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Nein, das tut man wirklich nicht. Mal wieder steht ein Artikel aus diesem Blog (fast) ganz oben in der Liste der meistgelesenen Blogs und was passiert? Man wundert sich.
Was die Leute so lesen…
…ist ja schon merkwürdig. Beim deutschen Weblog-Schwanzvergleich immerhin auf Platz 11 (2300 Besucher/Tag): das “Kinderwunsch-News-Blog“, [...] Womit aber mal wieder bewiesen wäre: Spezialthemen rocken das Web. Alles-und-nix-Blogs wie das hier eben nicht.
Ja, ist das denn wirklich so merkwürdig?
A-Blogger kontra Schwangerschaftsanzeichen
Interessant welches Thema sich heute an zweiter Stelle bei Counter blogscout befindet:
Wunschkinder Blog, mit den beliebten frühe Anzeichen einer Schwangerschaft zum Abstimmen.
Ein nicht unwichtiges Thema, bei erwarteter aber auch überraschter Schwangerschaft. Da steigert oftmals die Spannung ins unermessliche und betrifft das pure Leben.
Ja, wie jetzt? Da steht man auf Platz 2 der Hitliste und ist trotzdem kein A-Blogger? Ich habe extra einen Screenshot gemacht, weil ich dachte, ich hätte es nun endlich geschafft. Und dann so was. Da stellt sich die Frage, was ein A-Blog eigentlich ist? Offenbar nicht der mit den meisten Besuchern, soviel scheint schon mal klar.
Macht man sich aber trotzdem mal die Mühe und schaut sich die “Rangliste” des letzten Monats an, dann steht da Der Bildblog meilenweit oben. Ein A-Blog? Mitnichten. Warum eigentlich nicht?
Und die schreiben nicht über ein bestimmtes Thema. Sie schreiben über sich, sich selbst, über die Autos der anderen und übers eigene Auto. Und wenn sie A-Blogger geworden sind, dann fragen sie sich, was das eigentlich ist. Ohne es in irgendeiner Weise klären zu können. Ich kann´s auch nicht. Und wenn ich´s könnte, dann würde es ohnehin niemanden interessieren (s. o.).
Immerhin werde ich auf Links angehauen. Das ist doch auch schon mal etwas. Doch doch.
Wer bis hierher gelesen hat und sich fragt, was eigentlich ein Blog ist, dem habe ich es hier erklärt.
Und wer sich fragt, warum ich das Ganze überhaupt geschrieben habe: Eigentlich nur, um den Screenshot zeigen zu können. Ist dafür vielleicht ein bisschen viel Text geworden.
[Nachtrag: Zur Klärung der Frage, was ein A-Blogger ist, könnten die neuen Domains a-blogger.de bzw. ablogger.de beitragen. Im Prinzip.]
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Nein, wir sind nicht eitel, nein nein nein… ich verstehe Sie, ich hätte den Screenshot auch gemacht und da ich mich nur selten in solchen Momenten kurz fassen kann, ist selbst mein Kommentar dazu etwas länger
:-)
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doch, doch, natürlich bin ich eitel. Habe ich fälschlicherweise den Eindruck hinterlassen, dass dies nicht so sei?
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Oh, und ob ich das ernstnehme; ich habe schliesslich Freunde, die sich mit den behandelten Sorgen auseinandersetzen. Es hat mich bloss gewundert, dass in dem Meer von Eitelkeiten der Top-25-Blogs ein Blog mit einem so bierernsten Sachthema auftaucht.
Aber vielleich benutzen andere Blogs, die sich ernsthaft mit irgendwas befassen, einfach nur keinen Blogscout-Counter und fallen deshalb nicht weiter auf.
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Ich bin ja auch der Meinung das ein Blog in dem die 10000 besten Arten eine Grill zu entzünden oder wie man eine Bierflasche öffnen kann für die allgemeinheit viel wichtiger sind und nach gaaaaanz oben gehören
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@ Herr Herner: “Meer der Eitelkeiten”….das ist schön
@stefan: Oder wie man am besten bei Regen grillt, du wirst das in wenigen Tagen erleben
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Ich beobachte schon länger die Blogossphäre und benutze selbst den Blogscout Counter und mein Beitrag ist nicht abwertend gemeint. Für mich war es erfrischend, zwischen all den bekannten Blogs, mal ein anderes (lebensnahes) Thema oben auf der Liste zu finden.
Außerdem bin ich selbst meilenweit von A-Bloggern entfernt.
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@ Renate + Hr. Herrner: Ich hätte den vorletzten Satz auch ergänzen können: Und um ein paar Links zurückzugeben.
Ist schon alles richtig rübergekommen
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selbstverständlich ist die bezeichnung a-blogger nur ein selbstvermarkungstrick. aber eines sollten Sie vlt bedenken: auch die autoren, die in der spiegel-bestsellerliste ganz oben stehen, gelten selten als literaten. die meisten schreiben entweder gut oder erfolgreich. und die allermeisten weder noch. also haben Sie es doch noch gut getroffen.
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