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  Nackenfaltenmessung
   Ohhappyday
schrieb am 13.07.2017 10:07
Hallo die Damen:)

wer von euch hat das machen lassen?
Wir sind jetzt in der 10. Woche und haben schon nen Termin.
Andererseits überlege ich mir, es hätte für uns eh keine Konsequenzen wenn Trisomie z.B. nicht ausgeschlossen werden könnte.
Aber ich weiß halt nicht, wenn dann die 1: ... so ausfällt, dass es grenzwertig ist, was ja erstmal noch nicht soo viel heißt, dann wäre ich glaube ich, rel. unentspannt und würde mir total viele Sorgen machen.

Daher frage ich mich, wird bei dieser Untersuchung nur auf Trisomie geschaut, oder werden da evtl. auch andere "Defekte" festgestellt, sollte es welche geben?

kann mir jemand sagen, ob es bei dem US auch ein Bild gibt das man bekommen?
weil diese Geräte sind ja die Besten, schätze ich mal ;)


  Re: Nackenfaltenmessung
   Solani
Status:
schrieb am 13.07.2017 10:51
Hallo Ohhappyday,

also ich hab das Ersttrimesterscreening (inkludiert Nackenfaltenmessung) machen lassen, Nackenfaltenmessung alleine wäre mir zu wenig aussagekräftig gewesen. Vielen ist aber auch das Ersttrimesterscreening zu wenig aussagekräftig, du bekommst nur Wahrscheinlichkeiten und keine Garantien für irgendwas.
Du musst dich fragen, was du von der Untersuchung willst. Willst du nur schöne Ultraschallbilder? Dann lass es besser. Ich habe beim Ersttrimesterscreening keine Bilder bekommen.
Du musst dir auch genau überlegen, welche Schritte du setzen wirst falls das Ergebnis auffällig ist. Ich hätte einen NIPT gemacht und keine invasive Diagnostik. Ich hätte kein Kind austragen wollen, das nicht lebensfähig ist. Wenn du das Kind in jedem Fall austragen willst kannst du dir die Untersuchung auch sparen und gleich dann später das Organscreening machen, damit man auf alle Eventualitäten bei der Geburt vorbereitet ist. Und da bekommst du auch Bilder.

lg,
Solani


  Re: Nackenfaltenmessung
   Ohhappyday
schrieb am 13.07.2017 11:13
hi solani,

also wir sind uns rel. einig dass wir bezüglich trisomie nicht abbrechen würden.
wären andere, schwerwiegende behinderungen oder eben dass es nicht würdevoll lebensfähig sein könnte ein thema..dann ist das natürlich zu überlegen ob man das dem kind zumuten möchte.

aber ich dachte irgendwie..dass diese untersuchung nur trisomie checkt?
uns gehts natürlich nicht um die bilder bei der untersuchung, das war nur ne frage nebenbei :)
was ist der unterschied zwischen nipt und iv. diagnostik?


  Re: Nackenfaltenmessung
   CaraHope
Status:
schrieb am 13.07.2017 11:13
Ich hatte die Nackenfaltenmessung kombiniert mit Ersttrimesterscreening. Es gab ein hübsches Bild, aber deswegen allein lässt man ein solches Screenig natürlich nicht machen. Bei einer kritischen Messung beim Pränataldiagnostiker kann man z.B. unmittelbar im Anschluss und nach einer Beratung einen schnellen Bluttest (z.B. Harmony-Test) machen lassen, möchte man Gewissheit in Bezug auf bestimmte Gendefekte haben. Ein großes Organscreening wird erst einige Wochen später angeboten.

LG

Cara


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  Re: Nackenfaltenmessung
   Ohhappyday
schrieb am 13.07.2017 11:30
ich habe gelesen dass das die Chance auf Trisomie mit 40 schon alleine aufgrund des Alters bei 1:100 liegt.
kann denn dann eine unauffällige nackenfalte diesen Wert wieder anheben, also dass es quasi ausserhalb der "Möglichkeit" liegt?


  Re: Nackenfaltenmessung
   Tyleet
schrieb am 13.07.2017 11:39
Zitat
Ohhappyday
hi solani,

also wir sind uns rel. einig dass wir bezüglich trisomie nicht abbrechen würden.
wären andere, schwerwiegende behinderungen oder eben dass es nicht würdevoll lebensfähig sein könnte ein thema..dann ist das natürlich zu überlegen ob man das dem kind zumuten möchte.

aber ich dachte irgendwie..dass diese untersuchung nur trisomie checkt?
uns gehts natürlich nicht um die bilder bei der untersuchung, das war nur ne frage nebenbei :)
was ist der unterschied zwischen nipt und iv. diagnostik?

Hallo,

es gibt ja nicht DIE Trisomie, sondern mehrere.
Beim Ersttrimesterscreening werden die drei häufigsten Trisomien beleuchtet: 13, 18 und 21.
Während ein Kind mit T21 ("Down Syndrom" ) oft lebensfähig ist, sind T13 und T18 mit dem Leben nicht vereinbar. Beide Eventualitäten solltest du in deine Überlegungen mit einbeziehen.

NIPT ist ein Bluttest. Der Mutter wird Blut abgenommen, daraus wird die kindliche DNA gefiltert.
Invasive Diagnostik wären die Chorionzottenbiopsie und die Fruchtwasseruntersuchung. Mit ihnen geht ein (geringes) Fehlgeburtsrisiko einher.

LG, Tyleet


  Re: Nackenfaltenmessung
   CaraHope
Status:
schrieb am 13.07.2017 11:44
Der Wahrscheinlichkeitswert kann sich prozentual verbessern, wobei ich jetzt nicht weiß, wie sich das berechnet. Aber was bringt es dir? Die Ungewissheit bleibt doch dann trotzdem, oder? Wenn du weitestgehende Sicherheit zu einem relativ frühen Zeitpunkt haben willst, dann empfiehlt sich sicher ein Bluttest (einfache Blutentnahme). Die sind auch gar nicht sooo teuer.


  Re: Nackenfaltenmessung
   Solani
Status:
schrieb am 13.07.2017 11:51
Eine verdickte Nackenfalte kann mehrere Ursachen haben, soweit ich weiß. Manchmal wird auch gar keine Ursache gefunden und auch Babys mit einer normalen Nackenfalte können Trisomien haben.
Das mit den Wahrscheinlichkeiten ist so eine Sache, bei mir lag nach dem Erstrimesterscreening die Chance auf T21 bei irgendwas um 1:2000 oder so (ich hab mir die Unterlagen dann gar nicht mitgeben lassen und den Bericht an meine FÄ schicken lassen), T13/T18 (was mir wichtiger war) bei 1:6000 oder so. Das Herz und Organe gut ausgesehen haben war mir auch wichtig, deshalb habe ich auch später das Organscreening machen lassen (T13/T18 würde da sehr wahrscheinlich auffallen). Die Frage ist - würde dir das reichen? 1 in 6000 ist jetzt nicht so unwahrscheinlich. Da ist ein Gewinn im Lotto unwahrscheinlicher. Wenn du schon 40 bist bekommst du auch nicht wirklich niedrige Wahrscheinlichkeiten, so oder so, das Alter wird ja auch immer noch mit einberechnet. Es ist ja auch bei mir jetzt eigentlich immer noch alles möglich. Aber ich denke, dass ein Baby, dass sich durch all diese Tests quasi "durchschummelt" schon verhältnismäßig fit sein muss. Der Gedanke beruhigt mich.

Wenn du es sicher wissen willst, musst du eine invasive Diagnostik (Fruchtwasserpuntion, Chorionzottenbiopsie) durchführen lassen. Da hast du aber ein Fehlgeburtsrisiko, dass ich zumindest nicht eingehen wollen würde. Und am Ende jeder Untersuchung (Nackenfaltenmessung, Erstrimesterscreening) spricht dich jeder Arzt nochmal darauf an, einfach weil er das muss. Davon darfst du dich im Fall der Fälle auch nicht beunruhigen lassen!


  Re: Nackenfaltenmessung
   Ohhappyday
schrieb am 13.07.2017 12:07
Solani, kannst du das nochmal anders erläutern, ich stehe irgendwie auffer Leitung :)
"1 in 6000 ist jetzt nicht so unwahrscheinlich. Da ist ein Gewinn im Lotto unwahrscheinlicher. Wenn du schon 40 bist bekommst du auch nicht wirklich niedrige Wahrscheinlichkeiten, so oder so, das Alter wird ja auch immer noch mit einberechnet."

Meinst du mit "niedrigen Wahrsceinlichkeiten" ein geringes oder ein hohes Risiko?

@Tyleet + Cara
danke für die info!!!

hatte jemand von euch schon mal eine Präeklampsie?
Ich war ja im KH wegen Bluthochdruck bei Belastung und frage mich, ob dann meine Chancen, Präeklampsie zu kriegen, erhöht sind?
Würdet ihr mit Blutdruckproblemen daheim bleiben?


  Re: Nackenfaltenmessung
   Erbsenmama77
Status:
schrieb am 13.07.2017 12:26
Wichtig ist,dass du dir bewusst machst,dass wer fragen stellt,auch antworten bekommt.und manchmal fallen die leider nicht so aus, wie man es gerne hätte. Von daher ist die Frage, bringt Dir eine Wahrscheinlichkeitsrechnung wirklich was? Mir hätte es nichts gebracht.
Ich denke, viel wichtiger ist ein zu diesem Zeitpunkt unauffälliger Ultraschall, denn zum Beispiel Trisomie 13/18 sind zu ca.80% zu diesem Zeitpunkt im Ultraschall erkennbar.(min. Degum II) Von daher finde ich den Ultraschall viel wichtiger als zum Beispiel der bluttest das erstTrimester Screenings. Aber Man sollte vorher wissen, welches Maß an Sicherheit man selber Braucht,denn viele Frauen berichten, dass sie während der Untersuchung verunsichert worden seien.Deswegen ist es gut sich vorher ausreichend Gedanken zu machen.

Eine verdickte Nackenfalte kann zum Beispiel u.a. auch auf einen Herzfehler Hinweisen.Der sich möglicherweise bis zur Geburt oder im ersten Lebensjahr sogar verwächst. Manchmal wird gar keine Ursache gefunden.

Und man sollte sich zusätzlich bewusst sein, dass trotz aller pränatalen Diagnostik man keine Garantie auf ein gesundes Kind hat.

Alles gute!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.17 12:27 von Erbsenmama77.


  Re: Nackenfaltenmessung
no avatar    manschgerl
Status:
schrieb am 13.07.2017 12:27
Also 1:6000 finde ich jetzt schon sehr unwahrscheinlich, sagt es ja aus, dass 6000 Babys gesund sind und eines nicht. Natürlich ist ein Lottogewinn noch unwahrscheinlicher, aber das ist ja auch ein ungünstiger Vergleich.

An deiner Stelle würde ich das Ersttrimesterscreening/Nackenfaltenmessung bei einem erfahrenen Spezialisten durchführen lassen, am besten in einer Pränatalpraxis mit Ärzten, die mindestens die Degum Stufe II noch besser III haben. Da bekommst du dann außerdem noch einen frühen Organultraschall/Feindiagnostik. Wenn dann Ersttrimesterscreening in Verbindung mit dem frühen Organultraschall alles gut aussieht, würde ich auf weitere Tests verzichten. Ich habe bei dieser Untersuchung übrigens viele schöne Bilder bekommen (Pränatalpraxis).

Lg manschgerl


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 13.07.17 12:29 von manschgerl.


  Re: Nackenfaltenmessung
   Erbsenmama77
Status:
schrieb am 13.07.2017 12:30
"1:600"
Klar klingt das unwahrscheinlich, aber es Gewinnen ja auch Leute im Lotto. Bei uns war jemand sie hatte eine Wahrscheinlichkeit von eins zu über 11.000 auf Trisomie 21. Was soll ich sagen? der kleine Schatz hat das Down-Syndrom..... Das ist das 'Problem' mit den Wahrscheinlichkeiten ....im 'Ernstfall' bringen Sie dir nichts.


  Re: Nackenfaltenmessung
   Erbsenmama77
Status:
schrieb am 13.07.2017 12:38
Zitat
manschgerl


An deiner Stelle würde ich das Ersttrimesterscreening/Nackenfaltenmessung bei einem erfahrenen Spezialisten durchführen lassen, am besten in einer Pränatalpraxis mit Ärzten, die mindestens die Degum Stufe II noch besser III haben. Da bekommst du dann außerdem noch einen frühen Organultraschall/Feindiagnostik. Wenn dann Ersttrimesterscreening in Verbindung mit dem frühen Organultraschall alles gut aussieht, würde ich auf weitere Tests verzichten. Ich habe bei dieser Untersuchung übrigens viele schöne Bilder bekommen (Pränatalpraxis).

Lg manschgerl

Das halte ich für einen guten Rat!
Zum Vergleich:in dieser Schwangerschaft lag meine berechnete Wahrscheinlichkeit (nackenfalte+alter)bei 1:22. war mir egal,Hauptsache das Herz sah gut aus. Habe danach noch den praenatest (nur auf T21)gemacht,aber nur um zu wissen,ob wir wieder ein Baby mit Down Syndrom bekommen werden oder nicht. Denn das wäre mir egal gewesen,ich war vielmehr erleichtert,dass schwere Herzfehler bereits ausgeschlossen werden konnten(unter Vorbehalt)


  Re: Nackenfaltenmessung
   Solani
Status:
schrieb am 13.07.2017 12:50
Zitat
Erbsenmama77
"1:600"
Klar klingt das unwahrscheinlich, aber es Gewinnen ja auch Leute im Lotto. Bei uns war jemand sie hatte eine Wahrscheinlichkeit von eins zu über 11.000 auf Trisomie 21. Was soll ich sagen? der kleine Schatz hat das Down-Syndrom..... Das ist das 'Problem' mit den Wahrscheinlichkeiten ....im 'Ernstfall' bringen Sie dir nichts.
Genau. Wahrscheinlichkeiten sind sehr abstrakt. Es rechnet ja auch keiner damit, dass man bei einem Flugzeugabsturz stirbt. Und das obwohl Leute mehr Angst vor einem Flugzeugabsturz haben, als dass sie in der Badewanne ausrutschen, was ja viel öfter passiert.
Aber es gibt ja auch noch das Risiko, dass bei der z.B. Fruchtwasserpunktion ein Fehler gemacht wird, ist zwar sehr sehr unwahrscheinlich, kann aber alles passieren ...

Zitat
Ohhappyday
Meinst du mit "niedrigen Wahrsceinlichkeiten" ein geringes oder ein hohes Risiko?
Ich meine damit ein geringeres Risiko. Also 1:10 ist z.B. ein höheres Risiko als 1:100. Und mit solchen Werten könntest du eben konfrontiert werden. Was würdest du machen, wenn aus 1:100 nach dem Test 1:50 wird? Darüber musst du dir Gedanken machen bevor du den Test machst, damit du nicht aus einer Kurzschlussreaktion heraus Sachen machen lässt (wie z.B. eine Choriozottenbiopsie), wenn du das eigentlich gar nicht willst.


  Re: Nackenfaltenmessung
   Solani
Status:
schrieb am 13.07.2017 12:54
Zitat
Erbsenmama77
Zitat
manschgerl


An deiner Stelle würde ich das Ersttrimesterscreening/Nackenfaltenmessung bei einem erfahrenen Spezialisten durchführen lassen, am besten in einer Pränatalpraxis mit Ärzten, die mindestens die Degum Stufe II noch besser III haben. Da bekommst du dann außerdem noch einen frühen Organultraschall/Feindiagnostik. Wenn dann Ersttrimesterscreening in Verbindung mit dem frühen Organultraschall alles gut aussieht, würde ich auf weitere Tests verzichten. Ich habe bei dieser Untersuchung übrigens viele schöne Bilder bekommen (Pränatalpraxis).

Lg manschgerl

Das halte ich für einen guten Rat!
Zum Vergleich:in dieser Schwangerschaft lag meine berechnete Wahrscheinlichkeit (nackenfalte+alter)bei 1:22. war mir egal,Hauptsache das Herz sah gut aus. Habe danach noch den praenatest (nur auf T21)gemacht,aber nur um zu wissen,ob wir wieder ein Baby mit Down Syndrom bekommen werden oder nicht. Denn das wäre mir egal gewesen,ich war vielmehr erleichtert,dass schwere Herzfehler bereits ausgeschlossen werden konnten(unter Vorbehalt)
Dem Stimme ich auch zu! So wie ich es verstehe, dürfen Ärzte, die nicht mindestens DEGUM II haben, beim Ersttrimesterscreening bestimmte Marker gar nicht messen. Ich hab z.B. extra darauf geschaut, dass der Arzt vom Erstrimesterscreening DEGUM II hatte und der vom Organscreening DEGUM III. Wenn schon, denn schon.




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