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        <title>Unsere Foren - Offenes Abschiedsforum</title>
        <description>Abschied vom Kinderwunsch hat viele Gesichter (Abschied vom Wunsch nach einem zweiten Kind, Abschied vom Wunsch nach einem leiblichen Kind usw.). In diesem Forum können sich alle Menschen austauschen, die Abschied vom Kinderwunsch nehmen müssen. </description>
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        <lastBuildDate>Fri, 10 Feb 2012 11:01:38 +0100</lastBuildDate>
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            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
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            <description><![CDATA[ @ Traumschnucke,<br />
um in der Trauer nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, hilft es mir darauf zu schauen, was ich habe. Tatsächlich kann niemand einen anderen Menschen über einen Verlust hinwegtrösten, denn den Schmerz empfinde ich in mir und da kann nichts von außen wirklich helfen. Jeder Außenstehende ist hilfloser Helfer und muss sich mit den Ohnmachtsgefühlen auseinander setzen. Der Trauer müssen wir uns alleine stellen - selbst wenn wir Beistand haben. <br />
<br />
Nach 3 Jahren scheine ich ansatzweise verstanden zu haben, was ein Therapeut mir einmal mit auf den Weg gab: Erkenne an und sei dankbar dafür, was Du hast/bist/kannst und halte nicht ständig Ausschau nach dem, was Dir fehlt. Mich hat es damals sehr hart getroffen und darum kann ich Deine Abwehr auch verstehen. Im Buddhismus würde es wohl als Leid aus Anhaftung bezeichnet werden. Es ist wie es ist und unser Leid entsteht durch die Bewertung der Situation.<br />
<br />
Der Vergleich von Schmerz macht deutlich, wie wenig wir den Umgang mit Trauer gelernt haben und wie ohnmächtig wir ihr gegenüber stehen. Wie sehnsüchtig wir die Hilfe von außen erhoffen - und sei es nur in der Anerkennung der Trauer, weil wir sie uns selbst nicht zugestehen und deshalb von anderen die Bestätigung dafür brauchen, sie haben zu dürfen. <br />
<br />
Vielen Dank für die Gedankenanstöße!]]></description>
            <dc:creator>crazy2007</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 11:09:13 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6689768#msg-6689768</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
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            <description><![CDATA[ Liebes Schneewittchen,<br />
<br />
erst einmal finde ich es bewundernswert, wie ihr das Ganze Thema Kinderwunsch trotz der schweren Erkrankung deines Mannes, die ja schon für sich eine große Belastung (sicher auch einhergehend mit der Angst vor Verlust) war und ist, angegangen seid. Und ich finde die Einstellung absolut toll, das man auch in schweren Zeiten zueinander steht, auch wir haben diese ganzen schweren 8 Jahre Kinderwunschzeit nur geschafft, weil wir letztendlich uns hatten. Aber es war bei weitem nicht immer nur &quot;Friede, Freude, Eierkuchen&quot; sondern ist oft bis an die Belastungsgrenze zwischen uns gegangen. <br />
<br />
Wir sind auch schon lange zusammen, dieses Jahr werden es 17 Jahre und es war eigentlich von Anfang an klar, das wir min. 3 Kinder haben wollten. Leider war zu lange alles andere wichtiger, Studium, Berufsstart und so weiter, das übliche halt. So viel vergeudete Zeit! <br />
<br />
Es ist auch absolut richtig, das die Anfangszeit mit einem Kind wahnsinnig anstrengend ist, es wir nur kaum darüber geredet. Ich habe das Gefühl, das wir immer stärker dieses Ideal der &quot;Übermutter&quot; erreichen sollen. Haushalt, Kind und Berufstätigkeit (bin auch selbstständig) und dann bitteschön keine Klagen über die Anstrengung! <br />
Meine Tochter schläft auch erst seit Einführung des Familienbetts einigermassen durch, obwohl es ganz regelmässig auch &quot;schlimme&quot; Nächte gibt mit schlechten Träumen, in denen sie immer wieder Trost und meine Nähe braucht. Wie oft war ich am Ende und irgenwann habe ich auch gestreikt: ich wollte nicht mehr jede Nacht aufstehen, um meine Tochter in unser Bett zu holen und so ist es dabei geblieben.<br />
<br />
Wahrscheinlich kann man das nicht richtig vergleichen, aber wir haben uns zu Beginn -vor allem in den ersten 4 Lebensmonaten meiner Tochter- auch in einem emotionalen Ausnahmezustand befunden, vielleicht so, wie dein Mann, der ja eine lebensbedrohliche Krankheit überstanden hatte und du, die ihn begleitet hat. Ich habe einfach funktioniert in diesem Schockzustand nach dem Verlust meiner Tochter und konnte Emotionen nur ganz langsam wieder zulassen, vor allem konnte ich nicht richtig trauern, weil da ja ein Neugeborenes war, das mich enorm stark brauchte. Ich habe vieles im Alltag mit Kind auch als sehr anstrengend empfunden und kann erst jetzt behaupten, das sich etwas wie Souveränität einschleicht. Auch bei uns -obwohl wir Jahre lang nichts anderes im Kopf hatten wie Kinder zu bekommen- ist manchmal etwas Wehmut dabei, weil man nicht mehr ganz so frei ist wie früher. Das sind natürlich nur ganz kurze Momente, aber man sollte sich nicht in die Tasche lügen, immerhin ist man noch ein erwachsener Mensch mit Bedürfnissen.<br />
<br />
Auch dieses Alltagserlebnis, wie du es weiter oben beschrieben hast, kenne ich nur zu genüge. Und wie oft habe ich mich gefragt, ob ich überhaupt eine gute Mutter bin. Gerade wir &quot;älteren&quot; Mütter sind zu verkopft, meine jüngeren Freundinnen stellen sich oft gar nicht diese Fragen. Ich klopfe mir dann immer selbst auf die Finger und versuche, meinen Kopf wieder frei zu bekommen. Warum haben wir denn kein Recht, müde zu sein und manchmal auch überfordert. Ich hätte vor 10 Jahren die schlaflosen Nächte besser weggesteckt wie heute.<br />
<br />
Wir haben unsere Tochter auch mit zu den Terminen in der KiWu-Praxis nehmen müssen, wenn keine Betreuungsmöglichkeit da war und für sie selbst habe ich das nicht als belastend empfunden, ich hatte eher ein schlechtes Gewissen gegenüber den anderen Patienten, da ich diese Konfrontation mit Kindern zum Teil in den akuten Phasen auch nicht gut aushalten konnte.<br />
<br />
Auch der Wunsch nach einem zweiten Kind gehört ja zum Familienalltag dazu, weil es ein Teil der Gefühlswelt der Eltern ist. Natürlich muss meine Tochter mich nicht ständig weinen sehen, das würde sie verunsichern, aber Trauer und Enttäuschung gehört zum Leben wie die positiven Seiten auch. Man muss irgendwie ein Maß finden in dem Ganzen und das ist eine Gradwanderung. Sie ganz &quot;aussen vor&quot; zu halten würde ich nicht richtig finden.<br />
<br />
So hatten wir uns auch ganz bewußt dafür entschieden, sowohl die kurze Lebenszeit unserer Tochter,als auch ihr Fortgehen, intensiv zusammen mit unserer gesunden Tochter zu verbringen, als Familie. Alles, was zu tun war, haben wir selbst übernommen, meine Tochter war immer im Raum mit dabei. Diese Entscheidung würde ich auch immer wieder so treffen.<br />
<br />
@Crazy 2007: <br />
es besteht sicher ein elementarer Unterschied zwischen dem Schmerz, nie ein Kind bekommen zu haben und dem Schmerz, kein weiteres Kind mehr zu bekommen. Auch ich tröste mich damit und bin unendlich dankbar, das ich diese Erfahrung machen durfte.<br />
<br />
Ich habe aber auch selbst erfahren, das man Trauer oder Schmerz nicht vergleichen sollte. Schneewittchen und den anderen Müttern, die sich noch ein weiteres Kind wünschen, ist in ihrer Situation nicht geholfen, indem man sie auf das hinweist, was sie bereits haben. Und dabei ist mir ganz bewußt, das es für die Frauen, die relativ wahrscheinlich gar kein Kind bekommen werden, nicht nachvollziehbar ist. Das sind zwei unterschiedliche Schicksale, jedes für sich traurig und nicht vergleichbar. Auch ich habe immer so gedacht, Hauptsache einmal schwanger sein, und doch ist die Trauer im Moment sehr groß.<br />
<br />
Ich kenne diese Vergleiche im Bezug auf den Verlust meiner Tocher, so haben oft Frauen mit einer <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/fehlgeburt/">Fehlgeburt</a> gesagt: &quot;was bei dir passiert ist, muss viel schlimmer sein, dein Kind hat ja schon tagelang gelebt&quot;. Und andere sagten:&quot; Mein Kind ist gestorben und war gesund, aber deines war ja behindert (also wiegt mein Verlust schwerer)&quot;. Mich hat das immer wahnsinnig gemacht, man kann doch niemanden damit trösten, indem man Verluste gegeneinander aufwiegt. Man sagt ja auch keinem Kranken, du hast zwar Krebs, aber freu dich doch, du hattest ein schönes Leben. Natürlich steckt da Wahrheit drin, aber die Frage ist, ob es demjenigen weiterhilft, der ja Trost sucht. <br />
<br />
Ich wünsche euch -trotz dieses schweren Themas- einen schönen, sonnigen Wintertag!<br />
<br />
GLG<br />
Traumschnucke]]></description>
            <dc:creator>traumschnucke</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:19:29 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6689627#msg-6689627</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6689627#msg-6689627</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Schneewittchen69,<br />
<br />
es bestehen Unterschiede, ob es um den Abschied vom Kinderwunsch oder um den Abschied von dem Wunsch nach einem Geschwisterkind geht: Das erste ist der kleine Tod und das zweite eine schwerwiegende Verletzung. Der kleine Tod macht eine völlige Neuorientierung nötig, weil sich ein Lebenskonzept zerschlagen hat.<br />
<br />
Das Kind als Trost im (oder vor dem) Alter ...? Nach meiner Ansicht ist es Augenwischerei, denn weder wissen wir, was die Zukunft jeden Einzelnen bringt, noch wie das Leben in der Zukunft aussieht. Wir wissen nicht, ob wir alt und pflegebedürftig werden oder ob sich zukünftig ganz andere Lebensmodelle entwickeln, weil es immer mehr Einzelpersonen gibt (evtl. auch weil die Welt noch globaler ist und die Kinder auf verschiedenen Erdteilen leben). Die &quot;Idee Kind&quot; ist heute ein Trost vor der Angst, die wir uns vor der erdachten Zukunft machen. Vielleicht leben wir Kinderlose, wenn wir durch unsere Krise gegangen sind, ohne diese (zerbrechliche) Illusion einfacher.<br />
<br />
Warum noch einmal durch die Hölle gehen für ein zweites Kind und diese Hölle zum Teil auch dem ersten Kind zumuten? Ehrlich gesagt, verstehe ich es nicht. Vielleicht ist die beste Altersvorsorge, die eigene Gesundheit zu bewahren sowie Demut und Dankbarkeit zu erlernen. Wünsche sind uferlos und das Leben setzt (manchmal sehr bitter) seine Grenzen, die wir vielleicht einfach mal respektieren sollten.<br />
<br />
&quot;Ich wünsche Dir ein kleines Glück,<br />
und davon jeden Tag ein Stück,<br />
das Deinem Leben Freude gibt,<br />
und selbst das Graue darin liebt.<br />
 <br />
Erscheint es Dir auch mal sehr klein,<br />
freu´ Dich darüber, steck´ es ein.<br />
<b>Das große Glück ist nie komplett,<br />
stets fehlt ihm, was man gern noch hätt´.</b><br />
 <br />
Die kleinen Glücke angespart,<br />
im Herzen liebevoll bewahrt,<br />
ergeben auch ein großes Stück -<br />
denn Glück ist immer Mosaik.&quot;<br />
<br />
Ich wünsche uns allen viele Glücksmomente, die viel Farbe ins Leben bringen.<br />
Anja]]></description>
            <dc:creator>crazy2007</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Thu, 09 Feb 2012 09:26:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6689230#msg-6689230</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6689230#msg-6689230</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Anja,<br />
<br />
Du hast recht, wenn Du sagst, dass Kinder letztendlich keine Sicherheit oder Vorsorge sind, aber sie sind ein Trost. Wenn das Verhältnis einigermaßen o.k. ist und man sich versteht, dann kümmert man sich als Kinder um seine Eltern - je nach Kräften mal mehr oder mal weniger. Viele der Pflegefälle, die es z.Z. gibt, werden nicht etwa in Altersheimen, sondern innerhalb der Familie gepflegt. Da dies die kostengünstigere Variante ist für den Staat, hat er ja jetzt auch eingeführt, dass sich Familienangehörige eine Art Elternzeit für die eigenen Eltern nehmen können.<br />
Dort wo Kinder sind, werden soweit es geht, der Elternteil, der den pflegebedürftigen Partner zu Hause betreut, unterstützt. Und wie gesagt, es geht ja nicht darum, dass alle Kinder ihre Eltern zuhause pflegen, sondern, dass es Gesten gibt, die einen alten Menschen beruhigen und unterstützen. Die Angst vor dem Tod kann uns keiner nehmen, aber zu wissen und zu erleben, dass man bis dahin den Weg nicht alleine hat gehen müssen, dass es ein Ohr gibt, dass uns zuhört; jemand, der uns hin und wieder besucht, uns an alte Zeiten erinnert, das empfinde ich als Trost.<br />
Natürlich kann alles im Leben anders kommen und die schrecklichste Vorstellung ist, dass man sein einziges Kind überlebt. Aber den Fragen, muss man sich dann stellen, wenn sie kommen - solange darf man sich noch andere Vorstellungen machen und sollte sie auch machen.<br />
<br />
Dass Mütter ihre kleinen Kinder mit ins Kiwu nehmen, hat einfach nur damit zu tun, dass es organisatorisch nicht anders geht. Wer nimmt schon seine Kinder gerne zu einem Frauenarzttermin. Ich glaube aber nicht, dass die Kinder schon die überfordernden Gefühle mitbekommen. Die Anspannung der Eltern während der Ki-Wu sicherlich, aber die anderen die im Raum sind, die - vermute ich - sind den Kindern egal. Die wollen nicht von Fremden angesprochen werden, dass ist glaube ich das einzige, was die bewegt oder je nach Charakter des Kindes sind die auch neugierig auf Leute, die sich mit Ihnen unterhalten. Das mit den überfordernden Gefühlen, ist mir zu viel hineininterpretiert. Und die Mütter hätten sich ihrerseits gerne den Weg ins KiWu erspart und mit den Kindern lieber Eis gegessen, wenn, ja wenn es nur die Möglichkeit gegeben hätte, auf natürlichem Wege schwanger zu werden. Das ganze - und Du kennst es ja selbst, ist ja kein Spaziergang- die Warteschleife, die Hölle.<br />
<br />
Ich glaube auch, dass selbst wenn man als Eltern sich mit sich selbst auseinandergesetzt hat, man noch viele Fehler begehen wird. Vieles macht man unbewusst und es fällt einem nicht auf. Man hält es am Ende womöglich als richtig und erzieht seine Kinder in dieser Weise. Aus dem unbewussten kann sich aber sowohl Gutes als auch Falsches ergeben.<br />
<br />
LG,<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>schneewittliche69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:44:43 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6689181#msg-6689181</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6689181#msg-6689181</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Traumschnucke,<br />
<br />
ich möchte dir erzählen, wie das Thema zwischen meinem Mann und mir sich verhalten hat. <br />
<br />
Ich habe ja ganz am Anfang geschrieben, dass mein Mann bald 48 wird und eine Nierentransplantation vor etwa 5 Jahren hinter sich hat. Beides hat bei ihm dazugeführt, dass er eigentlich sich ein 2. Kind nicht mehr vorstellen kann. Unsere Tochter hat bis etwa vor ihren 3. Geburtstag nicht durchgeschlafen. Wir sind als sie 2 Jahre war - besser gesagt ich (weil mein Mann es einfach nachts nicht geschafft hat) 8x aufgestanden, dann 6x, dann irgendwann nur noch 3-4 mal. Dieser Schlafentzug hat uns beiden ziemlich den Rest gegeben. So sehr mein Mann unsere Tochter liebt, er vermisst auch einen Teil seines selbstbestimmten Lebens. Wobei ich sagen muss, dass er meiner Meinung auch z.T. selbst die Schuld daran trägt, denn ich habe ihm schon oft gesagt, dass ich ihm den Rücken freihalten, für Dinge, die ihm wichtig sind. <br />
Als unsere Tochter 20 Monate alt war, habe ich mit meinem Kryo-versuch gestartet. Mein Mann war sich damals nicht so sicher, ob wir das mit einem 2. Kind schaffen würden. Aber er hat sich das auch vorstellen können, denn er selbst hätte ja früher (sprich vor seiner Erkrankung) gerne 3 Kinder gehabt. In den zwei Jahren meiner Kiwu-behandlung war auch unsere Ehe stark belastet, denn ich wollte weitermachen, aber wir merkten, dass unsere Beziehung schon durch ein Kind ziemich gelitten hat und ich war auch ganz schön angespannt, wenn ich Punktion und Transfer hatte. Ich habe gezweifelt, ob das für uns beide gut gehen würde und es hat mir auch Angst gemacht. Die <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/kryokonservierung/">Kryo </a>und die 1. <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/icsi/">ICSI</a> waren für uns beide o.k, aber schon bei der 3. und 4. <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/icsi/">ICSI</a> merkte ich, dass mein Mann eigentlich nicht mehr wollte. Er hat aber, weil er vielleicht gemerkt hat, dass ich mich nicht davon abbringen lassen würde, immer seine Unterschrift geleistet unter die Unterlagen und mich ins Kiwu ziehen lassen. Jeder weitere Versuch mit einem negativ hat ihn - glaube ich - darin bestärkt, dass es ohnehin nur noch eine kleine Chance für uns gibt, dass es klappen könnte und es somit besser ist, dass er mich einfach machen lässt. Hätte es geklappt, glaube ich, wäre es erst einmal ein Schock gewesen, weil er sich die Frage gestellt hätte, wie das mit unserer Ehe weitergehen sollte, wie das mit einem 2. Kind funktionieren soll. <br />
Man muss dazu sagen, dass ich nicht bereit bin, meinen Beruf ganz an den Nagel zu hängen und mich nur noch um die Kinder zu kümmern. Aber ich war bereit, auch alleine 2 Kindern großzuziehen &amp; ich habe diesen Gedanken, dass mir dies passieren könnte, bewußt in Kauf genommen (ohne natürlich zu wissen oder mir im geringsten vorstellen zu können, wie es als Alleinerziehende mit 2 Kindern wäre).<br />
Obwohl ich meinem Mann,seitdem wir uns kennen und lange bevor wir verheiratet waren, klar gemacht habe, dass ich meinen Beruf immer weiterausüben werde, hätte er es mittlerweile gerne, dass wir das traditionelle Modell fahren, weil das organisatorisch am einfachsten ist. Mann geht aus dem Haus &amp; Frau versorgt Kinder und Haushalt. Da ich dafür nicht zu haben bin, habe ich auch immer seine Unterstützung eingefordert. Ich glaube, er hat verstanden, dass ich mit der Hausfrauen/Mutter-Rolle komplett unglücklich wäre, aber es geht nicht in seinen Kopf, warum man alles haben will - denn das bedeutet ja, dass man einen erheblich höheren organisatorischen Aufwand hat, wenn beide arbeiten.<br />
<br />
Als der Versuch 3 gescheitert war, hat er mir schon ganz klar gesagt, dass es das ja wohl jetzt gewesen wäre. Er hatte auch die Nase gestrichen voll davon, dass das KiWu unser Leben doch sehr beeinflußt hatte, die Planung des Jahres, war auch ein bisschen davon abhängig, wann ich wieder ins KiWu wollte. Als ich dann einen 4. und 5. Versuch unternehmen wollte, hat er wohl vor mir resigniert. Er wollte immer drei Kinder, aber die Realität hat ihm gezeigt, dass es gar nicht so einfach ist mit mehr als einem Kind den Alltag zu meistern und er wollte dann ein weiteres Kind nicht um jeden Preis.<br />
<br />
Ich habe oft nachgedacht, ob es gerecht ist, dass ich seinen Wunsch komplett verdrängt habe. Nein, ist es natürlich nicht, aber mein Wunsch, mein Lebensmodell von einer Familie zu leben war einfach viel größer. Ich muss dazu sagen, dass ich ihn als ich ihn kennenlernte, gleich in der ersten Woche darauf abgeklopft habe, ob er eigentlich jemand ist, der sich Familie vorstellen kann.<br />
Das war mir wichtig. Ein Mann, der von vorneherein gesagt hätte, dass er unter keinen Umständen eine Familie haben möchte, wäre bei mir als Partner einfach nicht in Frage gekommen. Mir war klar, dass man Männer hier nicht ändern kann und es auch nicht versuchen sollte - ich aber wollte eine Familie, also sind solche Männer bei mir von vorneherein ausgeschieden.<br />
Ich habe 5 Jahre sehr darunter gelitten, dass mein Mann, nachdem er erkrankt war, sich nicht mehr auf Kinder einlassen wollte. Ich verstehe ihn, heute besser als damals, warum er es sich nicht vorstellen konnte, aber er hat einfach nicht in allen Punkten recht gehabt und unsere Tochter beweist ihm, dass es richtig war, sich auf ein Kind einzulassen und seine Bedenken davon zu wischen. <br />
<br />
Ich hätte ihn verlassen müssen, um mein Lebensmodell verwirklichen zu können. Aber das konnte ich einfach nicht. Wir waren knapp 3 Jahre verheiratet gewesen, ich konnte ihn nicht wegen seiner krankheit verlassen (in guten, wie in schlechten zeiten). Ich konnte und wollte einfach nicht begreifen, dass die Krankheit, die Kinderlosigkeit bedeuten sollte. Ich sah dafür keinen Grund &amp; so habe ich mich in Geduld geübt und immer wieder versucht ihn davon zu überzeugen, dass sich beides nicht ausschließt. Ich glaube, ich hätte noch weitere Jahre reden können, ohne Erfolg.<br />
Als dann die Transplantation geplant wurde, hatte er wohl ein Gespräch mit einer Freundin von uns. Die hatte ihm klar gemacht, dass er sich entweder von mir trennen müsse und mich ziehen lassen oder sich auf eine Familiengründung mit mir einlassen müsse. Er würde mir einfach unrecht tun, wenn er diesen Zustand weiter aufrechterhalte.<br />
<br />
Dieses Gespräch und die bevorstehende Transplantation waren dann der Grund warum wir ein KiWu aufgesucht haben. Es ging nur um die Einfrierung von Spermien, weil wir nicht riskieren wollten, dass die vielen Medikamente, die er einnehmen müsste, nach erfolgter Transplantation, Auswirkung auf seine Fruchtbarkeit hatte. Aber wie sich herausstellte, hatten wir ja diesbezüglich schon ein Problem.<br />
<br />
Am Ende, denke ich,haben wir jetzt den Ausgleich. Jetzt bin auch ich es, die ein Problem darstellt &amp; warum es nicht mehr klappen will. <br />
Hätte mein Mann, die ganze Zeit mir den Rücken während der Kiwu gestärkt, hätte ich wahrscheinlich noch 1-2 Versuche unternommen. So aber, bin ich jetzt wohl am Ende angekommen.<br />
<br />
LG,<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>schneewittliche69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 22:09:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6687866#msg-6687866</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6687866#msg-6687866</link>
            <description><![CDATA[ Liebes Schneewittchen,<br />
<br />
ich wollte nochmal auf die medizinische Seite des Ganzen eingehen:<br />
<br />
die Reproduktionsmedizin ist natürlich für uns die &quot;Rettung&quot; vor der Kinderlosigkeit gewesen und über diese Möglichkeit bin ich unendlich dankbar. Aber es ist auch meine Ansicht, das die Möglichkeit, das es beim nächsten Versuch klappen könnte, auch ein großes Suchtpotential birgt. Ich habe jetzt 7 <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/icsi/">ICSI</a>'s hinter mir und vor dem letzten Versuch hat der Arzt uns ganz deutlich gesagt: &quot;ich mache noch eine Behandlung, eine weitere kann ich ethisch nicht vertreten, die Belastung für Sie ist verglichen mit der Chance auf einen Erfolg zu groß.&quot;<br />
<br />
Das hat mich ganz tief getroffen. Uns würden seitens der Krankenkasse noch 4 Versuche zustehen und er setzt uns ein Limit.<br />
Fakt ist, das meine Eizellqualität trotz meines realtiven jungen Alters von 35 Jahren sehr schlecht ist, der größte Teil von ihnen ist bei der Punktion nicht reif. Eigentlich liegt der Grund unserer Probleme bei meinem Mann, aber mittlerweile scheine auch ich nur noch schlechte Vorraussetzungen zu haben. Woran das liegt, konnte mir niemand sagen. Während bei dem Versuch in 2009 noch 4 Embryonen aus 22 punktierten EZ entstanden, ist dieses Mal von 10 EZ nur einer geblieben.<br />
<br />
Natürlich könnten wir -wenn auch dieser Versuch in einem negativ endet- erneut die Praxis wechseln, aber an dem Punkt habe ich mir ein klares NEIN gesetzt. Mein Körper sagt mir nun, das Schluß ist. Ich denke, ich kann das irgendwann akzeptieren. So wie ich die Erkrankung meiner Tochter akzeptieren musste. Aber es ist nicht einfach und auch noch nicht so weit, das ich damit wirklich Frieden gemacht hätte. Ich habe den Schritt gemacht und entschieden, das ich das Ergebnis dieses Versuches akzeptieren werde. Und damit auch für meinen Mann mitentschieden, dessen Kinderwunsch genauso groß ist wie meiner und der genauso leidet und gelitten hat unter jedem negativ wie ich. Wir sind da nicht zu 100% einer Meinung, da für meinen Mann auch immer noch das Thema Eizellspende existiert.<br />
<br />
Ich würde ganz gerne wissen, wie ihr das in euren Partnerschaften löst. Ist euer Kinderwunsch größer als der eures Mannes? Würde es euer Mann akzeptieren, wenn ihr erklärt, das ihr nicht mehr weitermachen wollt?<br />
<br />
Die Erkrankung meiner Tochter war kein Gendefekt, es war eine Entwicklungsstörung, wahrscheinlich hervorgerufen durch einen Folsäuremangel innerhalb der ersten 4 SSW. Die Wahrscheinlichkeit, erneut von diesem Schicksal getroffen zu werden, ist sehr sehr gering. Ich wüßte nicht, ob ich den Mut gehabt hätte, eine neue Schwangerschaft zu riskieren, wenn diese Wahrscheinlichkeit höher wäre. Mein Mann arbeitet auf einer Lebensgruppe mit Mehrfach-Schwerbehinderten und sagt selbst, das er sich nicht sicher ist, ob er sich für ein schwerbehindertes Kind entscheiden könnte, gerade weil er jeden Tag damit konfrontiert ist, wie die Realität aussieht. <br />
<br />
Wir wissen nächsten Mittwoch, inwiefern sich unser Leben nochmal in die eine oder andere Richtung verändert. Ich finde diese Wartezeit diesmal absolut schrecklich, da wir uns keine große Hoffnung zugestehen wollen, um nicht zu enttäuscht zu sein. Ich versuche, diesmal wirklich nicht auf irgendwelche Anzeichen zu schauen. Aber die Anspannung ist greifbar. Und auch darum möchte ich meiner Tochter, die diese ganze Geschichte doch unterbewußt auch spürt, das nicht nochmal zumuten.<br />
<br />
Ich schicke euch viele Grüße<br />
Traumschnucke]]></description>
            <dc:creator>traumschnucke</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 13:27:28 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6687323#msg-6687323</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6687323#msg-6687323</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
<br />
&quot;die richtige Eizelle&quot; ist nach meiner Ansicht nur ein Faktor und führt nicht automatisch zu einem Kind. Ich glaube inzwischen, dass es tatsächlich so etwas wie Schicksal oder eine höhere Macht gibt, die ein sehr großes Mitspracherecht bei der &quot;Erschaffung von Leben&quot; hat. Also hoffe ich, dass Dein Karma, Traumschnucke, ein zweites gesundes Kind für Dich bereit hält.<br />
<br />
Da ich keine Kinder habe, kenne ich die Angst vor Alter und Krankheit. Kinder sind dafür auch keine Sicherheit oder Vorsorge - wer weiß wie später mal die Beziehung sein wird, wo <br />
das/die Kind/er lebt/en, wie es ihm/ihnen selbst geht ...? Die Angst vor der Hilflosigkeit im Alter macht Angst und wir werden wohl alle lernen müssen, damit umzugehen (und der eigentlichen Angst dahinter: die Angst vor dem eigenen Tod) - ob mit oder ohne Kinder. Ich wünsche Euch, dass Euer Kind Euch gesund überlebt - es kann im Leben auch anders kommen. Das Leben ist nicht planbar.<br />
<br />
Mit einem kranken oder behinderten Kind dreht sich die Sorge um: Was ist, wenn ich nicht mehr kann, krank bin oder vor dem Kind sterbe? Auch diese Fragen wurde am Ende wichtig, so dass ich keine weitere KiWu-Behandlungen mehr unternahm. Ich hatte dies vorher gut verdrängt. Dabei ist es wohl immer ein Frage, die eng mit dem Thema Kind verknüpft ist. Wie schwierig wäre es dann auch zusätzlich, wenn schon ein Kind da ist: Das &quot;Problemkind&quot; benötigt dann so viel mehr Aufmerksamkeit und das &quot;normale Kind&quot; wird an den Rand gedrängt. <br />
<br />
Momentan könnte ich mir noch nicht einmal für ein erstes Kind vorstellen, mich noch einmal in den KiWu-Zirkus zu begeben. Irgendwie bedauerte ich auch die Kinder, die mit ihren Müttern in die KiWu-Praxis kamen - meist waren sie noch sehr klein. Sie spürten bestimmt die Anspannung der Mutter und die Reaktionen derer (auch ich), die so sehnsüchtig auf eine Schwangerschaft hofften - überfordernde Gefühle für einen kleinen Menschen. Ich hätte den Kindern gewünscht, dass sie jetzt zusammen mit ihren Müttern spazieren gehen oder spielen könnten oder ... <br />
<br />
Es ist immer schwer, sich von großen Sehnsüchten und Lebensträumen zu verabschieden. Gerade in unserer Zeit, in der alles machbar erscheint, wenn man nur will und/oder die finanziellen Möglichkeiten hat. Es ist immer die persönliche Frage: Wie weit gehe ich zur Erfüllung für meinen Traum? Und es quält die ungewisse Hoffnung: Vielleicht wartet das Glück schon an der nächste Ecke (bei der nächsten Behandlung)? Wenn ich heute aufhöre, könnte es ja einen Schritt zu früh gewesen sein (was ich dann aber niemals erfahren würde ...). Aber was ist, wenn das Glück schon zu Hause wartet und auf der Such(t) nach dem größeren Glück nur völlig übersehen wird? <br />
<br />
Meine Eltern hatten jeweils eine jüngere Schwester und ich bekam als drittes Kind alle ihre negativen &quot;Kleine-Schwester&quot;-Projektionen übergebraten. Ich glaube, dass es immer passiert, wenn sich Eltern nicht mit sich selbst auseinander gesetzt haben. Da stimme ich Dir, Schneewittchen69, zu, dass es egal ist, ob es ein Einzelkind ist oder mehrere sind. Mir erscheint es wichtig, dass Eltern ihre Projektionen erkennen, damit sie sich davon ein Stück lösen können, um das Kind überhaupt als eigenständige Person wahrnehmenzu  können. Es gibt bestimmt kreative Möglichkeiten, um ansatzweise das auszugleichen, was einem Einzelkind fehlt. <br />
<br />
Viele Grüße<br />
Anja]]></description>
            <dc:creator>crazy2007</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 08 Feb 2012 10:28:20 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6686657#msg-6686657</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6686657#msg-6686657</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Traumschnucke,<br />
<br />
danke Dir für deinen Beitrag. <br />
Ich habe mir oft gewünscht, dass ich doch bloß gleich Zwillinge bekommen hätte, dann hätte ich jetzt die 2 Jahre nicht so mit dem Kampf verbringen müssen. Daher bin ich sehr dankbar, dass Du mir geschrieben hast. Ich habe auch bei diesem Durchlauf immer wieder gedacht - ich nehme auch Zwillinge, hauptsache es klappt und gleichzeitig hatte ich die furchtbare Angst, was machen wir, wenn eines der Kinder krank ist. Wir schaffen es einfach nicht mit einem kranken Kind. Ich habe mich und unsere Situation diesbezüglich wirklich geprüft, aber das wäre einfach nicht machbar.<br />
Durch deinen Beitrag ist mir bewußt geworden, wie abwegig dieser Gedanke sein kann und was alles an Wendungen im Leben auf einen zukommen.<br />
<br />
Ich hatte gestern mit meinem behandelnden Arzt noch eine Nachbesprechung und er hat mir abgeraten weiterzumachen. Es ist zwar nicht ausgeschlossen, aber es gestaltet sich so schwierig, die Eizellen zu finden, die mir ein gesundes Kind geben könnte und außerdem muss es ja auch &quot;das&quot; perfekte Spermium sein, mit dem es klappen soll. Mein Eizellenpool besteht wohl jetzt überwiegend aus Eizellen mit Gendefekten.<br />
<br />
Was Du mir über Einzelkinder beschreibst, ist genau das, wovor ich mich fürchte. Nämlich dass man bewußt oder unbewußt auf das eine Kind seine eigenen Wünsche/Vorstellungen projeziert. Macht man eh glaube ich bis zu einem gewissen Grad, egal wie viel Kinder man hat, aber wenn es ein Kind ist, sehe ich die Gefahr umso größer. Und auch die Sorge um die eigenen Eltern, ist auf mehreren Schultern einfach besser verteilt als auf einem. Ich weiß ja, dass ich mich selbst um mich um meine Altersplanung rechtzeitig kümmern kann, aber mit Geld kann man sich eben auch nicht alles kaufen. Die kleinen Gesten der Berührung, das Wissen, dass man besucht wird und dass jemand auch für einen mit entscheidet oder bei der Entscheidung helfen kann, der einem nahesteht. Ich will keine Belastung für meine Tochter im Alter sein, aber wer kann den Pflegefall heute denn ausschließen oder Demenz oder Alzheimer - das kann einen ja auch schon mit 60 treffen. Das macht mir Angst, denn um das alles zu bewältigen, muss man auch die geistige kraft haben und wenn man von der Krankheit eh gezeichnet ist, kann man viele Entscheidungen nicht mehr alleine treffen. <br />
<br />
Ich kann nur von mir sagen, dass ich gerade froh bin, keinen erneuten Versuch in Planung zu haben. Das geht einfach psychisch nicht und es ist z.Z. eine Befreiung, sein Leben nicht nach Kiwu richten zu müssen. Als ich gestern im Kiwu saß, habe ich aber auch keine Panik oder Angst oder Frustration gefühlt. Ich war total entspannt, wie immer, wenn ich meine Termine hatte.  Alles sehr vertraut - es war jedenfalls nicht negativ belegt. <br />
<br />
Ich drücke Dir die Daumen für Euren letzten Versuch. Denn eins ist sicher, egal ob mit einer, zwei oder drei Eizellen - wenn es die richtige ist, dann klappt es einfach. Davon bin ich überzeugt.<br />
Lass es mich wissen, ob es geklappt hat.<br />
<br />
LG,<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>schneewittliche69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Tue, 07 Feb 2012 22:58:35 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6683562#msg-6683562</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6683562#msg-6683562</link>
            <description><![CDATA[ Liebes Schneewittchen,<br />
<br />
auch ich möchte dir gerne auf deinen Beitrag antworten, da ich in einer ähnlichen Situation bin wie du.<br />
Uns wurde 2009 endlich, durch unseren 5.ICSI-Versuch, unser sehnlichster Wunsch erfüllt:  ich wurde schwanger. Wir waren damals schon kurz davor, aufzugeben, da die Versuche 3 und 4 Nullbefruchtungen waren. Nach einem Praxiswechsel war das Glück auf unserer Seite. Vor allem nach dem ersten Ultraschall waren wir absolut glücklich, es sollten Zwillinge werden. Wir hatten das Gefühl, nach so vielen Niederlagen endlich vom Glück „belohnt“ worden zu sein. Doch die ungetrübte Freude darüber war von kurzer Dauer: in der 12.SSW erhielten wir die Diagnose, das eine meiner beiden Töchter an Anenzephalie erkrankt ist. Die andere allerdings wäre gesund.<br />
<br />
Wie es dann weiterging ist eine lange Geschichte und würde hier den Rahmen sprengen. Heute bin ich Mama einer wunderbaren 2jährigen. Unsere ältere Tochter wurde 5 Tage alt.<br />
<br />
Der Wunsch nach einem zweiten Kind war schon sehr schnell wieder präsent bei mir.  Irgendwie hatte ich mir ausgemalt, nach allem, was ich durchgemacht hatte, (die Zwillingsschwangerschaft und die Tatsache, dass von den beiden eingesetzten Embryonen direkt beide geblieben sind), nun ein erneuter Versuch direkt klappen müsste.<br />
Leider kommt es immer anders, wir haben schon einen negativen Kryoversuch und eine erneute Nullbefruchtung hinter uns. Momentan stecke ich in der Warteschleife für den letzten Versuch. Trotz aller Bemühungen und einen elenden Quälerei durch das lange Protokoll, blieb uns am Tag des Transfers nur ein Embryo. Wir hoffen so sehr, dass es gut ausgeht.<br />
<br />
Trotz allem wird es unser letzter Versuch sein. <br />
<br />
Das ist wirklich eine absolut schwere Entscheidung. Allerdings ist mir sehr bewusst geworden, wie stark ich meinen Körper beanspruche und wie sehr die Energie für den alltäglichen Optimismus verloren gegangen ist. Der Kinderwunsch ist so stark, er überschattet alles. Auch die schönen Momente. Und zum allerersten Mal habe ich diesen Kinderwunsch in Frage gestellt. Innerlich angeklopft, ob er nicht zu viel Raum einnimmt in unserem Leben. Trotzdem wehrt sich etwas in mir: nein, du kannst nicht aufhören, du hast schon zwei Kinder geboren, es kann doch nicht sein, es darf nicht sein, das in unserem Haus „nur“ ein Kind rumwuseln wird. <br />
<br />
Ich bin selbst ein Einzelkind und würde meiner Tochter ein Geschwisterchen wünschen, nicht nur aus der Tatsache heraus, dass sie ein „verwaister Zwilling“ ist und ihr diese enge Geschwisterbeziehung durch uns nicht ersetzt werden kann. Sondern auch aus meiner eigenen Erfahrung heraus: ich habe die volle Aufmerksamkeit meiner Eltern bekommen, aber das bedeutete auch, immer im Mittelpunkt zu sein, auch im negativen Sinne. Es wurde alles auf mich projiziert, ich sollte das Ziel erreichen, dass meine Eltern mir gesteckt haben. In manchen Phasen als Kind und auch heute noch, war und bin ich traurig, keinen Bruder oder Schwester zu haben. Ob es in den Nächten war, in denen ich mich als Kind im Bett in meinem großen Zimmer alleine gefürchtet habe oder heute, wenn ich darüber nachdenke, wie ich mich alleine um meine Eltern kümmern soll, die 200 km entfernt wohnen, wenn sie alleine nicht mehr klarkommen.<br />
<br />
Dieses Thema Abschied vom Geschwisterkind ist furchtbar schwer und es gibt keine Patentlösung. Wie alles muss dieser Abschied in einem selbst seinen Anfang nehmen und kann nicht von außen herbeigeführt werden. Man kann ihn auf eine bestimmte Art und Weise mit dem Abschied von einem realen Kind vergleichen. Denn alle diese Kinder, die wir im Kopf und im Herz mit uns tragen, die wir uns während der Versuche, schwanger zu werden vorgestellt haben, die wir gerne geboren hätten, wenn das Schicksal uns gelassen hätte, müssen auch verabschiedet werden und ihren Platz in unserem Leben finden.<br />
<br />
Ich wünsche euch allen, das ihr irgendwann einen Weg findet, auch wieder richtig glücklich zu sein (ohne dieses kleine ABER im Hinterkopf).<br />
<br />
Alles Gute,<br />
Traumschnucke]]></description>
            <dc:creator>traumschnucke</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 06 Feb 2012 18:09:16 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6649803,6675386#msg-6675386</guid>
            <title>Re: Wenig Spermien: werde nicht schwanger...</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6649803,6675386#msg-6675386</link>
            <description><![CDATA[ HI<br />
<br />
kommt drauf an bei was für einer Vergrösserung du die <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/">Spermien </a>angeschaut hast.<br />
Ich habe in der Arbeit auch selber die <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/">Spermien </a>angeschaut.<br />
Bei einer 400 Vergrösserung waren so 0-3 <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/">Spermien </a>pro Gesichtsfeld zu sehen, da hatte mein<br />
Mann insgesamt 500000/ml, also voll wenig.<br />
Ich weiss das so genau, weil ich sie auch ausgezählt habe, das geht aber daheim nicht, weil dafür<br />
brauch man bestimmte Utensilien.<br />
<br />
So, und einige Zeit später, als er so um die 3 Mio/ml hatte, sah man wieder bei der 400 Vergrösserung<br />
so ca 8-10 <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/grundlagen-der-fruchtbarkeit/normale-spermienproduktion-und-funktion/">Spermien </a>pro Gesichtsfeld.<br />
<br />
Na und ob die sich bewegen oder net, das siehst du ja selber.<br />
<br />
Das <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/diagnostik-beim-mann/">Spermiogramm</a> kann sich schon ändern. Ich habe Pre Seed Gleitgel verwendet, das würde ich jedem<br />
empfehlen, der ein schlechtes Spremiogramm hat, das hilft den kleinen dass sie besser durchkommen, und <br />
Arginin 500mg hat mein Mann genommen, das ist glaube ich für eine bessere Beweglichkeit.<br />
<br />
Und mit ca 3 Mio/ml hats bei mir 2 mal geklappt.<br />
<br />
Wenn du noch fragen hast, zwecks Mikroskop....<br />
<br />
Julliane]]></description>
            <dc:creator>Julliane</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Thu, 02 Feb 2012 18:56:14 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6644907,6671434#msg-6671434</guid>
            <title>Re: Austausch über PLAN B</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6644907,6671434#msg-6671434</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Chrissi,<br />
<br />
ich kenne Deine Geschichte nicht, aber - ich bin 4 Jahr älter als Du - ich habe meinen Traum noch nicht aufgegeben, im Gegenteil, ich gebe jetzt noch mal richtig Gas und beschäftige mich mit meinem Körper und dem großen Wunder der Empfängnis. Seit 2 1/2 Jahren lasse ich diesem ureigenen Wunsch Raum in meinem Leben. Ich habe noch kein Kind, habe das Thema lange verdrängt, nicht ernst genommen? Mich abgelenkt? Selbstverständlich beschäftigen mich auch die Gedanken um Plan B. Aber ist es nicht auch ein Entwicklungsprozeß, den wir da durchmachen? Ich glaube so muß man das sehen. <br />
Ich finde Deine Idee gut. Wir brauchen alle das Gefühl, daß wir nicht allein sind. Gerade in dieser Situation ist der Partner nicht unbedingt eine Hilfe, hat er ja auch seine eigenen Probleme mit dem Thema, geht anders damit um.<br />
An persönlichen Treffen kann ich leider nicht teilnehmen, weil ich im tiefsten Süden Deutschlands zuhause bin. Aber es interessiert mich natürlich wie andere Frauen, die an dieser Schwelle stehen, damit umgehen.<br />
<br />
Die Hoffnung stirbt bekanntlich als letztes. <br />
Alles Gute!]]></description>
            <dc:creator>Pferdezahnfee</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 01 Feb 2012 10:30:51 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6644907,6669163#msg-6669163</guid>
            <title>Re: Austausch über PLAN B</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6644907,6669163#msg-6669163</link>
            <description><![CDATA[ Ich würde mich gerne anschließen.<br />
<br />
Ich wohne ebenfalls in Frankfurt.<br />
<br />
<br />
LG]]></description>
            <dc:creator>peta0209</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 12:34:24 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6503927,6668887#msg-6668887</guid>
            <title>Re: Austausch 40+</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6503927,6668887#msg-6668887</link>
            <description><![CDATA[ Hallo zusammen,<br />
<br />
ich sehe, dass der Thread schon älter ist, möchte aber gerne noch etwas zum Thema &quot;zu alt, um mit Ü40 noch ein Kind aufzuziehen&quot; schreiben.<br />
Meine Mutter hat mich mit 42 bekommen. Ich war nicht das erste Kind, eher eine Überraschung *maedchen* - sie dachte, sie könnte nicht mehr schwanger werden. Mein Vater war zu der Zeit 45 und hat sich schon ausgerechnet, dass er in Rente geht, wenn ich Abitur mache...<br />
Meine Mutter hat ein Jahr gebraucht, um sich von der Schwangerschaft zu erholen. Und meine Eltern sind immer noch sehr jugendlich (jetzt beide über 80) und ich glaube, dass ich Einiges dazu beigetragen habe - zwangsläufig haben meine Eltern sich mit 60 noch mit Schule, Sportfesten und was weiß ich nicht alles beschäftigen müssen. Mir tat es nie leid, dass meine Eltern älter waren - ich war immer mit meinem Elternhaus sehr zufrieden.<br />
Das hat jetzt nichts mit der Trauer um den Abschied vom Kinderwunsch zu tun - aber ich wollte ein positives Beispiel für &quot;alte Elternschaft&quot; liefern.<br />
<br />
Viele Grüße,<br />
Nebel]]></description>
            <dc:creator>Nebel</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:44:03 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6668716#msg-6668716</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6668716#msg-6668716</link>
            <description><![CDATA[ Liebes Schneewittchen,<br />
auch das kenne ich und halte es für völlig normal. Es gibt einfach Situationen, in denen man sich überfordert fühlt und unleidlich und sauer auf den Partner. Wenn ich mich dann (meiner Ansicht nach) nicht richtig verhalte, bin ich im Nachhinein auch noch total sauer auf mich selbst und halte mich für eine schlechte Mutter (und dann möchtest Du auch noch ein zweites Kind, wie soll das denn gehen?).<br />
Ich denke, dass das mit dem Anspruch zusammenhängt, den man an sich selbst hat. Wir sind ja etwas älter, reflektiert, und haben einen ausgeprägten Kinderwunsch (sonst hätten wir die ganzen Schwierigkeiten nicht auf uns genommen, bis wir ein Kind hatten). Jetzt denke ich, ich müsste auch eine &quot;perfekte&quot; Mutter sein (was auch immer das bedeutet), immer für mein Kind da sein, ausgeglichen und entspannt.<br />
So funktioniert das Leben nicht. Mir hilft dann teilweise die Aussage einer Kinderpsychologin, die ich mal in der Eltern gelesen habe auf die Frage, was das Wichtigste im Umgang mit Kindern sei: &quot;Schlagen Sie die Kinder nicht und sperren Sie sie nicht in den Schrank.&quot; Das rückt doch alles ein wenig in eine andere Perspektive, oder *maedchen*?<br />
Ich habe auch schon darüber nachgedacht, ob ich vielleicht etwas Anders hätte machen sollen (früher anfangen, den Job hinten anstellen etc) - aber wenn ich zurück schaue, war früher auch einfach für mich die Zeit nicht reif für Kinder (ohne den richtigen Partner, ohne den richtigen Job, ohne einen Funken Sicherheit).<br />
Ich finde es gerade wichtig, diesen Frust, die Wut und die Trauer auch zuzulassen. Nur wenn man sie zulässt, kann es dann auch weitergehen. Unterdrückte Gefühle helfen niemandem. Lass sie raus, und schau, was danach kommt.<br />
<br />
Alles Liebe,<br />
Nebel]]></description>
            <dc:creator>Nebel</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:55:24 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6668567#msg-6668567</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6668567#msg-6668567</link>
            <description><![CDATA[ liebes schneewittchen,<br />
<br />
ich kenne diese momente, die du da beschreibst, ebenfalls sehr gut...<br />
des öfteren erlebe ich diese mit meinem mann und<br />
bin dann zum einen immer total fertig, frage mich im gegenzug, warum ich mir<br />
eigentlich noch ein kind wünsche, dass das ohnehin nicht mehr funktionieren würde...<br />
vielleicht brauchen wir solche momente, um uns vom kinderwunsch &quot;abzunabeln&quot;.<br />
dann, wenn sich viele solche augenblicke angehäuft haben, sind wir endlich wieder &quot;frei&quot;!??<br />
denn so empfinde ich es: fühle mich gefangen in diesem wunsch, der mein ganzes<br />
denken beeinflusst. und ich weiß auch: schaue vorwärts, nie zurück.. und doch muss ich<br />
zwischendurch immer erkennen, dass dieser wunsch nun schon über 4 jahre anhält, was mich<br />
zusätzlich frustet. und mein leben negativ beeinträchtigt. warum können wir uns nicht mit dem<br />
zufrieden geben, was wir haben? klar, es gibt genügend fälle, da gibt es gar keine kinder und<br />
der wunsch ist da. aber das tröstet mich nur peripher... die hälfte meiner freundinnen hat keine <br />
kinder, aber da ist der wunsch, soviel ich weiß, auch nicht so stark. auch, weil es keinen partner<br />
gibt. mensch, was sollen wir nur machen? wohin mit diesem wunsch? irgendwo anders hin<br />
umleiten? wenn das ginge! ne tolle arbeit, tolle freunde, schöne hobbies, schöne reisen - auch<br />
alles schön, aber nicht zu vergleichen, wie ich finde. leider... <br />
wünsche dir einen tollen tag, viele grüße, schremmi]]></description>
            <dc:creator>schremmi</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Tue, 31 Jan 2012 09:08:08 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6668066#msg-6668066</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6668066#msg-6668066</link>
            <description><![CDATA[ Liebe Schremmi,<br />
<br />
ich wüsste so gerne die Antwort auf die Frage, die Du gestellt hast, aber ich kann sie leider nicht einmal für mich selbst beantworten. Ich glaube nur, dass man sich immer mehr versteift in eine Art Wunschvorstellung und die nimmt leider überhand und hat mit der Realität nicht viel zu tun. Ich glaube auch, dass man sich eigentlich nichts vorzuwerfen hat, denn mit dem gleichen Wissen, dass man vor Jahren hatte, hätte man sicherlich gleich entschieden. Erst zu arbeiten und dann die Kinder und mein Gott, wer denkt sich denn, dass es so schwer sein kann, Familie zu gründen. In meinem Freundes-/Bekanntenkreis hat keiner mit dem Problem zu tun gehabt. Die meisten Bekannten, haben nicht einmal einen Partner - die kämpfen an anderer Stelle. Hätte ich wohl auch nur ein paar gekannt, dass Probleme mit dem Nachwuchskriegen gehabt hätte, dann hätte ich wohl anders gedacht, aber letztendlich hätte es wohl auch nichts geändert, denn ich war gerade 33 Jahre alt als ich mit der Kinderplanung begonnen habe, das ist nun wahrlich nicht so spät. Wer konnte schon ahnen, dass im gleichen Jahr mein Mann erkranken würde und wir nun dieses Teil-Drama haben, denn ein komplettes Drama ist es ja nicht, wir haben ja ein Kind und das ist gesund. Das ist mehr als viele andere haben und es ist ein Trost, wenn man ganz ehrlich ist. Es hilft, wenn man daran denkt, dass es auch anders hätte ausgehen können. Aber natürlich tut es trotzallem weh und man leidet.<br />
<br />
Heute habe ich wieder ganz klar gespürt, dass für meinen Mann ein 2. Kind nichts mehr ist, denn ich kann mich nicht um 2 Kinder gleich gut kümmern und er kann mir ein Kind nicht abnehmen, wenn ich mich um das andere kümmern muss. Unsere Tochter hat wohl heute mittag in der KiGa nicht geschlafen und war ziemlich durch den Wind, hat ziemlich viel geweint, geschrien und ich habe sie nicht runterkriegen können. Ins Bett wollte sie auch nicht. Ich habe mich gefragt, was ich mache, wenn es zwei sind. Mein Mann steht dann oft da und sagt nur - die Kleine hat dies oder das und ich muss dann los oder ergibt entnervt auf, sagt &quot;Ich räume die Küche auf und Du kümmerst Dich dann bitte um die Kleine&quot;.  Ich habe die Kleine gebadet und plötzlich fing sie wieder an zu brüllen, weil sie keine nassen Haare haben wollte. Mein Mann kam mit ein paar Mandeln rein, er wollte die Kleine ablenken mit den Mandeln. Ich habe mir innerlich an den Kopf gegriffen und ihn angeschrien, er soll jetzt aus dem Bad, was das denn jetzt mit den Mandeln soll. Meine Tochter kam dann erst recht nicht mehr runter. Was mache ich dann mit einem 2. Kind - ich kann ja nicht an zwei Stellen gleichzeitig sein und in dem Moment war ich auch sauer, sauer auf meinem Mann, weil wir es mit 2 Kindern nicht hinbekommen würden, sauer weil ich er ein toler Vater ist, aber in Alltragssachen einfach oft meinen Erwartungen/Ansprüchen so gar nicht entspricht, sauer, weil ich versuche alles auf die Reihe zu bekommen Ich bin so gefrustet - neben dem Frust, den ich selbst habe, dann noch soetwas zu sehen und dann hatten wir auch noch ein Gespräch gestern und er warf mir indirekt vor, dass ich vor lauter Frust und Trauer nicht sehe, nicht erlebe, dass wir so einen Volltreffen gelandet haben. Was es denn da jetzt noch nachzudenken sei - es ist wie es ist, es sei so nicht geplant gewesen weder von ihm noch von mir, aber es sei halt die Realität. Er verstünde das gar nicht.<br />
<br />
Ich weiß gerade nicht wohin mit meinem Frust, meiner Wut, meiner Trauer - gehört wohl eher in die Rubrik Kummerkasten.<br />
<br />
LG.<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>schneewittchen69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 21:20:33 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6667631#msg-6667631</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6667631#msg-6667631</link>
            <description><![CDATA[ Fragt sich nur wann, liebes Schneewittchen, fragt sich nur wann...?<br />
<br />
alles Liebe,<br />
schremmi]]></description>
            <dc:creator>schremmi</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 18:22:00 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6665854#msg-6665854</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6665854#msg-6665854</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Juley,<br />
<br />
was für eine schöne Ablenkung - Urlaub in die Karibik.*flower* Du wärst jedenfalls nicht die Erste, bei der es im Urlaub dann geklappt hat. Bis dahin loslassen üben (wenn es irgendwie geht;-) <br />
<br />
Das mit dem Loslassen ist schwierig - sehr schwierig. Manchmal glaube ich, dem Loslassen ein Stückchen näher gekommen zu sein und dann erwischt mich ein Stimmungstief, dass mich runterreist.<br />
Dafür genügen einfach einige wenige Bemerkungen, aus der Umgebung, die gar nicht so gemeint sind, aber die Leute wissen dann nicht, was das bei mir gerade auslöst.<br />
Und was hinzukommt ist, dass man oft kein oder wenig Verständnis bekommt, wenn man äußerst, dass man mit der Trauer um ein gewüschtes, aber nicht bekommenes 2. Kind kämpft. Klar, es ist keiner gestorben, aber kommt Trauer nicht von Traurigkeit ? Und dann die rhetorischen Fragen &quot;Du willst doch nicht wirklich jetzt noch ein 2. Kind ?&quot;. Das macht mir es auch nicht einfacher.<br />
<br />
Aber irgendwann wird es gehen, wird es besser werden.<br />
<br />
LG,<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>schneewittchen69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 30 Jan 2012 00:31:18 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6664489#msg-6664489</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6664489#msg-6664489</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Schneewittchen,<br />
<br />
ja, Du hast recht- möglicherweise klappt es besser, wenn man in der Lage ist &quot;loszulassen&quot;: Aber genau da beißt sich die Katze in den Schwanz: Indem man auf der einen Seite stolz ist, nun doch nicht mehr sooo fixiert zu sein, hofft man gleichzeitg insgeheim auf der anderen Seite, dass es nun ja klappen könne, da man &quot;lockerer&quot; ist....Pustekuchen! <br />
<br />
Ich denke eh, dass das ss-Werden gar nicht sooo viel mit Psyche oder loslassen zu tun hat: Bei meinem Glücktreffer damals (mein kleines Wunder) war ich alles andere als entspannt...<br />
<br />
Wollt Dir aber nur mal (&quot;ganz stolz&quot;) sagen, dass ich in diesem Zyklus (klar wieder negativ) das ERSTE MAL gar nicht mehr so traurig war...war ganz seltsam, dass es mir so gut ging und ich relativ entspannt war. Es mag daran liegen, dass wir im Sommer in die Karibik fliegen und ich weiß, dass ich nur mitfliegen werde, wenn ich dann nicht ss bin.... Witzigerweise hilft mir das gerade total: Ich merke, dass mir diese Traumreise mittlerweile genauso (wenn nicht wichtiger) als der Kiwu ist: Unglaublich, fast ein Wunder!!<br />
<br />
Ich bewege mich grad wirklich in Richtung Entspanntsein ohne dabei zu hoffen, durch das Entspanntsein ss zu werden...;-)<br />
<br />
Liebe Grüße und alles Gute<br />
<br />
Juley]]></description>
            <dc:creator>Juley</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 10:02:24 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6649803,6664411#msg-6664411</guid>
            <title>Re: Wenig Spermien: werde nicht schwanger...</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6649803,6664411#msg-6664411</link>
            <description><![CDATA[ Mein Mann hatte auch immer ein ähnliches <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/diagnostik-beim-mann/">Spermiogramm</a>, ohne feststellbarem Grund. <br />
Unsere Kiwu-Geschichte war eine sehr lange, wir haben 4 <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/icsi/">ICSI</a>'s hinter uns, wobei das <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/diagnostik-beim-mann/">Spermiogramm</a> von Mal zu Mal schlechter war. Eine <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/spermien-gewinnung/">TESE</a> wurde uns angeraten ohne Hoffnung auf ein besseres Ergebnis, wir ließen daraufhin Sperma in der Kiwu-Klinik einfrieren. Nach 5 Jahren beim 4. <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/icsi/">ICSI</a>-Versuch hatten wir dann Glück, wir bekamen Zwillinge.<br />
Und jetzt nochmals 7 Jahre später, in denen wir nicht verhütet haben, da die Möglichkeit einer SS gleich 0 war, bin ich einfach so schwanger geworden!!!<br />
Es ist also auch bei deinem Mann noch möglich, dass sich das <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/diagnostik-der-sterilitaet/diagnostik-beim-mann/">Spermiogramm</a> verbessert!]]></description>
            <dc:creator>gemini-mum</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Sun, 29 Jan 2012 09:02:26 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658215#msg-6658215</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658215#msg-6658215</link>
            <description><![CDATA[ Fühl Dich einfach nur gedrückt.<br />
<br />
LG,<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>Schneewittchen69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 23:52:03 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658214#msg-6658214</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658214#msg-6658214</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Juley,<br />
<br />
das ist richtig. Die Chancen reduzieren sich erheblich. <br />
Meine Kinderwunschklinik hat mir gesagt, dass die Chancen nur bei 30 % liegen und ich musste der KK meines Mannes eine Schreiben meines behandelnden Arztes vorlegen, denn rechtliche ist es so, dass eine PKV bei einer Frau Ü 40 nur noch zahlen muss, wenn die reellen Chancen bei 15 % liegen, Mein Arzt hat dann eine Statistik herausgeholt, wonach bei Frauen in meinem Alter also 42/43 und bei der Anzahl der Eizellen, die ich produziere, ein statistischer Wert von 15,8 % herauskam. Damit ist klar, dass die Chancen sich um die Hälfte reduziert haben.<br />
Und klar ist bei mir auch, dass obwohl ich auch gute Eizellqualität bei dem ein oder anderen Versuch hatte, die <a href="http://www.wunschkinder.net/infosammlung/Einnistung">Einnistung</a> einfach nicht erfolgt. Davon abgesehen, dass die FG-Rate natürlich auch steigt.<br />
<br />
Mai 2013 ist noch ein Stück entfernt. Ich will Dir jetzt keine Hoffnung machen, denn persönlich glaube ich mittlerweile auch, dass es fast besser ist bzw. eher eine Chance hat, wenn man vorher einfach losgelassen hat. Wenn der Druck einfach nicht mehr da ist, wenn man sein Leben wieder genießt und das, was man hat liebt, wenn man seinen Frieden gefunden hat. <br />
<br />
LG,<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>Schneewittchen69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 23:50:27 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658211#msg-6658211</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658211#msg-6658211</link>
            <description><![CDATA[ Hallo miteinander,<br />
<br />
danke für die vielen Beiträge. In allen steckt so viel wichtiges drin <br />
<br />
Wisst ihr was ich bescheuert finde. Da kämpfe ich mit dem Thema 2. Kind, gerade weil ich ja die Ü40 Grenze längst überschritten habe und dann mache ich mir gestern einen Fernsehabend, will eigentlich ins Bett, weil ich müde bin und dann wird in den Nachrichten die Sendung 37 Grad anmoderiert.&quot; Thema Ü40&quot; und ich konnte dann nicht einfach umschalten.<br />
Was ich gesehen habe, hat mir nicht gefallen. Es waren alles Ü40 Mütter - eine hat mit 40 angefangen, ist jetzt 45 und hat ein 5 Jahre, ein 2 Jahre und mit 45 ihre 3. Kind bekommen. Alle gesund und munter. Allerdings hat sie dafür insgesamt 5 <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/fehlgeburt/">Fehlgeburt</a>en auch erleben müssen. Eine hatte mit 48 ungewollt ihr Nesthäcken bekommen, war leider erkrankt und ihre jetzt 13 Jahre alte Tochter hat jetzt eine gebrechliche Mutter und eine hat ihr 1. Kind auch ohne Probleme bekommen, einfach entschieden, dass sie jetzt das Abenteuer Kind doch noch möchte.<br />
<br />
Nur die Mutter mit den 3 Kindern hat mich wirklich angesprochen. Ich muss schon sagen 5 <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/fehlgeburt/">Fehlgeburt</a>en, fand ich schon beachtlich und dass sie dann beide noch weitergemacht haben. Aber darauf muss man sich wohl einlassenbei Ü40. Und da habe ich dann mit Erschrecken an mir festgestellt, mein Gott, wenn ich wüsste, dass es noch klappen würde, würde ich auch die <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/ursachen-der-unfruchtbarkeit/fehlgeburt/">Fehlgeburt</a>en in Kauf nehmen.<br />
Total bekloppt und das kann wohl auch nur jemand sagen, der noch nie eine FG hatte (und ich möchte ehrlich gesagt auch keine erleben), jedenfalls keine nach dem 3. Monat.<br />
<br />
Die Sendung hat mir wieder klargemacht, dass ich noch weit davon entfernt bin den unvermeintlichen Abschied emotional auch wirklich schon anzunehmen.<br />
<br />
LG,<br />
<br />
Schneewittchen69<br />
<br />
P.S. Hört nicht auf Eure Beiträge zu schreiben und @schremmi: Es ist alles o.k., was Du geschrieben hast und es ist egal, ob Du ausholst oder nicht. Fühl Dich umarmt.]]></description>
            <dc:creator>Schneewittchen69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 23:40:10 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658089#msg-6658089</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6658089#msg-6658089</link>
            <description><![CDATA[ Wunderbare Beiträge; <br />
<br />
ich erkenne mich bei allem wieder; so sortiert hätten meine Gedanken zum Kiwuzeiten fürs 2. Kind werden sollen. <br />
<br />
Alles Gute für euch alle.<br />
C.]]></description>
            <dc:creator>curly6</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 22:00:25 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6655278#msg-6655278</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6655278#msg-6655278</link>
            <description><![CDATA[ hallo liebes Schneewittchen,<br />
<br />
die Beiträge, die sich mittlerweile hier finden, finde ich alle sehr interessant.<br />
Ich habe auch noch mal über alles nachgedacht, diese Diskussion darüber, wie<br />
&quot;schlimm&quot; es für ein Einzelkind ist, als Einzelkind aufzuwachsen. Ihr habt natürlich recht:<br />
weder ein Einzelkind kennt die andere Situation, noch kennt ein Geschwisterkind die andere<br />
Seite. Bei uns ist es so, dass unser Bub im Verlauf der letzten 3 Jahre etwa 4-5x erwähnt hat,<br />
dass er noch gerne ein Geschwisterchen hätte. Zum Glück nicht öfter! Ich denke, es hätte mir<br />
noch mehr das Herz zerrissen. Ich glaube, es ist dann doch mehr mein starker Wunsch<br />
und nicht seiner... Ich kenne viele Einzelkinder, aus denen auch &quot;etwas geworden ist&quot;.<br />
Meine beste Schulfreundin ist zum Beispiel eine. Ich weiß noch, wie ich es immer genossen habe,<br />
bei ihr zu sein. Ihre Eltern haben viel mehr mit ihr unternommen und auch zuhause bei ihr war<br />
es immer spannender. Sie durfte viel mehr als meine Schwester und ich. <br />
Was das Thema mit dem &quot;dicken Blut&quot; angeht, kenne ich sowohl positive, wie auch negative<br />
Beispiele. Eine gute Freundin von mir versteht sich mit ihrem Bruder blendend. Beide sind Singles und<br />
treffen sich, wann immer sie Zeit haben, auch wenn sie weit voneinander wohnen.<br />
Ich kenne aber auch viele Beispiele, wo es anders ist, es wenig bis kaum Kontakt gibt, obwohl<br />
man Bruder und Schwester ist. Was meine Schwester angeht: wir verstehen uns, was früher nicht so war.<br />
Sie sollte mich immer mitnehmen zu irgendwelchen Parties etc. (sie ist 4 Jahre älter) und hatte dazu<br />
verständlicherweise nie Lust. Eigentlich verstehen wir uns erst seit ca. 6 Jahren ganz gut. Aber ich sage mal,<br />
wäre sie nicht meine Schwester, ich glaube nicht, dass sie eine Freundin von mir wäre. <br />
<br />
Was an mir noch nagt ist, dass ich einfach zu spät angefangen habe, Gedanken an Kinder zu &quot;verschwenden&quot;.<br />
Das ärgert mich sehr und ich bekomme es nur schwer aus dem Kopf. Es war, wie es war, das weiß ich. Und aus<br />
damaliger Sicht war es auch gut so...  Ich habe erst mal<br />
10 Jahre nach dem Studium gearbeitet. Heute weiß ich einfach, dass es Wichtigeres gibt. Und das tut weh.<br />
Dass die Erkenntnis erst relativ spät kam, ich noch 3x schwanger war nach dem Bub, aber alle Kinder verloren habe.<br />
Und nun beruflich schwimme, kein Land sehe, weder was ein 2.Kind angeht, noch einen &quot;richtigen&quot; Job.<br />
In meinen alten Beruf möchte ich nicht zurück und derzeit versuche ich alles Mögliche. Oh mein Gott, ich verliere<br />
mich in Dingen, die gar nicht hierher gehören. Wünsche alles Gute und sorry für meine Ausschweifungen. <br />
grüße<br />
schremmi]]></description>
            <dc:creator>schremmi</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 19:47:59 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6653744#msg-6653744</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6653744#msg-6653744</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Schneewittchen,<br />
<br />
es tat mir sehr gut, Deinen Thread zu lesen - ich konnte alles so gut nachvollziehen. Ich bin 39, habe mit 37 nach <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/insemination/">Insemination</a> einen gesunden Sohn bekommen und hatte jetzt hintereinander zwei FG im ersten Trimester. Von der zweiten MA habe ich erst gestern erfahren und muß wahrscheinlich am Freitag eine AS durchführen lassen.<br />
Wir haben uns so sehr ein zweites Kind gewünscht - auch, weil ich ein so enges Verhältnis zu meiner Schwester habe, und ich unserem Sohn das auch wünschen würde. Außerdem könnten sich die beiden Kinder dann mal gegen die Eltern zusammentun ;-) <br />
Erst hatte ich mir das Limit gesetzt, vor 40 zu entbinden - gut, das hat schon mal nicht geklappt. Dann habe ich in dieser Schwangerschaft beschlossen, wenn es dieses Mal nicht klappt, werde ich es nicht noch einmal probieren. Diese ganzen Ängste und Sorgen haben mich völlig vereinnahmt. Auch das hat nicht geklappt, und schon überlege ich, ob wir es nicht doch noch einmal versuchen. Eine Adoption ist für mich leider auch nichts - mal davon abgesehen, dass das in unserem Alter sowieso keine realistische Option ist.<br />
So viele Leute bekommen so viele ungewollte Kinder - es fällt schwer, nicht zu vergleichen und nicht neidisch zu sein.<br />
Ich versuche, mich an dem großen Glück mit unserem Sohn fest zu halten.<br />
Dir alles Gute!]]></description>
            <dc:creator>Nebel</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Tue, 24 Jan 2012 10:43:19 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6644907,6652707#msg-6652707</guid>
            <title>Re: Austausch über PLAN B</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6644907,6652707#msg-6652707</link>
            <description><![CDATA[ Bin auch noch irgendwie in der Mühle. Lasse jetzt doch meine Verwachsungen operieren um dann vielleicht noch weiter zu machen (ich bin da immer vorsichtig, weil wenn jemand sagt, dass ist eine einfache Operation, dann sind bei mir immer die Komplikationen, die nur 1 % betreffen, so meine bisherige KiWu-Erfahrung). Da mein Mann und ich nach allem was passiert auch nicht mehr daran glauben können, dass uns das Glück mal findet, denke ich auch massiv über Plan B nach und den leiblichen Kinderwunsch irgendwie los zu lassen. Wir denken an Ado, aber da werden einem ja auch keine großen Chancen eingeräumt. <br />
<br />
Ach ja und ich wohne in Frankfurt.<br />
<br />
yours,<br />
rosa 77]]></description>
            <dc:creator>rosa77</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 19:56:08 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6652260#msg-6652260</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6652260#msg-6652260</link>
            <description><![CDATA[ Hallo Schneewittchen,<br />
<br />
mir geht es ähnlich: mein Wunsch nach einem Geschwisterkind ist groß, aber dieser Wunsch scheint sehr wahrscheinlich nicht in Erfüllung zu gehen. Da ich auf natürlichem Wege 2008 mit meinem Sohn ss wurde (vorher 2 FGs, jetzt im Sommer eine weitere), habe ich sicherlich noch reelle Chancen, dennoch rechne ich nicht mehr damit, zumal Mai 2013 bei uns der Hammer fällt, da mein Mann dann nicht mehr möchte (Er ist jetzt 44, hat bereits 2 erwachsene Kinder aus einer Ex-Beziehung und fühlt sich dann zu alt). Bzgl. der FGs haben wir ALLES (außer Immunulogie) untersuchen lassen. Ich glaube einfach, dass es tatsächlich so ist, dass ab 40 bzw. schon Ende 30 die Chancen kontinuierlich fallen- EZ-Qualtität hin- oder her... Ich selbst bin 41, werde dieses Jahr noch 42. <br />
<br />
Ich war selbst kein Einzelkind und wollte selbst auch nie eins haben- aber eingies im Leben kann man sich einfach nicht aussuchen bzw. wird partout nicht erfüllt. Ich glaube nicht daran, dass &quot;Gott schon weiß, wem er viele Kinder schenkt usw.&quot; (so ein Blödsinn), aber ich glaube daran, dass man lernen muss, das, was man hat, zu schätzen und akzeptieren zu lernen, dass nicht alles erfüllbar ist. Nicht jeder hat blaue Augen oder wiegt unter 60kg. Und auch: Nicht jeder lebt in einer westlichen Industrienation in relativem Wohlstand. <br />
<br />
Kiwu-Kliniken suggerieren immer &quot;gute Chancen&quot;- SELTEN sagt mal jemand, dass es evtl. auch NICHT klappen könnte und man auch einen Plan B haben sollte. Ich selbst war auch in einer hier sehr renommierten Kiwu-Klinik zwecks Beratung wegen der FGs. Er meinte dann: &quot;Sie sollten sich evtl. keine Deadline setzen, manchmal dauert es halt&quot;- ja, wie lange soll man denn noch hibbeln, leiden, hoffen..., bis 50??..Ich hätte mir gewünscht, er würde sagen: &quot;Ja, sehr gut, schließen Sie dann das Thema Kiwu ab und freuen sich über ihren gesunden Sohn!&quot;  DAS hätte mir geholfen!<br />
<br />
Mittlerweile seh ich alles etwas realistischer und habe auch manchmal das Gefühl, tatsächlich bald zu alt zu sein (auch von den Kräften her). Mein Sohn (jetzt dreieinhalb) hat jetzt schon nur noch 2 Großeltern, die auch schon Anfang 70 und nicht mehr so fit sind. Ein evtl. 2. Kind würde da noch viel schlechter dastehen: Sicherlich hätte es kaum noch etwas von den Großeltern und auch wir wären in 10 Jahren nicht mehr so fit. Diese Gedanken helfen mir. Manchmal denke ich wirklich: Mädel, jetzt halt mal den Ball flach und lebe einfach. Dir geht es gut, Du hast ein gesundes Kind. Dein Kind wird nicht unglücklich sein, nur, weil es keine Geschwister hat. Meine besten Feundinnen sind beide Einzelkinder, haben sich prächtig entwickelt und führen ein glückliches Leben, beide haben nur 1 Kind (auch &quot;ungewollte&quot; Einzelkinder).<br />
<br />
LG<br />
Juley]]></description>
            <dc:creator>Juley</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 16:32:44 +0100</pubDate>
        </item>
        <item>
            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6342622,6651107#msg-6651107</guid>
            <title>Re: Suche Kontakt zu Mütter die leider nur 1 Kind haben und gerne ein Geschwisterchen hätten,es aber nicht geht...</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6342622,6651107#msg-6651107</link>
            <description><![CDATA[ Hallo,<br />
ich kann euch alle sooo gut verstehen, mir geht es so wie vielen von euch.Ich habe eine wirklich liebe und zuckersüße fast 4 jährige Tochter.<br />
Nun möchten wir auch gerne ein Geschwisterchen und probieren schon seit 2 Jahren. Hatten auch schon eine Insimination die nicht geklappt hat,,,,<br />
Ich kenne die Gefühle über den Ärger anderen gegenüber sehr gut....und auch den Ärger gegen sich selber....unsere Beziehung leidet auch stark darunter und ich weiß nicht wann man endlich mal sagt &quot;Hey ok ich hab ein gesundes Kind und damit ist auch gut&quot; <br />
Ich muß nur sagen das ich auch selber schuld bin, denn ich habe keine Kraft und Lust mehr für weitere Insiminationen oder gar eine <a href="http://www.wunschkinder.net/theorie/behandlungen-methoden/ivf/">künstliche Befruchtung</a>. Mein Mann wäre sehr dafür aber ich bin so weit irgendwie noch nicht...<br />
Ach und das schlimmste ist das meine Tochter sich soooooo sehr ein Geschwisterchen wünscht....das tut dann auch immer weh wenn sie fragt ob ich ein baby im Bauch habe oder andere Babys pflegt und sagt das sie das bei einem Geschwisterchen auch machen würde... sseufz,...<br />
Es ist nicht leicht!!]]></description>
            <dc:creator>tapsel</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 09:33:22 +0100</pubDate>
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            <guid>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6650752#msg-6650752</guid>
            <title>Re: Abschied vom Geschwisterkind</title>
            <link>http://www.wunschkinder.net/forum/read.php?6,6627784,6650752#msg-6650752</link>
            <description><![CDATA[ Danke, Blüte.<br />
<br />
LG.<br />
<br />
Schneewittchen69]]></description>
            <dc:creator>Schneewittchen69</dc:creator>
            <category>Offenes Abschiedsforum</category>
            <pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:01:11 +0100</pubDate>
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