- Pille abgesetzt, Zyklusbeobachtung mit Babycomputer. Viel zu lange Zyklen, kaum Eisprünge
- Februar 2005: Diagnose PCO (nehme wieder Pille "Valette").
- September 2004: Bekomme nach einer schweren Blasenentzündung Depressionen und Angstzustände. Bin total fertig und möchte gar nicht mehr schwanger werden.
- Feb 2005: Beginne mit der Einnahme von Antidepressiva.
- April 2005: Beginne eine Verhaltenstherapie gegen die Angst.
- 13.08.2006: Pille abgesetzt, gleichzeitig mit Mönchspfeffer angefangen.
- 16.08.2006: erster Tag der letzten Periode
- 24.08.2006: ich fange mir eine fiese Blasenentzündung ein (einen Tag vor Urlaubsstart) und bin mehr als verzweifelt.
- 03.09.2006: Mein letzter unschwangerer Tag und so ein dicker Bauch:
Nach einem wunderschönen Strandtag am Lieblingsstrand meiner Kindheit (Cala Millor / Mallorca) basteln wir uns unseren kleinen Emil im Hotel "Don Leon" in Colonia St. Jordi.
Ich hätte nie gedacht, dass ich einfach so (sofort nach Absetzen der Pille) natürlich schwanger werden kann.
- 07.09. (3+1): Besuch in der KIWU-Praxis (Diagnose: PCO, Hashimoto, Blutgerinnungsstörung)
Keiner ahnt was von einer SS. Meine dicke Gebärmutterschleimhaut fällt auf. Auch sieht die KIWU-Ärztin, dass ich irgendwann einen Eisprung hatte.
- 08.09. (3+2).: Glukose-Toleranz-Test in der KIWU-Praxis.
- 20.09. (5+0): Mir wird plötzlich total schwindelig. Beim Einkaufen knalle ich vor Schwindel fast in die Regale. Abends wird mir das erst Mal übel. Bäh!
- 21.09. (5+1): Mir ist schon am frühen morgen ganz schwindelig und ich schwebe durch die Gegend ohne meine Füße zu spüren. In meinen Ohren rauscht es ganz komisch im Rhythmus meines Herzschlags.
- 22. 09. (5+2): SST positiv. Ich kann es nicht glauben, als nach sehr kurzer Zeit der Test anzeigt. Ich rufe geschockt und ängstlich nach meinem Mann. Ich bin total verwirrt. So plötzlich und so schnell schwanger? War das der goldende Schuss?
- 25.09. (5+5): Fruchthöhle sichtbar (Das war mein letzter Arbeitstag in der SS. Wer hätte das gedacht?) (Diagnose: Insulinresistenz, zu hoher Homocysteinspiegel, MTHFR-Mutation)
- 25.09. (5+6): OGT-Test beim Diabetologen
(Diagnose: SS-Diabetes)
- 02.10. (6+5): Herzchen schlägt
- 09.10. (7+5): Schlumpf ist 7,4 mm lang
- 23.10. (9+5): Schlumpfi sieht aus wie eine Kidneybohne
- 07.11. (11+6): Schlumpfi sieht aus wie ein Baby
- 15.11.: (13+0): NT- Messung (Risiko liegt bei über 1:11.000)
- 05.12. (15+6): Schlumpfi geht es gut. Kein Outing! Baby presst die Beinchen zusammen.
- 27.12. (19+0): Fein-US. Alles in Ordnung. Outing: Es wird ein Junge. Größe: 20 cm; Gewicht: 250 g
- 08.01. (20+5): VU: Alles OK.
Meine Bauchbilder bei 21+3:
- 23.01. (22+6): VU: Alles super. FÄ kein leider nicht sagen, wie groß und schwer mein Schlumpfi ist.
- 05.02. (24+5): VU: Schlulmpfi ist absolut zeigerecht entwickelt. Er ist über 700 g schwer. Er macht den Mund
beim US auf und atmet so tief, dass sich der Brustkorb hebt und senkt. Er kratzt sich am Kopf.
Meine Bauchbilder bei 25+4:
- 13.02. (25+6): Ich bin ein
- 19.02. (26+5): DVD von Schlumpfi im Bauch wird gedreht, gleichzeitig auch Doppler-Untersuchung
Schlumpfi ist 1099 g schwer. Alles super, auch Doppler.
- 06.03. (28+6): erste VU mit CTG: Emil haut ständig gegen den Abnehmer des CTG`s und produziert großen
Lärm. Ärztin meint, dass es ein lebhaftes Kerlchen wird. Es wird ein Fußballer. Emil ist über 1.300 g schwer. Das CTG scheint ihn geärgert zu haben, er tritt den ganzen Tag super fest.
Ich beschließe mit FÄ, dass Kaiserschnitt gemacht wird. Bin erleichtert.
- 08.03. (29+1): Doppler-Untersuchung in der Hedwigsklinik. Alles super. Emil ist optimal versorgt. Trotzdem muss ich ab jetzt im 2 Wochen-Rhythmus zum Doppler
- 14.03. (30+0): Ich habe ENDLICH die 3 vorne und freue mich riesig. So sieht mein riesen Bauchi jetzt aus:
- 15.03 (30+1): Info-Abend in der Hedwigsklinik. Ich sehe die Kreisssäle und finde die Atmosphäre ganz nett.
- 20.03. (30+6): VU und 2. CTG. Emil schläft die ersten 5 Minuten, wird dann aber wach und eröffnet wieder mal das Fuballspiel Emil:CTG-Abnehmer. FÄ meint, dass er ein kräftiges Kerlchen geworden ist. Absolut keine Wehen. Ich soll mich in der Hedwigsklinik zur Geburtsplanung vorstellen.
- 22.03. (31+1): Doppler-Untersuchung in der Hedwigsklinik in Regensburg.
Emil wiegt 1830 g. Er ist optimal versorgt und sehr neugierig. Er dreht sein Köpfchen in Richtung US-Kopf. Emil hat Pausbäckchen. Leider schwimmt er in zu viel Fruchtwasser. Muss nochmal Langzeit-Zucker-Wert beim Diabetologen machen lassen.
- 29.03. (32+1): VU mit CTG:
Emil schläft am Anfang des CTG`s und wird erst nach Ewigkeiten wach. Als er endlich zu treten anfängt, ist Papierstau und die Kurven werden nicht aufgezeichnet. Also hänge ich noch so lange am CTG, bis der Kleine endlich wieder erwacht.
Leider immer noch zu viel Fruchtwasser. Sonst alles OK.
- 05.04. (33+1): Doppler-Untersuchung in der Klinik. Versorgung von Emil ist super. Sein Köpfchen ist schon sehr weit im Becken. Er liegt ganz krumm wie ein Fragezeichen in meinem Bauch. Fruchtwasser ist leider noch mehr geworden. Ärztin warnt mich vor Blasensprung. Das macht mir total Angst. Emil muss die 37. Woche noch schaffen. BITTE!
- 08.04 (33+4): Ostern.
Mein Bruder Simon bemalt mir meinen riesen Bauch als Osterei. Mein Mann fotografiert das Werk.
Meine Osterei-Murmel von vorne:
Bauchi-Vergleich: Papa - Mama mit Emil inside:
Bauchi-Vergleich: Patenonkel Simon - Mama mit Emil inside:
- 10.04 / 11.04: Liege im KH mit Brechdurchfall. Ätz-langweilig. Es werden 3 CTG`s geschrieben. Emil is super aktiv und ich habe keine Wehe. Angeblich ist mein Wonneproppen schon 3.100 g schwer. Kann das sein in der 34. SSW? Hilfe!
- 13.04. (34+1): Fruchtwasser-Mengen-Kontrolle: Juhu, habe plötzlich ganz normal Fruchtwasser. Anscheinend hat Emil wenig gepieselt, weil ich wegen der Magen-Darm-Seuche so wenig gegessen habe! Emil wiegt ungefähr 2.800g. Sein Bauch ist absolut zeitgerecht, sein Kopf ist normal groß, aber an der oberen Grenz. Kein Wunder beim Papa-Kopf. Doppler super, der Zwerg ist optimal versorgt.
- 18.04. (35+0): Geburtsplanung in der Hedwigsklinik. Zuerst Gespräch mit einer netten Hebamme, dann US bei meinem Lieblings-Doc und dann Gespräch bei der Chefärztin. Bin super erleichtert als sie meinen Wunsch nach KS versteht. Der Termin für den KS wird für den 09.05. (38+0) festgelegt. Ich soll in Zukunft jede Woche zur VU in die Klinik kommen und nicht mehr zu meiner FÄ gehen.
- 20.04. (35+2): letzte VU bei meiner FÄ in Neumarkt. Emil geht es super. Er tobt beim CTG im Bauch rum und ich habe keine einzige Wehe. Muttermund ist noch fest zu. Meine FÄ meint, dass sie sehr zufrieden ist. Der Abschied fällt mir etwas schwer von meiner gewohnten FÄ.
- 22.04. (35+4): Markus macht Sonntags-Frühlingsbauchbilder von mir in unserem neuen Garten. Ich bin immer auf der Flucht vor Bienen, Ameisen und Käfern.
Mein Bauch:
Mein Bauch mit Frosch-Spieluhr:
23.04. (35+5): Besuch von der Hebi. Sie schätzt Emil auf 3000 g und meint, dass er viel Fruchtwasser zum rumschwimmen hätte. Tatsache: Emil bewegt sich viel.
- 27.04. (36+2): VU in der Hedwigsklinik: Muss ewig warten, weil wir wartenden Kugelbäuche angeblich lauter "Riskofälle" sind. CTG (im Kreissaal, wo ich meine Bauchbinde für die Geburt bekomme) und US super. Fruchtwasser im oberen Normalbereich. Emil soll jetzt doch schon 3.400 g wiegen. Hilfe!
Bin etwas sauer. Chefärztin bestellt mich extra ein und hat dann überhaupt keine Zeit für mich. GRRRRRR!!!!! Hänge etwas in der Luft wegen des KS - Termins.
Niedriger HB-Wert aus dem Fingerpieks stellt sich als Laborfehler heraus. Zum Glück!
Im ganzen Chaos lasse ich meinen Mutterpass beim Blutabnehmen auf der Liege liegen. Ich suche das ganze WoEnde nach dem wichtigen Dokument und weil ich den MuPass nicht mehr finde. Suche das Ding am nächsten Tag in der Kanzlei von Markus, fahre in die Klinik...keine Spur. Bin fix und fertig.
- 30.04. (36+5): Ich rufe verzweifelt bei Frau Obermeier an. Sie hat meinen MuPass gefunden. JUBEL! . Bin total erleichtert.
- 01.05. (36+6): Ich konvertiere meine schönsten Bauchbilder am Computer in schwarz-weiß:
- 04.05. (37+2): letzte VU in der Klinik. Mein KS-Termin steht fest im OP-Plan. Ich soll am Di um 9 Uhr morgens zum Aufnahmegespräch kommen. Emil geht es super und er ist reif für das Leben außerhalb meines Bauchis.
- 08.05. (37+6): 9 Uhr morgens: stationäre Aufnahme im Kreissaal. Die Narkose-Ärztin sieht wenig Chancen fürs Stillen, weil ich Antidepressiva nehme. Sie ist sich nicht sicher, ob wegen meiner Speckschwarten am Rücken die Spinalanästhesie klappt. Darf nach Vorgesprächen und CTG nochmal heim.
Am Abend macht Markus die letzten Bauchbilder. Ich fühle mich als ob ich bald platzen würde.
- 09.05. (38+0): Kaiserschnitt-Entbindung. Nach ewigem Gepopel klappt Spinal-Anästhesie. Nach Geruckel und Gezerre an meinem Bauch (bzw. in meinem Bauch) wird Emil um 11.01 Uhr rausgeschnippelt. Sein Schreien ist nur leise und die Kinderärzte tragen ihn schnell zu einer Intensiveinheit.
Ich kann Emil nur ca. 10 Sekunden sehen und dann kommt er wegen Anpassungsstörungen auf die Intensivstation. Ich erfahre, dass ich definitiv nicht Stillen darf. Emil wird ein Flaschenkind.
Nach Stunden im Kreissaal darf ich Emil endlich (im Bett liegend) auf der Intensivstation besuchen. Ich schließe ihn glücklich in die Arme und kuschle mit ihm.
- 10.05.: Emil wird auf die normale Kinderstation für Früh- und Neugeborene ins Wärmebettchen verlegt. Er hat nur noch eine Infusion mit Antibiotika und einen Monitor für Sauerstoffsättigung, EKG und Atemfrequenz.
- 11.05.: Emil wird vom Wärmebettchen ins Gitterbettchen verlegt. Er kommt in den Bereich 3 der Neugeborenen-Kinderstation, wo die leichtesten Fälle liegen.
Ab jetzt geht es steil bergauf mit ihm.
- 15.05.: Ich werde nach dem Kaiserschnitt von der Geburtshilfe-Station entlassen. Emil muss aber noch auf der K1-Station bleiben, weil er zu viel abgenommen hat. Ich bin super traurig und ziehe in ein Mutter-Kind-Zimmer auf der K1-Station. Ab jetzt bin ich meinem Emil ganz nahe und versuche möglichst viel HA-Nahrung in ihn reinzustopfen.
- 16.05.: Emil wird abends vom Monitor abgestöpselt und er darf bei mir im Zimmer schlafen.
- 17.05.: Emil hat 100 g zugenommen und wir verlassen ENDLICH beide die Klinik.
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