Man muß sich die
Gebärmutter als birnenförmiges und auf dem Kopf stehendes Organ vorstellen, dessen breiterer Anteil dem
Corpus Uteri entspricht und der schmalere, sich nach unten verjüngende Teil dem Gebärmutterhals. Der Gebärmutterhals ist entspricht der Eintrittspforte für die
Spermien in den weiblichen Genitaltrakt. In den Schleimhautfalten des Gebärmutterhalses werden die Spermien auch zwischengelagert und nach und nach nach oben abgegeben. Dadurch wird das Zeitfenster für die Befruchtung verlängert.
Wichtig für ein ungehemmtes Eindringen der Spermien ist die zyklusabhängige Beschaffenheit des
Zervikalsekrets, welches zum Eisprung hin dünnflüssiger wird und das Vorwärtskommen der Spermien begünstigt. Dies wird auch im Rahmen der
Natürlichen Familienplanung zur Feststellung des Eisprungs genutzt.