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  Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 21.03.2016 10:34
Ich frage mich immer mal wieder, wie man die aktive KIWU-Behandlungszeit angehen bzw. planen sollte. Da gibt es die, die von Anfang an z.B. sagen, dass sie nur drei Versuche machen werden und dann die, welche quasi alles, was geht - bis zur letzten befruchtbaren Eizelle -ausschöpfen und die, welche irgendwann einsehen, dass die Chancen zu gering sind, dass es mit künstlicher Befruchtung noch klappt und dann aufhören.

Ist es denn eine reine Typ- bzw. Veranlagungssache? Oder wird denn z.B. offiziell von "Profis" geraten, sich z.B. schon vorab ein Limit (zeitlich, finanziell, altersmäßig etc.) zu setzen? Ich persönlich hätte mir jedoch dieses Limit nicht einfach setzten können oder wollen.

Weiß von euch jemand, was Profis raten? Oder ist das alles ganz individuell zu sehen? Und: Gibt es vielleicht brauchbare Forschungen/Studien/Erfahrungswerte auf dem Gebiet? Ich finde es derzeit unglaublich schwer, definitiv "den richtigen Zeitpunkt" zu finden, um einen quasi endgültigen Schlussstrich zu ziehen, wenn man bis zuletzt in Behandlung war. Wie soll das auch gehen, quasi von jetzt auf gleich damit aufhören, wenn man mehr oder weniger auf KB angewiesen ist?! Oder kristallisiert "der richtige Zeitpunkt" irgendwann für einen heraus?

Cara


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   Ehemals Rheila
schrieb am 21.03.2016 16:48
Hallo Carahope,

ich glaube nicht, dass es einen allgemein gültigen Weg gibt. Jedes Patientenpaar und somit jede Diagnose-Konstellation ist individuell und somit auch die Frage, wie weit man gehen will.
Letztlich kann dir niemand sagen, wann für euch Schluss sein soll. Das müsst ihr selber festlegen. Ich kann dir das nur von mir berichten. Wir haben vor dem 3. Versuch gesagt, dass wir uns offen halten, ob wir noch einen oder zwei weitere Versuche machen. Als der dritte Versuch trotz guter Embryonen negativ war, hat sich in mir eine starke Hoffnungslosigkeit breit gemacht. Und die ist bis heute geblieben. Mir war klar, dass ein weiterer Versuch ohne Hoffnung nur Quälerei wäre. Niemand wird mir sagen können, ob der 4., 5., oder 6. Versuch nicht doch noch zum großen Glück geführt hätte. Aber ich konnte sagen, dass ich selbst entscheide, wann für mich der Zeitpunkt gekommen ist, wo weitermachen sinnlos erscheint. Ich war zu diesem Zeitpunkt einfach müde. Mich hat diese ganze Kinderwunsch-Zeit so viel Kraft gekostet und ich habe irgendwann einfach keinen Sinn mehr darin gesehen.
Wenn du noch Hoffnung hast und an einen positiven Ausgang glaubst und alle Begleitumstände (Hormone, Spermien, Finanzen, Kraft) noch stimmen, wäre es schon nachvollziehbar, weiterzumachen. Ich glaube, dass die meisten Frauen irgendwann spüren, wenn sie nicht mehr wollen. Für mich wäre es eine noch größere Katastrophe gewesen, wenn ich irgendwann zum Aufhören gezwungen gewesen wäre, weil mein Körper nicht mehr mitgespielt hätte (war nicht weit entfernt). Aber auch das wird individuell ganz unterschiedlich empfunden.
Ich wünsche dir alles Gute!
LG Rheila


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 21.03.2016 17:08
@Rheila: Danke für deine Erfahrungen. Ich denke ja eigentlich auch, dass es sehr individuell ist. Für mich wäre es wohl einfacher, wenn mein Körper dem Ganzen eindeutig und ganz offensichtlich die Grenzen aufzeigen würde - so frustrierend wohl auch das letztendlich wäre. Aber das Alter dafür hätte ich ja mittlerweile ;).

Ich hoffe, es geht dir gut. Dieses "Was wäre, wenn..." trieb/treibt mich da eher noch weiter an, als dass ich aufhören konnte/kann.

Liebe Grüße

Cara


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   geheimnisvoll
Status:
schrieb am 21.03.2016 17:47
Ich kann nur für uns sprechen: Mein Mann und ich haben uns von vorneherein eine Grenze an Versuchen gesetzt: drei, maximal vier. Das hilft uns persönlich sehr und ich wüsste um ehrlich zu sein nicht, wie ich es ohne diese Grenze schaffen würde, das alles durchzustehen.

Wir haben jetzt zwei erfolglose Versuche hinter uns, haben also "die Hälfte" hinter uns. Die ganzen Behandlungen, das Gedankenkarussell, das alles, empfinde ich als furchtbar und kaum zu ertragen anstrengend. Mein Mann geht es sehr ähnlich, ihn belastet die Situation vielleicht sogar noch mehr. Wir haben beide das starke Gefühl, dass unser gesamtes Leben in der Warteschleife steckt: Wie geht es beruflich weiter? Wann und wohin können wir dieses Jahr in Urlaub fahren? Lohnt sich diese oder jene Anschaffung, dieses oder jenes "anzufangen"? Ich glaube, jede/r von uns kennt diese Gedanken.

Unser Kinderwunsch ist sehr groß. Für uns beide hat unabhängig voneinander und dann auch gemeinsam ein Leben mit Kinder zum Plan gehört, ohne ist es nach wie vor nicht vorstellbar. Aber über allem steht für uns eigentlich das Ziel, ein glückliches und zufriedenes Leben miteinander zu führen. Und wir wissen beide nicht, wie wir das führen sollen, wenn wir noch weitere Jahre in unserem Kinderwunsch feststecken. Insofern ist es für uns die einzig logische Konsequenz uns eine Grenze zu setzen bis zu der wir alles tun, um dann abzuschließen und uns auf andere Dinge im Leben zu konzentrieren. Zum Plan gehört auch, dann zu verhüten, um nicht trotzdem noch jeden Monat zu hoffen und zu bangen.

Wir sind noch relativ jung (ich bin 31, mein Mann 32) und mir graut es davor, in vielleicht einem Jahr zu wissen, dass ich niemals Kinder bekommen werde. Das ist ein furchtbarer Gedanke, der mir Angst macht. Es macht mir aber genauso viel Angst, das nächste Jahrzehnt weiter in dieser Kinderwunsch-Mühle zu verharren und das Leben zu verpassen. Das muss nicht jede/r so empfinden und es ist bestimmt auch nicht für jedes Paar eine dauerhafte, sich auf alles erstreckende Warteschleife. Dann sieht die Lösung vielleicht anders aus.

Für uns ist es einfach wichtig zu wissen, dass diese Zeit ein Ende hat. Wir hoffen auf ein glückliches. Und wenn uns das nicht vergönnt sein soll, dann ist uns ein Ende mit Schrecken lieber als ein Schrecken ohne Ende, um es mal so auszudrücken.

PS: Ich dachte, ich hätte letztens vom Team eine Aussage zum Abschließen gelesen, finde sie aber nicht mehr über die Suche.


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  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 21.03.2016 17:55
@geheimnisvoll: Danke für deine Erfahrung. Ich habe großen Respekt vor dieser Herangehensweise. Aber du bist noch so jung und da müsste man doch den KIWU und die Lebenslust/Lebensplanung eigentlich längerfristig irgendwie kombinieren können - z.B. mit gezielten Auszeiten und Urlauben? Ich wüsste nicht, ob ich da nicht irgendwann etwas bereuen würde. Aber klar, es ist alles individuell zu sehen. Hoffe, ihr habt Glück und euer Wunsch nach einem Kind geht innerhalb dieser gesetzten Frist in Erfüllung!

Alles Gute!

Cara


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   Herzmuschel
Status:
schrieb am 21.03.2016 18:16
Hallo,

ich glaube auch, dass das individuell ist und von vielen Dingen abhängt. Ich bin Ende 30, hatte schon gar nicht mehr damit gerechnet den passenden Mann zu finden, um eine Familie zu gründen. Deshalb hatte ich mich Mitte 30 schon mit dem Thema befasst, was wäre, wenn ich eben kinderlos bleibe.

Nun habe ich den passenden Mann und es klappt nicht. Wir stehen noch am Anfang. 1,5 Jahre gezielter GV aber nichts tut sich. Nächste Woche steht eine Bauchspiegelung an und ich denke, dann muss ich eine Entscheidung treffen, wie weit wir gehen.

Wir wären Selbstzahler und ich weiß, mich würde der finanzielle Druck enorm belasten, bei einem Fehlversuch mehrere tausend Euro verloren zu haben. Zudem habe ich Angst vor den ganzen Hormonen, da ich in der Vergangenheit mal mit Depressionen etc. zu kämpfen hatte und seit einigen Jahren stabil bin und das eigentlich nicht aufgeben mag. Was bringt mir ein Kind, wenn mich die Hormone depressiv machen?

Vielleicht habe ich aber auch eh sehr viel Respekt vor einem Kind.

Andere gehe da ganz anders ran, können sich ein Leben ohne Kinder nicht vorstellen. Ich finde alles ok, solange man nicht gewisse Grenzen überschreitet und von dem Kinderwunsch sein Leben bestimmen lässt.

Ich habe gerade das Gefühl, ich habe hier eher meine Sorgen von der Seele geschrieben, als Dir geholfen ;)

Liebe Grüße


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 21.03.2016 18:36
@Herzmuschel: Die Hormone machen nicht generell depressiv, aber ich würde es im Falle einer KIWU-Behandlung auf jeden Fall ansprechen. Vor allem Clomifen hat da wohl einen eher schlechten Ruf. Aber es gibt natürlich für alles auch Alternativen :). Klar, eine Schwangerschaft und/oder ein Kind kann einen aus dem Gleichgewicht bringen und es mag dich vielleicht jetzt überraschen, aber auch ich bin mir mit der Mutterschaft gar nicht so sicher, ob es für mich das wirklich passende Lebensmodell ist. Anfangs sagten wir auch ganz locker, wir probieren es halt mal und wenn es klappen soll, dann klappt es eben und wir werden Eltern. Aber es klappte nicht und uns wurde klar, dass es ohne größere Anschubhilfe vielleicht gar nicht mehr funktionieren würde. Und dann machten wir sogar mehrere ICSIs, obwohl ich mir das wirklich nie hätte vorstellen können. Die Einstellungen etc. ändern sich eben. Und das ist eben auch so ein Erfahrungswert. Ich würde mir jedenfalls eine gute Frauenärztin suchen, die auf KIWU spezialisiert ist und diesen auch bei "älteren" Patientinnen unterstützt. Da war ich auch zu zögerlich und schwups vergehen die Jahre und damit auch die guten Chancen. Aber die Zeit muss eben auch reif sein. Ich wünsche jedenfalls dir/euch alles Gute auf eurem ganz individuellen Weg ;).

Cara


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   skippy7
schrieb am 22.03.2016 19:40
Hallo CaraHope,

hast du gestern eigentlich eine Antwort auf deine PN von mir bekommen? Wäre ja schade, wenn da was technisches "schief" gegangen ist. Würde mich freuen von Dir zu hören.
LG
Skippy


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 22.03.2016 19:51
Nö, nix angekommen :(. Postfach hat aber noch a bisserl Platz ;).

Cara


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   Heroine
schrieb am 23.03.2016 12:17
Hallo Cara,

ich glaube ein guter Coach würde Euch unterstützen, mal mit etwas Abstand Aufwand und Nutzen in's Verhältnis zu stellen.
Sicherlich gibt es auch Paare (normalerweise sind ja die Frauen die Treiber), die immer weiter und weiter machen, "nicht aufhören können". Ich persönlich glaube, die geben sich lieber den Prozeduren und Ausgaben hin, um an einem Fünkchen Hoffnung noch festzuhalten, als sich das Aufgeben eingestehen zu wollen. Das ist eine psychologische Gratwanderung, die bestimmt nicht ungefährlich ist.

Egal, was die Ärzte sagen, ich bin nach all den Blastozysten, die ich mittlerweile gesehen habe, überzeugt, dass wir konkret (mein Mann und ich) in der idiopathischen Ecke stehen. Irgendwas will bei der Einnistung partout nicht klappen, und medizinisch ist das noch nicht erklärbar. Es macht daher wirklich keinen Sinn, für uns weiterzumachen - es sei denn in den nächsten Jahren tauchen nochmal neue Methoden oder Erkenntnisse auf. Direkt an die ICSI vom Januar bin ich gerade im Kryozyklus. Und danach wird glaube ich Schluss sein, das ist auch gut so. Gerade wegen dem Unbegreiflichen der Idiopathischen Sterilität setze ich mich seit 1 Jahr schon konkret mit dem Aufgeben auseinander.

Die FT Chorus meinte mal, Abschied ist ein Prozess. Ibes. wenn man monatlich immer wieder an die eigene Fruchtbarkeit erinnert wird, ist der Abschied wirklich erst in der Menopause endgültig. Mit dem "mich Abfinden" also schon während den letzten ICSIs begonnen zu haben, tat mir also gerade gut. Ich bin nach dem Negativ nicht mehr so tief gefallen. Ich glaube, ich brauchte das auch, um geistig stabil zu bleiben. Die Angst vor der Kinderlosigkeit und das Festklammern an der Hoffnung hätten mich nur schier wahnsinnig gemacht. Aber ich rede hier nur, was ich an mir beobachtet hatte.

Ich glaube, wirklich schwierig wird es, wenn frau zwischendurch immermal wieder schwanger wird. Da wird die Psyche nochmal mehr Spielball des Aufkommens und Zerschlagens von Hoffnungen.

@Cara, die Frage mit Mutterschaft kam mir auch schon. Ibes. wenn ich lese, was so alles in der Schwangerschaft noch passieren kann. Da denke ich mir manchmal - vielleicht ist es gut, das gar nie zu erleben, sondern einfach wie beim Mensch-ärgere-Dich nicht auf der Ausgangsposition stehen zu bleiben. Kann man nicht rausgeworfen werden. Ach - wer weiß warum die Sachen so kommen wie sie kommen!

Ich drück' Euch lieb! Heroine


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 23.03.2016 16:21
Liebe Heroine,

auch dir ein DANKE für deinen Beitrag :). Das mit dem Kosten-Nutzen-Verhältnis ist so eine Sache. Wir sind zwar nicht reich, aber z.B. letztlich aus finanziell nicht mehr rentablen Gründen eine solch wichtige Sache zu beenden, ist und war nicht unser Weg. Dann hätten wir so spät gar nicht erst angefangen. Psychisch und körperlich wäre es auch kein Problem für uns, es noch weiter zu probieren, sofern man halt gesund bei alledem bleibt und es nicht völlig absurd wird. Und eine längere Pause würde bei einem Oldie ja ohnehin das Aus bedeuten ;). Insofern gefällt mir dieser Rat für mich auch nicht so recht. Einmal davon abgesehen, dass ich jetzt ohnehin pausiere ;).

Immerhin komme ich jetzt auch mehr und mehr in das Alter, in welchem ich schon bald nicht mehr schwanger werden will, also die "psychische" Grenze langsam mit dem Verfallsdatum der weiblichen Eizellqualität mehr und mehr deckungsgleich zu werden scheint. Ich glaube, dass das für einige Frauen auch ein springender Punkt sein kann, den sie für sich herausfinden müssen oder der sich mitunter einfach irgendwann ergeben muss.

Cara


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   Heroine
schrieb am 24.03.2016 11:31
Hallo Cara,

Ich habe nicht von Kosten geschrieben, sondern von Aufwand.
Geld spielt da sicher auch eine Rolle, aber auch die viele Lebensenergie und Zeit, die sonst für das Verfolgen von anderen Lebenszielen verwendet werden kann.

Und unter Nutzen sehe ich die Erfolgswahrscheinlichkeit. Hier glaube ich greift die Beratung der KiWu-Zentren (zumindest wie ich sie erlebt habe) zu kurz.
IVF ist die klare Antwort auf verklebte Eileiter, ICSI auf schlechtes Spermiogramm.
Aber ist es gleichzeitig die geeignete Antwort auf nicht-schwerer Endometriose, Asherman und PCO? Ich bin mir da nicht so sicher, kenne auch keine indiv. Statistik.

Deine Heroine.


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 24.03.2016 12:07
Klar, wenn man seine ganze Lebensenergie nur auf eine mögliche Schwangerschaft und Mutterschaft richtet, dann ist es schlecht. Man darf über all die Versuche auch nicht vergessen, das Leben zu leben! Das ist nicht immer einfach, aber sicher der richtige Weg - egal ob alt, jung, mit oder ohne KB ;)! Die Lebensenergie sollte sich ohnehin nie auf nur auf eine Sache (z.B. Karriere, Partner, Hausbau etc.) konzentrieren!

Cara


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   Sasa
schrieb am 26.03.2016 17:52
Liebe Carahope

Ich habe das Gefühl in meinen kiwu - Jahren alle Konstelationen kennengelernt zu haben und glaube daran, dass es eine ganz individuelle Entscheidung ist.

Wie haben mit den Behandlungen erst begonnen als ich schon 39 war. 3 künstliche Befruchtungen hier in unserer Nähe und dann zu Zech, weil es dort bei so vielen klappte und dann nach Istanbul, weil es dort besonders bei Ü40 Frauen klappte und dann eingesehen, dass mein Eizellen wohl zu alt sind und immunologisch auch einiges nicht in Ordnung. Dann zur Eizellspende nach Tschechien und im ersten Versuch gemerkt: das ist nicht der richtige Weg für uns. Vorher habe ich immer gedacht, ich schaffe es niemals aufzuhören, es gibt noch so viele Oprionen und ich habe noch nicht alles versucht. Aber dann war mein Punkt erreicht.
Meine Freundin hatte eine ICSI und danach wollte sie das nie wieder und lebt nun zufrieden ohne Kinder.
In Istanbul traf ich eine Frau, bei der es beim 26. Versuch geklappt hat....
Ich kenne nun einige Frauen, die nach dem langen Weg kinderlos blieben und anderen, die andere Lösungen leben.

Wir waren dann beim JA und haben ein Baby adoptiert. Ich finde es nun schade, dass ich nicht eher auf diese Idee kam, es ist genau unser Weg! Aber vorher war er leider nie in meinem Kopf.

Ich denke, man geht den Weg so und ganz ohne Plan oder ähnliches, entwickelt sich auf diesem Weg das Ziel, das nächste, das nächste und irgendwann merkt man, so hier ist nun meine peesönliche Grenze.
So war es bei mir und vielen Frauen, die ich kenne.
Mit dem Verstand hätte ich nicht entscheiden können.

Liebe Grüße!


  Re: Wann ist "besser" Schluss?
   CaraHope
Status:
schrieb am 26.03.2016 19:10
Liebe Sasa,

ich sehe es wie du. Das ist bislang zumindest auch meine Erfahrung mit dem Kinderwunsch. Und eine reine Vernunftentscheidung wird es bei uns auch weiterhin nicht sein. Sonst hätten wir damit gar nicht erst begonnen ;). Die Dinge müssen bei mir/in mir reifen - für was auch immer. Ich bin auch vorsichtig damit geworden, bestimmte Dinge kategorisch und für immer auszuschließen.

Ich danke dir für deinen Beitrag und wünsche euch alles Gute :)!

Cara




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