KiWuWiki: Downregulation

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Downregulierung

Definition

Downregulation bedeutet “herunterregulieren”. Gemeint ist damit die Funktion der Hirnanhangsdrüse?, welche downreguliert wird, um einen vorzeitigen Eisprung zu verhindern, z. B. bei einer Reagenzglasbefruchtung.

Medikamente

Es gibt dafür langwirkende Spritzen, Nasensprays und täglich zu gebende Spritzen. Diese finden Verwendung in verschiedenen Stimulationsprotokollen. Bei der klassischen Downregulation kommen GnRH-Agonisten zum Einsatz. Diese Substanzen sorgen zunächst für eine rasche Ausschüttung von Gn RH aus der Hypophyse (= Flare-Up-Effekt), um diese gleich danach praktisch vollständig vollständig zu blockieren. Der Flare-Up-Effekt lässt sich durch Vorbehandlung (z.B. durch Pille im Vorzyklus) auf Wunsch des jeweiligen behandelnden Arztes auch unterdrücken.


tägliche Gabe: Synarela Spray, Decapeptyl 0,1, Enantone Uno, Buserelin Spray?, Profact?
Depotpräparate: Enantone, Decapeptyl depot, Zoladex


Alternativ gibt es die Möglichkeit einer späten Down-Regulierung im bereits laufenden Stimulationszyklus durch den Einsatz von GnRH-Antagonisten. Diese Substanzen blockieren direkt die Gn RH – Ausschüttung, ohne die Hormonspeicher vorher zu entleeren.


tägliche Gabe: Orgalutran, Cetrotide 0,25mg
Depotpräparat: Cetrotide 3mg


Nebenwirkungen

Es können alle Symptome auftreten, die man auch von den Wechseljahren kennt. Die Symptome sind durch die niedrigen Östrogenspiegel bedingt: Hitzewallungen, Kopfschmerzen, Müdigkeit, depressive Verstimmungen, Nachtschweiß. Rötungen der Einstichstelle wurden auch beschrieben


 

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referenzierende Seiten: GnRH-Agonisten
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