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  Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Siselle
Status:
schrieb am 16.03.2017 14:02
Hallo,

eure Einschätzung würde mich interessieren.

In unserer Kinderwunschbehandlung seit November 2016 haben wir bisher keine künstliche Befruchtung versucht.

Ich bin ein bisschen irritiert, dass diagnostisch eher wenig passiert.

Im Lauf der Zeit hab ich hier am Rande mitbekommen, das alle möglichen Faktoren geprüft werden können, wie Killerzellen, HLA, HOMA und was weiß ich.

Bis auf Zyklusmonitoring, einige Hormone, Clamydien, Herpes und einen Post Coital Test ist bei mir eigentlich nichts getestet worden. Als ich den Arzt mal darauf ansprach, ob denn nicht immunologisch noch was abgeklärt werden muss (ich habe sogar eine Immunerkrankung) meinte er nur, dass durch das gute Post Coital Ergebnis es sehr unwahrscheinlich sei, dass da etwas wäre.

Ich bin 38 und möchte vorrangig natürlich schwanger werden, zumindest solange kein Ausschlusskriterium gefunden wird.

Ist es etwa üblich, dass erst nach erfolglosen künstlichen Befruchtungsversuchen diagnostisch detaillierter gesucht wird?
Bin ich als Patientien ohne diese gewinnbringenden Leistungen zu uninteressant?
Oder ist das Vorgehen normal?

Danke für eure Erfahrungen.

Viele Grüße

Siselle


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   vergwirkst
schrieb am 16.03.2017 14:11
Hi Siselle,

Als Du Dich vor kurzem hier im Forum angemeldet hast, hattest Du es eben mal 3 Zyklen versucht,schwanger zu werden.

Dafür finde ich eher, wurde schon sehr viel (zu viel) an Diagnostik gemacht.
Diagnostik macht immer nur Sinn, wenn sich daraus Therapieoptionen ergeben.
Und ja, meist machen verstärkte diagnostische Bemühungen erst nach einigen fehlgechlagenen IVFs/ICSIs Sinn. Daß nämlich 2-3ICSI Frischversuche schief gehen, ist völlig normal. Man benötigt im Schnitt mehrere Frischversuche.

Wenn Du IVF/ICSI für Dich ausschließt, fällt schon viel an therapeutischen Optionen weg.
Ist natürlich absolut zulässig.

Ich würde mir an Deiner Stelle überlegen, ob und wann ICSI/IVF für Euch in Frage kommt und erst dann tiefer in die Diagnostik gehen. Zumal es ja keine Verdachtsmomente gibt.


Auch ist ja so manches der vertiefenden Diagnostik sehr umstritten:

[www.google.at]

Ich sehe die Relation Aufwand -Nutzen der vertiefenden Untersuchungen ohne Verdachrsmomente und ohne ICSI als sehr ungünstig.

Und daß Du nach ein paar Zyklen auf natürlichem Weg nicht schwanger bist, ist für Frauen jenseits der 30 eher der Normalfall als die Ausnahme. Ich würde mal das naheliegendste in Betracht ziehen...Alter und Qualität Deiner Eizellen. Nur das kann man leider nicht therapieren...

Alles Gute!
Gwirksi


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 16.03.17 14:22 von vergwirkst.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 16.03.2017 21:01
Also wir sind Icsi Kandidaten und bei mir wurde nur ein zyklus monitoring gemacht und ie typuschen Blutunrersuchung, sowie ein ganz einfacher Genetikcheck, sonst garnichts. Mir wurde gesagt, sie konzentrieren sich eher auf meinem Mann, weil sie dort das Problem vermuteten.

Ich hab denn im ersten Versuch eine Fehlgeburt gehabt und au h danach wurde nichts weiter bei mir untersucht.

Also allgemein war das sehr wenig. Scheinbar ist das aber normal.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Siselle
Status:
schrieb am 16.03.2017 21:30
Vielen Dank Angel.

Tut mir sehr leid wegen deiner Fehlgeburt.
Aber bei dir gab es ja noch drei Happy Ends, wie ich lese. :)

Darf ich dich noch fragen, was für ein Genetiktest bei dir gemacht wurde?

Viele Grüße

Siselle


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  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 16.03.2017 23:59
Danke dir.

Ja, ich.hatte schnell sehr viel Glück gehabt.:)

Also das waR eine ganz einfache allgemeine chromosomenanalyse. Das Standartprogramm. Eigentlich gehört diese Untersuchung zum normalen standart Untersuchungsprogramm.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   vergwirkst
schrieb am 17.03.2017 07:56
Hi Angel.

Aber welche therapeutische Konsequenz hätte denn bei Siselle das wissen um eine ev Abweichung im Genom wenn sie nur GvnP machen will?

Wenn Sie bei GvnP ein Kandidat mit habituellen Aborten wäre, aber so...

Wir haben sehr viel im Vorfeld untersuchen lassen, aber wirklich nötig ist es wohl nicht.

Hat wohl auch der Forendoc geschrieben. Meist kann man es gut auf den Hauptfaktor reduzieren....Alter der Frau....

Also daß eine über 30 jährige nach ein paar Zyklen nicht schwanger ist, ist eher der Normalfall als die Ausnahme und bedarf wohl keiner ausführlichen Diagnostik noch :-)


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Sweet Angel
Status:
schrieb am 17.03.2017 08:01
Zitat
vergwirkst
Hi Angel.

Aber welche therapeutische Konsequenz hätte denn bei Siselle das wissen um eine ev Abweichung im Genom wenn sie nur GvnP machen will?

Wenn Sie bei GvnP ein Kandidat mit habituellen Aborten wäre, aber so...

Wir haben sehr viel im Vorfeld untersuchen lassen, aber wirklich nötig ist es wohl nicht.

Hat wohl auch der Forendoc geschrieben. Meist kann man es gut auf den Hauptfaktor reduzieren....Alter der Frau....

Also daß eine über 30 jährige nach ein paar Zyklen nicht schwanger ist, ist eher der Normalfall als die Ausnahme und bedarf wohl keiner ausführlichen Diagnostik noch :-)

Ob die Eileiter frei sind, könnte man durchaus testen lassen und würde sinn machen, eben weil sie schon 38 ist und somit zwar noch zeit hat, aber Zeit verschwenden sollte man dennoch nicht.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   vergwirkst
schrieb am 17.03.2017 08:07
Na ja Eileiter und Genetik ist aber schon ein Äpfel Birnen Vergleich :-)

Auch das Testen der Eileiter macht m.E. nur Sinn, wenn sie sich ne ICSI vorstellen kann. Weil wenn nicht ist es ja nutzloses Wissen.

Ich meine ja bevor ich rein Diagnostik mache, die nice to have ist, aber keine therapeutische Konsequenz mal vorerst erschließt (Genetik etc) würde ich mir überlegen, ob ich eine ICSI will und wie lange ich es vorher noch so probieren möchte. Und wieviele ICSIs ich mir vorstellen kann. Und ob was danach kommt - Eizellspende etc.

Klar mir über 30 wird man auf welchem Wege auch immer nicht mehr so einfach schwanger. Und eine ICSI erhöht die Chancen beträchtlich.

Aber das muß sie selbst entscheiden.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   Zimtstern 72
Status:
schrieb am 17.03.2017 09:11
Ich habe lange Zeit GvnP gemacht und hatte habituelle Aborte.
Bei mir wurde nach 3 Aborten Hormone und SG überprüft, nach 6 wurden mein Mann und ich genetisch untersucht (also eine Chromosmenanalyse)
nach 8 wurde Immunität gemacht.

Ich finde das Vorgehen deiner Kiwu-Praxis in deinem Alter völlig in Ordnung, wenn du keine IVF machen willst.
Bei mir ist nur die Eizellqualität schuld und wir haben mit Anfang bzw. jetzt Ende 30
jeweils vier Jahre auf unsere Schwangerschaften gewartet.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   kittsabell
schrieb am 17.03.2017 09:14
wieviele versuche musstest du machen damit die mehr untersuchen?? ich frage weil ich habe 4 versuche hinter mir bauchspiegelung ist gelaufen ist alles ok..... hab schiss weil mir gesagt wurde nach so 7-8 versuchen werden die kein gvnp mehr machen dann müsse man weiter gehen


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Siselle
Status:
schrieb am 17.03.2017 09:23
Hallo Zimtstern.

Vielen Dank, dass du mir das erzählst.

Bei SG steh ich gerade auf dem Schlauch - wofür steht das? :)

IVF möchte ich vorrangig nicht machen. Würde allerdings etwas gefunden, was eine natürliche Schwangerschaft fast unmöglich erscheinen ließe, würde ich mir das evtl. überlegen.

Die Wartezeit von vier Jahren, von der du erzählst - bist du danach natürlich oder mit künstl. Befruchtung schwanger geworden?

Viele Grüße

Siselle


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   vergwirkst
schrieb am 17.03.2017 09:25
Ich unterschreibe mal bei Zimtstern.
Sie ist jetzt übrigens überraschend und auf natürlichem Weg schwanger geworden.

Congrats Zimtstern ;-)


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
no avatar    Chrischtl
Status:
schrieb am 17.03.2017 09:58
Zitat
vergwirkst
Na ja Eileiter und Genetik ist aber schon ein Äpfel Birnen Vergleich :-)

Auch das Testen der Eileiter macht m.E. nur Sinn, wenn sie sich ne ICSI vorstellen kann. Weil wenn nicht ist es ja nutzloses Wissen.

Also der Hinweis mit dem Testen der Durchgängigkeit der Eileiter macht doch wohl gerade bei GVnP Sinn. *?* Bei der ICSI brauche ich meine Eileiter doch sowieso nicht mehr. Da verstehe ich deinen Einwand nicht.

Mein Frauenarzt hat damals zum Beispiel noch vor der Überweisung an die KiWu eine Bauch- und Gebärmutterspiegelung bei mir durchgeführt. Danach wussten wir, dass zumindest organisch kein Grund für das Ausbleiben einer Schwangerschaft besteht. Und auf der anderen Seite wurde eben mein Mann zum Andrologen für ein SG (Spermiogramm) geschickt. Auf seiner Seite wurde dann auch der Grund gefunden und damit die Empfehlung zur ICSI ausgesprochen.

Davon abgesehen wurde außer dem Zyklusmonitoring und den Standard-Blutuntersuchungen bei uns nichts gemacht.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   vergwirkst
schrieb am 17.03.2017 10:05
Chrischtl....wenn IVF/ICSI in Frage kommt, sagt man zB wenn nach BS oder Eileiterdurchgängigkeitsprüfung die Eileiter ok sind, probieren wir es noch x Zyklen und wechseln dann auf IVF/ICSI. Wenn ich aber IVF/ICSI von vorne herein ausschließe, ergibt sich ja aus dem Wissen um die verschlossenen Eileiter keine neue therapeutische Option.

Und Wiedereröffnung der Eileiter per OP ist in den meisten Fällen fruchtlos und wird meist nur Frauen unter 30 angeboten.

So meinte ich es.


  Re: Eure Meinung: Diagnostisch normal oder zu wenig?
   Merle_77
schrieb am 17.03.2017 10:47
Zitat
vergwirkst
Wenn ich aber IVF/ICSI von vorne herein ausschließe, ergibt sich ja aus dem Wissen um die verschlossenen Eileiter keine neue therapeutische Option.

Naja, man wüsste dann zumindest, ob es Sinn macht, weiter Monat für Monat zu hoffen oder ob es auf natürlichem Wege gar nicht klappen kann.




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