ich bin Jahrgang '74 und mein Mann '68. Unser Kinderwunsch besteht seit 2005.
Ein paar Infos zu mir
Mein Name im Forum: nipitiri
ein paar Infos zu mir
Bereits vor Jahren wurde bei mir eine Zyste diagnostiziert. Im Feb. '07 habe ich mich endlich für die Entfernung dieser Zyste entschieden. Nach dem OP (BS + Entfernung der Knoten + Versuch, Eileiter zu öffnen) haben wir erfahren, dass keine Zyste da war, dafür aber Knoten, und dass meine beiden Eileiter verschlossen sind und sich trotz des Versuchs nicht mehr öffnen ließen.
Einerseits kam mit dieser, eigentlich nicht so schöner Diagnose die Erleichterung (endlich wissen wir es, warum es nicht klappt), andererseits kamen jetzt lauter Fragen auf: Was bedeutet das? Wieso ich? Was machen wir nun?
Als Erstes - Informationen holen und sich erkundigen, Praxen ansehen (Wi., FFM-Nordwest, 17rübl) und einen Gesprächstermin vereinbaren.
Dann - vorerst einen schönen laaaannngen Urlaub (4 Wochen) - und dann ging es auch schon los:
Die Stimulation für die erste IVF (PU 27.08.07) lief gut. Die Spritzen hat mir mein Mann gegeben und dieser Zyklus verlief eher humorvoll und optimistisch. Das Ergebnis der Punktion: 18 EZ, davon befruchtet 14, davon 12 aufs Eis gelegt). TF erfolgte am 29.08.07 und das Ergebnis war trotz Optimismus - negativ.
Dem Stimulationszyklus erfolgten 2 Kryos:
1. Kryo im Okt. - negativ
2. Kryo im Nov. - negativ
Der Optimismus - der ist nun leider abwesend. Aber die Hoffnung (eigentlich eher fast Überzeugung), dass es mal klappt, ist immerhin geblieben.
Nach insgesamt drei Negativen wurden Hormonstatus und Transfusionsmedizinische Werte geprüft. Die Ergebnisse waren statt in ca. 4-6 Wochen (d.h. ca. Mitte Februar) erst nach 12 Wochen da.
Zwischenzeitlich wurde etwas bunt:
* Hormonstatus (darunter SD, DHEAS, etc.) war im Januar lt. Prof. i.O.
* Anfang März wurde zufällig SD-Unterfunktion festgestellt - > Einnahme Thyroxin-L 125
* nächste Kryo Ende April-Mitte Mai geplant
* Anfang April wurden zu viele männliche Hormone festgestellt -> Einnahme Prednisolon
- Bei gleicher Untersuchung wurde gesagt, dass Follikel schlecht entwickelt waren und daher muss man vorerst abwarten.
* Seit Ende März war ich ständig müde und höllisch schlecht drauf, Kreislaufprobleme, Schmerzen in den Knochen, ab Anfang April - anfangs kaum wahrnehmbare, dann aber immer zunehmende Krämpfe im Unterleib - also mit der Gesundheit ging es abwärts, nur keiner wusste, wohin. Trotz mehrerer Telefonate wurde ich von der Kiwu Praxis zum Hausgynäkologen und von ihr wiederum in die Kiwu-Praxis geschickt.
Paar Mal bin ich sogar auf der Straße ziemlich böse hingefallen - auch das war etwas "Neues".
Erst meine Mutter hat mich aufmerksam gemacht und gedrängelt, einen SST zu machen. Den habe ich am 29.04 gemacht und habe tatsächlich in meinem Leben einen positiven SST in der Hand gehalten und danach praktisch zusammengebrochen. Am 30.04. wurde ich dann wegen der EileiterSS operiert...
... in der 7.-8. SSW.
Soviel zu den Hormonen und schlechten Follikeln...
... es war eben eine verdammt schlimme Zeit... nun - körperlich geht es allmählich wieder aufwärts - die Gedanken bleiben...
... es ist keine Schuldfrage - aber dennoch gibt des viele "Wieso's", "Weshalb's"...
... erstmal das Ganze verdauen....
... dann mal sehen wie es weiter geht...
August 2008
.... es geht doch weiter! Ich habe mir vorgenommen, die noch möglichen Kryoversuche (8 Eisbärchen) nach dem Motto - Augen zu und durch - bis zum Positiv oder bitterem Ende der Kryomöglichkeiten durchzuziehen.
Am 16.08. hatte ich meinen 3. Kryoversuch welcher leider wieder negativ ausfiel.
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