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PCO-Syndrom

Wie man das PCO-Syndrom behandeln sollte

Das sogenannte PCO-Syndrom ist eine der häufigsten zur Sterilität führenden Erkrankungen der Frau. Genauere Informationen gibt es im Theorie-Teil dieser Seite.

Eine Gruppe von Wissenschaftlern (The Thessaloniki ESHRE/ASRM-Sponsored PCOS Consensus Workshop Group) hat nun versucht, eine Grundlage für Richtlinien zur Behandlung des PCO-Syndroms zu erstellen. Bei der Lektüre dieser Empfehlungen darf man nicht vergessen, dass es sich hierbei um den kleinsten gemeinsamen Nenner handelt und in der täglichen Praxis durchaus auch andere Vorgehensweisen sinnvoller sein können als die hier beschriebenen.

Die Empfehlungen zur Behandlung des PCO-Syndroms

  • Bevor eine Behandlung durchgeführt wird, sollte eine ausführliche Beratung erfolgen,die folgenden Punkte beinhaltet: Hinweis auf die Wichtigkeit einer gesunden Lebensweise, insbesondere Reduktion evtl. vorhandenen Übergewichts durch Diät und Sport, sowie Alkohol- und Nikotinkonsums
  • Als erstes Medikament zur Unterstützung der beim PCO-Syndrom oft gestörten Eizellreifung sollte weiterhin zunächst Clomifen zur Anwendung kommen.
  • Sollte Clomifen nicht ausreichend wirken und eine Schwangerschaft ausbleiben, dann sind die nächsten empfohlenen Schritte entweder die hormonelle Stimulation mit Spritzen oder eine Bauchspiegelung mit Stichelung der Eierstöcke (Drilling), ein Verfahren, welches wir bereits hier im Rahmen einer Studie erwähnten. Auf englisch wird dieses Verfahren „laparoscopic ovarian surgery (LOS)“ genannt.
  • Tritt bei keinem der vorgenannten Therapien ein Erfolg ein, dann wird als dritte „Eskalationsstufe“ die IVF empfohlen.
  • Die Gabe von Metformin sollte Frauen mit einer „Glucoseintoleranz“ vorbehalten bleiben. Wobei dieses Wort tatsächlich gewählt wurde, in unserem Sprachgebrauch wird wohl die Insulinresistenz gemeint ist. Die aktuellen Studiendaten lassen gemäß den Ausagen der Autoren dieses Konsensus-Papiers keine erweitereten Indikationen zu
  • Andere Medikamente zur Stimulation der Eizellreifung (Aromatasehemmer) sind gegenwärtig noch nicht ausreichend gut untersucht, um zur Behandlung des PCO-Syndroms empfohlen werden zu können.

Die Autoren weisen jedoch darauf hin, dass eine individuelle Anpassung der Therapie – basierend auf den Untersuchungsergebnissen – von den obene genannten Schritten abweichen kann.


Effektivität und Nebenwirkungen der Behandlungen

Die Verwendung von Gonadotropinen (Spritzen) zur Stimulation der Eierstöcke geht mit einem erhöhten Risiko für Mehrlinge einher. Clomifen wird zwar nicht genannt, aber der Hinweis sei gestattet, dass auch hier Mehrlinge auftreten können. Daher ist eine intensive Überwachung der Behandlung (ULtraschall) drigend anzuraten.

Die operative Therapie mit Stichelung der Eierstöcke (LOS) ist als Einzelmaßnahme in weniger als 50% der Fälle erfolgreich. Oft ist auch nach einem solchen Eingriff eine Hormongabe notwendig. Mit Hormonbehandlungen (Spritzen, Clomifen) werden mehr als 70% der Frauen mit einem Kind schwanger.

Aber auch eine Einlingsschwangerschaft ist bei vorbestehendem PCO-Syndrom eine Risikoschwangerschaft. So treten Gestosen und Gestationsdiabetes häufiger auf als bei Frauen ohne ein PCO-Syndrom in der Vorgeschichte.


The Thessaloniki ESHRE/ASRM-Sponsored PCOS Consensus Workshop Group
Consensus on infertility treatment related to polycystic ovary syndrome.
Hum Reprod. 2008 Mar;23(3):462-477.


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Kommentare

45 Kommentare für “Wie man das PCO-Syndrom behandeln sollte”

  1. hm – bei mir wurde bei der icsi ein leichtes pco diagnostiziert weil (18ez/11punkt./5befr). üs ziemlich stark. ich merke auch während eines normalen zykluses, dass pcos (leichte üs/ohne stimu). meine körpermasse 180/65 (sportlich berufsbedingt). wie kann ich da abhelfen? und vorallem habe ich angst vor einer erneuten clomifenbehandlung. bei der 1. ins nahm ich 1tbl/tag und hatte 3foll. ich kapier das pco einfach nich – ich spürs nur 🙁 lynn


    Geschrieben von baboo am 4. März 2008 um 08:32
  2. Genau das meine ich: Kleinster gemeinsamer Nenner, lynn. In diese Schemata passen Sie natürlich überhaupt nicht hinein und es stellt sich schon die Frage, was bei Ihnen am besten anschlagen würde. Meiner Erfahrungen mit schlanken PCO-Patiententinnen dun Ovarstichelungen sind z. B. gut.


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. März 2008 um 08:51
  3. ok danke. festgestellt habe ich bei der kryo (ohne stimu/ohne es auslösen) nur mit einnahme von progynova dass es mir suuuper ging. das problem: wo krieg ich kryos her.. 🙂 spass beiseite. ich werde mal die schweizerärzte (sie sind es schon gewohnt, dass ich sie mit meinen fragen und ideen in den wahnsinn treibe *pfeif*)mit der möglichkeit ovarstichelung konfrontieren. lynn


    Geschrieben von baboo am 4. März 2008 um 09:01
  4. ah ja und – danke für ihre tollen artikel immer! wollte ich schon lange loswerden. ich finde wunschkinder einfach toll und viele, viele schweizerinnen mit mir! *ja*


    Geschrieben von baboo am 4. März 2008 um 09:06
  5. Na denn: Gruß an alle mitlesenden Schweizer/innen 😉


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. März 2008 um 09:14
  6. Also ganz merkwürdig finde ich, dass sie Metformin ausschließlich insulinresistenten Frauen anraten und auch noch meinen, die Studienergebnisse gäben nicht mehr her. Das ist doch anders, oder? – Ich jedenfalls bekomme Metformin ohne Insulinresistenz, und mein Testosteronwert, der deutlich erhöht war, ist jetzt normal – das ist doch schon ein Erfolg. Manchmal habe ich das Gefühl, die Leute glauben nur Untersuchungsergebnissen, die man kausal verstehen kann: Klar, dass Metformin bei Insulinresistenz hilft, das kann man erklären. Dass es sonst auch oft hilft, ist eben derzeit nicht erklärbar, kann also gar nicht sein….
    Und von Myo-Inositol haben sie offenbar auch noch nichts gehört, die Griechen – schade – kann das sein, dass die Wissenschaftler untereinander schlecht verlinkt sind? – Die sollten mal Ihren Blog lesen, dann wären sie up to date.


    Geschrieben von raise am 4. März 2008 um 09:32
  7. Naja, diese Consensus-Paper beziehen sich immer auf „evidence based medicine“. Und nur darauf. Zu den Hintergründen der Interpretation von Studien: Klick

    Damit limitiert man seine Therapieoptionen jedoch durchaus erheblich, wie man bei Ihnen sieht, geht es auch anders.


    Geschrieben von E. Breitbach am 4. März 2008 um 09:36
  8. Also ich kann mich „raise“ nur anschliessen! Ich leide unter einem sehr starken PCO-Syndrom, obwohl ich von natur her untergewichtig bin und auch keine Insulinresistenz hatte. Dafür Zyklen von drei bis vier Monaten… Seit ich Metformin bekomme, habe ich wieder einen Vorzeigezyklus von 28 Tagen – und bin schwanger!!!


    Geschrieben von Irland am 4. März 2008 um 10:18
  9. Man sollte Metformin auch nicht als Allheilmittel ansehen.
    Ich bin normalgewichtig (BMI: 22), habe PCO und eine IR. Nehme seit 14 Monaten Metformin und die Dosis wurde immer wieder erhöht. Meine Symptome und Werte haben sich zwar gebessert, aber sind noch lange nicht normal, noch bin ich schwanger. Jeder Fall ist individuell zu beurteilen meine ich.


    Geschrieben von rose am 4. März 2008 um 13:52
  10. was ist denn jetzt eigentlich „besser“? metmorfin oder clomifen? sind beides hormonpräparate? wie sind sie verträglich?


    Geschrieben von smily am 5. März 2008 um 11:34
  11. @ Smily: Bitte lesen noch einmal den ersten Satz dieses Artikels…


    Geschrieben von E. Breitbach am 5. März 2008 um 12:03
  12. Jaja, kleinster gemeinsamer Nenner und Einzelfallbetrachtung mit differenten Behandlungsmethoden – ich kann nur sagen, dass bei mir als schlanke (wenn ich mich so nennen darf) Frau ohne Insulinresistenz die Kombination Metformin/Clomifen offensichtlich gewirkt hat (nachdem Clomifen allein keine Wirkung zeigte). Was bin ich froh, dass nicht alle Ärzte sich starr an derartige Veröffentlichungen halten (wobei hier gesagt sei, dass ich natürlich die Wirkung evt. Stichelungen etc. nicht beurteilen kann).


    Geschrieben von Kaasie am 6. März 2008 um 20:19
  13. @ Kaasie
    Heißt das du bist jetzt mit Metmorfin und Clomifen schwanger geworden? Wenn ja, wielange hat es gedauert?

    @ E.Breitbach
    Wie geht es eigentlich nach einer Schwangerschaft mit PCO weiter? Muss man dafür immer die Medikamente nehmen für einen regelmäßigen Zyklus?


    Geschrieben von smily am 7. März 2008 um 10:43
  14. Ich denke man kann nicht eine einheitliche Behandlung bestimmen. Es hängt sehr viel von der Patientin und ihr Hormonstatus.
    Ich kenne zwei Fälle: bei der einen hat Diane sehr gut geholfen, PCO war weg nach 1,5-2 Jahre Behandlung, der Zyklus regelmäßig weiter hin ohne Pille.
    Es gab kein Übergewicht. Kein Kind, wegen OAT.
    Bei der anderen ist die PCO sehr hartnäckig, es gibt wahrscheinlich auch andere Störungen die ich nicht kenne. Zyklus nur mit Verhütungspille möglich. Es wurde vieles versucht.
    In diesem Fal, gibt es starkes Übergewicht.

    Frage: diese Stichelung löst das Problem nur für eine Zeit, oder?
    Wenn sich wieder Zysten bilden, dann wieder sticheln, oder wie?
    Und kann man das laparoskopisch machen?

    Und so viel ich weiß darf man Clomifen nur ein paar Monate lang nehmen, das ist nur eine Lösung für IUI/IVF, regelt aber den Zyklus weiter nicht.Oder?


    Geschrieben von Ich am 7. März 2008 um 11:36
  15. Ich wurde bereits mit icsi und gonadotropinen schwanger. clomifen brachte nicht mal einen eisprung.

    mich würde aber vor allem interessieren, wie es denn aussieht nach einer ss bzw. wie man pco grundsätzlich behandelt. metformin wurde bisher auf meine anregung hin von meinem allg.arzt angedacht. mein hausgyn verschreibt mir die pille gegen pco, mein kiwu-arzt behandelt quasi nur die icsi und sonst fühl ich mich allein auf weiter flur. inzwischen habe ich eine insulinresistenz und schilddrüsenunterfunktion entwickelt.

    gibts eine empfehlung wie man generell auch ohne kiwu das pco behandeln sollte??


    Geschrieben von manto am 29. März 2008 um 21:08
  16. @ manto: wenn kein Kinderwunsch besteht, dann ist die Behandlung mit der Pille zur Reguklierung des Zyklus wahrscheinlich die beste Methode. Siehe auch hier. Wenn Sie eine Insulinresistenz haben, spricht nichts gegen eine zusätzliche Behandlung mit Metformin, wenn Sie das gut vertragen, vor allem, da die Gewichtszunahme, die mit einer Insulinresistenz oft einhergeht, damit leichter vermieden werden kann. Theoretisch geht das auch ohne Pille.


    Geschrieben von E. Breitbach am 29. März 2008 um 21:20
  17. Also ich leide unter einer Insulinresistenz, PCO und wiege bei 169 immer so zw. 71,9 und 73 Kilo. Zur Behandlung bekomme ich Metformint, L-Thyrox, Jodid100, Fol400. Trotzdem ist mein rechter Eierstock voller Minieichen,(nach Meinung des Arztes ist da nichts zu retten, wird wohl nie funktionieren) nur mein linker ist recht zuverlässig und ich habe immerhin einen Eisprung.

    Wie kann es aber sein, dass PCO durch meinen vorherigen Gyn nicht bemerkt wurde? Woran merkt man, dass eine Besserung durch Metformin eintritt?


    Geschrieben von J.Kullmann am 31. Mai 2008 um 12:08
  18. @J.Kullmann: Sie haben auf einer Seit ein PCO und auf der anderen Seite einen Eisprung? Das ist sehr ungewöhnlich. Eine Besserung ist dann ja eigentlich nicht notwednig, da Sie einen Eisprung haben. Und letztlich auch kein PCO. Das überschreitet meine ferndiagnostischen Fähigkeiten, tut mir leid.


    Geschrieben von E. Breitbach am 31. Mai 2008 um 22:33
  19. Bei mir wurde bereits vor 9 Jahren PCO diagnostiziert, eigentl hab ichs schon länger, aber da hat sich die Gyn drüber ausgeschwiegen und nur einfach weiter die Pille verschrieben.
    Auf mein ewiges Drängen hin wurde letzten Monat ein Hormoncheck gemacht und eine insulinresistenz festgestellt. Dazu muss ich sagen, wiege bei 1.63m 53kg, bin also keineswegs übergewichtig.
    Im Gegensatz zum damaligen Test liegen Testosteron und Androstendion zwar an der oberen Grenze, aber im Normbereich. Hingegen ist mein Östrodiolwert im Keller 0,12pg/ml (Norm: 0-1,3pg/ml)
    Ist ja eigentl nicht typisch für pco, oder?
    beidseitige follikelreiche Ovarien hab ich aber schon immer, seit meinem ersten gyn besuch…

    Bekomme nun Metformin. Meine Endo meinte aber auch, dass es aufgrund des niedrigen Östrodiolwerts möglich ist, dass es sich dadurch nicht bessert.

    Was mach ich denn nun? Erstmal abwarten, oder gibts Möglichkeiten zusätzlich den Östrogenspiegel zu erhöhen?


    Geschrieben von Joyce78 am 11. Juli 2008 um 04:56
  20. @Joyce78: Interessant wäre auch die LH und FSH-Werte. Manchmal stellt sich nämlich auch eine Unterfunktion der Hirnanhangsdrüse in ihrer Wirkung auf die Eierstöcke so dar wie ein PCO und die Östrogenwerte sind in diesen Fällen besonders niedrig, eine Variante, die insbesondere schlanke Frauen häufiger betrifft


    Geschrieben von E. Breitbach am 12. Juli 2008 um 17:02
  21. FSH liegt bei 7,7 U/l und LH bei 9,6U/l

    gibt es bei einer eventuellen Unterfunktion der Hirnanhangdrüse Behandlungsmöglichkeiten?


    Geschrieben von Joyce78 am 12. Juli 2008 um 21:05
  22. Ja, steht im Theorie-Teil, aber Ihr FSH und LH sind normal


    Geschrieben von E. Breitbach am 12. Juli 2008 um 21:42
  23. vielen dank für die schnelle antwort.
    Also liegt es an der Insulinresistenz? Meine Endo hielt sich da sehr bedeckt und ich fühl mich schon wieder etwas allein gelassen.

    Hilft denn das metformin auch den östrogenspiegel zu erhöhen? Wird dieser Kreislauf da unterbrochen und das östrogen wird wieder mehr produziert?


    Geschrieben von Joyce78 am 13. Juli 2008 um 19:55
  24. @Joyce78: Ich kann auf diesem Wege nicht leisten, was die Endokrinologin versäumt hat, nämlich Ihnen anhand Ihrer Befunde (die nur sie vollständig vorliegen hat) den Zusammenhang mit dem PCO-Syndrom zu erklären. Dazu fehlt mir das Hintergrundwissen über Sie. Zum Thema Metformin finden Sie weitere Infos auf unseren Theorie-Seiten


    Geschrieben von E. Breitbach am 13. Juli 2008 um 21:54
  25. Habe nach einer gesunden Tochter (2004) 3 Fg gehabt. Versuche nun seit Mai ss zu werden. War letzte Wo. beim FA. u der hat an den Eierstöcken gesehen,(viele kl. ungereifte Eibläschen), das es anscheinend nicht richtig zur Eireifung u Eisprung kommt. Hätte eigentl. an diesem Untersuchungstag meine Regel bekommen sollen, aber komischerweise bleibt die nun seit 6Tagen aus.(lt.SS-Test NICHT ss!)Soll nun wenn meine Regel kommen sollte am 1.ZT zur Blutabnahme kommen zwecks Hormonstatus. Mein Fa. hat mir aber schon FEMOSTON verschrieben, was angeblich die Reifung u Sprung MILD unterstützen soll. Soll aber erst nach der Blutabnahme damit anfangen. Lese hier als was von Clomifen, Metformin… Und ich soll Femoston nehmen?! Bin total unser mit allem 🙁 Was sagen sie dazu???
    Danke!


    Geschrieben von Di75 am 16. September 2008 um 10:47
  26. Möchte noch hinzufügen, dass ich seit meiner letzten FG (Dez.07) immer einen regelmäßigen Zyklus (29-31Tage) hatte.War auch immer der Meinung,dass ich meinen Esp. gemerkt hatte. Auch der Zervixschl. war dementsprechend. Und jetzt aufeinmal so ´ne Störung??? Kommt sowas immer plötzlich?


    Geschrieben von Di75 am 16. September 2008 um 11:00
  27. @Di75: Bitte solche individuellen Fragen in unserem Forum stellen. Hier geht es um Fragen und Kommentare zum Artikel


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 16. September 2008 um 12:34
  28. Hallo

    Mein frauenarzt hat´mir vor ungefähr zwei wochen blut abgenommen um meine hormonwerte zu bestimmen! heute hab ich das ergebniss bekommen! ich habe erhöte männliche hormone! sie sagte irgendwas von nebennieren! was soll das heißen? habe ich pco? sie schickt mich zu nen hormonspezialisten!


    Geschrieben von christiane am 22. Oktober 2008 um 22:19
  29. @christiane: Schauen Sie bitte mal hier und hier und warten ansonsten erst einmal den Termin beim Endokrinologen ab, denn gegenwärtig kann man nur über die Diagnose spekulieren und ohne diese über die Therapie ohnehin noch nichts sagen.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 22. Oktober 2008 um 22:58
  30. hallo, seit 10Jahren ist bei mir ein PCO bekannt.Es wurde über 5 Jahre hinweg mit Climen und zusätzlicher Spirale behandelt. seit ca. 5 Jahren habe ich stark zugenommen.2005 wurde zusätzlich noch eine Insulinresistenz diagnostiziert.Nahm Metformin 1000-1000-0 und wurde relativ schnell schwanger.Hatte den Kopf völlig frei und es war kein Druck da. SS bis auf Hypertonie normal, Geburt wurde eingeleitet.Alles i.O.,Nach SS SD-OP mit jetzt Unterfunktion (Thyronajod 150mg 1Tbl.) komm von Gewicht 102kg bei 174cm nicht runter.Wieder Insulinresistenz diagn. nehme Metformin 500-500-500mg, vertrag es aber mehr schlecht als recht (Magen-Darm-Probleme). Blutung kommt irgendwann mal nach 120 Tagen, und da muss ich dann wieder 1 Monat z.B. Valette oder Belara nehmen oder 10 Tage MPA. Hatte jetzt 2. Zyklus mit Clomifen (3-7 Tag je 100mg).Follikel reift heran, Schleimhaut ist gut, doch es kommt kein Eisprung. Bin ziemlich verunsichert, soll nun 3x 50mg Clomifen nehmen und wenn wieder nichts dann spritzen. Warum hab ich keine Eisprung frag ich mich die ganze Zeit, hat doch schon einmal super geklappt?! Oder ist die ganze Problematik nur im Kopf? Bin momentan ziemlich ratlos!
    Im Voraus Danke für die Antwort


    Geschrieben von spikewave am 26. November 2008 um 21:06
  31. Im Kopf ist die Problematik sicherlich nicht, sondern das klingt schon nach einem PCO-Syndrom. Bitte lesen Sie meine Antwort an Christiane, der ichz ein paar Links zu unserem Theorie-Teil gegeben habe, wo mehr dazu steht


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 26. November 2008 um 21:18
  32. […] nicht in der Lage, einen Eisprung herbeizuführen, dann wird gemäß den Konsensusempfehlungen von Thessaloniki unter anderem dazu geraten, im Rahmen einer Bauchspiegelung die überschüssigen Follikel […]


    Geschrieben von “Drilling” zur Behandlung des PCO-Syndroms am 4. Mai 2009 um 23:33
  33. ich habe schon jahrelang PCO, bin aber relativ problemlos schwanger geworden: 2 gesunde Kinder – zuletzt im Okt 09 leider eine FG.

    Seitdem habe ich weder einen Eisprung noch eine Blutung gehabt (3,5 Monate)

    Mein Gyn meint – nur Geduld – nur ich habe noch nie einen so schlechten LH/FSH Quotienten gehabt wie jetzt:
    LH: 23,3 mIU
    FSH: 4,9 MIU
    Androstendion: 1,95 ng
    Testosteron: 0,80 ng
    TSH: 2,66 mIU (im Nov. 09 lag es noch bei 1,33)

    Momentan nehme ich Agnucaston und ovaria comp. von Whala – hat es überhaupt Sinn bei diesem Quotienten noch weiter Geduld zu haben und es mit Homöopathie zu versuchen???

    Herzlichen dank


    Geschrieben von zwutschgi am 30. Januar 2010 um 22:09
  34. Alleine aufgrund der Hormonwerte kann man keine echte Prognose abgeben, jedoch sieht mir die Situation eher danach aus, als ob es mehr bräuchte als Geduld und Homöopathie.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 2. Februar 2010 um 15:41
  35. bitte helft mir!!
    ich habe seit 7 jahren starken kinderwunsch bin total behaart hab haarausfall am kopf und wurde bisjetz immer nur mit climen und cycloproginova behandelt. bin aber nie schwanger geworden noch haben sich die anderen probleme gebessert. jetz nehme ich metformin 2 mal 850 mg aber ich bekomme meine periode einfach nciht seit schon 7 monaten. ich fühle mich dermaßen unwohl und ich kann dann auch eine zusätzliche therapie mit clomifen nicht beginnen da ich ja den 3. bis 7. ten zyklustag nicht weiß da ich keine zyklus haben kann ich trotzdem mit clomifen zusätzlich irgenwie beginnen ? oder haben sie einen anderen ratschlag für mich BITTE


    Geschrieben von katharina am 9. Februar 2010 um 18:37
  36. §.bis 7. Zyklustag nicht weiß da ich keinen zyklus habe. kann ich trotzdem mit clomifen zusätzlich irgenwie beginnen ? oder haben sie einen anderen ratschlag für mich BITTE


    Geschrieben von katharina am 9. Februar 2010 um 18:39
  37. @katharina: Man kann die Blutung medimamentös auslösen. dazu sollten Sie sich an Ihren Frauenarzt wenden


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 9. Februar 2010 um 21:41
  38. Siehe mein Beitrag vom 30.Jänner – habe gestern 13.2. glatt meine Mens. bekommen (Temperatur war auch 14 Tage schön oben – dürfte also einen ES gehabt haben). Freue mich total und werde Agnucaston weiternehmen.

    LG
    H.


    Geschrieben von zwutschgi am 14. Februar 2010 um 15:54
  39. Lieber Herr E. Breitenbach!

    Hier meine neuen Hormonwert: Zyklustag 4.
    LH:19,5 mIU/ml
    FSH: 5,6mIU/ml
    Prolactin 4,7 ng/ml
    Östradiol 41,0 pg/ml
    Testosteron 0,60 ng/ml
    Progesteron 0,73 ng/ml
    TSH:1,03

    die alten Werte siehe 30.Jänner 2010 Beitrag

    Nun meine Fragen:
    1) LH ist ja ein bisserl gesunken -aber noch immer viel zu hoch – was kann man dagegen tun??? Kann hohes LH auch der Grund für meine FG gewesen sein?

    2) Mönchspfeffer nehme ich jetzt ja schon fast 6 Monate – Testosteron ist ja ein bisserl gesunken aber das Prolactin liegt jetzt unter der Norm = das gut oder schlecht?

    3) Kann mein Alter (34,5J) oder die FG die Ursache sein, das mein LH jetzt so hoch ist (vor 5 Jahren war LH 11,7 und FSH 7,4).Sollte PCO nicht mit der ZEIT besser werden. Komme ich schon in die Wechseljahre?

    Naja, Anfang Mai habe ich wieder einen Termin bei meinem Gyn – der wird mich aber wahrscheinlich wieder vertrösten (Sie sind schon 3 mal schwanger geworden – nur Geduld!!!. Beim Internisten war ich auch schon, weil mein Cholesterin viel zu hoch ist, aber Glucophage wegen dem PCO möchte er mir nicht verschreiben.

    Mein Zyklen sind jetzt ca. so um die 44 – 46 Tage, der letzte hatte lt. Kurve keinen ES der vorletzte wahrscheinlich schon – was würden Sie mir raten????

    Ach ja – machen Phytoöstrogene wie Soja oder Rotklee Sinn – können die das LH senken???

    Schön langsam nervt es nämlich – kenne schon viel zu viele Frauen die gleich wieder nach ihrer FG schwanger werden nur bei mir klappt es nicht!

    Vielen, vielen Dank für die Mühe des Durchlesens und die Antworten!

    H.


    Geschrieben von zwutschgi am 8. April 2010 um 20:38
  40. Hallo ihr Lieben,

    habe seit knapp 2 Jahren PCO. Mein Frauenarzt hat mir geraten, die Pille (Diane Mite) für ein paar Monate zu nehmen und gleich nach dem absetzen an nem Baby zu arbeiten. Dies haben wir 2 mal im Jahr 2010 probiert, hat leider nichts gebracht! Jetzt lese ich bei euch immer mehr Artikel über Metformin! Soll ich es mit diesen Tabletten mal versuchen? Denn laut meinem Frauenarzt kann er nichts mehr für mich tun und hat mich in eine Kinderwunsch Klinik zum „Eierstöcke Stechen“ verwiesen. Bin total verwirrt, weiß nicht was ich noch tun kann um auf natürlichem Wege ohne dieser Klinik schwanger zu werden! Nimmt man Metformin im Zusammenhang mit der Pille? Bitte um psychische Unterstützung!

    LG Daniela


    Geschrieben von Daniela am 5. Januar 2011 um 16:44
  41. @Daniela: In einer Kinderwunschklinik sind Sie schon einmal gut aufgehoben. Die Stichelung der Eierstöcke wird in dem Artikel ja auch als Methode zur Normalisierung des Hormonhaushaltes erwähnt. Möglicherweise wird man Ihnen auch Metformin oder Hormone zur Stimulation der Eierstöcke geben müssen, aber das kann nur jemand empfehlen, der den Gesamtzusammenhang besser beurteilen kann. Ich denke schon, dass man Ihnen in der Kinderwunschklinik wird helfen können.


    Geschrieben von Elmar Breitbach am 5. Januar 2011 um 18:43
  42. Hallo Herr Breitbach, Ihre Beiträge haben mir geholfen meine Probleme ein wenig zu verstehen, ich bin 33j, habe seit fast ein Jahr kein Blutung, und ein erhöhter Haarwuhs am Gesicht die sie seit 2 jahren stark verstärkt, habe letzte Monat Hormon test gemacht une meine Werte sind wie folgt:
    FSH: 0.3U/l
    LH: 2,5 U/l
    Prolactin 386 mU/l
    Testeron 6,8 nmol/l
    Androstendion 3,60µg/l
    DHEAS: 2,57µmol/l
    so sind meine Werte zur Zeitpunkt, habe auch ein MRT von der NNR und Ovarien gemacht, bei NNR war nichts auffällig, aber Eistöcke ist es noch nicht eindeutig aber der war sehr stark verformt, ich bin auch Übergewicht.
    Meine Fragen ist? laut alles das, leide ich unter PCO Sydrom? und wie wurde für mich eine mögliche Therapie aussehen? muss man meine Eistöcke entfernen? da der Endokrinoloe von eine Androgene Tumor spricht.
    Helfen Sie mir bitte ich bin so verzweifelt, ich habe ein sehr starkes Kinderwunsch, aber war bis jetzt noch nie Schwanger, ich muss sagen wenn ich Pille bekommen kommen meine Blutungen, und wenn ich diese aussetzen kommen Sie nicht mehr, da war immer so, jetzt ist noch die Starke behaarung dazugekommen.
    Noch was ich habe seit 4 jahre eine erhöhte Bluthochdruck, die mit Medikamente behandeln.

    Ich danke Ihnen für Ihre Antwort.

    LG

    Leo78


    Geschrieben von leo78 am 25. Oktober 2011 um 00:15
  43. Hallo,
    Ich habe es erst vor ein paar Tagen erfahren, dass ich PCO habe. Ich hatte vorher schon mit Zysten zu kämpfen meine letzte musste punktiert werden. Bei einer Bauchspiegelung wurde noch festgestellt, dass mein Eileiter mit meiner Bauchdecke verwachsen war.
    Ich habe Angst, dass ich jetzt keine Kinder mehr kriegen kann. Mein Partner und ich versuchen es schon seit ein paar monaten aber es hat nicht funktioniert.
    Da ich ja schwanger werden möchte, will ich die Pille als Behandlungsmöglichkeit nicht einsehen.
    Was kann ich als Behandlung machen und trotzdem so schnell es geht schwanger werden?

    Danke schon mal im vorraus 🙂


    Geschrieben von kathi1906 am 14. März 2014 um 13:54
  44. […] Reproduktionsmediziner (The Thessaloniki ESHRE/ASRM-Sponsored PCOS Consensus Workshop Group), die 2008 zu diesem Thema veröffentlicht wurden. Diese Empfehlungen sind nicht für jede Patientin mit PCO passend. Dennoch sind vor allem die […]


    Geschrieben von PCO: Abnehmen und Sport verbessern Chancen auf Schwangerschaft | Wissenschaft, PCO-Syndrom | Aktuelles zum Thema Kinderwunsch am 19. Dezember 2015 um 01:11
  45. […] Effekt auf den Hormonhaushalt zu haben. Nicht zuletzt deswegen wird diese Therapie auch im Konsensus-Papier der ESHRE zur Behandlung des PCO-Syndroms als wichtige Option […]


    Geschrieben von Wie wirksam ist das Drilling bei PCO-Syndrom? am 5. Dezember 2016 um 13:21

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