Die Kinderwunsch-Seite

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Benutzerprofil : Juna30
Ein paar Infos zu mir 
Mein Name im Forum: Juna30: 
ein paar Infos zu mir  Kinderwunsch seit 2008, in Behandlung seit 2009, erste IVF 2010.

Diagnosen Sie: PCOS, Insulinresistenz, MTHFR-Mutation heterozygot, PAI1-Mutation, KIR-Genotyp AA, nach 1. Geburt nicht ausreichend antipaternale Antikörper.
Diagnosen Er: OAT III, gelegentlich auch subtotale und totale Azoospermie.


Kurzfassung:

Bad Münder:
08/2010 1. IVF, Nullbefruchtung
11/2010 1. ICSI, negativ
01/2011 2. ICSI, negativ
Gen net, Prag:
03/2011 3. PICSI, positiv. Zwillinge.
Unsere Babymädchen A. und C. werden 08/2011 in der 22. SSW geboren und sterben am Tag ihrer Geburt. Wir vermissen sie jeden Tag.

Düsseldorf:
10/2011 4. PICSI, Abbruch
12/2011 5. IMSI, positiv. Bioch. Schwangerschaft.
02/2012 1. Kryo, positiv. Zwillinge. FG 5. und 6. SSW.
Gen net, Prag:
07/2012 6. IMSI, negativ
Düsseldorf:
08/2012 2. Kryo, negativ
Bielefeld:
09/2012 7. PICSI, Abbruch
Gen net, Prag:
12/2012 3. Kryo, Abbruch
03/2013 8. ICSI, Abbruch
04/2013 4. Kryo, positiv
Unser Babyjunge J. wird 01/2014 spontan geboren. Wir sind unsagbar dankbar für dieses Wunder.

Langenhagen:
10/2016 9. ICSI, positiv
Unser zweiter Babyjunge S. hat ET am 24.7.17 *beten*

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Langfassung:

2008/2009

Der Kinderwunsch schleicht sich - anfangs unbemerkt - in unser Leben ein...
Pille abgesetzt und... nix passiert. Diagnose: PCOS mit langen bis sehr langen, anovulatorischen Zyklen. Erstgesprächstermine in drei reproduktionsmedizinischen Kliniken gemacht und eine ausgesucht, "unsere" zu sein. Die Versprechungen sind groß, schließlich bin ich mit 23 Jahren noch ziemlich jung! Bestimmt klappt es sofort, da ist sich der Arzt ganz sicher!

2010

Um die Chancen zu verbessern, vorher noch eine Gebärmutterspiegelung. Ein gefundenes Septum wird in einer anschließenden Bauchspiegelung entfernt, ebenso die Endometriose Grad 1-2.

August: 1. IVF. Longprotokoll. Die Erwartungen sind groß, der Fall tief. 14 EZ werden punktiert, das Sperma laut Biologe perfekt für IVF. Dennoch: Nullbefruchtung!

Oktober: 1. ICSI. Das Clomifen vertrage ich nicht gut. Es muss mehrmals einige Tage nachstimuliert werden.
11 EZ werden punktiert, 10 befruchtet, 3 kultiviert, 7 eingefroren. Das Ergebnis der Embryonenentwicklung macht mich unglücklich, aber der Arzt macht mir Hoffnung. Am Ende ist der Versuch trotzdem negativ.

2011

Januar: 2. ICSI. Wieder Longprotokoll. Dieses Mal setzen wir auf Blastozysten! 13 EZ punktiert, 12 befruchtet, 6 werden kultiviert. Wieder ist der Fall tief. Bis Tag 5 schaffen es zwei zu einem 8- und einem 10-Zeller in C-Quali. Ich bin geschockt und frage mich beim TF, warum ich über das Verhalten bei Eintritt einer Schwangerschaft aufgeklärt werde. Der Arzt spricht von kotzenden Pferden. Die WS ist grauenhaft. Ich will doch Hoffnung haben, finde aber keine. Der Versuch endet negativ.

In der Nachbesprechung heißt es: "Wir empfehlen Ultralong-Protokoll mit 3 monatiger DR statt bisher 1 Monat und Spendersperma." SPENDERSPERMA? Bei meinem Mann war nun nicht immer alles wunschgemäß, aber mit einigen Millionen Spermien in allen Bewegungskathegorien doch weit entfernt von Spendersperma!?
"Ihr Mann ist ja nunmal behindert, er ejakuliert nicht so oft wegen der Lähmung." *ohnmacht*
Schönen Dank. Hätte sich in der Klinik jemand die Mühe gemacht unsere eingereichten Unterlagen zu lesen, hätte der Arzt gewusst, dass mein Mann nicht gelähmt ist und schon das ein oder andere Mal "ejakuliert" *baseball*
Wir sind sehr enttäuscht von unserer ersten Klinik und wechseln Hals über Kopf nach Prag. Dort hat mein Mann zum Zeitpunkt der PU sogar ein Normspermiogramm! Trotzdem sind wir verunsichert und entscheiden uns dafür, dass die Hälfte der EZ mit Fremdsperma befruchtet werde soll. Standardmäßig werden hier in CZ alle EZ bis Tag 5 kultiviert.

März: 3. PICSI: Antagonistenprotokoll, Stimulation mit Puregon, PU von 20 EZ, Entwicklung der Embryonen mit eigenem Sperma sehr langsam. Am Morgen des TFs gibt es die Nachricht, dass leider nur 2 der mit Fremdsperma befruchteten EZ zu Blastozysten geworden sind. Ich telefoniere vom Hotel aus mit meinem Mann und wir entscheiden uns für den TF. Kurz darauf erfolgt ein Anruf aus der Klinik: Es hat sich doch noch ein Embryo mit eigenem Sperma zur Blastozyste entwickelt. Diese kann und soll transferiert werden. Zum TF die Überraschung: Eine zweite Blastozyste hat es auch geschafft!
TF am 22.3.11 von 2 Blastos in B-Quali
PU+12 leicht positiver Test, aber Test abgelaufen *ohnmacht*
PU+13 Test definitiv positiv *megafreu*
PU+15 CB digi: "schwanger 2-3"
PU+16 SB *still*
PU+18 BT >1400
PU+22 BT 9392
PU+26/ 5+5 zwei große, leere FHs, meine Gyn ist besorgt :-(
6+0 wieder Blutung :-(, im KH beide Babys gesehen, zwei Herzchen schlagen *elefant* *elefant*
- mehrere Klinikaufenthalte wg. Blutungen in der Frühschwangerschaft -
12+6 Erstes Screening: Alles top. Beide Babys super entwickelt, 6,4 und 6,7 cm groß.
15+6 VU: Beide Babys 16 cm SSL, 120 und 130 g
18+4 VU: Outing: *love1**maedchen**maedchen**love1* beide um 250 g, 18 und 19 cm SSL, Gebärmutterhals 2,6 cm, Einweisung ins KH.
18+6: Nach Hause.
19+4/ 18.7.11: Gebärmutterhals weg, Gebärmutter 6 cm geöffnet, Wehen. Liegendtransport ins KH.
- Wir kämpfen zwei Wochen lang um das Leben unserer Töchter und verlieren :( -
21+4/ 1.8.11: Unsere Töchter werden zu früh geboren. A. starb kurz vor ihrer Geburt um 2.22 Uhr. Sie wog 390 g. C. wurde um 2.34 Uhr mit 360 g geboren, wurde getauft, gehalten und geliebt. Sie starb um 5.25 Uhr in Papis Armen. Beide Kinder werden anstandslos ins Personenstandsregister aufgenommen.
9.8.11: Beerdigung. Wir müssen uns von unseren ersehnten und geliebten Babymädchen ein allerletztes Mal verabschieden und sie endgültig gehen lassen.

Wie soll das Leben nur ohne sie weiter gehen?

Erinnerungen sind Schätze, die wir in unseren Herzen bewahren.
Trauer, Schmerz und Sehnsucht bleiben, aber auch die unbeschreiblich große Liebe zu euch.




Mein Spontanstorch war resi_t:
[www.wunschkinder.net]
[www.wunschkinder.net]

[...]God knows I want to hold you,
See you, touch you
And maybe there's a heaven
And someday I will again
Please know you are not forgotten until then
[...]

Precious Child by Karen Taylor-Good


Bis zur Beerdigung 9 Tage nach der Geburt haben wir alle Babysachen zurückgebracht und weggegeben. Nie wieder will ich das erleben müssen. Doch am Abend nach der Beerdigung ist uns klar: Wir wollen nach wie vor unser Leben mit Kindern leben. Wir werden alles Nötige tun, um noch ein Kind zu bekommen.
So wechseln wir die Klinik, von CZ zurück nach D (andere Klinik als zuvor), da wir nun aufgrund meines Alters (25) die KK-Zuschüsse beantragen können.

Nach dem positiven Schwangerschaftstest mit unseren Mädchen fühlten wir uns belohnt für alles, was wir bis dahin an Aufwand betrieben, an Medikamentennebenwirkungen ausgehalten und an Ängsten überwunden hatten. Und wieder zeigt sich: Kinder werden nicht nach Gerechtigkeit verteilt.
Die Diagnosen der Infertilität lagen eigentlich klar auf der Hand. Aber was ist, wenn da noch mehr ist? Wir recherchieren im WWW und stoßen dabei immer wieder auf Immunologie und Gerinnung. Dieses und Genetik wollen wir trotz langer Wartezeiten abklären lassen. Wir schicken Blut zu Dr. Reichel-Fentz und warten. Da sich aber alle Ärzte einig sind, dass die Wahrscheinlichkeit, dass etwas gefunden wird, gering ist, wagen wir trotzdem weitere Behandlungen in dieser Zeit.

Oktober: 4. PICSI. Es werden 17 EZ befruchtet, 12 werden im EmbryoScope kultiviert. An PU+2 degenerieren alle! ABBRUCH!
Gerade erst hatten wir angefangen wieder Hoffnung zu schöpfen. Gerade erst hatten wir wieder ein positives Gefühl und schon ist wieder alles dahin! Es gibt zwar 5 PNs kryokonserviert, ich mache mir aber keine Hoffnung, dass bei 12 Degenerationen an Tag 2 im Frischversuch bei den fünfen auch nur einer das Auftauen überlebt. Sie bleiben deshalb auf Eis und wir starten noch in diesem Jahr die nächste ICSI!
Dezember: 5. ICSI. Punktion von 43 EZ, 23 können befruchtet werden. Am Ende werden 5 zu Blastozysten. Nach Doppeltransfer positiv.
TF am 13.12.11 von zwei Blastos in B-Quali
PU+11 SST negativ
PU+12 SST VLs?
21.12. PU+13 BT 10,4
23.12. PU+15 BT 28,4
27.12. PU+19 BT 48,3
29.12. PU+21 starke Blutungen, BT zeigt sinkenden HCG


2012

Januar und Februar: Kur nach der Schwangerschaft. Ich muss etwas an Gewicht zunehmen und mich erholen, finden alle. Ob 6 Wochen Heimweh dafür gut waren...? Ich bin froh, wieder zu Hause zu sein und sofort gehen wir wieder den Kinderwunsch an.

Februar: 1. Kryo. Die verbliebenen 3 Blastos werden aufgetaut, eine wird nicht vital. Der Test ist schon PU+9 positiv.
TF am 29.2. von 2 Blastos mit A-Quali
PU+9 SST positiv
PU+10 SST positiv
PU+11 SST positiv
PU+12 SST fett positiv
PU+14 BT 509
PU+17 BT 2372
PU+18 BT 10.697
4+4 US: 2 Fruchthöhlen *schnuller**schnuller* gesichtet, in der größeren ist bereits der Dottersack sichtbar.
4+6/ PU+20 starke Blutungen, US sieht sieht nicht so gut aus, eine FH abgegangen
5+1 US: Eine FH noch da, datiert auf 5+2, 20 g Oktagam infundiert.
5+3 wieder starke Blutung. US offenbart, dass auch die 2. FH abgegangen ist.


Es folgen 7 Wochen Blutungen (Schmierblutungen bis menstruationsstarke Blutungen). Anschließend mehr als ein Jahr Probleme, die Schleimhaut wieder aufzubauen. Während der WS bis zum BT haben wir von RF die Diagnose KIR Genotyp AA bekommen mit der Empfehlung entweder Intralipid oder Granozyte, bei ICSI bzw. bei bestehender Schwangerschaft Immunglobuline zu infundieren/ spritzen. Dies ließ sich mit der KK und dem behandelnden Arzt leider nicht so schnell abstimmen, sodass die Zusage zur Kostenübernahme eine Woche nach Ende der Schwangerschaft eintraf. Diese wurde dann außerdem vom MDK widerrufen und der Sachbearbeiter gab nach einigem Hin und Her am Ende doch die Zusage als Einzelfallentscheidung.

Juli: 6. IMSI negativ. Erste SH-Probleme: SH sehr dünn, nicht mehr richtig dreischichtig, schlecht darstellbar, schmerzhafter TF.
August: 2. Kryo negativ. Gleiche Probleme mit der SH wie zuvor.
September: 7. PICSI Abbruch. Schleimhaut und Follikel wachsen nicht.

Wieder sind wir enttäuscht von der deutschen Klinik, vom Umgang mit mir als Patientin und den Ergebnissen. Es gibt Unstimmigkeiten, wann wie viele Embryonen eingefroren wurden, wie viele noch über sind, etc. Als Patienten haben wir natürlich keine Möglichkeit Daten einzusehen. Die Ärzte der Klinik sind sich nicht einig.

Die Wartezeit nutzen wir, um den Bescheid für die Immunglobulinetherapie der KK noch etwas abändern zu lassen. Fr. Dr. Borzager in Wiesbaden empfiehlt ebenfalls Immunglobuline, allerdings aufgrund zu geringer Antipaternaler AK. Außerdem empfiehlt sie die Erstdosis eine Woche vor Blastozystentransfer, statt nach Eintritt einer Schwangerschaft. Das OK der KK für die frühere Gabe zu bekommen ist kein Problem.

Dezember: 3. Kryo Abbruch Schleimhaut wächst nicht

"So ein Gefühl" sagt mir, wir sollten dringend Sperma einfrieren, was wir nach dem Kryo-Abbruch auch tun. Das Gefühl trügt mich nicht. Das SG wird kontinuierlich schlechter.

2013


Wir planen - da wir noch die KK-Zuschüsse haben - eine weitere Behandlung in der deutschen Klinik. Uns wird zugesagt, dass wieder alle Embryonen kultiviert werden. Auch eine geringere Stimulation wird besprochen.
Am Tag des Zystenausschlusses ist alles anders. Die Stimulationsdosis bleibt so hoch wie bisher. Es würden maximal 3 Embryos kultiviert werden. Bei wiederum 23 Befruchtungen hieße das 1 Frischversuch und 7 Kryobehandlungen für insgesamt rund 12.000 €. Damit wäre ich mit Pausen wohl etwa ein Jahr beschäftigt. Das will ich nicht und das nicht, weil es unverschämt teuer ist.
Ich bin verzweifelt und der Arzt im Gespräch sehr ruppig und verständnislos. Morgen sollte die Stimu starten. Mein Gefühl ist "friss oder stirb!" Als Arzt sitzt mir mein Gegenüber am längeren Hebel, was mir der Arzt auch fast wörtlich sagt. Wir verlassen die Klinik und rufen noch von unterwegs nach Hause in unser Prager Klinik an. Unsere Koordinatorin hat großes Verständnis, kann mir aber nichts versprechen, weil gerade sehr viel los ist. Sie will nach Rücksprache mit meinem Arzt am nächsten Tag zurückrufen.

Sie ruft zurück. Unser Arzt hat leider keine freie Zeit, aber ein Kollege hat sich bereit erklärt, die in Deutschland geplante Behandlung mit leichten Veränderungen des Plans durchzuführen. Auch das in der alten Klinik eingelagerte Sperma wird von einem Klinikmitarbeiter aus Prag persönlich abgeholt und transportiert. Ich bin sehr erleichtert!
In wenigen Monaten steht eine berufliche Veränderung an. Bis dahin soll die finale ICSI, immerhin der 9. Frischversuch (dieses Mal das erste mal mit Immunglobuline vor TF), gelaufen sein, damit ich abschließen kann.
Ich beginne tatsächlich mich mit dem Gedanken auseinander zu setzen, dass wir kein Erdenkind haben werden.

März: 8. ICSI.
Am 22.3., genau 2 Jahre nach dem TF unserer Töchter, werden 33 EZ punktiert. Eigentlich würden wir gerne 50% mit eingefrorenem Sperma und 50% mit frischem Sperma befruchten. Das Kryosperma ist nach dem Auftauen allerdings von so schlechter Qualität, dass der Embryologe uns dringend davon abrät. Wir verwenden also nur frisches Sperma, obwohl Anzahl und Qualität wieder schlechter wurden.
Auch gegen PICSI haben wir uns aufgrund der Spermaqualität entscheiden müssen. Es wird das erste Mal seit langem wieder "nur" eine ICSI gemacht. IMSI ist finanziell gerade nicht drin und zu wenig erfolgversprechend.
PU+1 22 EZ wurden befruchtet
PU+2 22x 2Zeller
PU+3 4x 8Zeller, 7x 6Zeller, Rest schlechter
PU+4 2x 9-16Zeller, 7x 8Zeller, 10x 6Zeller, 2x 4Zeller. Große Ernüchterung. US: Die SH ist in sich zusammengefallen und die Embryonen müssen vitrifiziert werden, deshalb wird vorgeschlagen, bis PU+6 abzuwarten, damit sie überhaupt eine Chance haben, ins Blastozystenstadium zu kommen. Wir stimmen zu.
PU+5 Schon um 9.20 Uhr ruft unsere Klinik an. Ich vermute schlechte Nachrichten, so hatte ich mir den "finalen Versuch" wirklich nicht vorgestellt. Stattdessen kippe ich fast vom Stuhl, als ich höre, dass bereits 6 Blastozysten vitrifiziert werden konnten *ohnmacht* So viele wie nie zuvor! Sie waren alle zwar erst im 2. Stadium, sahen aber "OK" aus.

April: 4. Kryo. Alle Kryos noch vor der beruflichen Veränderung abzuarbeiten wird uns nicht gelingen, aber einen Versuch schaffen wir noch.
[www.wunschkinder.net]
6 Tage vor TF 10 g Privigen (1/10),
TF am 22.4.13 von 2 Blastos in B-Qualität und erstem Stadium. Erst als meine Koordinatorin am Telefon sagt, dass 2 von 2 Blastozysten das Auftauen gut überstanden haben, werde ich mir bewusst, dass es eine Chance ist. Ich beschließe wieder Hoffnung zu haben, statt nur "abarbeiten" zu wollen.
Eigentlich wollte ich mal versuchen, keine Testreihe zu machen, einfach vor dem BT einen Pipitest machen, um nicht böse überrascht zu werden. Mein Mann findet die Idee allerdingsblöd und animiert mich, noch in Prag die Facelles zu kaufen, weil sie hier deutlich günstiger sind.
PU+9 Ich habe das Gefühl, es muss geklappt haben, aber mein Mann besteht darauf, dass auf dem Test nichts zu sehen ist von einer zweiten Linie!
PU+10 SST positiv! Ich gebe zu, es ist nur ein Hauch, aber den muss mein Mann doch sehen! Tut er aber nicht *megasauer*
PU+11 POSITIV! Jetzt sieht auch mein Mann den zweiten Strich!
PU+12 HCG 69,8
PU+15 HCG 279,3

PU+20/ 4+6 Erste Blutungen, zwei Tage Klinik, dann weiter zu Hause liegen und schonen
Alle 3 Tage Progesteron i. m.
12+0 Kennenlernen mit Dr. Garnier in Osnabrück. Machen wir den FTMV? Nach dem Gespräch sind alle Zweifel ausgelöscht. OP-Termin in einer Woche. US: *schnuller* ist 5 cm groß *love1* und es geht ihm gut. Damaliger Post: [www.wunschkinder.net]
12+5 Ersttrimesterscreening: Baby SSL 6,4cm, ca. 64g, NF 1,1-1,4mm. Alle Organe wo und wie sie sein sollen!
13+0 FTMV. OP dauert 20-25 Minuten. Mit Spinalanästhesie bekomme ich alles mit. Ein wenig mulmig ist mir schon die ganze Zeit.
13+2 Vitalittätsprüfung: Babys geht es gut! GBMH 4,8 cm.
13+3 Entlassung nach Hause in die Schonung
13+6 Harnwegsinfekt behandelt mit MONURIL 3000mg. GBMH 3,8 cm
15+1 Panik-US: Baby gehts gut. GBMH 4,8 cm
16+0 GBMH 4,6cm, Plazenta Praevia 1,4cm über innerem Mumu
17+2 Plazenta nicht mehr über Mumu, GBMH 3,9 cm. Baby 182 g schwer, 2,3cm Fußlänge, Abdomenumfang 11,66 cm
17+5 Panik-US: GBMH 4,1 cm
18+0 Aufnahme im KH zur Einstellung der oralen Tokolyse. GBMH 3,9 cm, Outing: *mann* und ~ 230 g
[www.wunschkinder.net]
18+2 Panik-US: GBMH 3,8 cm, J. geht's gut!
19+2 GBMH ~ 4 cm, Sohni in SL
19+6 GBMH ~ 4 cm, Sohni in SL
21+0 Furchtbare Nacht gehabt, Schmerzen im Bauch, panische Angst vor Wehen. Panik-US: GBMH 3,3 cm, Tokogramm unauffällig, Sohni in BEL - gut für Mumu!
[www.wunschkinder.net]
21+2 2. Screening: 448 g, 25 cm, 20 cm KU, auf 21+5 datiert, alles bestens. Kein Notching. Er ist sooooo süß *love1*
22+2 GBMH 3,7 cm
23+0 Klinik für 9. IVIG. DIe Ärztin möchte "nur mal gucken" Ich natürlich auch! *ichwarsnicht* US: definitiv ein Junge, er zeigt, was er hat. 587 schwer und zuckersüß. Rechter Daumen im Mund, linke Hand auf dem Kopf - wie so oft!
24+2 US: 665 g schwer, GBMH 4,2cm, 50 g-oGTT 168 *baseball* (Norm <135)
24+5 75g oGTT unauffällig
26+2 VU: Sohni wiegt stolze 923 g und wurde auf 27+2 datiert
27+6 3D-Schall. Sohni wiegt 1135 g :) Es war soooo schön, ihn zu sehen *love1* Er hat sich die ganze Zeit ganz lieb in die Plazenta gekuschelt.

29+1 VU: 1395 g schwer, 39 cm lang, 27 cm KU, 24 cm Bauchumfang, keine Präeklampsie-Anzeichen. Langsam beginne ich wieder aufzustehen und mich Tag für Tag mehr zu bewegen.
30+4 Die Schonung wird beendet. Ich fahre nach Niedersachsen, um bei meiner lieben Ziehmama zu sein, die im Sterben liegt *heul*
31+6 Kurzer Abstecher nach Hause, um im KH die Geburtsplanung zu machen. Primäre Sectio ab 38+0 möglich. Sohni gehts gut. Er wiegt ~ 1975 g.
32+5 Meine geliebte Ziehmama stirbt. Sohni lernt sie nicht mehr kennen :(
33+2 VU/ CTG/ US: alles bestens! 2200 g, 44 cm, datiert auf 33+6
35+1 J. wiegt 2755 g. Durchblutung, Fruchtwasser, Bewegung: Alles in der Norm! Cx lang, fest, zu.
35+6 Bauchshooting bei meiner Lieblingsfotografin. Unglaublich, dass ich so weit in der Schwangerschaft gekommen bin und dieses ganz normale Shooting machen kann.
38+2 BIP 9,4 cm, KU 33,78 cm, Gewicht 3475 g, bis 40+0 3800/ 3900 g laut Dr. S. im KH. Keine Anzeichen für baldige Geburt!
39+2 hoffentlich letzte VU: Portio mediosakral, relativ weich, nicht aufbohrbar, Kopf drückt nach unten.



2014

40+2 VU, Fruchtwasserkontrolle: alles gut, leichte Kontraktionen.
40+5 VU: alles gut. Keine Anzeichen für baldige Geburt. Termin für Geburtseinleitung 41+0 gemacht.

Die letzten 10 SSW sind wunderschön, ich genieße meinen Bauch, unseren Sohn in mir zu spüren und dabei endlich echte Hoffnung auf ein lebendiges Kind zu haben. Trauer um unsere Töchter und Hoffnung auf ein Leben mit unserem Sohn gehen Hand in Hand.

41+0: gut eine Stunde vor Einleitungstermin, wird unser süßer Sohn spontan in weniger als 4 Stunden geboren! Wir sind erleichtert, dankbar, unsagbar glücklich und verliebt *love3*

Meine liebe Störchin ist minisonnenblume und ich durfte Co-Storch für ihr zweites Töchterchen sein *megafreu*

Storchenmeldung: [www.wunschkinder.net]

Nach 3 Tagen in der Klinik, beginnt unser Familienleben mit unserem Sohn J. im Arm und unseren Zwillingsmädchen A. und C. fest im Herzen.






Geburtsbericht: [www.wunschkinder.net]





Juli: Völlig unerwartet und extrem stark trifft uns der Geschwisterwunsch.
Als ich beginne mit meinem Mann darüber zu sprechen, habe ich Angst, er zeigt mir einen Vogel. Aber mal wieder zeigt sich: Wir gehören einfach zusammen *love1* Er wünscht sich auch ein weiteres Kind. Es tut gut, darüber zu sprechen, laut mit ihm zu denken, zu planen und gemeinsam zu hoffen. Wir beschließen nach Sohnis erstem Geburtstag unsere behandelnden Ärzte aufzusuchen, um zu erfahren, wie sie die Situation einschätzen.

2015

Januar: Sohni ist 1 Jahr alt *party1*

Februar: Fast genau ein Jahr nach Ende des Wochenbettes habe ich meine erste Blutung trotz Stillen. Es folgen anovulatorische Zyklen von 16 bis 80 Tagen, meist 30-40 Tage.

Dr. Garnier in Osnabrück, unser FTMV-Operateur und meine Gynäkologin haben keine Einwände gegen eine weite Schwangerschaft und freuen sich, dass beim letzten Mal für uns alles so gut lief, dass wir es wieder wagen wollen.
Sohni ist ein kleiner Brustjunkie. Wir stillen noch sehr viel/ fast voll. Das wollen wir (noch?) nicht für eine weitere Kryobehandlung aufgeben. Vielleicht im Herbst.

September: Nö!
Wir haben nun mehr als ein halbes Jahr darauf hin gefiebert wieder eine Kryo beginnen zu können. Jetzt, da der Zeitpunkt gekommen ist, dass ich eigentlich abstillen und loslegen wollte, haben wir es plötzlich gar nicht mehr so eilig.
Zum einen fühlt sich das Leben gerade einfach richtig und gut an, woran wir nichts ändern wollen und zum anderen habe ich das Gefühl, dass ich das alles (hoffen, bangen, Tränen, Medikamente, Untersuchungen, Angst...) nicht in unser Leben zurück lassen kann und will.

In diesem Jahr haben wir 4 Spermiogramme anfertigen lassen. Ergebnis: Totale Azoospermie :( Die Angst, die uns bereits im Studium antrieb, den KiWu nicht auf die lange Bank zu schieben, wurde Realität. Unsere 6 verbliebenen Kryos in Prag sind unsere letzte Chance auf ein weiteres Erdenkind.


2016

Januar: Sohni ist 2 Jahre alt *party1*

Juli: Ein erneutes SG lässt uns jubeln *megafreu*
Es sind 4,8 Mio. Spermien pro Milliliter vorhanden, 36% WHO B beweglich und 4% Normalformen! Wir versuchen es etwas zu optimieren und werden dann noch mal etwas einfrieren. Nach Azoospermie in 2015 ein ICSI-fähiges SG zu haben fühlt sich großartig an!
Allerdings sind nun AK der SD bei mir erhöht. Diagnose Hashimoto mit SD Normwerten*?*

September: Die Entscheidung ist gefallen. Es geht wieder los! Gaaaaanz langsam mit ersten Vorbereitungen:
  • Behandlungsplan in unserer Prager Klinik ist angefragt und aktuelle Befunde abgesendet.
  • KK-Wechsel zur DAK zum 1.12. ist eingeleitet, um im Fall einer Schwangerschaft die IVIg wieder in unserer Klinik um die Ecke abrechnen zu können.
  • Der nette Sachbearbeiter der DAK ermutigt mich einen Antrag auf 100% Kostenübernahme an die DAK zu stellen, auch wenn mein Mann nicht zur DAK wechselt.
  • Der Kinderwagen wurde grundgereinigt und eingemottet, in der Hoffnung, dass wir ihn in 14-18 Monaten wieder auspacken und aufbauen dürfen.
  • Vagi-hex und Vagiflor zur obligatorischen Sanierung vor Behandlung liegen bereit.
  • Folsäure 1. Tag, Beginn Vitamin D3-Sanierung 4 Wochen lang.
  • Wir stillen ab. Langsam und bedürfnisorientiert. Unabhängig vom Kinderwunsch bin ich einfach bereit dafür und ich spüre Sohni ist es auch.
  • Wie immer legen wir die Namen für unser Kind so früh wie möglich fest. *ichwarsnicht* Zu A., C. und J. bekommen wir entweder einen S. oder eine M. Da wir uns nur bei S. einig sind, wird es erfahrungsgemäß ein Junge *flower* Die Patentante hat die Namen durchgewunken. Es kann also wieder losgehen!

Oktober: Eigentlich wollten wir noch eine Woche Sonne auf Fuerteventura tanken, stattdessen hüten wir das Krankenlager *fieber*. Der Zeitpunkt für einen TF wäre wohl günstig *clown* Das Immunsystem ist anderweitig beschäftigt ;)
19.10.: Wir starten spontan eine ICSI. Die Kryos in Prag haben wir zwar auch noch, aber nach der totalen Azoospermie 2015 wollen wir uns diese krankenkassenbezuschussten ICSI-Chancen einfach nicht entgehen lassen.
20.10.: Zystenausschluss, 12 Antralfollikel, 150 IE Gonal F.
24.10.: US KiWu: 10 Follis, davon 6 10-12mm, SH 8 mm. Start Orgalutran.
26.10.: PAP-Abstrich, US bei Gyn: SH fenomenale 10,2 mm und dreischichtig. 10-12 Follikel je Seite *ohnmacht* Größter Follikel 15 mm.
27.10.: US KiWu: SH plötzlich uneben :( Follikel seit Montag nur 3 mm gewachsen. Ernüchternd. Weiter spritzen, PU von Mo auf Mi verschoben. Abends Anruf vom Arzt. E2 gestiegen von Mo 600 auf heute 1500. PU Mi zu spät. Morgen erneut US.
28.10.: US KiWu: 12 Follikel um 18 mm, Rest kleiner. SH nicht mit Schablone gezeichnet, aber auch weit entfernt von bedenklich, weiterhin 10 mm. Im Krankenhaus 10 g Privigen infundiert. Abends: heftige Übelkeit.
30.10.: 2 Uhr nachts ausgelöst.
31.10.: 11 Uhr PU: 15 EZ. Alles gut überstanden. Spermiogramm leider zu schlecht für PICSI. "Für die 15 EZ wird es wohl gerade reichen..."
PU+1: Anruf: Es sind 8 Vorkernstadien entstanden *super* Ich denke, der Rest der EZ war einfach nicht reif genug, insofern haben die Spermien gute Arbeit geleistet! 6 Vorkernstadien gehen in die Langzeitkultur, 2 wurden bereits kryokonserviert. Das wird mit ~ 2400 € Gesamtkosten ein teurer Kryoversuch, aber Verwerfen kam und kommt nicht in Frage.
PU+2: Anruf: Es haben sich alle 6 Vorkernstadien zu Embryonen mit zwei bis vier Zellen geteilt! Genial! *elefant*
PU+5: Transfer einer frühen Blasto und einer Morula um 11 Uhr!
Wir haben eine echte Chance! Ich bin soooo glücklich *megafreu* Werde ich ss wars bestimmt die Morula *g* Hab den beiden direkt erstmal die ausgesuchten Namen verraten: *mann* S. V. oder *frau* M. C. und ich hoffe, da fühlt sich jemand angesprochen *g*
PU+8-PU+11: Testreihenwahnsinn mit Hoffnungspingpong. 1. BT PU+11 HCG 9,2 und Progesteron 7,26. Ja, Norm ist 8-35, aber ich kratze doch immer ziemlich weit oben am Normwert. Bei J. hatte ich einen Tag später knapp 70. Gehe von einer biochemischen Schwangerschaft aus.
PU+12: Die Babytests werden viel deutlicher! Vielleicht gibt es doch ein HCG-Wunder? Wir hoffen und *beten*
Solange das kleine Bärchen da ist, bekommt es auch einen Ticker!



Die Mittagstests haben eindeutig einen tanzenden Elefanten *elefant* verdient!



PU+13: Alle Tests zeigen eine deutliche Steigerung der Intensität der Linie an. Beim Babytest musste ich bis gestern immer 8-10 Minuten warten, bis ein annehmbarer Strich mein Herzklopfen ruhiger werden ließ. Heute war der Strich sofort nach dem Durchlaufen zu sehen und wurde von Minute zu Minute sichtbar intensiver.





We love Mittagspipitests *elefant**elefant**elefant*



PU+14: Pipitests morgens alle wunderschön beruhigend! Bin sehr gespannt auf den 2. BT 90,9 HCG *elefant* und 51,56 Progesteron *elefant*
Abends: Endlich hats mal gezwickt in der Gebärmutter :)
PU+15: Pipitests morgens alle wieder etwas stärker und damit beruhigend, mittags wieder super tolle Steigerung der Intensität!
PU+16: Testreihe wird beendet. Außer Babytests sind alle Tests ausgegangen und Babytests werden nicht mehr stärker. Fiese Erkältung *fieber* Schüttelfrost, Halsschmerzen, Schnupfen, Husten. 3. BT 273 HCG *elefant* und 93,51 Progesteron *elefant* E2 1185
4+3: CB digi zeigt "schwanger 2-3"
4+4: US zeigt möglicherweise beginnende FH, aber leider sehr unregelmäßig aufgebaute SH :( , was mich wieder beunruhigt, dennoch 20 g Privigen infundiert. ICSI, Kosten und Anstrengungen waren zu viel um jetzt schon aufzugeben.
Mittags Schall bei meiner Gynäkologin, der ich einfach mehr vertraue! Ergebnis: SH unten schmaler, oben 12,9 mm, nicht ganz regelmäßig aber OK. Sofort im US fast mittig eine 2,2 mm große, runde, schön abgegrenzte FH sichtbar! *elefant*
4+5: Extreme Geruchsempfindlichkeit. Katzenfutter, Müll, kaltes Essen, Spülmaschine... *kotz*
5+0: Die Testlinie geht doch stärker als die Kontrollinie *megafreu*

Fiese Erkältung entpuppt sich als Bronchitis. Beginn Inhalation NaCl.
5+2: Im Ultraschall darf ich eine schön gewachsene Fruchthöhle von 8,2 mm mit sofort sichtbarem Dottersack bewundern *elefant* Datiert auf 5+3. Blutwerte:
TSH 1,1 (0,2-4,2)
ft3 0,34 (0,2-0,4)
ft4 1,5 (0,9-1,7)
Ferritin 199 (15-150) - wg. Bronchitis erhöht?
Transferrin 290 (200-360)
5+3: Der letzte Clearblue zeigt "schwanger 3+" *megafreu*

6+2: *kotz*
6+3: Beim Termin in der KiWu darf ich unser Julibaby mit 6,7 mm und kräftigem Herzschlag *doc* bewundern *love1* Dottersack 3,3 mm, Fruchthöhle 18,7 mm. Kein Hämatom in Sicht.
Ab heute Estrifam und Predni für 3 Tage reduzieren, dann absetzen. Prolutex noch 2 Wochen spritzen, dann absetzen.
7+1: 1. VU: Das Julibaby ist 9,1 mm groß, hat einen kräftigen Herzschlag *doc*, Arme und Beine sind im Ansatz erkennbar und es ist alles gut! HB 15,1, pH 4, Blutdruck 120/60. Blutwerte: Röteln- und Windpockentiter ausreichend, Toxoplasmose positiv, Blutgruppe unverändert *clown*
7+2: *kotz*
7+4: 3. IVIG = 10 g Privigen, zuvor Vitalittätsprüfung, Julibaby geht's super! 1,2 cm und regelmäßiger Herzschlag *doc*
8+5: Wurst und Fleisch? *kotz* Kaltes Essen, das warm gemacht werden muss? *kotz* Meine Lieblingssuppe, gekocht von meiner überraschend fürsorglichen Schwiegermutter? *kotz* Das, worauf ich gerade noch so großen Appetit hatte? Doppel-*kotz**kotz*
Mein Gefühl sagt, es läuft gut für unser Julibaby *ja*
9+0: Vorgespräch bei Dr. Garnier für den 2. FTMV. US: Alles gut. Julibaby misst 22 mm, hat einen kräftigen Herzschlag und ganz lieb gewunken. Es ist schon sehr agil. GBMH 4,3 cm. Manchmal kann ich es immer noch nicht glauben: nun bin ich schon Mama von meinem 4. sichtbaren Kind und wieder verliebt wie beim aller ersten Mal *love1*
10+2: Nach einigen erholsamen Tagen kam heute Nachmittag der Kotzfrosch zurück *kotz*
10+4: 4. IVIG = 10 g Privigen und einen kleinen Schall (erster über den Bauch) gibts auch. Unser Julibaby ist zuckersüß *love3* Es ist ordentlich gewachsen, hat gewunken und man konnte die einzelnen Finger zählen.
Abends die ersten Gelüste nach wochenlangem "Igitt, bäh, nimm das unter meiner Nase weg!" Nun muss mein GöGa pünktlich aus dem Büro kommen, um noch schnell Bio-Salat und Zutaten für eine leckere Joghurtsauce zu kaufen *love3*

2017

11+2: 2. VU: Ausgangsgewicht -2,3kg, Abstrich gemacht, Urin o. B., US: Julibaby gehts gut und ist mit 4,47 cm auf 11+2 datiert. Organe und Gliedmaßen alles wie es sein soll, kräftiger Herzschlag, Nackenfalte schmal, Cervix > 4cm. Harmonytest auf nächste Woche verschoben, da aktuell 3 Fälle in der Praxis, deren Werte 11+ noch nicht auswertbar waren. Das sparen wir uns.
12+3: Anästhesie- und Aufklärungsgespräch vor der FTMV-OP. Stressiger Tag - wird abends mit erster und hoffentlich einziger Mini-mini-Schmierblutung quittiert.
12+4: Ersttrimesterscreening: Oh ich bin ja sooooo verliebt *love3* Unser Julibaby ist 6,8 cm groß (SSL) und wiegt etwa 65 g. Alles, was man jetzt so sehen kann, sieht top aus. NF 1,1. Magen gefüllt. Es hat sich fleißig bewegt, ist aber eher vom Typ gemütlich - wie der große Bruder *love1* Und es war eindeutig ein Schniepelchen zu sehen. Momentan sieht es also aus, als ob wir uns über unseren zweiten Sohn freuen dürfen *elefant* Hinterwandplazenta, ein Teil liegt seitlich.
13+0: FTMV-OP. Alles läuft nach Plan. Mittags bekomme ich schon Morsestupszeichen vom Julibaby, dass alles in Ordnung ist. Nachmittags bestätigt dies der US. Mein FTMV-Bericht: [www.wunschkinder.net]
13+2: Entlassung aus der Klinik mit vitalem Baby, Cervixlänge > 4 cm und nur noch minimalen Nachblutungen. Ich freu mich soooo auf meinen Sohn und meinen Mann *love3* *love3*
13+3: Seit fast 6 Wochen telefoniere ich diverse Hebammenlisten ab. Juli und August sind wirklich undankbare Geburtsmonate, was dieses Thema angeht. Heute endlich der Durchbruch! Eine Hebamme im Nachbardorf hätte Ende Juli für uns Zeit *elefant* Nächste Woche lernen wir sie kennen.
13+4: 10 g Privigen + Ergebnisse Harmonytest: über 9% Chromosomen konnten herausgefiltert werden und die Restwahrscheinlichkeit für T13/18/21 liegt bei <0,01% *elefant* uuuuuuuuuuuund Trommelwirbel *band1* Ein Hoch auf meine Ultraschallkompetenz! Wir freuen uns auf unseren zweiten Sohn! *love1**elefant*
14+0: Cervixkontrolle ergibt 3,6 cm Cervix. FTMV dicht und gut darstellbar. Wegen Kreislaufproblemen werden Ferritin und Transferrin kontrolliert. Weil der Ferritinwert anfangs so hoch war will ich nicht einfach auf Verdacht substituieren. Der Kreislauf könnte auch verrückt spielen, weil in den letzten ein bis zwei Wochen viel Aufregung war und ich in dieser Zeit auch nicht gut essen konnte.
14+1: Seit heute endlich Unterstützung von der Haushaltshilfe. Eine große Entlastung.
14+3: Kennenlernen der Hebamme für die Nachsorge - und wir haben Glück! Eine junge, dennoch nicht unerfahrene Hebamme. Keine esoterischen Anwandlungen und direkt ohne unempathisch zu sein. Sie unterstützt die Selbstbestimmung unter der Geburt (was mir nach der letzten wichtig ist), deshalb habe ich den Geburtsvorbereitungskurs bei ihr auch gleich gebucht und ich freu mich aufs nächste Treffen. Und last but not least: Sie hat einen Softlaser! *super*
15+2: 3. VU: alles super! Urin o. B., HB im Normbereich, Ferritin hoch, Cervix 4,1 cm lang und Baby topfit, aber leider unpässlich für eine Fotosession *picasso* - ganz die Mama *rofl* Gehirn, gefüllter Magen, Herzkammern... war aber alles super darstellbar.
16+1: Ausgangsgewicht -6,3 kg *ohnmacht*, 2. Treffen mit der Hebamme

16+4: 6. IVIG/Immunglobulin-Infusion 10 g Privigen. Noch 4. Außerdem...

Gestern passte es noch! *ichwarsnicht*
17+0:

18+5: Nach einer durchwachten Nacht mit Wachstumsschmerzen und viel Angst, es könnte sich um Wehen handelnd wie bei unseren Töchtern zum gleichen Zeitpunkt "Besuch" unserer Geburtsklinik.
Dienst hatte die Ärztin, die vor gut 5,5 Jahren bei der Geburt unserer Töchter dabei war... sehr emotional wars. Sie konnte sich an alle Details von damals erinnern und sie war sehr einfühlsam und hat sich viel Zeit genommen, obwohl wir mitten in ihre Visite geplatzt waren. Ergebnisse alle *super*:
  • Urin o. B.
  • keine Anzeichen für Pilz
  • Schnelltest Abstrich negativ, bekomme Anruf, wenn Test fertig
  • Cervix bei unglaublichen 5,x cm
  • Plazenta immer noch tief liegende HWP
  • S. ist aktiv, KU + AU + FL datiert auf 19+5/6.
19+0: Cervixkontrolle bei Dr. Garnier: Cervixzwischen 4 und 5 cm lang, auch unter Druck nicht kürzer, keinerlei Trichterbildung. Schwimmen gehen und Schwangerenyoga damit offiziell erlaubt - mein Rücken freut sich *elefant*
19+2: 4. VU: Wieder alles gut! Cervix 4,1 cm, kein Trichter. Blut und Urin o. B., pH-Wert 4. Magen gut darstellbar und gefüllt. Gehirn weiterhin gut darstellbar, keine Ventrikelauffälligkeiten. HWP. Fruchtwasser klar und in ausreichender Menge. Mini-Sohni macht es sich im Schneidersitz bequem und schaukelt sich in den Schlaf *love1* BPD 4,7 cm (4,6), FOD/KU 16,2 cm (16,3), APD/AU 15,1 cm (13,9), FL 3,1 (3,0), Gewicht 325 g (331 g). Nach Reduktion der Folsäure vor 2 Wochen ist auch endlich die Dauerübelkeit verschwunden und Abneigung gegen alles sehr viel besser geworden. Mein Gewicht stagniert endlich.
21+0: Organultraschall: Alles tip top in Ordnung. Mini-Sohni wiegt 434 g und ist 26 cm groß, Versorgung hervorragend. Cervix 4,6 cm. Mini-Sohni lässt sich nicht "ärgern" durch Rütteln und chillt weiter vor sich hin. Insgesamt ist er mit durchschnittlich normgerechter Entwicklung der kleinste unserer Kinder, aber wie alle unbeschreiblich süß *love5*



22+5-23+6: Starke Erkältung, Fieber, Sinusitis mit Zahnwurzelbeteiligung *zahnaua*
23+2: 5. VU: Cervix 4,6 cm lang, S. ist fit und liegt wieder in 1. SL. Blut und Urin o. B.
24+0: 50 g oGTT: wieder positiv *ohnmacht*
24+4: 75 g oGTT: alle Werte in der Norm *elefant*
25+4: Vorletzte IVIg (10g Privigen)
27+0: 4D-Ultraschall + 6. VU: Alles bestens. Cervix 3 cm. Nur gab es nur ein einziges 3D-Bild mit 1/3 des Gesichts unseres Sohnes, trotz dass meine Gyn sich eine halbe Stunde größte Mühe gab, unseren Sohn zu wecken und zu animieren. Er hatte mehr Geduld und hielt sich so lange beide Füße, beide Unterarme und die Nabelschnur mit der Hand ins Gesicht *rofl*




28+4: letzte IVIg (10 g Privigen) mit Abschlussultraschall in der Klinik.
29+0: 7. VU/ 1. CTG
29+0: Geburtsplanungsgespräch in Klinik Nummer 1.
29+1-29+5: Letzter Kurzurlaub zu dritt.
31+0: 8. VU
32+0: Geburtsplanungsgespräch in Klinik Nummer 2.
33+0: 9. VU
33+2: Start Geburtsvorbereitungskurs. Fürs 4. Kind kann man doch mal einen machen!
34+0: Bauchshooting
35+0: 10. VU
37+0: 11. VU
37+2: Nochmal Termin Orthopäde/ Osteopath
39+0: 12. VU
40+0: 13. VU
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