Neu im Theorie-Teil: Scratching

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Immer mal wieder kommt einem in letzter Zeit der Begriff „Scratching“ unter. Diese Maßnahme soll die Einnistung der Embryonen im Rahmen einer künstlichen Befruchtung verbessern. Was hat es damit auf sich? Im Theorie-Teil dieser Seite findet sich seit heute ein ausführlicher Artikel zu dieser Methode.

Wir hatten schon immer mal wieder Hinweise darauf, dass eine Biopsie an der Gebärmutterschleimhaut die Einnistung und damit die Schwangerschaftsrate verbessern kann. Auch in unseren News veröffentlichten wir schon 2006 einen ersten Artikel dazu und 2011 einen weiteren. Im letzten Jahr kamen dann noch einige Übersichtsarbeiten hinzu, die nahelegten, dass das Scratching einen positiven Effekt haben könnte. Könnte, denn bewiesen ist aktuell noch nichts, auch wenn einige Praxen diese Methode ihren Patienten bereits anbieten. Wer sich also mehr über das Scratching wissen möchte, kann hier im Theorie-Teil mehr über die Vorgehensweise und wissenschaftlichen Hintergrund nachlesen.


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Kommentar

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10 Kommentare

  1. Illiana schreibt

    vielen Dank für die Beschreibung im Theorieteil… so gut, konnte es mir der Arzt nicht erklären.
    Ich hatte das Scratching unter Narkose (im Rahmen einer Gebärmutterspiegelung). Meine Frage bezieht sich auf den Punkt, dass schmerzen nicht zu erwarten sind: ist der Katheter ähnlich den vom Transfer? Bei mir ist es bei jedem Transfer sehr schwierig in die Gebärmutter zu kommen da ich einen starken knick habe. Ist also zu erwarten, dass wenn ich beim TF sehr starke schmerzen habe, es beim Scratching auch der Fall wäre?

    vielen Dank schon mal für die Antwort.

  2. Elmar Breitbach schreibt

    Ja, man muss ja in die Gebärmutter hineinkommen und der Katheter ist in der Tat ähnlich denen für einen Transfer verwendeten

  3. grueneGurke schreibt

    Es schmerzt etwas, ist auszuhalten die 2-3 Mal Ritzen. Evt mit starken Menskraempfen zu vergleichen.

    Das Problem was ich dabei immer hatte war, dass ich ca 2-3 Tage spaeter meine Mens bekam (Wie als ob die Gebaermutterschleimhaut sagte, dass sie das Anritzen nicht mag und nun beleidigt ist). Das Scratching war immer ES+7 und meine Zyklen haben immer eine 14 Tage Hochlage.

    Frage waere ob das einen Einfluss auf evt Eizellqualitaet hat.

  4. charlotta schreibt

    Bieten Sie Scratching auch in Bad Münder an?

  5. atonne schreibt

    Guter Artikel, aber das mit den Schmerzen kann ich nicht bestätigen. Das hängt sehr stark vom Arzt ab, der den Eingriff vornimmt, und von der Höhe der GMS zum Zeitpunkt des Anritzens (je weniger GMS, desto schmerzhafter). Es ist allerdings auszuhalten.
    Zudem sollte man noch sagen, dass der Effekt innerhalb von 1-2 Zyklen wieder verschwindet. D.h., man sollte die eigentliche KiWu-Behandlung am besten im Anschlusszyklus machen und nicht erst lange warten.

  6. Elmar Breitbach schreibt

    Die genauere Vorgehensweise (Vorzyklus) steht im Theorie-Teil

  7. Risa schreibt

    Eine Frage bleibt: wie oft kann man das Verfahren wiederholen? Ich denke dabei an jeden 2.Zyklus, geht das oder spricht etwas dagegen?

  8. Elmar Breitbach schreibt

    Das verfahren ist so wenig invasiv, dass eine Wiederholung unproblematisch ist. Es kommt natürlich auch auf die Abstände zwischen den Behandlungszyklen an.

  9. David L. schreibt

    Vielen Dank fürs teilen, ich kann gar nicht in worte fassen, wie hilfreich ich euern Theorie-Teil finde!! Stöbere hier immer wieder gerne, danke dafür 🙂