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  Piratoplast - Erfahrungsaustausch
   Fergy
schrieb am 24.05.2008 07:52
Hallo,

vielen Dank für eure Antworten unten.

Ich finde Henriettes Erfahrungsbericht sehr interessant und würde mich freuen, wenn noch mehrere ihre Erfahrung hier niederschreiben würden.´

Mich würde interessieren, wie lange so eine Abklebebehandlung dauert und natürlich, ob es auch tatsächlich etwas bringt.

Die Haut seitlich unter dem Auge hat sich übrigens gleich nach dem ersten Tragen etwas entzündet.

@ Eulenmama: Ich finde auch, dass die Augen doch komplett hätten untersucht werden müssen. Vielleicht kannst du den Augenarzt mal anrufen, um das zu klären?


  Re: Piratoplast - Erfahrungsaustausch
   henriette
schrieb am 24.05.2008 11:07
liebe fergy,

ich denke, das ist ganz unterschiedlich, wie lange die behandlung dauert, haengt von der schwere der stoerung ab,. dem alter des kindes und von der regenerationsfaehigkeit des auges und! es haengt ganz stark von euer konsequenz ab: vier stunden sind vier stunden sind vier stunden! also keine ausnahmen weil sonntag ist, weil familienfeier, schwimmbad dann eben in etappen tragen und und und. denn wenn man einmal mit den ausnahmen anfaengt geht auch das diskutieren los. und, wie gesagt, ueber das tragen des pflasters wird niemals nicht diskutiert. immer schoen bepanthen nach dem tragen schmieren, die reizungen werden mit der zeit weniger. du kannst auch vor! dem aufkleben etwas fenistil gel draufschmieren, das trocknen lassen und dann das pflaster drauf kleben, ist ein tipp der otoptistin, den wir aber nie gebraucht haben. uns wurde was von ein bis zwei jahren gesagt, aber so wie es aussieht, wird das thema nach mehr oder weniger einem dreiviertel jahr durch sein. ach ja, wichtig auch die innere einstellung der eltern, nicht denken, och das arme arme arme kind. es ist ueberhautp nicht schlimm und wenn das alle beeintraechtigungen sind (und auch nur temporaer) sollte man als eltern eher dankbar sein. doof ist eigentlich nur wirklich der erste tag; mein sohn sagte als das pflaster dran war: ich kann nichts sehen, bei 10 prozent auch legitim. dann gabs laaange computer mit tom und dem erdbeermarmeladebrot mit honig, dazu kiloweise vanilleeis (morgens um acht), alles weiche faktoren, die verhandelbar waren, aber eben nicht das pflaster und dann ab in den kindergarten. tipp vom augenarzt: im kindergarten tragen, wenn die herrschaften beschaeftigt sind. wenn im kindergarten das pflaster nicht immer zuverlaessig zum richtigen zeitpunkt abgenommen werden kann, hilft es, auf das pflater (natuerlich vor dem aufkleben) einfach die uhrzeit zu schreiben, ist bei uns dank des super zuverlaessigen kindergartens nicht noetig.

also, keine sorgen

h.


  Re: Piratoplast - Erfahrungsaustausch
   himbeere
schrieb am 24.05.2008 20:33
Hallo Fergy,

ich denke, jeder Fall ist da doch recht speziell...

Malte hat ja auf dem lienken Auge -9 Dp. Da das lange nicht bemerkt wurde, hat das linke Auge sozusagen gar nicht mehr mitgeguckt, sondern das rechte Auge hat alles Sehen übernommen. Daher sieht Malte z.B. nicht räumlich. Bei ihm geht es also nicht darum, die Sehkraft zu verbessern, sondern sie überhaupt erstmal zu aktivieren und dann zu erhalten. Daher kleben wir ab.

Wir kleben ca. 3-4 Stunden täglich ab. Und wir machen, anders als Henriette, schon Ausnahmen. Weil Malte mit dem schlechten Auge so wenig sieht, dass er z.B. einem Puppentheater nicht folgen könnte, in einem Bilderbuch nichts erkennt usw. Wir lassen das Pflaster im Kiga auch für den Sport abnehmen und für andere Besonderheiten, bei denen Malte sonst stark eingeschränkt wäre.

Normalerweise kleben wir gleich morgens, im KIndergarten wird das Pflaster dann ca. um 11 Uhr abgenommen. Die Erzieherinnen erinnern Malte. Eincremen müssen wir nicht, die Haut hat sich gut daran gewöhnt.

Wir machen das jetzt seit Februar letzten Jahres. Immerhin haben wir erreicht, dass das linke Auge wieder "mitguckt". Leider hat sich als Folge davon ein Trichter ausgebildet, Malte brauchte neue Gläser. Die Orthoptistin meinte, das sei aber trotzdem positiv zu sehen.

Vemrutlich hat Malte seine extrem einseitige Sehschwäche geerbt. Daher ist leider nicht zu erwarten, dass er von -9 Dp. wegkommt. Das wird wohl in etwa so bleiben. Er muss halt lernen, damit zu leben, sein räumliches Sehen trainieren usw. Und natürlich muss das schwache Auge aktiv bleiben, falls dem guten Auge etwas passieren sollte.

LG
Himbeere


  Re: Piratoplast - Erfahrungsaustausch
   henriette
schrieb am 24.05.2008 20:47
@ himbeere, klar, jeder fall ist anders und wenn bei euch ausnahmen notwenig sind, weil sonst die lebensfreude leidet und ihr trotzdem auf die erforderlichen stunden pflastertragen kommt, ist das in dem fall eben so. aber wenn das kind eben nicht wirklich durch das pflastertragen in seiner lebensqualitaet einschgeschraenkt ist, dann gibt es eben auch keine ausnahmen, aber wenn wir etwa in den kindergartenferien vormittags in schwimmbad gehen, wird es dann auch kein pflaster geben, dann werden die stunden eben nachgeholt.
alles gute fuer die augen eures sohnes, wuensche euch, dass da noch einiges passiedrt, vielleicht laesst sich ja da auch zu gegebenem zeitpunkt noch operativ etwas verbessern.

h.


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  Re: Piratoplast - Erfahrungsaustausch
   Fergy
schrieb am 24.05.2008 21:24
Danke für eure Antworten!

Mein Sohni hat zwar auf beiden Augen +6 Dioptr. (Brille +5 Dioptr.), kann aber mit dem linken Auge auch nur schlecht sehen. Räumliches Sehen fehlt ihm auch.

Bin heute mit ihm (und dem abgeklebten Auge) unterwegs gewesen...und könnte mich echt über die "Sensibilität" mancher Erwachsener aufregen...grrr


  Re: Piratoplast - Erfahrungsaustausch
   henriette
schrieb am 24.05.2008 21:38
ach ja, dem kind genau erklaeren, warum es pflaster tragen muss: das eine auge ist zu faul, deshalb wird das fleissige abgeklebt, damit das faule mal richtig arbeiten muss. diese erklaerung ist einleuchtend, und zudem trifft sie auch in gewisser weise den kern der sache. und so kann man auch manchen vielleicht nur vermeintlich bloeden, weil eigentlich gutgemeinten bemerkungen entgegenwirken, aber nie uber den kopf des kindes darueber mit anderen reden, sondern das kind immer in das gespraech mit einbezuiehen, also nicht: sie muss pflaster tragen, weil... sondern, du, xyz, musst pflaster tragen, weil.
und immer dran denken, nicht nur jonny depp ist als pirat einfach grossartig......

beste gruesse

h.




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