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===Femara=== enthält Letrozol 2,5mg ====Hersteller==== Novartis ====Wirkungsweise==== ((Letrozol)) ist ein sogenannter Aromatasehemmer, eine Substanz, welche die Umwandlung von ((Androgene))n in ((Östrogen))e hemmt. Die Substanz kommt daher vorwiegend in der Nachbehandlung von Brustkrebserkrankungen zum Einsatz, um den Östrogenspiegel der betroffenen Frau abzusenken. Dies funktioniert jedoch nur bei Frauen in der ((Menopause)). Bei Frauen mit erhaltener Fruchtbarkeit führt der Östrogenmangel im Blut zu einem Feedback der Hirnanhangsdrüse. Diese registriert den niedrigen Östrogenspiegel und schüttet daher vermehrt FollikelstimulierendesHormon aus. Der erhöhte FSH-Spiegel führen zu einem verstärkten Signal zur ((Follikel))-Reifung an den Eierstöcken. Diesen Effekt nutzt man auch in der Kinderwunsch-Behandlung zur Stimulation der ((Eierstock Eierstöcke)). Der Wirkmechanismus ist daher ähnlich wie beim ((Clomifen)), jedoch sind die nachteiligen antiöstrogenen Wirkungen geringer: Zähflüssiges ((Gebärmutterhalsekret)) oder eine niedrige ((Gebärmutterschleimhaut)) treten in Folge einer solchen Behandlung seltener auf. Auch Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden scheinen seltener zu sein. Letrozol ist bisher noch nicht zur Kinderwunsch-Behandlung zugelassen, wird von Reproduktionsmedizinern jedoch zunehmend häufiger als nebenwirkungsärmere Alternative zum Clomifen gegeben. ====Nebenwirkungen==== Unerwünschte Wirkungen - (Art und Schweregrad): Die in klinischen Studien beobachteten unerwünschten Ereignisse waren im allgemeinen leichter bis mittelschwerer Natur und nur selten so schwer, dass die Behandlung abgebrochen werden musste. Viele unerwünschte Ereignisse können der zugrundeliegenden Erkrankung zugeschrieben oder zu den üblichen pharmakologisch bedingten Auswirkungen des Östrogenentzugs (z.B. Hitzewallungen, dünner werdende Haare) gezählt werden. Bei der Verwendung in der Kinderwunschbehandlung sind die Östrogenausfallerscheinungen jedoch selten, da die Östrogenspiegel durch das Wachstum der Eibläschen ja ansteigen. Ansonsten gibt es die Risiken einer jeden ((Hormonbehandlung)) der Eierstöcke: Mehrlingsschwangerschaften und ((Überstimulationssyndrom)).
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