Die Kinderwunsch-Seite
Home Theorie News Zentren Bücher Interaktiv FAQ Links Forum


Persönliches
Willkommen!
Gast
Benutzername:

Passwort:


amicella Network
 
Forum Funktionen
 
 

Interaktives
 
Service
 
  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   vergwirkst
schrieb am 17.03.2017 11:04
Gab hier mal einen interessanten thread wo es ums hoffen ging.
Die meisten Schreiber haben trotz schlechter oder unmöglicher Ausgangslage ohne IVF/ICSI gehofft.

Exkurs: Ging mal um eine Schreiberin wo es ohne ICS nicht mit Kind klappt und die Frage nach dem wielange weiter und was danach war. Und da meinte auch der Forendoc und einige andere Schreiber, die beste Methode zum nicht mehr hoffen - also Abschied vom Kinderwunsch, ist dann zu verhüten. Das empfehlen auch gute Psychotherapeuten (und nein, soweit ist die TE hier sicher nicht, ist nur eine Antwort auf Deine Frage).


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Chrischtl
Status:
schrieb am 17.03.2017 11:32
Zitat
Siselle
IVF möchte ich vorrangig nicht machen. Würde allerdings etwas gefunden, was eine natürliche Schwangerschaft fast unmöglich erscheinen ließe, würde ich mir das evtl. überlegen.

Aber die TE schreibt doch, dass sie sofern es ein Ausschlusskriterium gäbe, eine KB in Betracht ziehen würde...


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Siselle
Status:
schrieb am 17.03.2017 11:59
Hallo Chrischtl,

danke. Du hast meinen Ausgangspost aufmerksam gelesen und richtig verstanden. :)

Übrigens ist dein Postfach voll, du kannst keine PNs mehr empfangen.

Viele Grüße

Siselle


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 17.03.2017 12:03
Zitat
vergwirkst
Na ja Eileiter und Genetik ist aber schon ein Äpfel Birnen Vergleich :-)

Auch das Testen der Eileiter macht m.E. nur Sinn, wenn sie sich ne ICSI vorstellen kann. Weil wenn nicht ist es ja nutzloses Wissen.

Ich meine ja bevor ich rein Diagnostik mache, die nice to have ist, aber keine therapeutische Konsequenz mal vorerst erschließt (Genetik etc) würde ich mir überlegen, ob ich eine ICSI will und wie lange ich es vorher noch so probieren möchte. Und wieviele ICSIs ich mir vorstellen kann. Und ob was danach kommt - Eizellspende etc.

Klar mir über 30 wird man auf welchem Wege auch immer nicht mehr so einfach schwanger. Und eine ICSI erhöht die Chancen beträchtlich.

Aber das muß sie selbst entscheiden.

Nur nach Genetik wurde ja auc garnicht gefragt, sondern was man an Untersuchungen gegebefalls noch machen könnte;) Genetik gehört für mich einfachdazu,wenn man ICSI IVF Kandidat ist. Das ist hier zwar nicht der Fall, aber ich habe ja nur geschrieben, das diese Untersuchung bei mir gemacht worden ist! Verglichen hat hier keiner!!!

Und Eileiter Durchgängigkeit prüfen macht im höhren Alter immer Sinn, bringt ja nichts,wenn sie das obligatorische Jahr Gvnp macht, oder sogar 1 1/2 Jahre und dann fällt erst auf das die Eileiter Durchgängigkeit nicht gegeben ist. Die Eizellen sidn dann noch schlechter geworden. Die Chancen noch geringer, die 40 winkt schon vom weitem. Bei mir wäre das sofort geprüft worden, wenn bei meinem Mann kein so schleches Spermiogramm gehabt hätte und damals war ich erst 28.


  Werbung
  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   vergwirkst
schrieb am 17.03.2017 12:12
Angel...ich bin ja auch ein absoluter Diagnostik Freak und wir haben diagnostisch schon alles durch. Wir machen auch ICSIs.

Ich meine nur die TE ist sich selbst noch gar nicht so sicher, was sie mit der gesammelten Diagnostik dann anfangen will. Das würde ich mir eben zuerst überlegen. Nur dann bringt es was.

Und klar es kann ab 30 schon zu spät sein. Kann es bei der TE auch. Das sollte aber ohnehin klar sein.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Chrischtl
Status:
schrieb am 17.03.2017 13:11
Zitat
Siselle
Hallo Chrischtl,

danke. Du hast meinen Ausgangspost aufmerksam gelesen und richtig verstanden. :)

Übrigens ist dein Postfach voll, du kannst keine PNs mehr empfangen.

Viele Grüße

Siselle

Danke für die Info! Habe gleich mal ein bisschen Frühjahrsputz betrieben... ;-)


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   Merle_77
schrieb am 17.03.2017 14:25
Liebe Siselle,

ich möchte nochmal auf deine Ausgangsfrage zurück kommen, wann welche Diagnostik sinnvoll ist.

Meine Kiwu-Praxis hat damals unmittelbar nach dem Erstgespräch neben den Hormonuntersuchungen auch eine genetische Untersuchung, Untersuchung der Gerinnung und Schilddrüse sowie einen großen Zuckertest gemacht.

Eine Bauchspiegelung mit Durchlässigkeitsprüfung der Eileiter hatte ich sogar vorher schon, das wurde im Zuge einer Zysten-OP mit gemacht.

Ein Scratching mit Untersuchung auf uterine Killerzellen hatte ich nach der 2. gescheiterten ICSI im Vorzyklus vor dem 3. Versuch.

An der Frage, ob und inwieweit man Immunologie untersuchen lassen sollte, scheiden sich die Geister. Meine Ärztin hält es eigentlich nicht für erforderlich, hat mir allerdings auf meinen Wunsch hin (nach 3. Fehlgeburt) trotzdem eine Überweisung ausgestellt.

Alles Gute!

Merle


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   LM_08
Status:
schrieb am 17.03.2017 16:53
Hallo Siselle,

du hattest gefragt was mit SG gemeint ist, ich glaube das wurde nicht beantwortet.
SG steht für Spermiogramm.

Hat dein Mann das machen lassen?

Wurde deine Schilddrüse überprüft?

Eileiterdurchlässigkeitsprüfung würde ich sinnvoll finden, wenn ihr eh keine IVF oder ICSI machen wollt.

Ansonsten würde ich gar nicht zu viel testen.
Man muss halt wissen, was man mit den Informationen anfangen möchte.
Was macht ihr wenn ein Ergebnis ergibt, dass ihr ohne IVF oder ICSI keine Kinder bekommen könnt?
Könnt ihr den Kinderwunsch dann an den Nagel hängen? ( Nachtrag: Okay habs grad gelesen, dass du es dir dann überlegen würdest)
Die Frage könnt nur ihr euch beantworten.

Genetik und Immunologie wurde bei uns erst gemacht nachdem wir zwei Nullbefruchtungen hatten.
Gefunden wurde da übrigens nichts.
Aber wir haben eine Weile gewartet bis wir die Tests machen lassen haben, denn man weiß nie was rauskommt und man muss auch bereit dafür sein, richtig schlechte Nachrichten zu bekommen.



Liebe Grüße

Lisa


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.17 16:55 von LM_08.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Siselle
Status:
schrieb am 17.03.2017 17:20
Hallo Lisa.

Ach, Spermiogramm, danke. :)

Ja, zwei Spermiogramme im Abstand von etwas über drei Monaten wurden gemacht.
Einmal waren die schnell Progressiven etwas zu wenig, beim zweiten Mal war leider zusätzlich die Morphologie deutlich unter Referenz. :( Die vorher gut gewesen war!
Beim Post Coital Test zwischen den beiden Spermiogrammen sahen die Spermien sehr beweglich aus.

Schilddrüsenwerte sind so ne Sache, Unterfunktion ist an sich eingestellt, Werte sind in den üblichen Referenzbereichen, aber T3 ist im unteren Bereich.
Ich versuche einen Arzt zu finden, der mir Thybon verschreibt, um das T3 zu erhöhen (was der KiWu-Arzt auch wünschenswert findet), das ist nicht einfach.

In einigen Wochen hab ich einen Termin bei einem Arzt, der Bauchspiegelungen durchführt und Eileiterprüfung machen kann.

Leider habe ich eine immunologische Grunderkrankung, die bei Aufflammen eine Schwangerschaft erschwert bzw. soll man bei Schub sogar während des Schubs und ein halbes Jahr danach zusätzlich aussetzen mit Kinderwunsch.
Das Aufflammen kann ausgelöst werden durch Medikamente, besonders Hormone, aber auch durch medizinische Eingriffe.
Unter drei Tagen Clomifen hatte ich schon recht starke Nebenwirkungen gehabt, z.B. Herzrhythmusstörungen.

Deswegen versuchen wir vor Eingriffen wie Bauchspiegelungen oder IVF weniger belastende Möglichkeiten auszuschöpfen.

Zusätzlich ist es so, dass meine Immunerkrankung andere Immunerkrankungen wahrscheinlicher macht. Schon deswegen wundert es mich, dass bisher (bis auf Hashimoto) keine weiteren Immungeschichten abgeklärt wurden.

Viele Grüße

Siselle


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.17 17:22 von Siselle.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   Zimtstern 72
Status:
schrieb am 17.03.2017 20:50
@ siselle, was SG ist, hast du ja schon herausgefunden.

ich wurde immer auf natürlichem Weg schwanger, und zwar ziemlich schnell.
Da ich aber auch sehr früh (meist ES + 7) unter extremen Schangerschaftssymptomen leide, habe ich das auch immer schnell mitgekriegt.
Wegen meiner Gelbkörperschwäche war ich auch immer schnell beim Bluttest um ggf. Hormone zusätzlich zu nehmen.

Andere hätten meine Schwangerschaften warscheinlich nur als verspätete Perioden wahrgenommen.

Auf die beiden Schangerschaften, die länger hielten (bzw. zur Geburt meines Sohnes führten), warteten wir knap vier jahre nach Absetzen und der Pille und auf die jetzige 3,5 Jahre nach Geburt meines Sohnes.
Bei zwei weiteren Schwangreschaften konnte ein Embryo geborgen werden,
der jeweils unterscheidliche und sehr ungewölhnliche spontan enstatndene Gendefekte aufwies.


Insgesamt habe ich wohl zwei Probleme: Sehr viele unbrauchbare Eizellen und eine sehr aufnahmefreudige Gebärm,utter.
Zur Beobachtung der Entwicklung der Eizellen wurde mir übrigens auch eine IVF empfohlen (damit man einfach mal sieht, was die Eizellen nach der Befruchtung so machen), beim Vorbesprechungstermin sah man allerdings bereits den Herzschlag meines fast Vierjährigen.,

Eine GeschwisterIVF kam für uns nicht infrage, da wir außer unserem Sohn auch eine Tochter adoptiert haben.
Der Wunsch nach Nummer 3 war da, aber eben nicht so hoch, dass es für eine IVF gereicht hätte. (Hormonell stimuliert haben wir aber schon zweimal ohne Erfolg)

Eine Eileiterdurchlässigkeit (die war bei mir ja doch sehr sicher) auch mit BAuchspiegelung würde ich dir aber schon empfehlen, ,
denn wenn da was ist, könnt ihr es noch 1000 Jahre erfolglos weiter probieren.

Wenn du ohnehin eine Immunerkrankung hast, kannst du ja vielleicht evrsuchen, ob dich irgendein Arzt zur Immundiagnotik überweist,
normalerweise wird die Untersuchung eher bei Frauen mit habituellen Aborten empfohlen.
Bei mir wurde sie auch erst beim 8. Frühabort gemacht, und auch nur, weil ich drauf gedrängt habe, da meine Kiwuärztin meinte, normalerweise würden bei Immunproblemen Schwangerschaften immer kürzer, aber eben nicht (wie bei mir) immer so früh enden.

Heraus kam übrigens - nix!


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 17.03.17 21:00 von Zimtstern 72.




Zum Antworten klicken Sie bitte auf" "Beitrag antworten" oder "Beitrag zitieren" unter dem gewünschten Beitrag auf den Sie antworten möchten.



Bitte beachten Sie: In unseren Foren können nur allgemeine Informationen zum Inhalt der Fragen gegeben werden. Ferndiagnosen sind nicht möglich. Die Antworten sind unverbindlich und können aufgrund der räumlichen Distanz keine Beratung für den Einzelfall darstellen. Bitte wenden Sie sich dazu an die Ärztin oder den Arzt Ihres Vertrauens.

Starflower
Home | Theorie | Zentren| Bücher| Links | Forum | Chat | News | Impressum | Datenschutz

© wunschkinder.de 1998-2017