Die Gebärmutterschleimhaut, auch
Endometrium genannt, kleidet die Gebärmutterhöhle aus. Durch ihre regelmäßige Abstossung ist sie für die
Regelblutung verantwortlich. In der ersten
Zyklushälfte gewinnt sie an Höhe (ca.
6–10mm) unter dem Einfluss des
Östrogens, welches von dem wachsenden
Follikel zunehmend gebildet wird. Nach dem
Eisprung bildet der Follikel
Gelbkörperhormon (
Progesteron), welches die Schleimhaut auf die Einnistung der befruchteten
Eizelle vorbereitet
Findet keine Einnistung statt, sinkt die Produktion von Östradiol und Progesteron wieder ab, der Gelbkörper bildet sich zurück und die Schleimhat wird nicht mehr ausreichend ernährt. Durch den Abfall des Progesterons setzt die Blutung ein
Entzugsblutung. Das Mentruationsblut enthält die Gebärmutterschleimhaut und Blut.
Während der Blutung wird lediglich die dickere oberflächige Schicht der Schleimhaut abgestoßen (Stratum funktionalis), die darunter liegende Schicht (Stratum basalis) bleibt erhalten und baut in der ersten Hälfte des nächsten Zyklus unter dem erneuten Hormoneinfluss die Schleimhaut wieder auf und der Zyklus beginnt von vorne.