KiWuWiki: Femara

Inhaltsverzeichnis | Seiten Index | Letzte Aenderungen | Letzte Kommentare | Benutzer | Registrierung | Anmeldung:  Passwort:  

Femara

enthält Letrozol 2,5mg

Hersteller

Novartis

Wirkungsweise

Letrozol ist ein sogenannter Aromatasehemmer, eine Substanz, welche die Umwandlung von Androgenen in Östrogene hemmt. Die Substanz kommt daher vorwiegend in der Nachbehandlung von Brustkrebserkrankungen zum Einsatz, um den Östrogenspiegel der betroffenen Frau abzusenken. Dies funktioniert jedoch nur bei Frauen in der Menopause. Bei Frauen mit erhaltener Fruchtbarkeit führt der Östrogenmangel im Blut zu einem Feedback der Hirnanhangsdrüse. Diese registriert den niedrigen Östrogenspiegel und schüttet daher vermehrt Follikelstimulierendes Hormon aus. Der erhöhte FSH-Spiegel führen zu einem verstärkten Signal zur Follikel-Reifung an den Eierstöcken. Diesen Effekt nutzt man auch in der Kinderwunsch-Behandlung zur Stimulation der Eierstöcke.


Der Wirkmechanismus ist daher ähnlich wie beim Clomifen, jedoch sind die nachteiligen antiöstrogenen Wirkungen geringer: Zähflüssiges Gebärmutterhalsekret oder eine niedrige Gebärmutterschleimhaut treten in Folge einer solchen Behandlung seltener auf. Auch Kopfschmerzen oder Augenbeschwerden scheinen seltener zu sein. Letrozol ist bisher noch nicht zur Kinderwunsch-Behandlung zugelassen, wird von Reproduktionsmedizinern jedoch zunehmend häufiger als nebenwirkungsärmere Alternative zum Clomifen gegeben.

Nebenwirkungen

Unerwünschte Wirkungen – (Art und Schweregrad):
Die in klinischen Studien beobachteten unerwünschten Ereignisse waren im allgemeinen leichter bis mittelschwerer Natur und nur selten so schwer, dass die Behandlung abgebrochen werden musste. Viele unerwünschte Ereignisse können der zugrundeliegenden Erkrankung zugeschrieben oder zu den üblichen pharmakologisch bedingten Auswirkungen des Östrogenentzugs (z.B. Hitzewallungen, dünner werdende Haare) gezählt werden. Bei der Verwendung in der Kinderwunschbehandlung sind die Östrogenausfallerscheinungen jedoch selten, da die Östrogenspiegel durch das Wachstum der Eibläschen ja ansteigen.


Ansonsten gibt es die Risiken einer jeden Hormonbehandlung der Eierstöcke: Mehrlingsschwangerschaften und Überstimulationssyndrom.


 

wong it Mr Wong  del.icio.us del.icio.us  digg it Digg  webnews Web News  yigg itYigg   Was sind "Social Bookmarks?"
referenzierende Seiten: Clomifen
Inhaltsverzeichnis
Letrozol
LowResponder
LowResponderProtokolle


Home | Theorie | Zentren| Literatur| Links | Forum | Chat | News | Impressum | Haftungsausschluss