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  Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Siselle
schrieb am 10.01.2017 23:56
Hallo,

bei meinem letzten Anruf im Kinderwunschzentrum erfuhr ich von der MTA, dass der Arzt laut meiner Akte wohl eine Insemination plant.
Jetzt weiß ich noch gar nicht, ob er das in die Gebärmutter oder in den Eileiter spritzen möchte.

Frage:
Kann das nicht schlecht für den Eileiter sein, wenn da was gegen die Fahrtrichtung eingeschoben wird? Könnten dabei nicht diese "Flimmerhärchen" beschädigt werden?

Ist es überhaupt aus irgendwelchen Gründen ratsam in die Eileiter statt die Gebärmutter zu inseminieren?

(Entschuldigung, ich habe hier Artikel zur Insemination gelesen. Aber ich verstehe das nicht immer alles so, dass ich keine Fragen mehr hätte.)

Danke für eure Hilfe.

Viele Grüße

Siselle


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
   Von unterwegs
schrieb am 11.01.2017 04:53
Es wird grundsätzlich nur in die Gebärmutter inseminiert. Es ist eh unmöglich ohne Sicht einen Katheter in die Eileiter zu schieben. Und jetzt hör endlich auf Dich irre zu machen. Du änderst nix.


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
   redwitch
Status:
schrieb am 11.01.2017 07:19
Hallo siselle,

grundsätzlich wird bei der Insemination der Samen in die Gebärmutter gespritzt und per Ultraschall kontrolliert ob alles dort ist wo es hin soll.

Ich hatte selber 3 IUI's im Spontanzyklus.

Drück dir die Daumen!


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Siselle
schrieb am 11.01.2017 09:34
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  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Siselle
schrieb am 11.01.2017 09:50
Wie hat's die zweite Beitragsschreiberin eigentlich geschafft, ihre Unfreundlichkeit anonym an mir abzulassen?

Zitat
Von unterwegs
Es wird grundsätzlich nur in die Gebärmutter inseminiert. Es ist eh unmöglich ohne Sicht einen Katheter in die Eileiter zu schieben. Und jetzt hör endlich auf Dich irre zu machen. Du änderst nix.



  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
   jalia
schrieb am 11.01.2017 11:32
Indem sie sich nicht eingeloggt hat.


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
   Anonym12321
schrieb am 11.01.2017 12:41
Oh. Danke, Jalia.

Das bin ich aus anderen Foren oder Plattformen absolut nicht gewöhnt, dass das auch funktioniert.

Vielleicht sollte ich meine Fragen immer so stellen, dann kann mich niemand mehr anmotzen, dass ich "endlich aufhören" soll. ,-)

Gruß

Siselle inkognito


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Kirschblüte89
Status:
schrieb am 11.01.2017 13:16
Also ich kenne auch nur die IUI (in die Gebärmutter). Das mit dem Eileiter war mir ganz fremd, aber lt. Theorie-Teil, scheint es das ja zu geben.

Also meine KIWU bietet nur IUI an. Hatte davon vier Stück, alle schmerzfrei und ohne Komplikationen. Leider aber auch ohne eintretende Schwangerschaft (wahrscheinlich aufgrund des schlechten Spermiogramms).

Alles Gute.


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Siselle
schrieb am 11.01.2017 14:56
Hallo Kirschblüte, ja, ich hab das auch hier aus dem Theorie-Teil.

Schmerzfrei ist auch eine schöne Info, danke. *dd*

Nur mein Mann ist schon genervt, weil er wieder die Strecke mit ins KiWuZentrum fahren muss. :-)
Und er mag es überhaupt nicht dort zu *spende*
;)

Anfang Februar macht er ein zweites Spermiogramm bei seinem Urologen. Vielleicht hat er Glück und es ist so super-duper, dass wir den Arzt davon überzeugen, dass eine Insemination keinen Mehrwert hat.

Er hat gedacht, er ist erst mal raus aus der Nummer und ich kann für die Zyklusbeobachtungen allein fahren. ;)


1 mal bearbeitet. Zuletzt am 11.01.17 16:12 von Siselle.


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
   stubbornstar
schrieb am 11.01.2017 16:32
Liebe Siselle,
anonyme Kommentare sind keine gute Art der Kommunikation. Ich glaube, es geht auch nicht darum, dass Du aufhören sollst, Fragen zu stellen. Gerade, wenn man mit einer Krankheit von Ärzten nicht ernst genommen wird, wird man zu seinem eigenen Anwalt und Informationen sind die einzige Waffe im Kampf für die eigenen Rechte, die Würde und Gesundheit.
Ich kann jetzt nur für mich sprechen, aber es blutet einem - gerade bei lange erfolglosem Kinderwunsch aus eigener Erfahrung - das Herz, zu sehen, wie Du alle Diagnosen, Hinweise, Tipps, die irgendwo im Netz beschrieben werden, daraufhin abklopfst, ob es die Ursache sein könnte. Statt sich erst mal auf die Basics zu konzentrieren - Zyklusbeobachtung, Tees, mittel zur Zerxixschleimverbesserung suchst Du bereits nach den eher seltenen Ursachen und Therapiemöglichkeiten dafür. Du warst nach eigenen Aussagen lange sehr krank. Dein Körper muss auch Zeit bekommen, zu wissen, dass Du gesund genug bist, ein Kind auszutragen und zu ernähren. Das kann eine Weile dauern, ohne dass dahinter schwere Unfruchtbarkeitsursachen stehen. Eine Bauchspiegelung wäre aber sicher sinnvoll, um die Eileiter zu überprüfen.
Du rackerst mit Volldampf wie auf einer Kurzsprintstrecke und stehst vermutlich am Beginn eines Mittel- oder Langstreckenlaufs. "Hör auf zu googeln" das sagt sich leichter und ist bei Deiner Vorgeschichte ein Rat, der Dir das nehmen würde, was Dir vermutlich gut gegen die Hilflosigkeit hilft. Aber man kann auch einen Kiwu Burnout erleiden.
Deine Zykluskurve sieht doch trotz all der Zacken schön deutlich nach einem normalen Zyklus aus. Was eine gute Basis ist. Du hast eine Kiwuklinik gefunden, die Dich betreut. Du musst den Arzt nicht überzeugen. Er hat Dir nur einen Vorschlag gemacht, der vielen geholfen hat und der wenig Eingriffe bedeutet. Babysteps. Nicht zu viel auf einmal, nicht drei Hasen auf einmal jagen.


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Siselle
schrieb am 11.01.2017 21:12
Hallo Star,

dass ich meine Fragen anonym stellen werde, war nur ein Scherz.

Wenn andere sich aus Mitgefühl heraus Sorgen um mich machen, berührt es mein Herz. *love3* Dir nehme ich es auch ab. :-)
Es ist nett, dass du mir die Motive der Schreiberin erklären möchtest.

Der Ton macht die Musik. Solche pauschalisierenden Imperative "Hör endlich auf..." gebrauche ich gegenüber niemandem. Und da unterstelle ich dem Sprecher, dass er weniger mitfühlt als sich eher genervt fühlt. Meinetwegen kann jeder mit seinen Kindern so umgehen, wenn er möchte, aber nicht mit mir.

Außerdem finde ich das bei meiner rein sachbezogenen Frage fehl am Platz. In meinem Kummerkasten-Thread kann man mir gern freundlich alles sagen. :-)

Ja, ich hab mich schon öfter "irre" gemacht. Aber heute und bei dieser Frage nicht.

Dass ich inseminiert werden soll, weiß ich ja schon seit letzter Woche. Mir ist bewusst, dass der Arzt vorschlägt und ich entscheide. Die letzten Tage hatte ich mich noch nicht entschieden und konnte damit gut leben. Verblüffend, wie? ;)

Im Übrigen habe ich durch die Beantwortung meiner Frage (Danke! *vertragen*) meine Entscheidung getroffen und bin jetzt viel entspannter im Hinblick auf den KiWu-Termin. :-)

Liebe Grüße

Siselle


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
   Simonem84
schrieb am 14.01.2017 11:22
Hallo Siselle,

du hast geschrieben, dass dein Mann keine Lust hat, im Kiwu eine Samenspende abzugeben, bzw. sie dort zu "machen".

Lt. unserem Kiwu ist es ausreichend, wenn die Samenspende innerhalb 1 Stunde im Kiwu abgegeben wird.
Je nach Entfernung könnte er "es" also vielleicht auch daheim machen und ihr bringt nur das fertige Becherchen mit?

Frag doch mal nach - falls es das für deinen Mann erleichert...

Gruß
Simone

PS: Mein Mann macht es lieber in der Praxis, da es dann nicht so stressig für uns ist - wir sind 50 Min. vom Kiwu entfernt und mit dem Becherchen im Auto war es eher stressig. Gott sei Dank war der Verkehr nicht schlimm und wir waren noch pünktlich in der Praxis. Aber gestern hat mein Mann die 2. Samenspende zum ersten Mal in der Praxis gemacht und war eigentlich ganz begeistert, da der Raum wohl sehr viel angenehmer war, als beim Urologen. Es gab auch wohl mehr und besseres Hilfsmaterial. Also mein Mann fand es gestern in der Praxis nicht schlimm.


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Siselle
schrieb am 14.01.2017 16:07
Hallo Simonen,

super Tipp.
Leider ist die Strecke bei uns zu lang.

Viele Grüße

Siselle


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
   Palaisia
Status:
schrieb am 14.01.2017 18:21
Hallo,

mein KiWu Arzt besteht auf Spermaabgabe in der Praxis , er sagt die Spermien mögen das schaukeln
im Auto nicht.
Ich versteh Deinen Mann, mir tut mein "Partner" immer leid, auf Termin - Druck, in DEM Zimmerchen - schließlich hängt ja an dem Tag alles
von seinem Erfolg ab. Wir müssen "nur" auf den Stuhl, zwar auch kein Spaß aber man lässt es über sich ergehen.

Aber es hilft nicht wenn man diesen Weg zum Wunschkind einschlägt dann müssen beide Partner unanehmlichkeiten in kauf nehmen

Warum macht ihr nochmal ein Spermiogramm beim Urologen? Am Tag der IUI wird sowieso eines in der KIWU mitgemacht,
und wenn es schlecht ist dann wird eh nicht inseminiert.

LG Palaisia


  Re: Insemination - schlecht für den Eileiter?
no avatar    Siselle
schrieb am 17.01.2017 22:08
Hallo Palaisia,

danke für deinen Beitrag. Entschuldige, dass ich noch nicht geantwortet hatte.
Ich dachte, heute bei meinem KiWu-Termin würde sich einiges klären.

Der Arzt und ich sprachen zwar viel, aber gar nicht zur Insemination, die gar nicht zur Sprache kam.
Keine Ahnung, warum die MTA mir das aus der Akte vorgelesen hat. Oder der Arzt möchte das erst später machen.

Den Termin beim Urologen hatten mein Mann und ich gemacht, weil wir dachten, es müssen sowieso mehr als nur ein Spermiogramm gemacht werden und in der KiWu-Praxis kostet das richtig Geld. Die Termine beim Urologen bekommt man ohnehin so weit in der Zukunft.

Mein Mann weigert sich nicht "mitzumachen". Aber unangenehm ist es für ihn.
Und dazu kommt vor allem, dass er grundsätzlich denkt, wir machen zu schnell zu viel Diagnostik und Behandlung.
Wäre auch möglich, dass er recht hat.

Viele Grüße

Siselle




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