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Gynokadin (edit)
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===Gynokadin=== Gynokadin enthält ((Oestradiol)) (((Estradiol))). Dabei handelt es sich um das gleiche Hormon, welches von den ((Eierstock Eierstöcken)) produziert wird, wenn eine ((Eizelle)) heranreift. Es ist also das Östrogen des weiblichen Körpers. Gynokadin enthält demnach natürliche Östrogene. Es wird laut Packungsbeilage vorzugsweise zur Behandlung von Hormonausfallserscheinungen in den ((Wechseljahren)) gegeben. Entsprechend sind Warnhinweise zur Verwendung in der Schwangerschaft enthalten. In der Kinderwunschbehandlung wird es häufig zum Aufbau der ((Gebärmutterschleimhaut)) verabreicht. Oft geschieht dies im Zusammenhang mit einem ((Kryotransfer)). Eine schädliche Wirkung auf eine evtl. eintretende Schwangerschaft ist nicht zu erwarten, da es sich um das natürliche Östradiol handelt. ====Hersteller==== Dr. Kade Gmbh ====Nebenwirkungen==== Gelegentliche unerwünschte Wirkungen (1-10%): • An den Hautstellen, auf die das Gel aufgebracht wird, kann es, vor allem bei besonderer Empfindlichkeit gegen einen der Bestandteile, zu vorübergehenden lokalen Hautreizungen (Juckreiz, Hautrötung, Hautausschlag) und Chloasma kommen. • Unter der Anwendung des Gels kann es zu Brustspannen, zu Fluor vaginalis sowie zu Gewichtsanstieg durch vermehrte extrazelluläre Wassereinlagerung bis zu Ödembildung kommen. Diese Symptome sind in der Regel vorübergehender Natur oder ein Zeichen für eine Estrogenüberdosierung und können durch eine Dosisreduktion beseitigt werden. • Das Risiko von Brustkrebs wächst mit der Dauer einer Hormonsubstitutionstherapie. Die Anzahl der zusätzlichen Brustkrebsfälle ist im Altersbereich zwischen 45 und 65 Jahren weitgehend unabhängig vom Alter der Frauen bei Beginn einer Hormonsubstitutionstherapie Seltene unerwünschte Wirkungen (< 1%): • Migräneartiger Kopfschmerz oder Magen-Darmbeschwerden wie Übelkeit und Blähungen. • Die Behandlung mit Estrogenen kann die Entstehung einer Mastopathie fördern. • Estrogenabhängige gutartige Neubildungen sowie bösartige Tumoren wie v. a. Endometriumkarzinom. • Herzinfarkt und Schlaganfall. • Venöse thromboembolische Ereignisse, v.a. Thrombosen der tiefen Bein- bzw. Beckenvenen sowie Lungenembolien (VTE). Diese treten bei Anwenderinnen einer Hormonsubstitutionstherapie häufiger auf als bei Nicht-Anwenderinnen. • Erkrankungen der Gallenblase. • Erkrankungen der Haut und subkutaner Gewebe: Erythema multiforme, Erythema nodosum, vaskuläre Purpura. Sehr selten • Verschlimmerung oder Entzündung von Krampfadern. • Blutdruckanstieg. • Kontaktlinsenunverträglichkeit mit der Notwendigkeit einer Neuanpassung der Kontaktlinsen. • Unter der Behandlung mit Estrogenen kann eine Cholestase auftreten. Das Risiko einer Cholelithiasis ist erhöht. Störungen der Leberfunktion wurden beschrieben. Unerwünschte Wirkungen, ohne Angabe der Häufigkeit: • Bei der Behandlung mit dem Gel ohne Gestagene kann es bei Überdosierung zu Durchbruchsblutungen kommen. Bei kombinierter Anwendung des Gels und einem Gestagen tritt in der Regel nach der Gestagenbehandlungsperiode eine Entzugsblutung auf. ============
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