persönliche Erfahrungen! und Ergänzungen bitte einfügen
Bei der
In Vitro Fertilisation werden
Eizellen und
Spermien ausserhalb des Körpers im Reagenzglas zusammengebracht. Dazu müssen die Eizellen aus dem Körper der Frau entnommen werden.
Die Eizellentnahme wird auch als (Follikel-)
Punktion bezeichnet. Während früher immer durch die Bauchdecke punktiert wurde (
Bauchspiegelung), ist die heute übliche Technik durch die Scheide unter Ultraschallsicht. Dazu wird auf einen normalen Schallkopf eine besondere Punktionsvorichtung gesetzt, durch die eine Nadel durch die Scheidenwand in die
Eibläschen eingestochen wird. Dabei wird die Flüssigkeit aus den
Follikeln abgesaugt.
Dies geschieht unter ständiger Kontrolle durch Ultraschall und unter lokaler Betäubung, Beruhigungsspritzen oder einer kurzen Narkose. Die Dauer der Eizellentnahme beträgt nur wenige Minuten. Aus der so gewonnenen Follikelflüssigkeit werden die Eizellen unter dem Mikroskop herausgesucht und in einem speziellen Kulturmedium aufbewahrt. An dem Tag der Punktion muß der Mann erneut Spermien abgeben. Nach entsprechender Aufbereitung werden die Spermien zu den Eizellen gegeben und es kommt im Idealfall zur Befruchtung.
Nach der Entwicklung zum
Embryo erfolgt die Rückgabe in die Gebärmutter (
Transfer).