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  Zeitmanagement
   Gina7
Status:
schrieb am 07.08.2017 06:37
Hallo ihr Lieben

Ich habe eine Frage. Ich bin 100% berufstätig Mo- Fr. und nun plane ich einen zweiten Anlauf. Also ich nehme an es steht bei mir folgendes an: nochmalige Bauchspiegelung mit Biopsie, 2. ICSI und Frischtransfer nach 5 Tagen. Nun meine Frage, wie macht ihr das mit der Arbeit und den vielen Absenzen? Bei den ersten Eingriffen hatte ich zystenentfernungen als Ausrede angegeben. Aber langsam gehen mir die Ausreden aus. Ich habe einen Job, wo es für meine Arbeit keine Vertretung gibt, wie soll ich das meistern?
Versteht mich nicht falsch, schwanger werden ist für mich höchste Priorität, aber nach den 4 negativen Versuchen, muss ich auch noch damit rechnen, noch lange auf meinem Beruf zu arbeiten, möchte da nicht eine Kündigung riskieren.
Wie schafft ihr das? ich kann mich zum Beispiel nicht 2 Wochen krankschreiben lassen. Wie geht ihr damit um?


  Re: Zeitmanagement
no avatar    Majoni
Status:
schrieb am 07.08.2017 10:16
Hi,

Ja auch immer noch diese Sorge.

Pu-Tf Krankschreibung oder Urlaub genommen. Da ich immer einen Zyklus die Pille vorher genommen habe, konnte ich sehr genau ausrechnen, wann Stimmustart war und somit gerade in den letzten Tagen mit vielen Ultraschallterminen Urlaub nehmen.

Diese Punktionen habe ich immmer länger geplant, also nie 2 Icsis in 3 Monaten.Meist in den Ferien, da bei mir dann weniger Kunden da sind.

Tf im Kryozyklus entweder auch einen Tag Urluab oder in der Mittagspause.

Die Wartezeit habe ich gearbeitet oder es war ein längerer Urlaub geplant, somit war ich zwar nicht die ganze Warteschleife im Urlaub, aber ein wenig Erholung war es.

Es ist halt schwierig. Wie du schon schreibst Kind geht irgendwann auch mal vor Arbeit und man kann nicht alles der Arbeit unterordnen, nur ohne Moos ist nichts los.

Die Frage ist ja auch immer, wie weit ist deine Kinderwunschklinik entfernt, wann sind Termine, kannst du nacharbeiten/vorarbeiten, spontan Überstunden/Urlaub.

Alles Gute


  Re: Zeitmanagement
no avatar    Ronja1983
Status:
schrieb am 07.08.2017 10:21
Ich würde mit dem Chef/der Chefin reden und ihr sagen, was Sache ist. Dann kannst du Umtraschalltermine wahrnehmen und kommst wieder zurück zur Arbeit. Die dauern ja nicht einen ganzen Tag sondern nur ein paar Minuten.


  Re: Zeitmanagement
   sonneblume1982
Status:
schrieb am 07.08.2017 14:07
Das kommt auf den Chef an. Es gibt auch Männer und Frauen, die entweder selbst auf Kinder verzichtet haben und das nun bereuen und neidisch sind und dann - gerade, wenn ein Versuch nicht klappt - denken, dass es besser ist, auf eine Frau mit Kinderwunsch zu verzichten. Habe ich alles im Bekanntenkreis und selbst erlebt.

Eine schwangere Frau steht ja unter Kündigungsschutz, was nicht heißt, dass es Ausnahmefälle gibt, wenn z.B. eine Firma insolvent geht etc. Aber grundsätzlich ist eine schwangere Frau geschützt, aber eine Frau mit Kinderwunsch leider nicht. Wenn man will, wird man Gründe finden, eine Person herauszuekeln oder zu kündigen.

Ich würde es deshalb nicht sagen. Ich würde dann eher zur Version der wiederkehrenden Zysten oder so tendieren. Oder einfach sagen, dass ich gynäkologische Untersuchungen machen muss. Es geht ja niemanden an, warum man zum Arzt geht.


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  Re: Zeitmanagement
   Hamamelis71*
schrieb am 07.08.2017 15:06
Ich würde nicht auf der Arbeit die Kinderwunschbehandlung ansprechen. Dann wirst Du wahrscheinlich auf der Arbeit abgehakt.

Eigentlich musst Du gar keinen Grund angeben, warum Du zum Arzt gehst. Ich würde von Kontrolluntersuchungen sprechen. Und falls jemand nachfragt, dann sag, dass nach Zysten/Polypen o. ä. geschaut wird, weil Du manchmal Bauchziehen hast.

Hast Du keine Gleitzeit? Ich hatte damals keine Gleitzeit, konnte aber entsprechend vor- oder nacharbeiten oder hatte Termine außerhalb der Arbeitszeit.

viel Erfolg für die Behandlung!


  Re: Zeitmanagement
   Kajana
schrieb am 08.08.2017 08:03
Hallo,

hast du schon mal mit deinem Hausarzt geredet? Eine Krankschreibung von ihm kann immerhin alles mögliche bedeuten. Als mein Mann sich wegen seiner Tese hat krank schreiben lassen, hat sein Arzt "bösen Brechdurchfall" als Diagnose gewählt :)

Lg Kajana


  Re: Zeitmanagement
   PrinzessinHexe
schrieb am 08.08.2017 08:45
Ich hab es der Geschäftsführung und dem Abteilungsleiter mitgeteilt und bin wirklich sehr glücklich damit.

Alle haben Verständnis und unterstützen mich wo es geht(wenn ich frage halt). Aber geht nicht mit jedem, dass muss man gut abwägen. Hast du denn das Gefühl sie würden es verstehen und gut aufnehmen, oder eher nicht?


  Re: Zeitmanagement
   sonneblume1982
Status:
schrieb am 08.08.2017 08:58
Kajana, nicht jeder Arzt betrügt und mein Hausarzt worden das nicht machen.


  Re: Zeitmanagement
   Nordlicht_84
Status:
schrieb am 08.08.2017 09:28
Also ich habe auch meinen Chef über die Kinderwunschbehandlungen informiert.
Und es war eine super gute Entscheidung...ein Problem weniger.


  Re: Zeitmanagement
   Merle_77
schrieb am 08.08.2017 11:53
Ich habe meinen Chef informiert und meine Arbeitszeit reduziert, einen Teil meiner Behandlungen aber auch einfach als "Urlaub" getarnt. Mit offenen Karten zu spielen, hat bei mir vieles vereinfacht. Stecke inzwischen im 10. Versuch. Das wäre "heimlich" nicht möglich gewesen, da ich ca. 1 h Anfahrt zur Kiwu-Praxis habe und Termine dort nicht so flexibel vergeben werden, wie ich das gerne hätte. Trotzdem denke ich, der Schritt, die Karten auf den Tisch zu legen, sollte gut überlegt sein...

Wegen "Umschreibung" einer Krankschreibung vom Hausarzt: Da der Arbeitgeber die Diagnose nicht sieht, könnte der Hausarzt auch einfach die Diagnose der Kiwu-Praxis übernehmen. Es geht ja nur darum, dass der Arbeitgeber nicht sieht, dass die Krankschreibung von einer Kiwu-Praxis kommt. An sich würde der Hausarzt also nicht lügen.

Wichtig könnte allerdings auch sein, dass der Frau nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts ggf. keine Lohnfortzahlung zusteht, wenn sie im Rahmen der Kinderwunschbehandlung krank geschrieben wird, "Verursacher" der ungewollten Kinderlosigkeit aber der Mann ist:

[www.wunschkinder.net]

Dabei fallen mir gleich 2 Probleme ein: Erstens könnte der Hausarzt sich zu recht weigern, eine Krankschreibung "umzuschreiben", da er damit ggf. an einer Täuschung des Arbeitgebers beteiligt wäre. Zweitens ist es vor so einem Hintergrund vielleicht keine gute Idee, den Arbeitgeber über die Kinderwunschbehandlung zu informieren...

Ich wünsch dir alles Gute und die für dich richtige Entscheidung!


  Re: Zeitmanagement
   RoteBeete
schrieb am 08.08.2017 13:00
Ich würde es auch nicht sagen, da ich selbst gezwungen war es zu tun. Habe in einem sehr kleinem Team gearbeitet, und konnte nicht "einfach so" mal schnell ausfallen. Könntest Du nicht z.B. Endometriosebehandlung als Grund angeben? Wenn man EndoZysten hat, können die immer wieder kehren. Es ist eine chronische Krankheit, aber allzu genau werden sie das dann vielleicht gar nicht mehr wissen wollen.


  Re: Zeitmanagement
   childwish2015
schrieb am 08.08.2017 23:57
hallo gina, ja das ist wirklich so ein nerviges Thema...geht mir ähnlich. ich hatte letztes Jahr eine Bauchspiegelung und war zwei Wochen krank (eigentlich war nur eine geplant, aber im KH hab ich mir einen Virus eingefangen und lag mit Fieber im Bett). die offizielle info ist bei mir übrigens Zyste und entdeckter endometrioseherd gewesen.

bei den ICSIs muss ich mir auch immer alles mögliche einfallen lassen, warum ich nun wieder zum Arzt muss und aufpassen, dass ich mich nicht verplappere bzw. ich mir nicht widerspreche. ich komme morgens zum teil früher ins Büro bzw. mache an tagen mit Ultraschallterminen oder Transfer keine Mittagspause und bleibe abends länger als alle anderen, so dass meine Kollegen sehen dass ich die versäumte Arbeitszeit nachhole. was die Punktion angeht, habe ich mir zum teil urlaub genommen (ist ja nur 1 tag) bzw. mich krank gemeldet. wenn du weitere 1-2 tage krank bist, ist das m.e. nicht schlimm. manche lassen sich aber auch einige tage krank schreiben, das würde ich dir auch nicht raten da dein Arbeitgeber möglicherweise irgendwann die Nase voll hat.

aber wenn du ab und zu Termine machst und jeder merkt dass du motiviert dabei bist, solltest du dir keine Gedanken machen.

mit Kollegen würde ich darüber nicht sprechen, du weißt nie was passiert und auch wenn es vertraute Kollegen sind können die viel schaden anrichten.

wissen deine Kollegen/vorgesetzten denn, dass du dir ein kind wünschst? oder wie gehst du damit um? ich sage immer wenn ich drauf angesprochen werde dass das für uns aktuell kein Thema ist, aber glauben tut es mir vermutlich keiner *lollollol*


  Re: Zeitmanagement
   Gina7
Status:
schrieb am 09.08.2017 05:33
Vielen dank für eure Ratschläge,

Da ich in einem kleinen Team arbeite und der Weg zur Kilinik von der Arbeit immer 1h15min hin und 1h15min retour ist, fehle ich nur schon für einen Ultraschalltermin einen halben Nachmittag. Ich warte jetzt mal den nächsten Mittwoch ab. da bespreche ich mit meinem KIWU Arzt wie es weiter geht. evt. brauche ich vor der nächsten ICSI nochmals ne Gebärmutterspiegelung. dann wäre ich in den nächsten 2 Monaten wirklich viel abwesend.

Rote Beete dass mit dem Grund Endometriose, ist mir auch in den Sinn gekommen. Da mein Chef 4 Kinder hat und das 2te Enkelkind unterwegs ist( zeigt jedesmal neustes Ultraschallbild) denke ich es hat keinen Wert ihm die Wahrheit zu sagen. Ich habe immer das Gefühl dass solche Menschen das nicht im geringsten nachvollziehen können wie es uns geht.

Aber ich werde mit ihm nochmals sprechen. Ich glaube ich versuche auch , früher bei der Arbeit zu sein und Fehlstunden auch mal am Wochenende nach zu holen. Ich möchte auf keinen Fall den Schein erwecken, dass ich kein Bock mehr auf Arbeit habe.

Da ich vorher nie oft gefehlt habe, ist es für mich schon schwer so oft bei der Arbeit zu fehlen. Evt. möchte ich mit meinem Arzt auch über Homeoffice sprechen. Dass ich einige Arbeit von zu Hause aus erledigen kann.

Dank für eure Entscheidungshilfe, hat mir viel geholfen.


  Re: Zeitmanagement
   iola20
Status:
schrieb am 09.08.2017 09:47
Liebe Gina,

Ich habe alle Ultraschallrermine bei meiner Frauenärztin wahrgenommmen, so musste ich nur zu Punktion und Transfer in die Klinik, welche auch 1.5 h weg ist. Die Termine habe ich vor oder nach die Arbeit gelegt.

Ich habe mich nur den Punktionstag krank gemeldet, Transfer hatte ich zufällig oft Freitag , samstag oder Sonntag. Da war es einfach. Ansonsten habe ich vorher oder nachher gearbeitet und Arzttermin angegeben...

Lg iola


  Re: Zeitmanagement
no avatar    Nora90
schrieb am 09.08.2017 18:27
Hi Gina,

ich hätte das meinem Chef z. B. niemals erzählt. Als Schwangere steht man unter Kündigungsschutz, aber nicht auf dem Weg dahin - im Gegenteil kann das einige Nachteile mit sich ziehen. Hier kommt es sicher auf die Umstände an - Job, Verhältnis zum Chef, etc. Aber das solltest du dir gut überlegen.

Du schreibst, zwei Wochen Krankmeldung sind nicht drin. Was ist, wenn du wirklich krank wirst? Ist ja nicht so, dass du wegen einer Krankmeldung gekündigt werden kannst. Alternativ bietet sich ja an, vom Tag der Punktion bis zum Transfer krank geschrieben zu sein, so deckst du zwei Tage ab, an denen du hinfahren musst und hast zudem Ruhe - das wären dann auch keine zwei Wochen. An den anderen Tagen (Ultraschall usw.) musst du an einen Geburtstag, Zahnarzttermin ("starke Schmerzen"), etc. ... alles unschön, aber so ist es nunmal, wenn man sich nicht outen will. Oder eben dann obige Gründe weglassen "Hab heute einen Termin, der sich partout nicht anders legen ließ, bin früher weg." etc. Meistens fragen da die Leute nicht genauer nach.


Viel Glück für den Versuch.




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