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Benutzerprofil : Liv-Arwen
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ein paar Infos zu mir
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Mein Mann und ich sind Baujahr 1972 und 1970 und sind seid 2000 verheiratet. Seitdem bestand auch unser Kinderwunsch. Nachdem wir merkten, dass es wohl nicht 'einfach so' klappen würde, haben wir uns beide untersuchen lassen. Dabei stellte sich dann heraus, dass wir es beide wohl nicht ganz einfach haben würden, Kinder zu bekommen. Die Diagnose lautete OAT III und bei mir kamen noch Endometriose, Narbengewebe an den Eierstöcken und sehr enge/fast undurchlässige Eileiter hinzu. Somit waren wir typische ICSI-Kanditaten. Die Behandlung begann auch sofort nach Diagnosestellung mit drei Monaten künstlicher Wechseljahre, danach dann sofort die Stimu, Punktion und Transfer von zwei Eizellen.
Der Versuch glückte, dennoch dauerte unser Glück nur knapp 17 Wochen lang, denn bei unserer Tochter wurde ein offener Rücken festgestellt. Jede Hoffnung auf einen recht 'harmlosen' Verlauf dieser Krankheit wurde zunichte gemacht, denn die Schädigungen waren zu diesem Zeitpunkt schon so schwer, dass die Ärzte keine Chancen sahen, dass unsere Tochter lebend zur Welt kommen würde. Sehr schweren Herzens entschlossen wir uns daher, sie herzugeben.
Was folgte, war die schlimmste Zeit in unserem Leben....
Nach einem guten halben Jahr hatten wir uns dann soweit wieder bekrabbelt, dass wir einen neuen Versuch starteten, der wieder erfolgreich war.
Die VU's waren ein Nervenkrieg, aber nach einem eingehenden FeinUS in der 13. und 20. SSW bekamen wir die erlösende Nachricht, dass unser kleiner Junge wohl gesund sei. Auf eine FU haben wir daher verzichtet.
Diese Schwangerschaft hätte so schön sein können, wenn ich nicht in der 24. SSW Schwangerschaftsdiabetes bekommen hätte. Ich haderte mit dem Essen und spritzte Insulin....und war dann recht froh, als am 25.10.2003 nach einem langen schweren Kampf, der dann mit einem Not-KS endete, unser Sohn Leon Paul das Licht der Welt erblickte.
Die ersten Monate waren der Horror, weil auch Schnu unter Weltschmerz litt und sich als prächtiges Schreibaby präsentierte. Nach ungefähr 4 Monaten ging es ihm und uns dann auch besser und er entwickelte sich zu einer wahren Knutschkugel, so dass wir alsbald schon an ein weiteres Kind dachten. Neun kleine Eskimos lagen ja noch im Winterschlaf.
Einen Monat nach seinem ersten Geburtstag machten wir dann einen Kryoversuch, der leider in die Hose ging. Danach wollte ich einen Monat pausieren, um dann frisch in einen nächsten Kryoversuch zu starten.....aber es kam ganz anders.
Am letzten Dezemberwochenende 2004 sollte ich meine Regel bekommen und tatsächlich es kamen auch einige wenige Blutströpfchen, die mich froh stimmten, denn wir wollten im Januar unsere zweite Kryo anfangen (die erste im November war leider nichts... :-( ). Ich mir also meinen Hühnergott angelegt, der ja bei Schnu so gut funktioniert hatte und wartete auf das richtige Einsetzen meiner Regel. Ich wartete Montag....ich wartete Dienstag, vergebens, denn außer den erwähnten Blutströpfchen kam nichts mehr. Ich war stinksauer *megasauer* , denn ich wie konnte es mein Körper wagen, nicht mitzuspielen, wo ich doch sonst immer einen Zyklus wie eine Eieruhr hatte?
Am Mittwoch konnte ich das Schmerzen meiner Brust und das Ziehen im Unterleib nicht mehr ignorieren und erste Hoffnungsschimmer keimten auf: "Könnte es tatsächlich sein, dass....??? - Nein, unser medizinischer Befund macht eine normale Empfängnis mehr als unmöglich!!!! - Aber, wenn doch???"
Ich erinnerte mich an das Nachsorgegespräch mit meiner FÄ das Jahr davor und auch, dass wir über Verhütung sprachen. Frei nach dem Motto: Wollen Sie das letzte Prozent auch noch verhüten, oder reicht ihnen eine 99 prozentige Sicherheit?
Ich teilte meine kleine Zwiesprache meinem Mann mit und damit wurde die Hoffnung natürlich verstärkt....ich sah den Glanz in seinen Augen.
Wir einigten uns frühestens Silvester einen Test zu machen, allerdings fragte er mich ab diesem Zeitpunkt alle paar Stunden, ob sich bei mir schon etwas geändert hätte.... ;-)
Freitag also machte ich den Test...., der färbte sich so schnell ein, dass ich gar nicht piep sagen konnte. So eine deutliche Linie habe ich noch nie im Leben gesehen....
Silvester war entsprechend wunderschön!
In dieser Schwangerschaft war ich auch deutlich entspannter, denn ich hatte ein gutes Gefühl und es wurde mir dann auch wieder bei beiden FeinUS bestätigt. Was uns (vor allem meinen Mann) besonders freute, war, dass es wohl wieder ein Mädchen werden würde.
Die Schwangerschaft plätscherte also so dahin und auch die wieder aufkeimende SS-Diabetes hatte ich psychisch besser im Griff.
Da sich bis zum Geburtstermin nichts tat, bin ich dann vereinbarungsgemäß ins KH gekommen und Zoe kam nach einer Einleitung, die mir unglaubliche Wehen bescherte, nach recht kurzer Zeit auf die Welt....
Die beiden Küken sind von Anfang an ein Herz und eine Seele gewesen und wir hoffen, dass es so bleiben wird.
Wir wissen noch nicht genau, ob wir nun komplett sind. Zur Sicherheit liegen noch 6 Eisbärchen im Winterschlaf, die wir auch sobald nicht hergeben werden...
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