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Nein, das ist eines von vielen oft zitierten Märchen. Frauen ohne eine Überstimulation können genauso gut oder schlecht schwanger werden wie Frauen, die eine solche haben. Auch nachlassende Bauchschmerzen in der Zeit nach dem Transfer dürfen daher nicht als schlechtes Zeichen interpretiert werden.
Nur umgekehrt ist es so, dass eine Überstimulation, die in der zweiten Woche [...]
Das ist leider relativ häufig der Fall. Die verabreichten Hormone, insbesondere die zur Downregulation können die Blutung um eine Woche oder gar länger verzögern. Man muss meist nichts weiter machen, um die Blutung auszulösen, sondern “einfach” abwarten, das Problem löst sich meist von selbst.
Oft gibt es auch Probleme im Zyklus nach der Therapie. Die Blutung [...]
das ist höchstwahrscheinlich kein Grund zur Beunruhigung. Diese Schmerzen sind sehr typisch nach einer Stimulationsbehandlung und sind keine Vorboten der Menstruation. Natürlich kann diese dann trotzdem eintreten, aber es gibt eben auch viele Frauen, welche dieses “typische Ziehen” hatten und dann ihre Blutung dennoch nicht bekamen. Es ist also weder ein gutes noch ein schlechtes [...]
Eine Überstimulation entsteht nach einer Hormongabe zur Unterstützung der Eizellreifung. Ob eine solche auftritt, hängt von der Zahl der stimulierten Eibläschen und den Hormonwerten vor der Punktion/Insemination ab und auch von einer individuellen Disposition, also der Reaktion auf die Hormone. Bei niedrig dosierten Therapien tritt sie selten auf, häufiger bei Stimulationen zu IVF und ICSI.
Dabei [...]