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Endometriose (edit)
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{{ToC}} ===Endometriose=== Tritt Gebärmutterschleimhaut **(Endometrium)** außerhalb der Gebärmutterhöhle (Uterus) auf, so wird dies als **Endometriose** bezeichnet. Endometrioseherde können prinzipiell an allen Stellen des Körpers auftreten, am häufigsten befinden sie sich jedoch: am Bauchfell (Peritoneum) im kleinen Becken auf den Haltebändern der Gebärmutter auf den Eierstöcken im Douglasraum, einer Vertiefung hinter der Gebärmutter, dem tiefsten Punkt im Bauchraum Schmerzen kurz vor oder während der Regelblutung, Unterbauchschmerzen oder auch eine ungewollte Kinderlosigkeit sind häufig Beschwerden, die durch eine **Endometriose** verursacht werden. Diese Symptome sollten durch Ihren Gynäkologen abgeklärt werden.Hier können Sie sich vorab informieren! **Endometriose** ist eine gutartige Erkrankung, jedoch kann sie je nach Lage der Herde und Ausprägungsgrad starke Schmerzen und/oder Sterilität verursachen. **Endometriose** ist jedoch auch eine proliferative Erkrankung, d.h. wenn man nichts dagegen unternimmt, breitet sie sich immer weiter aus. Die Endometrioseherde reagieren fast genauso auf die zyklischen hormonellen Veränderungen im Körper einer Frau wie das normale Endometrium, d.h. sie werden auf- und abgebaut und bluten zyklisch. In der Regel kann jedoch aufgrund der Lokalisation der Herde das Blut nicht nach außen abfließen, so dass die Herde an Grösse zunehmen bzw. sich Zysten, die mit Blut gefüllt sind, bilden können. Es kann auch zu Verwachsungen mit der Umgebung kommen, die oft Ursache für heftige Schmerzen sind. ===Behandlungen=== Grundsätzlich können diese Substanzen eingesetzt werden: __Vor einer geplanten Operation__: Die durch eine hormonelle Behandlung zu erzielende Rückbildung der Endometrioseimplantate und die Verkleinerung von Endometriosezysten ist sinnvoll, um das Ausmaß der Operation und operationstechnisch nicht zu vermeidenden Verletzungen der Organe zu reduzieren, die Operation technisch zu erleichtern und ihre Dauer zu verkürzen. Die Eingriffe sind praktisch immer laparoskopisch möglich und die verminderte Durchblutung nach medikamentöser Vorbehandlung ermöglicht ein leichteres Präparieren und vermindert den Blutverlust. __Nach einer chirurgischen Endometriosesanierung__: Es gibt eigentlich keinen Grund für eine medikamentöse Nachbehandlung - alle mit dem Auge sichtbaren oder tastbaren Veränderungen sollten bei erfolgreicher Operation komplett entfernt worden sein. Die klinische Praxis zeigt, daß es auch hier klare Gründe für eine Nachbehandlung gibt. Verschiedene Untersuchungen haben gezeigt, daß in der näheren oder weiteren Umgebung von mit dem Auge sichtbaren Endometrioseherden mikroskopisch kleine Absiedlungen verbleiben und aktiv weiterwachsen, so daß das Wiederaufflackern der Erkrankung nach chirurgischer Behandlung oft eine weiterfortschreitende, chirurgisch nicht komplett beseitigte Erkrankung ist. __Kombinationstherapie als Drei-Phasen-Therapie__: (Operation-Medikamentöse Therapie- operative Nachkontrolle) Die vor vielen Jahren von Prof. Semm entwickelte Praxis hat sich bewährt. Hier können im zweiten Therapieschritt Gelbkörperhormone, Danazol oder GnRH-Agonisten über einen Zeitraum von 3-6 Monaten eingesetzt werden. ===Links=== ((http://www.wunschkinder.net/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/organische-ursachen/endometriose/ Theorie-Teil: Endometriose)) ((EndometrioseMöglicherZusammenhangMitAutoimmunerkrankungen))
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