärt ist, ist eine notarielle Hinterlegung der Spenderdaten anzuraten.

Wie sag ich´s meinem Kind?


Leider gibt es zu dem Thema meines Wissens nur englischsprachige Literatur. Es heißt, erst mit 7 Jahren kann ein Kind überhaupt die Zusammenhänge richtig verstehen. Oft wird empfohlen, mit der Aufklärung zwischen 4 und 7 Jahren zu beginnen. Auf alle Fälle sollte man dies vor Beginn der Pubertät tun.

Mir persönlich gefällt diese Variante: Erzähle dem Kind immer so viel, wie es fragt. Danach nimmt man sich nicht eines Tages sein Kind vor und erzählt es ihm einfach, sondern rückt nach und nach damit raus. Ein kleineres Kind kriegt erstmal nur zu hören, wie sehr man es lieb hat und daß man froh ist, daß es da ist. Weil, es war nicht so einfach. Der Doktor musste da helfen. Wenn es dann darum geht, mit wem das Kind Ähnlichkeit hat, sagt man, daß es die Nase nicht vom Papa haben kann.

Mir ist bisher nur dieses Kinderbuch dazu bekannt:

Australisches Kinderbuches. Natürlich alles in englisch. “My Story”, ISBN No. 0 901100–29-3, Printed by J.W. Northend Ltd., Sheffield; Infertility Research Trust, University Depeartment of Obstetrics & Gynaecology, Jessop Hospital for Women, Sheffield S3 7RE. Über Amazon konnte ich diese ISBN leider nicht finden. Da müßte man bei Interesse wohl auf australischen Seiten suchen.

Es gibt über amazon zu kaufen: “Let me explain: A story about donor insemination”

Hier mal der Text:

Before I was born Mummy and Daddy lives happily together and loved each other very much.
After some time they decided they would like to have a baby to love and look after.
Babies begin to grow when a sperm from Daddy meets an egg inside Mummy.
Mummy carries the baby in her tummy.
Mummy and Daddy ried for a long time to have a baby and they were very sad when no baby to grow.
What could they do? Who could help them?
They went to the hospital to see if the doctor could help them.
The doctor said that Daddy´s sperm were not able to meet Mummy´s egg to make a baby.
This made them very sad.
But then the doctor said there was a way for them to have a baby of their own.
Some very kind men give their sperm so that people like Mummy ans Daddy can have a baby.
Mummy and Daddy were very happy to hear this.
They went to the hospital several times when the egg was ready so that the nurse could put the sperm inside Mummy.
They had to wait a few days to see if the baby was growing.
Then one day it happened! Mummy and Daddy knew that a baby was growing inside Mummy´s tummy. How happy and excited they were!
After many month their special baby was born. At last Mummy ans Daddy had a baby of their own and look after, end that was me!
Everyone was very happy!
This is how I began and became part of my family ...

Wie reagiert der soziale Vater des (potentiellen) Kindes?


Leider schreiben hier im Forum zu wenig Männer und viele Erkenntnisse sind aus den Berichten der Frauen. Dennoch, ich habe hier über zweieinhalb Jahre sehr viele Berichte gelesen, und kann die Frage allgemein so beantworten:

1. Entscheidungsprozeß für die HI

In den wenigsten Fällen kommt die Idee, eine HI durchzuführen, vom Mann. Da es in der Natur der Sache liegt, daß es Frauen im Allgemeinen besonders wichtig ist, ein Kind zu bekommen, kommen sie auch nach der Diagnose “Unfruchtbarkeit des Mannes” meist zuerst mit diesem Alternativvorschlag. Die meisten Männer lehnen diesen Vorschlag in ihrer ersten Reaktion ab. Nach einer Zeit des Nachdenkens sind sie aber in den meisten Fällen auch überzeugt davon, daß dieser Weg der richtige ist. Frauen, lasst Euren Männern die nötige Zeit dafür. Wenn sich der Mann absolut und über längere Zeit nicht dafür erwärmen kann, ist es sicher auch nicht der richtige Weg, denn hinter einer HI müssen beide Partner voll und ganz stehen. Ich habe aber bei meinen fast täglichen Forumsbesuchen äußerst selten davon gelesen, daß sich der Partner nach längerer Zeit des Nachdenkens nicht dazu entscheiden konnte.

2. Während der Behandlungen

Der Mann sollte nach Möglichkeit in die Behandlung mit einbezogen werden. Er kann bei den entscheidenden Terminen mit dabei sein, während der Insemination Händchen halten, Spritzen geben, die Frau zum Arzt fahren. So fühlt er sich nicht so unnütz. Wichtig ist für die Männer ganz bestimmt auch, die Kinderwunschbehandlung mit all ihren Schattenseiten mitzuerleben. Manche Männer interessieren sich für jeden Behandlungsschritt, andere wieder nicht so. Sie schweigen. Aber die gleichen Phänomene sind auch bei homologen Kinderwunschbehandlungen zu beobachten. Bei uns war es damals so, daß mein Mann sogar die Testtermine vergessen hatte. Desinteresse? Nein, er war hinterher so verwundert, daß es wieder nichts wurde. «Ich hätte nicht gedacht, daß das so schwierig ist!» Für ihn hatte schon bei der Insemination festgestanden, daß ich schwanger bin. Warum dann also noch die Aufregung. Bei wiederholten Negativs leiden auch die Männer mit. Manchmal kommt es zu Partnerschaftskonflikten, weil insbesondere die Frau psychisch am Boden ist. Aber die werden bewältigt. Wer das alles gemeinsam durchsteht, hat hinterher eine umso festere Beziehung.

3. In der Schwangerschaft

Nach in den meisten Fällen mehreren Versuchen sind beide Partner erleichtert, daß es nun endlich geklappt hat. Ich habe im Forum noch nie gelesen, daß ein Mann dann erst einen Rückzieher gemacht hat. Die Freude ist auf beiden Seiten. Die Schwangerschaft wird gemeinsam erlebt. Ganz so, wie in jeder anderen Familie. Mein Mann ist schon nach dem positiven Test zu allen Verwandten und Freunden hingegangen und hat stolz verkündet, daß er Vater wird. Ich konnte ihn gar nicht bremsen.

4. Wenn das Kind da ist

Dann ist man eine komplette glückliche Familie. Die Väter sind glücklich beim Anblick dieses kleinen Wesens, das ihr Kind ist. Ganz genau wie andere Väter oder sogar noch ein bischen mehr. HI-Väter haben Behandlungen, Schwangerschaft und Geburt sehr bewusst miterlebt. Sie stehen hinter ihren Kindern, manchmal mehr als ein Vater, dessen Kind durch Zufall entstanden ist und der sich vielleicht jetzt darüber ärgert, daß es ihn Zeit und Geld kostet. Ich habe noch nie von einer HI-Familie gelesen, bei der der Vater das Kind nicht annehmen konnte. Das sind alles nur Ängste in der Phase der Entscheidung.

Gruss, Rebella

Interview mit Petra Thorn


FRAGE: Frau Thorn, Sie bieten als einzige Therapeutin in Deutschland Seminare für Paare an, die sich ihren Kinderwunsch mittels einer Fremdsamenspende erfüllen möchten. Wer hat bei heterosexuellen Paaren die größeren Probleme damit – die Mütter oder die Väter?
PETRA THORN: Das lässt sich so pauschal nicht sagen. Es entstehen ja für Männer und Frauen ganz unterschiedliche Fragestellungen in diesem Bereich. Der Mann muss sich damit auseinander setzen, dass er zwar sozialer Vater wird, aber seine Gene nicht an das Kind weitergeben kann. Die Frau muss sich damit auseinander setzen, dass sie mit dem Samen eines anderen Mannes schwanger wird und nicht von dem Mann, den sie liebt und mit dem sie eigentlich ein Kind haben möchte.

Empfinden Männer eine solche Schwangerschaft als Untreue?
Wenn Paare bewusst darüber sprechen, taucht dieser Begriff eher selten auf. Ein Bild, das Männer häufiger verwenden, ist der Vergleich mit einem Kind, das ihre Frau aus einer früheren Partnerschaft mitbringt und das sie selbstverständlich annehmen würden. Ich denke, das ist der Versuch, sich für eine Form von Familie ein inneres Bild zurechtzulegen, für die wir als Gesellschaft kein Bild haben.

Spielen Fantasien um die Person des Samenspenders eine Rolle?
Ja, eine ganz große – vor allem für die Frau während der Schwangerschaft. Diese Fantasien sind nur menschlich, denn wir alle tendieren ja dazu, über etwas Unbekanntes, das für uns sehr wichtig ist, viel nachzudenken. Bei der Samenspende können sie eine sehr große Bandbreite einnehmen. Das reicht von Ängsten darüber, wie der Spender – und infolgedessen auch das Kind – aussehen mag und ob es auch gesund ist bis hin zu sehr positiven Fantasien, in denen die Spender stark idealisiert werden.

Sie plädieren dafür, die Kinder über die spezifische Form ihrer Herkunft aufzuklären – warum?
Die donogene Insemination ist eine Form, eine Familie zu gründen, sie ist legitim und sie ist in Deutschland erlaubt – weshalb sollte man mit Kindern nicht genauso offen darüber sprechen wie mit Kindern, die adoptiert sind?

90 Prozent der Eltern tun es nicht.
Häufig spüren Kinder atmosphärisch trotzdem, dass in ihrer Familie etwas anders ist, dass ihre Eltern mit bestimmten Themen anders umgehen, als es in anderen Familien üblich ist. Wir haben mittlerweile Erfahrungsberichte, die das sehr deutlich zeigen. Zum Beispiel gab es eine Familie, in der ein Kind nicht Medizin studieren sollte. Später wurde ihm klar, dass seine Eltern dagegen waren, weil es aufgrund der Blutgruppen hätte feststellen können, dass sein Vater nicht der genetische Erzeuger war.

Meist raten die Ärzte den Eltern, ihren Kindern zu verheimlichen, woher sie stammen. Halten Sie das für richtig?
Es ist in unserem Kulturkreis üblich zu wissen, von wem wir genetisch abstammen. Warum sollte dieses Recht dieser Bevölkerungsgruppe vorenthalten werden? Die Rechtsprechung etwa in Schweden, Österreich oder in der Schweiz sieht vor, dass jeder Mensch das Recht hat zu wissen, von wem er abstammt. Aus psychologischer Sicht ist die genetische Identität Teil unserer Identität, genauso wie die soziale – deshalb sollten die Kinder Bescheid wissen. Die Bedeutung des sozialen Vaters wird dadurch nicht abgemildert.

Ist das die Angst der Eltern, die bislang in vielen Fällen der Aufklärung der Kinder entgegensteht?
Diese Angst ist groß, und sie ist – wie bei Adoptivkindern auch – unbegründet. Die Kinder wissen: Das ist der Mann, der mich großgezogen hat, der für mich im Alltag da ist, und das andere ist einfach der genetische Erzeuger. Interessanterweise steigt die Aufklärungsquote bei Eltern, die sich in Seminaren mit dieser Frage beschäftigen, bis auf 90 Prozent.

Was wollen Kinder über ihren genetischen Erzeuger wissen?
Das ist ganz unterschiedlich: Es gibt Kinder, denen es reicht zu wissen, wer ihr Vater ist und dass es daneben eben noch einen genetischen Erzeuger gibt. Andere haben ein großes Interesse, mehr über ihren genetischen Erzeuger zu erfahren.

Was momentan kaum möglich ist.
In der Tat ist es im Moment so, dass die Unterlagen, wie alle medizinischen Unterlagen, nach zehn Jahren vernichtet werden können. Rund die Hälfte der Ärzte tut das auch tatsächlich, d.h. nach zehn Jahren kann niemand mehr nachvollziehen, von wem ein Kind abstammt. Deshalb brauchen wir aus meiner Sicht eine gesetzlich geregelte Dokumentationspflicht, die beispielsweise angelehnt ist an die gesetzliche Regelung zur Dokumentation von Adoptionsakten.

Das Gespräch führte Karin Nungeßer.

Infos zum nächsten “Informations- und Vorbereitungsseminar zur Familienbildung mit Spendersamen” unter www.pthorn.de oder unter Telefon 0 61 05 – 22 629.

[Anmerkung von Wolf: In Hamburg gibt es ebenfalls Psychloginnen und Therapeutinnen, die auf HI spezialisiert sind und Beratungsgespräche anbieten: Frau Dr. Quitmann und Frau Sabine Kirsch]

Wichtige Links und Bücher


Ein Buch vor allem über die psychischen Aspekte aller Schritte von der Diagnose bis zum Erwachsenwerden der Kinder, mit vielen Erfahrungsberichten, leider nur in Englisch: Carol Frost Vercollone u.a.: Helping the Stork – The Choices and Challenges of Donor Insemination, Mc Millan Publishing Company, 1997, ISBN: 002861917X (bestellbar z.B. über Amazon)

Aufklärungsbuch für Kinder: Jane T. Schnitter, Let me explain: A story about donor insemination, Perspectives Press, Indianapolis, IN 46290–0318 (gibt es auch über Amazon)

Erfahrungsbericht: Tanja Fredersdorff, Johanna und Olivia, Verlag Hartmut Becker, Kirchhain, 2003, ISBN: 3–929480-26–3, www.johanna-und-olivia.de

Seite einer Selbsthilfegruppe
Ärztlicher Arbeitskreis für donogene Inseminmation
Sozialarbeiterin, die Seminare für potentielle HI-Eltern durchführt und auch Informationsmaterial bereitstellt
Seite eines Kindes aus heterologer Insemination