Ich bin 33 Jahre alt und Hausfrau und habe eine kleine Tochter (geb. 2000).
Insgesamt hatte ich 3 Fehlgeburten, 2 vor meiner Tochter (Beides Mal 11 SSW) und 1 nach meiner Tochter (5 SSW).Meine Tochter wurde mit einer Muskelhypotonie im Hals-, Nacken- und Rückenbereich geboren, was wir aber leider erst mit 3 monaten bei ihr festgestellt haben. Seit sie 6 Monate alt ist, hat sie eine Vielzahl an Ärzten, Therapeuten, ect. kennengelernt. Der einstimmige Tenor in all den Jahren lautete, daß sie stark Entwicklungsverzögert sei.
November 2005: Bei ihrer Anmeldung zur Einschulung kam es zu Mißverständnisen mit der damaligen Direktorin der GS, was meiner Tochter nicht die Einschulung in einer Schule gemäß ihrer Probleme (zu diesem Zeitpunkt noch eine Schule für körperliche Förderung) brachte, sondern stattdessen wurde meine Tochter in einem "Deutschkurs für Immigrationskinder" gepackt, weil sie ein Bauchmensch ist und die Direktorin nicht mochte und daher nur das Nötigste gesprochen hat. Diese unfähige Person an Direktorin dachte, daß Larissa kein Deutsch spricht. Ende vom Lied... sie war die beste im Kursus... klar als einzigst Deutsches Kind ist das auch kein Kunststück...
Es folgten in den weiteren Monaten immer wieder Verschiebungen über eine Entscheidung, ob Larissa Schulfähig (im Sinne der Direktorin, sprich also fähig auf eine Regelgrundschule zu gehen) ist. Mal wollte die Direktorin die Amtsärztliche Untersuchung abwarten (auch die Ärztin sagte Larissa gehöre auf eine Förderschule), was die Direktorin ingorierte. Dann wollte die gute Dame den Termin für die "Kannkinder" abwarten. Das Ende vom Lied----> Am letzten Schultag vor den Sommerferien war weder das AOSF - Gutachten erstellt, noch war eine Entscheidung gefallen über die mögliche Schule für Larissa (Geschweigen den die Schulform)
August 2006: Nach vielen Hin und her mit dem Schulamt und einer Drohung mit der Geschichte (wegen der Fehlentscheidungen der GS Direktorin) an die Öffentlichkeit zu gehen und alles Publik zu machen, habe ich es endlich geschafft, daß Larissa zumindest im Gastschulverhältnis auf die KB Schule in Bochum Langendreer kommt.
Februar 2007 :
Laut der Klassenlehrerinnen meiner Tochter ist sie kognitiv soweit beeinträchtigt, daß sie nie eine Hauptschule besuchen könnte. Aber ich warte ab, was uns die Zukunft bringen wird.
März 2008 :
Nach langer Abwesenheit bin ich wieder hier... in meinem Leben hat sich einiges Verändert. Ich habe seit einiger Zeit einen neuen Lebensgefährten und wir haben uns nun für ein Kind entschieden. Was meine Tochter betrifft, weiß ich jetzt, daß sie auf eine Förderschule für geistig behinderte Kinder gehen wird, der Schulwechsel erfolgt nach den Sommerferien...
3.11.2008
Menne und ich sind ganz aus dem Häuschen nach nur 4 ÜZ bin ich , morgen gehen wir zum FA und lassen es testen
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