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  Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   Amarab
schrieb am 13.07.2017 12:04
Hallo ihr,

ich bin aktuell in der Ssw31+5 und lüge seit einer Woche in der Klinik, da ich Wehen bekommen habe. Mittermundswirksam sind sie bisher nicht, da ich ja auch einen FTMV habe - doch leider habe ich aufgrund der Frühgeburt meiner Tochter in 2013 einen Längsschnitt an der Gebärmutter und die Narbe ist sehr dünn geworden und man muss unter den Wehen sehr engmaschig schauen, dass sie nicht rupturiert. Nun bin ich seitdem ich hiervon der Klinik bin, direkt auf Tokolyse (partusistsn) eingestellt worden. Das sollte 48 Stunden laufen, danach Umstellung auf adalat Tabletten. Leider ist bisher jeder Versuch die Infusion runterzustellen gescheitert und ich habe mit heftigen Wehen reagiert, die Ärzte wollen die Tokoloyse nun weiter laufen lassen. Ich finde es auch richtig, ich würde alles für mein Kind machen, aber die Leitlinien sehen seit 2014 vor, es aufgrund der Nebenwirkungen nach 48 Stunden sbzusetzrn. Ich bin jetzt schon fast eine Woche dran. Habt ihr Erfahrungen damit? Was kann ich noch tun? Eine Infektion wurde ausgeschlossen, Magnesium und Bryophyllum nehme ich schon. Ich würde mich über Erfahrungen, Ratschläge und Tipps sehr freuen.


LG, Amara


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.17 12:08 von Amarab.


  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   Meljosie
Status:
schrieb am 13.07.2017 12:13
Ich kann dir nur von mir und vielen anderen Drillingsmamas sagen, dass ich ähnliche. Erfahrungen gemachthabe. Die Umstellung auf Tabletten hat nicht funktioniert und wir lagen wochenlang an der Tokolyse. Es wird halt probiert, aber wenns nicht geht, bleibt eben nix anderes. Magnesium habe ich dann auch hoch dosiert intravenös bekommen.

Alles Gute dir!


  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   fenja007
schrieb am 13.07.2017 13:02
Ich lag 2007 auch 4 Wochen an der Tokolyse, incl. Mg-Tropf. Ging nicht anders, bei jedem Versuch, die Dosis zu verringern, hatte ich wieder Wehen.


  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   Knasterbaks
Status:
schrieb am 13.07.2017 13:19
Hi, ich hatte 2011 fast 9 Wochen Tokolyse mit Partusisten und bekam Betablocker gegen das Pulsrasen. Mir und meiner Tochter hat es scheinbar nicht geschadet. Zur 34. Woche wurde es ausgeschlichen und ich sollte entlassen werden aber dann wurde leider doch eingeleitet da ich einen Blasensprung bekommen hatte. Ich drücke dir die Daumen, dass du noch etwas durchhältst *dd*


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  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   ti209
schrieb am 13.07.2017 16:16
ich kann leider nur von uns berichten: muttermundwirksame wehen trotz nifedipin bei 28+1. wir wurden in den kreissaal verlegt und die ärzte beschlossen es trotz 5cm geöffnetem muttermund mit partusisten zu versuchen. hier war von anfang an klar, dass das maximal 48h laufen würde. freitag abend wurde es abgesetzt. ab sonntag nachmittag hatte ich erneute wehen, montag vormittags bei 28+6 ist der zwerg geschlüpft, obwohl ich mich in den tagen davor quasi sattgegessen habe an nifedipin. ;-)

sie haben in der zeit die lungenreife wiederholt und uns mut gemacht, dass die neonatologen ab 28+0 entspannt seien. dreieinhalb jahre später ist nach wie vor alles bestens. :-)

ich wünsche euch alles gute! ihr seid schon soooo weit gekommen, das wird!*dd*


  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
no avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 13.07.2017 20:43
2011 lag ich 7 wochen an der Tokolyse. 34+3 ssw wurde es abgestellt. I h bekam wehen. Es hiess, das wäre normal und beruhigt sich wieder.Tja meine zwillinge wurden 34+4 ssw geboren.

2015 hat sich so einiges veränder 30+6 ssw bekam ich wehen und da hiss es denn plötzlich. Tokolyse wird nur noch für die Lungenreife gegeben und wenn die kleinen denn kommen wollen, dann kommen sie eben. Länger dürfen die die nicht mehr geben.31+2 ssw kam die tokolyse ab und Abends bekam ich heftige wehen. Morgens wurde meine Tochter bei 31+3 ssw geboren. Ich glaube immer noch, das sie länger im Bauch geblieben wäre, wenn ich die Tokolyse weiter härte bekommen können.


  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   ti209
schrieb am 13.07.2017 22:18
nachtrag zu oben: unsere geschichte ist aus 2014.


  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   judithaki
schrieb am 14.07.2017 22:11
Ich hatte 2012 vorzeitige Wehen und hing auch 4 Wochen mit Partusisten am Tropf, nonstop, stetig Wehen, die bei jeder Dosissenkung hoch gingen. Adalat hatte am ANfang nix gebracht!
Bei 34+0 wurde die Tokolyse abgestellt und ich habe noch 2,5 Wochen zu hause rumgeweht, bis mein Sohn geboren wurde. Hat ihm und mir nicht geschadet.
2 Jahre später weiß ich von zwei Freundinnen, die sogar bis 37+ an der TOkolyse hingen, obwohl die Leitlinien anderes sagten, es war auf Anraten der Ärzte, aber die beiden mussten Unterschreiben, dass sie auf eigenen Wunsch und Risiko hin wollen.

ich würde an deiner Stelle schauen, wie es dir und deinem baby geht, wenn die Nebenwirkungen auszuhalten sind, dann nimm es. Wie lagne muss du selbst überlegen - ich finde, dass einee geburt ab 34+ gut zu verantworten ist, da würde auch ohne Tokolyse vorher die Geburt nicht aufgehalten. Aber du selbst muss damit ein gutes GEfühl haben.
Mir ging es stationär so unendlich schlecht und mein Sohn war bei 33+ schon so groß und ich hatte Lugnereife erhalten, so dass ich es gut verantworten konnte, die Tokolyse auszuschalten.
Wünsche dir alles Gute!


  Re: Unaufhaltsame Wehen und Dauertokolyse?
   kloser
schrieb am 14.07.2017 22:40
Ich lag 8 Wochen an der Dauertokolyse - von 26+0 bis 34+0. Dazwischen gab es ein Versuch die Tokolyse abzustellen, ich bekam sofort Wehen also habe ich bestanden, die Tokolyse weiter bis 34+0 zu bekommen.
Meine Zimmernachbarin war selber Krankenschwester auf Frühchenstation und bestand auch auf Tokolyse bis 34+0... da habe ich auch auf ihre Erfahrung in der Praxis vertraut, wie wichtig jeden Tag so ist...
Bei 34+0 bekam ich sofort wieder Wehen und bei 34+2 ist er geboren.
Ich würde es jedes mal genauso machen. Alles Gute für euch ! *bussi*


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 14.07.17 22:41 von kloser.




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