Die Kinderwunsch-Seite

Persönliches
Willkommen!
Gast
Benutzername:

Passwort:


amicella Network
 
Forum Funktionen
 
 

Interaktives
 
Service
 
  Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
no avatar    Nora90
Status:
schrieb am 11.08.2017 16:58
Hi zusammen,

ich lese immer wieder von Senk-, Übungs-, und Vorwehen. Und natürlich von Wehen und Presswehen im normalen Geburtsvorgang.

Für mich stellt sich insbesondere die Frage, was der Unterschied der ersten drei genannten ist und woran man das erkennt (anderer Schmerz?). Ich bin in der 37. ssw und habe so etwa einmal täglich für ein paar Minuten einen periodenartigen Unterleibsschmerz, also wellenartig, aber schmerzhaft, im unteren Bereich des Bauchs. Dies tritt seit einer oder zwei Wochen auf, vorhin hatte ich die bis dato schmerzhafteste "Wehe". Könnte ja auch sein, dass es keine Wehe war ... aber was sonst? Tritt ja erst seit Kurzem auf.

Wie kann ich erkennen, ob das Baby sich gesenkt hat? Ich taste meinen Muttermund selbst nicht und ich denke, selbst wenn ich damit beginnen würde, würde ich nichts merken ... zwischen meinem letzten und meinem nächsten Frauenarzt-Termin liegen derzeit drei Wochen wegen Urlaub der Praxis. Finde ich eigentlich schon bedenklich im letzten Schwangerschaftsmonat, aber was will man machen.


Vielen Dank für eure Erfahrungen!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.08.17 17:18 von Nora90.


  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
no avatar    Sandra_DD
Status:
schrieb am 11.08.2017 17:13
Presswehen ist so als wenn du mal kackern musst. Nur stärker. Die Wehen vor den Presswehen können unterschiedlich sein. Bei meiner Tochter fingen sie leicht an und ich musste schon gut veratmen. Bei meinem Sohn, und das war das erste Kind, hatte ich selbst die normalen Wehen ganz gut veratmen können. Alle 5 min für ca 1 min kamen die Wehen. Und da hatte ich noch gar keine Presswehen und ich konnte da schon fast kaum noch.

Senk-, Übungs-, und Vorwehen hatte ich gar keine. Nicht mal beim 2. Kind.

MuMu wurde bei mir bei jeder Untersuchung kontrolliert. Allein schon wegen der frühgeburt meines Sohnes. Bei meiner Tochter wurde er das letzte mal bei 30+1 kontrolliert. Da stellte man einen verkürzten MuMu mit Trichter fest. Im KH dann eine öffnung von 1-2 cm. Danach wurde er dann nur noch in der 37. Woche kontrolliert. Aber ich bin bis zum Ende 39+2 mit leicht geöffneten MuMu und trichter rum gelaufen. Den Schleim (man ich komm grad nicht drauf wie der sich nennt) hat sich in der 34. Woche verabschiedet. Und selbst als meine FA bei 38+4 eine Eipollösung gemacht hat, kam sie erst später.

Sie hätte auch eher kommen können bei den Bedingungen die ich hatte, aber sie kam erst nach BS bei 39+2


  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
   sonneblume1982
Status:
schrieb am 11.08.2017 17:35
Ich hatte bei 37+3 Senkwehen, die sich anfühlten wie Mensschmerzen. Dazu dann Durchfall. Innerhalb von einer Nacht war der 3,7cm lange Gebärmutterhals verstrichen und der Mumu 2cm auf. Damit bin ich dann aber noch drei Wochen herumgelaufen.

Die Wehen vor den Presswehen fand ich voll harmlos. Meine Regelschmerzen sind schlimmer. Bis zur vollständigen Öffnung des Mumus ging es mir prächtig.
Aber die Presswehen fand ich abartig. Wirklich wie der Stuhlgang Deines Lebens.


  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
no avatar    Majoni
Status:
schrieb am 12.08.2017 00:35
Hi,
Senkwehe hatte ich bei beiden Schwangerschaften keine. Mein Fundusstand war bei 38+5Rippenbogen und das hat sich bis zur Geburt nicht geändert.

Übungswehen hatte ich bei beiden Schwangerschaften ab der 20 Ssw. Sind komplett schmerzfrei und meine Bauch wurde steinhart für unter 30 Sekunden und es fühlte sich so an als wenn sich ein Gummiband stark zusammenzieht.

Die Vorwehen gingen bei mir nur in den Rücken und waren echt gemein. Ich konnte sie nicht veratmen und auch mit Bewegung waren sie da. Fühlte sich an wie 10 Stunden Unkraut gezupft in der Hocke und dann aufrichten........

Pressewesen taten mir nicht weh, wie die Geburt im übrigen als Ganzes auch nicht, und du hast dabei diesen ganz mächtigen Wunsch zu pressen/ drücken. Ich empfand diese Wehen als ich pressen durfte als Wohltat diesen Druck nachzugeben/ mit zumachen.
Mit starken Stuhlgang kommt gut hin. Und im übrigen diese Wehen erkennst du...... ganz sicher :-)

Vg Majoni


  Werbung
  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
no avatar    Juna30
Status:
schrieb am 12.08.2017 01:06
Sehr interessant, wie unterschiedlich das empfunden wird... bei mir waren alle 3 Geburten gleich.

So, wie du diesen mensartigen, wellenförmigen Schmerz im Unterbauch beschreibst, fühlten sich meine Übungswehen an. Übungswehen und Vorwehen ist m. M. n das gleiche.
Senkwehen hatte ich eher seitlich, 1-2 Tage danach war der Bauch schön abgesackt - ich bekam wieder besser Luft und konnte wieder essen.

Die halbe bis dreiviertel Stunde vor den Presswehen ist bei mir immer richtig übel gewesen. Durch meine Gedanken huschten dabei der Wunsch nach einer sofortigen Vollnarkose und wahlweise auch nach einem Sprung aus dem Fenster. Meine Freundin (Hebamme) sagt immer, wenn die Frau in unvollständigen Sätzen nach einer sofortigen Sectio verlangt, dauerts nicht mehr lang *g* Auf mich trifft das absolut zu.

Der Beginn der Presswehen war jedes Mal eine wunderbare Erlösung von diesem Schwerz, es drückt plötzlich nach vorn unten. Presswehen waren in allen drei Geburten wellenförmige Kontraktionen, nicht schmerzhaft, mitpressen musste ich nicht, nur leicht in die richtige Richtung schieben (unten) - Stuhlganggefühle hatte ich dabei keine.

LG
Juna


  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
   suessiMCniedlich
Status:
schrieb am 13.08.2017 08:49
Senkwehen: odentlicher Zug nch unten.Im ersten Moment denkt man: es geht schon los.Sie kommen manchmal in reglmässigen abständen höchstens eine stunde.manchmal nur 1-5x am tag.diese muss an weniger verstmen da sie nicht unbedingt doll wehtun.
Übungswehen: da war ich nei 3 ss vorher im kh weil ich echt dachte geht los.Aber : diese übungswehen dauern in der regel nicht lange an
Wehen: sind der Geburtsbeginn.Diese Wehen hören nicht auf,fangen meist recht leicht mit ziehen nach unten und rücken an.Du atmest sutomatisch tiefer ein.Die Abstände verringern sich,die länge wiederrum verlängert sich.Ab Abstand 5 min länger über eine std ( bite mit fa bestrechen je nach mumu befund) kann man ins kh fahren. Die wehen steigern sich.bei mir so dass ich automatisch nur liegen wollte und die nächste Wehe respektvoll erwartete.Zum ende bettle ich um eine pda,weil es schier extrem schmerzt- ist grundsätzlich der
Punkt wo es zu spät ist ,weil der mumu voll eröffnet ist. Presswehen an sich kenne ich nicht bewusst. Mir wurd immer gesagt: sie dürfen schieben.Ab da war kein schmerz mehr da.Nur empfinde ich immer eine Todesangst in dem Moment.Ich weine und zittere und hab solche urangst. Und dann ist das kind auch schon da. Presswehen dauern meist allerhöchstens 1 std ( eher bis 20 min.)
Alles Gute dir


  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
   sonneblume1982
Status:
schrieb am 13.08.2017 08:53
Nicht immer. Ich war fast sechs Stunden in der Austreibungsphase und hatte drei Std lang Presswehen. Mein Kind passte nicht durch.
Mein MuMu war schon mehrere Stunden komplett auf, als ich die PDA bekam. Spritzen kann man sie immer. Auch wie bei mir, wenn der Kopf schon halb rauahängt.


  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
   suessiMCniedlich
Status:
schrieb am 13.08.2017 09:07
Zitat
sonneblume1982
Nicht immer. Ich war fast sechs Stunden in der Austreibungsphase und hatte drei Std lang Presswehen. Mein Kind passte nicht durch.
Mein MuMu war schon mehrere Stunden komplett auf, als ich die PDA bekam. Spritzen kann man sie immer. Auch wie bei mir, wenn der Kopf schon halb rauahängt.
Alter Schede,da hast aber was hinter dir ;)
Ich meinte das alögemein.jede geburt läuft eh anders ab,sogar bei der selben Frau.MIR haben sie nix mehr gespritzt da bevor irgendwas gewirkt hätte das kind da war. Ausnahme : mein 1.Sohn.Ich hatte ALLES von Homöopathie bis zange u saugglocke.aber sowas macht nur angst zu erzählen u das hilft niemandem


  Re: Wie unterscheiden sich die einzelnen "Wehenarten"?
no avatar    desidera
Status:
schrieb am 13.08.2017 10:18
Ich hab nun beim vierten Kind ständig Vorwehen. War bei den anderen Kinder auch ständig beim Arzt um es abklären zu lassen, aber jetzt weiß ich, dass es nix ist. ;) wenn es wieder aufhört sind es meistens keine ernsten wehen. Der Unterschied bei mir war, ich wusste sofort wann es echte Wehen waren. Der Schmerz war dann doch deutlich intensiver mit einem zusätzlichen Druck, da war es sofort klar. Deswegen bin cv auch in dieser Schwangerschaft entspannt, was das angeht, auch wenn die Schmerzen seit wochen ganz schlimm sind und kein Magnesium dagegen hilft.




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | Chat | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2017