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Oft müssen für eine hormonelle Unterstützung der Eizellreifung Spitzen gegeben werden, die üblicherweise unter die Haut injiziert werden (subcutan = s. c.). Wie man solche Spitzen fachgerecht durchführt, ist in unserem Theorie-Teil beschrieben. Da diese Hormongaben täglich erfolgen müssen, ist es natürlich sinnvoll, wenn man dies selbst durchführt, will man vermeiden, täglich Zeit in einer Arztpraxis zu verschwenden.
Oft wird dann im Forum die Frage gestellt, wie gefährlich es ist, wenn man es nicht schafft, evtl. noch in der Spritze befindliche Luftblasen zu beseitigen, bevor man die Injektion setzt. Denn natürlich weisen auch die Hersteller der Medikamente darauf hin, dass man keine Luft unter die Haut spritzen soll.
Auch wird von den Herstellern der Pens dazu geraten, einige Einheiten des Medikaments vor der Injektion zu verwerfen, um die Luftblasen aus dem Instrument zu enfernen.
Der Grund, weshalb dazu geraten wird, Luftblasen aus den Spritzen zu entfernen, ist die Angst vor einer Luftembolie, bei der größere Mengen Luft in ein Blutgefäß gelangen und in der Lunge zu Gefäßblockaden und -verschlüssen führen können, analog zu Lungenembolien bei Thrombosen.
Die Menge des Gases, die benötigt wird, um eine solche Embolie auszulösen ist abhängig von der Art des Gases. Es sind aber mindestens 10 Milliliter, bei gut löslichen Gasen wie CO 2 kann auch durchaus das 10fache dieser Menge notwendig sein.
Diese Angaben gelten jedoch nur für die direkte Injektion in einer größere Vene. Wird die Luft hingegen direkt unter die Haut gespritzt und besteht keine Verbindung zu einem Blutgefäß, dann sind selbst Mengen von mehreren hundert millilitern unkritisch und werden vom Unterhautfettgewebe langsam wieder resorbiert. Womit dann auch die Frage beantwortet wäre, was mit der Luft passiert, die unter der Haut landet.
Zusammenfassend muss man sich also bei den Hormonspritzen über evtl. in der Spritze befindliche kleinere Luftblasen überhaupt keine Gedanken machen.
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Ahhhhhhhhhhh… Danke. Natürlich hab ich da auch schon mal drüber nachgedacht, *rotwerd* habe den völlig aus der Unwissenheit entstandenden Gedanken daran und an etwaige Fett- und Lungenembolien *crasy* immer schnell wieder verworfen mit der Beruhigung: Wenn es soooo gefährlich wäre, dürfte Lischen Müller die s.c. Spritzen nicht selber geben.
Schönen Sonntag noch.
LG, Alex
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und wenn man es noch genauer wissen will – ein gewisser dr. mengele hat an menschen dazu sehr präzise tests durchgeführt, wobei das fatale endergebnis billigens (gewünscht….) in kauf genommen wurde. da hier eh keine smilies gehen, brauch ich auch nicht über ein kotzsmilie nachdenken..
auch über 10 ml luft in die vene… sind ungefährlich. im speck hat er gar nicht erst getestet…. *wiederdassmilie*
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Eine Nachfrage noch: wie sieht es bei i.m.-Spritzen aus? Da habe ich bisher immer penibel darauf geachtet, dass keine Luft mehr in der Spritze ist. Aber da man ja aspiriert, spritzt man da ja auch nicht in eine Blutgefäß. Macht dann eine kleine Menge Luft was aus oder nicht?
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@ Antonne: kleine Luftmengen sind da auch kein Problem. Wir reden hier also von kleineren Luftblasen in der Spritze
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haben nicht sogar einige fertige injektionen (ich kenne es von heparinen) so ein kleines bläschen extra mit eingearbeitet, dass auch absichtlich mit s.c. gespritzt werden soll um die flüssige wirksubstanz auch restlos aus der spritze zu entleeren..?
aus alter berufspraxis: jedesmal eine freude, wenn man als schwester panikartig gerufen wird, doch die kleinen bubbels aus dem infusomatensystem rauszumachen – kann man manchen, kann man aber auch lassen … nur nicht bei frischen infarkten
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Schade, jetzt ist es amtlich.
Und ich habe doch immer so gerne die Show genossen, wenn ich ganz professionell und theatralisch an der Spritze rumgeklopft habe;-)
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@kleinekampfbeere: Schön, wenn ein Beitrag in diesem Blog gleich etwas amtlich werden lässt
Aber gegen das theatralische Klopfen spricht ja nichts. Sieht schon gut aus, das stimmt und schadet ja auch nicht
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Und das Klopfen dient auch schön zum Zeitschinden, wenn man soviel Schiss vor der Spritze hat!
Danke für die Mengenangaben, ich wußte bisher nur, daß die Luft nicht wirklich was ausmacht. Aber wieviel nötig ist, damit es was ausmacht, das war mir unbekannt.
Kann sich ja dann jeder selber ausrechnen, wieviele Spritzen Luft das sind, so oft sticht sich keiner freiwillig hintereinander, oder doch? *g*
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