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Samenspende

Heterologe Insemination: Der unsichtbare Dritte

Ein Bericht im Magazin der Süddeutschen Zeitung über einen Spermienspender:

Seine Söhne, seine Töchter, kennt er nicht. Wahrscheinlich hat er sie nie gesehen, bis heute weiß er nicht einmal genau, wie viele Kinder er hat, wo sie leben, wer ihnen Essen macht, wer ihnen Kleidung kauft, wer sie ausschimpft, wenn sie unartig waren.

Und es ist ihm auch nicht wichtig:

»Ich kann dem Kind nur meine Gene mitgeben, damit es gute Voraussetzungen im Leben hat, anatomisch und physiologisch gesehen«, sagt er, »dass ich durch meine Gene auch meine Seele weitervererbe, daran glaube ich nicht.«

Insgesamt ein interessanter Bericht, wobei der Spender aus meiner Sicht jedoch nicht besonders angenehm, sondern etwas von sich selbst eingenommen rüberkommt. Vielleicht kann man ihm das auch nicht verdenken, wo doch unter seinem Bild die Unterschrift “Dieser Mann ist der ideale Samenspender: Er produziert genauso viele Spermien wie ein Hengst, nämlich 240 Millionen pro Milliliter Samenflüssigkeit” steht.

Der Rest des Artikels ist aber besser als diese Unterschrift: Hier der ganze Bericht

Mehr zur Behandlung mit Spenderspermien (Heterologe Insemination)


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