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  Nierenbeckenerweiterung beidseits
no avatar    manschgerl
Status:
schrieb am 17.07.2017 09:30
Hallo Zusammen,

bei der Feindagnostik wurde bei unserem Baby auf beiden Seiten eine Erweiterung des Nierenbeckens festgestellt. Kontrolle beim nächsten US und im schlimmsten Falle OP nach der Geburt, falls es sich nicht verwächst bzw. irgendwo eine Stauung ist.

Ich wollte mal in die Runde fragen, wer Erfahrungen damit gemacht hat und falls es wirklich in einer OP geendet ist, wie die verlaufen ist.

Vielen Dank und Grüße
manschgerl


  Re: Nierenbeckenerweiterung beidseits
   Wolfsblutjule
schrieb am 17.07.2017 13:24
Hallo.
Konnte festgestellt werden, weshalb die Nierenbeckenerweiterung ist? Unser Sohn hat sie auf der linken Seite durch Harnstau. Sie wurde erst bei der U3 festgestellt, noch nicht bei der FD anscheinend. Anfangs wurde sie jedes Quartal geschallt, dann jedes 2., momentan auch nur einmal im Jahr.
Sie ist wohl immer gleichgeblieben, hat sich nicht verändert.
Blasenentzündungen hatte er glücklicherweise keine bisher gehabt.
Ich habe Urinbeutelchen und Stix und kann somit den Urin selbst testen bei Bedarf. Wenn er unerklärliches Fieber hat, sollen wir zum Arzt, ansonsten keine Einschränkungen.
Wir hoffen halt immer noch auf das Verwachsen, kann aber auch erst in paar Jahren sein oder so bleiben, wer weiß!


  Re: Nierenbeckenerweiterung beidseits
no avatar    Juna30
Status:
schrieb am 17.07.2017 14:36
Unser Großer hatte und hat es auch. Es wurde keine Ursache festgestellt, der Grad der Erweiterung als "nicht unerheblich, aber auch nicht schlimm" eingestuft. Nach der Geburt wurde das noch 3 oder 4 Mal kontrolliert. Es verwuchs sich nicht, musste aber auch nicht operiert werden. Wir sollen nur bei unspezifischem Fieber früher mal an einen Harnwegsinfekt denken als andere Eltern. Bisher hat es keinerlei Probleme gegeben und das betrifft so in dieser Form wohl sehr viele Jungs.


  Re: Nierenbeckenerweiterung beidseits
   wokat
schrieb am 18.07.2017 08:15
Hallo,

meine Tochter hatte mit 3 Monaten eine Nierenbeckenentzündung. Dabei wurde eine leichte Nierenbeckenerweiterung festgestellt. Die im Krankenhaus bei der Geburt und in der Feindiagnostik in der Schwangerschaft noch nicht da war. Ich sehe es im Moment recht entspannt. Unsere Kinderärztin auch. Es liegt sehr viel am Messen des Arztes und dessen Meinung dazu. Unsere Ärztin meinte auch dass es sich noch verwachsen kann. Wenn euer Baby später andauernd mit der Blase oder Niere zu tun hätte würde ich weitere Diagnostik machen. Man hat uns erzählt dass man die Röntgenuntersuchung auf einen Reflux erst im Notfall machen möchten aufgrund der naheliegenden Eierstöcke bei Frauen/Mädchen. In der Schwangerschaft war ich bei verschiedenen Ärzten und alle haben meinen Gebärmutterhals unterschiedlich gemessen. Soviel zum Thema "Messen" Im Übrigen wurde bei mir letzt auch eine minimale Erweiterung des Nierenbecken festgestellt hatte vorher auch niemand gesehen🙈 ich wäre erst einmal ganz entspannt und würde schauen wie es sich später verhält 😊

Viele liebe Grüße
Wokat


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 18.07.17 10:23 von wokat.


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  Re: Nierenbeckenerweiterung beidseits
   philippina
schrieb am 26.07.2017 13:17
Hallo, also bei meinem Ältesten hätte man so etwas im US noch gar nicht feststellen können. Aber mit 7 Monaten hatte er einen massiven Harnwegsinfekt (bei Buben ganz unüblich, bei Mädchen häufig) um im Rahmen dieser Erkrankung wurde eine Nierenbeckenerweitung durch einen Harnreflux 3. Grades festgestellt. Durch den großen Druck in der Blase hatte diese sogar eine Ausbuchtung. Es war aber nicht ersichtlich warum sich der Harn zurückstaut. Wir hatten dann eine Untersuchung mit einem Katheter und einem Kontrastmittel (habe mich totgefürchtet um den kleinen Kerl, aber dem war das komplett wurscht), aber so ganz klar war die Problematik nicht. Schlussendlich hat sich herausgestellt, dass er Urethralklappen hatte. So kleine Hautlappen in der Harnröhre, die sich segelartig aufblähen, wenn er pinkeln wollte. Damit ist immer etwas Restharn in der Blase verblieben und deswegen der HWI. Diese Klappen wurden dann 2 Mal in einer Mini-Op entfernt und es war für immer gut. Allerdings mussten sie ihm im Rahmen dieser OP auch beschneiden, na gut, andere machen das rituell. Das war anschließend der unangenehmste Teil für ihn, aber mit Schmerzmittel gut handlebar. Anschließend habe ich auch bei Fieber immer auch den Harn mittels Streifen kontrolliert - zur Sicherheit. Meistens verwachsen sich vieler dieser Probleme an den ableitenden Harnwegen aber... Alls Gute Phi


  Re: Nierenbeckenerweiterung beidseits
no avatar    manschgerl
Status:
schrieb am 27.07.2017 09:53
Danke euch!

lg manschgerl




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