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Ultraschalluntersuchungen werden während der Kinderwunschbehandlung, aber auch in der Frühschwangerschaft öfters durchgeführt als bei Frauen, die problemlos schwanger werden.
Daher stellt sich die Frage, ob der Ultraschall für das ungeborene Kind oder den Embryo schädlich ist.
Australische Wissenschaftler sind dieser Frage jetzt systematisch nachgegangen und kontrollierten 1500 Schwangere mind. 5x per Ultraschall incl. sogenannter Doppler-Untersuchungen, bei denen der Blutfluss im Kind gemessen wird. Eine andere, ebenso große Gruppe wurde nur einmal in der 18. Woche mit Ultraschall untersucht.
Es fand sich bei den häufiger “geschallten” Kindern eine verringerte Körpergröße (durchschnittlich 1 cm) bei ansonsten gleichen Körpermaßen im Vergleich zur Kontrollgruppe.
Die Kinder wurden weiter kontrolliert nach 1, 3, 5 und 8 Jahren. In diesem Alter fanden sich keine Unterschiede mehr.
Diese kontrollierte Studie sollte auch nicht zuletzt aufgrund der großen Fallzahl all die Skeptiker beruhigen können, welche dem Ultraschall eine schädigende Wirkung zuschrieben.
Newham et al.; Lancet 2004
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