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  Resturlaub aus Beschäftigungsverbot
   TraumFrau
Status:
schrieb am 20.03.2017 09:10
Liebe Leute,

Vielleicht kann mir jemand helfen von Euch.

Ich werde nach Ende meiner Elternzeit aus dem Vorjahr noch Resturlaub haben, da ich sehr früh ins Beschäftigungsverbot geschickt wurde. Mein Arbeitgeber möchte gerne, dass ich diesen Resturlaub direkt am Anfang meines Wiedereinstieges komplett aufbrauche. Ich würde diese Tage aber lieber auf die ersten 3 Monate verteilt nehmen.

Hat der Arbeitgeber hier das letzte Wort?

Vielen Dank!


  Re: Resturlaub aus Beschäftigungsverbot
no avatar    La esperanza**
Status:
schrieb am 20.03.2017 12:46
Ich kann dir nur sagen wie es bei mir ist.
Ich hatte aus dem BV noch 38 Tage Urlaub (30 Tage aus 2014 weil ich noch keinen Urlaub genommen hatte als ich schwanger wurde und 8 Tage von Januar bis ET) und bin jetzt im März wieder eingestiegen.
Da es alter Urlaub ist, muss der bis Ende April angetreten sein sonst verfällt er.
Also habe ich jetzt mit ca 2 Monaten altem Urlaub angefangen.
Wie es allerdings ist wenn du bspw im Sommer wieder einsteigst, weiß ich nicht ob es da eine Frist gibt.
Bei uns zumindest fangen alle erst mal mit Urlaub an.
Habt ihr einen Betriebsrat?
Da kannst du ja mal anfragen.


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 20.03.17 12:50 von La esperanza**.


  Re: Resturlaub aus Beschäftigungsverbot
   Impala-34
Status:
schrieb am 20.03.2017 15:13
Nun ja,

es kommt darauf an. Der Arbeitgeber hat sich bei Urlaubswünschen generell an den Wünschen der AN zu orientieren. Allerdings gilt das dann nicht wenn betriebliche Belange dagegen sprechen.
Ein Arbeitgeber ist weder verpflichtet Dir den Urlaub nur nach Deinen Wünschen zu gewähren noch umgekehrt. Wenn Du eine erhebliche Anzahl an Urlaubstagen angesammelt hast und in den ersten drei Monaten nach Elternzeit diese z.B. durch quasi Teilzeit "abbummeln" willst, dann spricht dagegen schon, dass Urlaub grundsätzlich zusammenhängend genommen werden soll und nicht tageweise. Wenn Du z.B. eine Woche arbeiten, eine Woche zuhause sein willst, dann können dagegen betriebliche Belange sprechen, da Du längere Zeit am Stück präsent sein musst.
Letztlich wirst Du wohl mit Deinem AG sprechen müssen und darlegen müssen, warum Du den Urlaub so nehmen willst und nicht wie angeboten.

Das was der AG anbietet ist doch für alle Seiten sinnvoll, da Du dann bei Deiner Rückkehr mit voller Kraft wieder einsteigen kannst und nicht ständig durch Urlaub wieder fehlst. Beide Seiten wissen dann woran sie sind.

LG

Impala


  Re: Resturlaub aus Beschäftigungsverbot
   summertime70
schrieb am 22.03.2017 22:23
Urlaub, der vor der Elternzeit nicht genommen wurde, kann bis zum Ende des Folgejahres genommen werden (ich kam letztes Jahr am 20.1. wieder und hätte theoretisch den Urlaub bis Ende diesen Jahres nehmen können). Wann der Urlaub dann genommen wird, muß man schon mit dem AG absprechen, aber er verfällt nicht, wenn Du ihn dieses Jahr nicht nimmst.
Das es nicht gut kommt, wenn man mit sehr viel Urlaub aus der EZ wiederkommt, habe ich bei unsererm Großen auch festgestellt. Da hatte ich Berufsverbotsbedingt 20 Tage zusätzlich zum Jahresurlaub, das sorgte schon für Stirnrunzeln.




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