KiWuWiki : Gebärmutterschleimhaut

Die Gebärmutterschleimhaut, auch Endometrium genannt, kleidet die Gebärmutterhöhle aus. Durch ihre regelmäßige Abstossung ist sie für die Regelblutung verantwortlich. In der ersten Zyklushälfte gewinnt sie an Höhe (ca. 6–10mm) unter dem Einfluss des Östrogens, welches von dem wachsenden Follikel zunehmend gebildet wird. Nach dem Eisprung bildet der Follikel Gelbkörperhormon (Progesteron), welches die Schleimhaut auf die Einnistung der befruchteten Eizelle vorbereitet

Findet keine Einnistung statt, sinkt die Produktion von Östradiol und Progesteron wieder ab, der Gelbkörper bildet sich zurück und die Schleimhat wird nicht mehr ausreichend ernährt. Durch den Abfall des Progesterons setzt die Blutung ein Entzugsblutung. Das Mentruationsblut enthält die Gebärmutterschleimhaut und Blut.
Während der Blutung wird lediglich die dickere oberflächige Schicht der Schleimhaut abgestoßen (Stratum funktionalis), die darunter liegende Schicht (Stratum basalis) bleibt erhalten und baut in der ersten Hälfte des nächsten Zyklus unter dem erneuten Hormoneinfluss die Schleimhaut wieder auf und der Zyklus beginnt von vorne.