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Wenn die Eierstöcke keine Eizellen mehr produzieren, dann ist eine Schwangerschaft auf normalem Wege nicht mehr möglich. Bei jungen Frauen geschieht dies am häufigsten durch das vorzeitige Eintreten der Wechseljahre oder durch eine Chemotherapie wegen einer bösartigen Erkrankung.
Wenn die Produktion der Eizellen versiegt, dann ist eine Schwangerschaft nur noch mit Hilfe einer Eizellspende möglich. Alternativ dazu wurden verschiedentlich auch Versuche zur Transplantation von Eierstocksgewebe durchgeführt. Dazu kann nur eigenes Eierstocksgewebe verwendet werden, weil sonst eine Abstoßungsreaktionen die Funktion beeinträchtigen würden. Daher wurde dies nur in einigen Fällen bei jungen Frauen durchgeführt, die sich Gewebe vor einer geplanten Chemotherapie haben entnehmen lassen. Es wurde danach bereits über erfolgreiche Schwangerschaften berichtet, deren Zahl gegenwärtig jedoch noch an einer Hand abzuzählen ist (drei wurden meines Wissens publiziert).
Die Operation wurde von dem bekannten Spezialisten für Mikrochirurgie - Sherman Silber aus St. Louis in den USA - durchgeführt. Im Gegensatz zu den eingangs erwähnten Versuchen mit kleineren Gewebsproben zuvor eingefrorenen Eierstockgewebes konnte hier das komplette Organ “frisch” von einer Person auf die andere übertragen werden, wie es z. B. auch bei einer Lebendnierenspende mittlerweile Routine ist. Dazu war notwendig, den Eierstock an die Gefäßversorgung der Empfängerin anzuschließen, keine leichte Übung bei einem Gefäßdurchmesser von einem Drittel Millimeter im Falle der Eierstocksarterie.
Drei Monate nach dem Eingriff begann die Patientin wieder regelmäßig zu menstruieren und ihre Hormonproduktion entsprach wieder der einer normalen Frau ihres Alters. Ein Jahr nach der Transplantation trat die Schwangerschaft auf normalem Wege ein und die Geburt wird für die kommende Woche erwartet.
Dr. Sherman Silber wird diese Ergebnisse am kommenden Mittwoch anlässlich des jährlichen Treffens der “American Society for Reproductive Medicine (ASRM) in der kommenden Woche vorstellen.
SUCCESSFUL PREGNANCIES THROUGH IN VITRO FERTILZIATION FOLLOWING OVARIAN TISSUE TRANSPLANTATION. J. Zhang, A. Chavez-Badiola, L. A. Ruvalcaba-Castellon, W. Peng, L. Chang, S. J. Silver.
Ja, dann würden viele Frauen besser leben, nicht nur wegen Kiwu.
Es wäre noch die Problem der Gebärmuttertransplantation für die die so etwas brauchen, zu erledigen.
Wenn man auch für die Männer etwas erfinden könnte (für die Spermies)…
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